(Minghui.org) Im Herbst 1998 habe ich begonnen, Falun Dafazu praktizieren. Zuvor hatte ich weder von Falun Dafa gehört, noch wusste ich, dass es sich um einen Kultivierungsweg der buddhistischen Schule handelt, der die körperliche Gesundheit verbessern und den Charakter stärken kann.
Eines Tages begegnete ich einer Kollegin mit einem Buch in der Hand. Ich fragte sie: „Was ist das für ein Buch?“ Sie antwortete mir: „Das ist das Zhuan Falun.“ Ich fragte sie: „Kann ich es mir mal ausleihen?“ Sie war einverstanden. Von diesem Tag an begab ich mich auf den Kultivierungsweg von Falun Dafa.
Damals war mein Gesundheitszustand sehr schlecht und ich war ziemlich depressiv. Ich litt unter Angina Pectoris, Kopfschmerzen und einer unzureichenden Durchblutung von Herz und Gehirn. Außerdem hatte ich ein Glaukom an beiden Augen, erhöhten Augeninnendruck und häufige Augenschmerzen. Zu dieser immer länger werdenden Liste gehörten auch Schultersteife, Arthritis und Hautallergien. Ich hatte wunde Stellen am Hals und anderen Körperstellen, die extrem juckten und nach dem Kratzen bluteten. Meine Mutter bemerkte sogar: „Du bist ja wirklich von Krankheiten geplagt!“ Meine Leiden waren unbeschreiblich.
Obwohl ich die Kultivierung nicht mit dem Ziel der Heilung meiner Krankheiten begann, verschwanden innerhalb von sechs Monaten all meine Beschwerden, ohne dass ich es überhaupt bemerkte.
Jetzt, da ich Falun Dafa praktiziere, ist es wirklich wunderbar, frei von körperlichen Leiden zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein so großartiger Meister eine so wunderbare Lehre beibringen würde. Ich bin unermesslich dankbar. Das ist es, wonach ich Leben für Leben gesucht habe!
Ich war überglücklich. Jeden Tag nach der Arbeit und dem Abendessen hörte ich mir die Audio-Vorträge von Meister Li in Jinan an. Je mehr ich sie mir anhörte, desto mehr verstand ich und desto zufriedener wurde ich. Meister Li lehrt das buddhistische Fa zur Kultivierung. Falun Dafa lehrt die Menschen gut zu sein und stellt die körperliche Gesundheit wieder her. Das ist das Fa, das uns vielleicht nur einmal in 10.000 Jahren begegnet. Es ist ein aufrichtiges Fa des Kosmos, das seit Anbeginn der Schöpfung noch nie gelehrt wurde.
Im Folgenden werde ich dem Meister und den Mitpraktizierenden von meinen jüngsten Kultivierungserfahrungen berichten.
Als meine Schwägerin zu Besuch war, betrachtete sie die Auberginen, die ich gekauft hatte, und fragte mich: „Warum hast du so viele gekauft? Kannst du sie alle aufessen, bevor sie schlecht werden? Vier oder fünf hätten doch gereicht. Was haben sie pro Pfund gekostet?“
Als ich ihr sagte, dass ich nur 0,99 Yuan (etwa 0.13 Euro) bezahlt hatte, meinte sie: „Du kaufst immer nur das Billigste! Wofür sparst du denn? Für deinen Sohn?“ Ich antwortete: „Es geht mir nicht wirklich darum, für meinen Sohn zu sparen. Ich kaufe einfach ein paar Gemüse mehr, wenn es günstig ist.“
Ihre harten Worte hinterließen bei mir einen bitteren Geschmack. Ich dachte: „Du mischst dich in alles ein – sogar bei den Lebensmitteln, die ich kaufe. Du solltest dich um deinen eigenen Haushalt kümmern, anstatt dich in unseren einzumischen. Du machst dir nur unnötig Sorgen!“ Obwohl ich nichts zu ihr sagte, war ich innerlich verärgert. Später wurde mir jedoch klar, dass meine Reaktion falsch war. Benutzte Meister Li nicht ihre Worte, um mir dabei zu helfen, meine Anhaftung an persönlichen Gewinn, meine Angewohnheit, bei kleinen Schnäppchen zu profitieren, und meine Unfähigkeit, Kritik anzunehmen, zu beseitigen? Es war ein kleiner Vorfall, der jedoch so viele meiner Anhaftungen offenlegte. Sie half mir tatsächlich, meine Xinxing zu erhöhen. Mir wurde klar, dass ich ihr danken sollte.
