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Niemals einen Menschen aufgeben – ein positives Umfeld schaffen

2. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der chinesischen Provinz Heilongjiang

(Minghui.org) Ich habe 1995 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren, und bin heute 67 Jahre alt. Selbst nach 30 Jahren der Kultivierung erinnere ich mich noch daran, wie begeistert ich war, als ich zu praktizieren begann! Ich fühlte mich wie der glücklichste Mensch der Welt. Falun Dafa kultivieren zu dürfen, ist eine Gelegenheit, die es nur einmal im Leben gibt, und ich schätzte mich unglaublich glücklich.

Kurz nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, erschien der Artikel des Meisters „Wahre Kultivierung“ (Zhuan Falun Band II). Ich musste weinen. Vielleicht spürte meine wissende Seite, welche Mühsal und welch gewaltiges Opfer der Meister auf sich genommen hat, um uns zu retten.

Nach innen schauen

Eines Abends ging ich um 18 Uhr zum gemeinsamen Fa-Lernen und kehrte erst um 21 Uhr nach Hause zurück. Mein Mann war nicht da. Ich wusste, dass er den ganzen Tag Mah-jongg spielte, und nahm an, dass er noch immer dabei war. Deshalb war ich sehr aufgebracht. Da ich wusste, wo er war, wollte ich dorthin gehen und den Mah-jongg-Tisch umwerfen. Dann kam mir ein anderer Gedanke: „Ich bin eine Praktizierende und stehe für das Ansehen von Falun Dafa. Ich darf keine Schande über Falun Dafa bringen.“ Kaum hatte ich das gedacht, schoss mir ein Satz durch den Kopf: „Ist diese Reaktion nicht eine Anhaftung an Gefühle?“ In diesem Augenblick spürte ich, wie etwas plötzlich von meiner Brust herabglitt. Sofort war mir, als sei nichts geschehen, und ich wurde ganz ruhig.

Danach begann ich, nach innen zu schauen, und erkannte: Wenn wir in Konflikte geraten und dabei an das Fa denken können – wenn wir daran denken, dass wir Falun Dafa nicht schaden dürfen und wenn wir die Verantwortung dafür übernehmen, alle Lebewesen erretten zu helfen, dann nimmt der Meister die schlechten Substanzen von uns. Der Meister ist immer an unserer Seite und wacht über uns.

Niemals einen Menschen aufgeben

Nachmittags gehe ich meist mit anderen Praktizierenden hinaus, um den Menschen die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären. Wir geben ihnen Amulette mit Botschaften zu Falun Dafa und Informationsmaterialien.

Als ich einmal ein Gespräch mit einem Gemüsehändler begann, fragte er: „Sind Sie eine Falun-Dafa-Praktizierende?“ Ich bejahte. Daraufhin sagte er, er wolle nichts davon hören. Daher fragte ich: „Finden Sie, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind?“ Er bejahte. „Die Prinzipien von Falun Dafa sind Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Sehen Sie doch, was aus den Menschen heutzutage geworden ist. Nur des Geldes wegen begehen sie alle möglichen schlechten Taten. Wenn sich die Menschen nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht richten würden, gäbe es dann noch all diese gefälschten Waren?“

Er nickte und begann, über den derzeitigen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu schimpfen: „Seit er an der Macht ist, hat er nichts Gutes zustande gebracht. Sehen Sie sich an, wie es den einfachen Leuten ergeht.“ Besonders unzufrieden war er auch mit dem Gesundheitswesen. Er sagte: „Menschen mit Urämie bekamen die Dialyse früher umsonst, heute müssen sie dafür zahlen. Bei einer Krankenhausaufnahme verlangen sie sogar eine Selbstbeteiligung.“ Außerdem sprach er darüber, wie gefälschte Impfstoffe Menschen geschadet hätten. Er war ganz aufgebracht.

Ich sprach mit ihm noch weiter über die Korruption in der Gesellschaft. Dann erklärte ich ihm, was Falun Dafa ist und warum die KPCh Falun Dafa verfolgt. Ich deckte die Lügen auf, die im Fernsehen verbreitet werden, um Falun Dafa zu verleumden. Weiter erklärte ich ihm, warum die Menschen aus der Partei und deren Unterorganisationen austreten sollten. Ich fügte hinzu, dass die politischen Kampagnen der KPCh seit ihrer Machtübernahme 80 Millionen Chinesen das Leben gekostet hätten und Hunderttausende Falun-Dafa-Praktizierende verfolgt worden seien.

„Gute Menschen zu verfolgen, duldet der Himmel nicht und Gutes sowie Böses werden entsprechend vergolten“, erläuterte ich. „Nach 27 Jahren der Verfolgung treten alle möglichen Katastrophen ein. Die KPCh wird für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Wer den Organisationen der KP beigetreten ist, wird mit ihr zusammen untergehen. Warum sagt man, dass der Austritt aus der Kommunistischen Partei, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren Leben und Sicherheit schützen kann? Wer andere tötet, muss mit dem eigenen Leben dafür bezahlen, das ist ein himmlisches Prinzip. Mit dem Austritt aus den Parteiorganisationen handeln wir im Einklang mit dem Willen des Himmels und werden daher beschützt.“

Schließlich willigte er ein, aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren auszutreten, und ich brachte ihm bei zu sagen: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ich sagte ihm, dass ihm das nicht nur gesundheitlich guttue, sondern ihn auch vor Katastrophen bewahren könne. Dann gab ich ihm weitere Materialien und legte ihm ans Herz, auch seine Familie, seine Verwandten und seine Freunde zum Parteiaustritt zu bewegen.