Ich erinnere mich an ein anderes Mal, als meine Schwägerin bei uns zu Hause aß. Sie sagte zu meinem Mann: „Eure Mahlzeiten sind viel zu einseitig. Ihr solltet mehr Fleisch essen. Wie könnt ihr euch ohne Fleisch richtig ernähren? Ist es nicht der Sinn des Geldverdienens, gut zu essen?“ Sie wiederholte das mehrmals. Ihre Schlussfolgerung war, dass ihre Mutter (die bei uns lebte) nicht genug Fleisch bekam und dass wir sie schlecht behandelten. Mein Mann antwortete: „Wir haben gerade erst gestern Schweinshaxe gegessen.“
Meine Schwägerin bemängelte uns häufig, indem sie kleinlich war und sich darüber beschwerte, dass dies oder das nicht stimmte. Tatsächlich lebt meine Schwiegermutter seit zehn Jahren bei uns, und wir haben sie nie schlecht behandelt. Wir bereiten immer das zu, was sie möchte. Sie liebt Fleisch, Grillgerichte, Alkohol und flüssige Lebensmittel. Sie beginnt den Morgen mit einer Schüssel Honigwasser. Zum Frühstück isst sie vielleicht eine Schüssel mit Wasser angereichertes Milch- oder Sojamilchpulver oder die für unsere Heimatstadt Henan typische süße Mehlsuppe, zu der sie schwarzen Sesam, Gurkenkern- und Salatsamenpulver hinzufügt. Dazu ißt sie auch noch ein Ei und ein Dampfbrötchen.
Nach dem Frühstück begleitet mein Mann seine Mutter auf einem Spaziergang. Dann unterhalten sie sich mit den anderen älteren Damen auf dem kleinen Marktplatz. Gegen 9:30 Uhr kehrt sie nach Hause zurück, um einen Snack aus roten Datteln, Walnüssen oder Obst zu sich zu nehmen.
Zum Mittagessen bereiten wir normalerweise mehrere Gerichte zu, die auf ihren Geschmack zugeschnitten sind. Häufig kochen wir Grundnahrungsmittel wie Rippchen, Brathähnchen oder Ente sowie verschiedene Wurstwaren. Zum Essen trinkt sie gerne ein kleines Glas Baijiu (einen farblosen Likör) und im Sommer eine Dose Bier. Wir variieren auch die Grundnahrungsmittel und servieren etwa einmal pro Woche Teigtaschen, die sie liebt. Wir tun unser Möglichstes, um für sie gut zu sorgen. Sie selbst sagt oft: „Ich lebe wie eine Göttin!“
Mein Mann hat vier Schwestern. Die Schwiegermutter lebt seit zehn Jahren bei uns, aber wir kümmern uns um alles, ersparen ihren Töchtern jegliche Kosten und Sorgen und vergleichen uns nie mit ihnen. Respekt und Hingabe gegenüber den Älteren ist die wichtigste Tugend. Solange wir unsere Pflicht erfüllen und unser Gewissen reinhalten, reicht das aus, denn der Himmel sieht alles, was wir tun.
Weil wir sie so gut behandeln, besucht meine Schwiegermutter ihre Töchter selten und sagt, dass sie sich bei uns am wohlsten fühlt. Dennoch findet meine Schwägerin immer etwas an uns auszusetzen. Oft empfand ich es als ungerecht und dachte: „Du rührst keinen Finger, wir schultern alles, und du bist trotzdem pingelig. Wir behandeln deine Mutter so gut, unterstützen sie praktisch, und du bist immer noch nicht zufrieden! Du kennst deinen Platz wirklich nicht! Siehst du denn nicht, wie andere ältere Menschen leben? Könnte ich deine Mutter so gut behandeln, wenn ich nicht Falun Dafa praktizieren würde? Das alles verdanke ich Falun Dafa.“
Ich war verärgert und beschuldigte sie, unvernünftig zu sein. Eifersucht, Groll, Kampfgeist, Eigennutz und der Wunsch, einen guten Ruf zu wahren, nahmen zu. Ich empfand das als eine Tortur.
Das Fa des Meisters weckte mich. Meine Schwägerin war da, um mir zu helfen, meine Xinxing zu erhöhen und meine Anhaftungen loszulassen. Sie war kein Hindernis, sondern ein Sprungbrett. Ich sollte ihr wirklich danken. Wie könnte ich sonst meinen Groll, meine Eifersucht und meinen Kampfgeist beseitigen? Diese Anhaftungen und korrupten Elemente sind nicht ich. Sie sind Manifestationen des „falschen Selbst“ innerhalb des von den alten Mächten arrangierten Systems, nicht meines wahren Selbst. Ich muss mich der übernatürlichen Kraft des Dafa angleichen, die mir der Meister gegeben hat, die aufrichtigen Gedanken nutzen, um diese Elemente aufzulösen und zu vernichten.
Die letzten Jahre waren sehr schwer für mich. Anfangs fühlte ich mich plötzlich körperlich unwohl, als wären meine Zellen leblos. Ich war ständig erschöpft und litt unter starkem Durst. In nur etwas mehr als einem Monat verlor ich über 18 Kilogramm. Die Symptome ähnelten denen eines durchschnittlichen Diabetikers. Ich weigerte mich jedoch, dies als Realität anzuerkennen und ging meinen gewohnten Tätigkeiten nach. Ich sah all dies als eine Reinigung meines Körpers.
In der Kultivierung gibt es keine Krankheit. Warum sollte ich also meine Ernährung einschränken? Folglich verzichtete ich auf keine bestimmten Lebensmittel. All das war eine Inszenierung der alten Mächte, doch der Meister nutzte die Situation als Vorwand, um meinen Körper zu reinigen und meine Xinxing (Herzensnatur) inmitten von Prüfungen zu erhöhen. Aber ich fragte mich, warum die Symptome nicht vollständig verschwanden. Alles hat seinen Grund. Wo es eine Ursache gibt, gibt es auch eine Wirkung. Die alten Mächte wagten es nur deshalb, so zu handeln, weil sie meine menschlichen Anhaftungen ausnutzten.
Andere Praktizierende haben oft gesagt, dass Krankheits-Karma in Wirklichkeit eine Xinxing-Prüfung ist. Offenbar gab es ein Problem mit meiner Xinxing. Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass diese Prüfung durch meine Anhaftung an Bequemlichkeit, Groll und Essensgelüste verursacht wurde. Ich hatte die Angewohnheit, nach dem Aufstehen am Morgen noch einmal wieder ins Bett zu gehen, so gab ich mich der Bequemlichkeit hin. Ich wusste, dass diese Angewohnheit schädlich war und eine Anhaftung, die ein Kultivierender ablegen sollte, doch sie erwies sich als hartnäckig. Trotz wiederholter Versuche, sie loszuwerden, war es mir nicht vollständig gelungen, was mir großen Kummer bereitete.
Ich hegte auch Groll. Meine Schwiegermutter war dominant; sie verbot mir, Gerichte zu kochen, die sie nicht essen wollte und kontrollierte alles. Ich fühlte mich gekränkt und verbittert, da ich die Situation für ungerecht hielt.
Da erinnerte ich mich an die Worte des Meisters:
„ […]Essen ohne schmecken; des Mundes Eigensinn abtrennen.“(Im Dao, 04.01.1996, in: Hong Yin I)
Hatte ich nicht eine Anhaftung an Essen? Half mir meine Schwiegermutter nicht dabei, diese Anhaftung abzulegen? Als ich nach innen schaute, erkannte ich meinen Irrtum. Ich hörte auf, mich über unser Essen aufzuregen. Ich hegte keinen Groll und keinen Neid mehr gegen sie. Stattdessen erinnerte ich mich immer wieder daran, sie gut zu behandeln – wirklich gut, nicht nur oberflächlich.
Sobald ich diese Anhaftung erkannt hatte, verschwanden die Symptome des Diabetes, und ich kehrte zur Normalität zurück.
Es gab auch eine Zeit, in der meine Beine von den Knien bis zu den Füßen ständig kalt waren, und ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Manchmal trieb mich die Kälte zum Weinen, und ich empfand einen immensen Druck. Weil ich nicht schlafen konnte, schaffte ich es nicht, alle fünf Falun-Dafa-Übungen auf einmal zu machen. Später dachte ich: „Wenn die alten Mächte mich nicht schlafen lassen, nutze ich diese Zeit sinnvoll, um die Übungen zu machen, aufrichtige Gedanken auszusenden und das Fa zu lernen.“ Ich machte die Übungen mehrmals in der Nacht. Ich verstärkte auch meine Bemühungen, aufrichtige Gedanken auszusenden, um das Böse, das mich verfolgte, zu vernichten.
Während dieser Zeit behandelte ich die Nacht wie einen Tag und fühlte mich nicht schläfrig. Nach Tagesanbruch schaffte ich es, nur etwa eine Stunde zu schlafen. Mir wurde klar, dass mein Wunsch, der Not zu widerstehen und Leid zu vermeiden, von einer anhaltenden Anhaftung an Bequemlichkeit herrührte. Ich habe mich bemüht, dieser Denkweise zu widerstehen und zu verhindern, dass sie sich durchsetzte. Gleichzeitig achtete ich darauf, dass ich meine täglichen Aufgaben nicht vernachlässigte. Mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Situation und der Druck ließ allmählich nach.
Nach mehr als einem Jahr verschwand die Kälte in meinen Beinen und Füßen. Ich fühlte mich selbstbewusst genug, im Sommer Röcke zu tragen, und konnte endlich wieder tief und fest schlafen. Der barmherzige Meister hatte mir geholfen, eine beträchtliche Menge Karma zu beseitigen!
Außerdem begann ich während der Pandemie, ungefähr Anfang Mai, plötzlich zu husten. Zu Hause hustete ich heftig, hörte aber jedes Mal auf, wenn ich das Haus verließ, und fing wieder an, wenn ich nachhause kam. Wegen des Hustens durfte ich nicht in Supermärkte, Autos, Züge oder andere öffentliche Orte gehen. Der Husten hielt knapp ein Jahr an, bevor er plötzlich aufhörte. Seitdem habe ich überhaupt nicht mehr gehustet. Ich wusste, dass der Meister meine Lungen reinigte.
Meine ältere Schwester (ebenfalls eine Praktizierende) bemerkte: „Schaut euch mal ihr Gesicht an. Es ist so glatt, zart und hell. Das war vorher nicht so. Die Strapazen, die sie in den letzten Jahren ertragen musste, waren nicht umsonst.“ Eine Mitpraktizierende kommentierte: „Dein Gesichtshaut sieht aus wie die Haut eines Babys – rosig und hell. Der Meister hat dich wirklich gereinigt.“ Ich wusste, dass das stimmte. Im Laufe der Jahre hatte ich mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen - eine nach der anderen, eine Prüfung nach der anderen bestanden und war dabei oft gestolpert.
Inmitten der Schwierigkeiten und unter dem Schutz des Meisters habe ich sie überwunden und bin nicht gefallen. Der Meister hat all das Leid und Karma für mich ertragen. Der Meister hat enorme Opfer gebracht, um mich dorthin zu bringen, wo ich heute bin! Die Gnade des Meisters ist grenzenlos – und dafür verspüre ich eine tiefe Dankbarkeit.
Solange meine Kultivierung weitergeht, gibt es für mich immer noch Möglichkeiten, mich zu erhöhen und Lebewesen zu erretten. Ich bin entschlossen, mich fleißig zu kultivieren, das Fa zu lernen, häufig aufrichtige Gedanken auszusenden und ernsthaft nach innen zu schauen, um jeden meiner Gedanken genau zu beobachten. Während der letzte Moment der Fa-Berichtigung naht, werde ich mein Gelübde erfüllen um der barmherzigen Erlösung des Meisters und der Hoffnung der Lebewesen gerecht zu werden.