Als wir gingen, winkte er uns zu und meinte: „Das Gespräch mit Ihnen hat mir wirklich gefallen!“ Ich war von Herzen froh, dass wieder ein Leben gerettet worden war.

Ein positives Umfeld schaffen

Einmal wurde ich von der Polizei illegal festgenommen und in eine Haftanstalt gebracht. Als ich dort ankam, kannte niemand in der Zelle die wahren Umstände über Falun Dafa. Alle nannten mich „Alte“ und sogar „dürre Alte“, weil ich verhältnismäßig dünn war. Ich dachte: „Ich muss durch meine Worte und mein Verhalten die Güte von Falun Dafa bestätigen und dem Meister helfen, sie zu retten.“

Das war während der Corona-Pandemie, als viele Gefangene statt in Gefängnisse in die Haftanstalt gebracht wurden, sodass mehr als 50 Menschen in einer Zelle untergebracht waren. Weil der Platz zum Schlafen so beengt war, stritten sich die Gefangenen oft miteinander. Die Zellenälteste wies mich an, am Ende einer langen Pritsche neben der Toilette zu schlafen, wo zwei lange Tische an die Seite der Pritsche geschoben waren. Manchmal wurde ich auf die Tische gedrängt. Ich dachte: „Ich bin eine Praktizierende. Ich darf mich nicht mit anderen streiten. Ich stehe für das Ansehen von Falun Dafa, deshalb muss ich mich gut verhalten.“ Alle sahen, wie ich mich verhielt, woraufhin die Zellenälteste mir den Daumen nach oben zeigte.

Ich bat darum, die Übungen von Falun Dafa machen zu dürfen, was mir verweigert wurde. Ich sagte zu den Wärterinnen: „Wenn ich die Übungen nicht mache, leidet meine Gesundheit.“ Doch sie ließen mich trotzdem nicht. Als der Meister mein standhaftes Herz sah, veränderte er meinen körperlichen Zustand. Plötzlich sah es aus, als hätte ich einen Herzinfarkt. Ich bekam keine Luft mehr, meine Lippen liefen blau an und ich konnte mich nicht mehr bewegen.

Alle in unserer Zelle wuschen gerade ihre Kleidung. Ich stand in der Tür und bekam immer noch schwer Luft. Eine Beamtin kam vorbei und wollte wissen, was los sei. Ich sagte: „Ich bekomme keine Luft.“ Sie rief mich nach draußen und fragte: „Haben Sie die Übungen gemacht?“ Ich antwortete: „Man lässt mich nicht.“ Daraufhin versicherte sie mir, dass ich sie machen dürfe, und sagte, sie werde mit der Leitung darüber sprechen.

Von da an praktizierte ich jeden Tag die Übungen und sendete aufrichtige Gedanken aus. Morgens, wenn alle herumsaßen, meditierte ich. Mittags, wenn sie sich ausruhten, machte ich die vier Stehübungen.

Als ich einmal versuchte, einer Gefangenen die wahren Umstände zu erklären, fuhr sie mich an: „Noch ein Wort und ich melde dich!“ Später sprach ich sie erneut an und erzählte ihr überlieferte Geschichten und sprach von dem Prinzip, dass Gutes mit Gutem und Böses mit Bösem vergolten wird. Nach und nach wurde sie neugierig und so konnte ich mit ihr auch über Falun Dafa sprechen. Als sie die Hintergründe verstanden hatte, half ich ihr, aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren auszutreten. Ich wusste, dass der Meister mich ermutigte.

Später wurde sie in die Nachbarzelle verlegt und wurde dort Zellenälteste. In ihre Zelle wurde eine weitere Falun-Dafa-Praktizierende gebracht, die von der Folter äußerst geschwächt war. Ich rief die Zellenälteste und bat sie, dieser Praktizierenden ein paar Dinge von mir zu bringen. Sie sagte: „Solange ich hier bin, brauchst du dir um nichts Sorgen zu machen.“ Ich war aufrichtig froh, dass wieder ein Lebewesen gerettet worden war.

Die Zellenälteste in meiner Zelle ließ mich für gewöhnlich nicht sprechen, doch sie war oft nicht da. Immer wenn sie fort war, sprach ich mit den anderen über Falun Dafa und die Verfolgung. Ich sprach laut, damit mich alle hören konnten. Die meisten verstanden, dass Falun Dafa gut ist, und traten auch aus den Organisationen der KPCh aus. Oft sagten sie: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Zwei von ihnen konnten bereits „Über Dafa“ aus dem „Zhuan Falun“ und mehr als zehn Gedichte aus „Hong Yin“ auswendig aufsagen. Einige lernten auch „Reich, doch mit Tugend“ auswendig.

Einmal kam eine Beamtin der Haftanstalt in die Zelle und sagte: „Seht euch die Falun-Dafa-Praktizierenden an. Sie tratschen nicht und reden nicht schlecht über andere. Sie machen nie Ärger. Und nun seht euch selbst an – ihr streitet und flucht ununterbrochen. Ihr solltet euch ein Beispiel an ihnen nehmen. Ich habe nichts gegen religiösen Glauben.“ An einem anderen Tag war sie in der Nachbarzelle und rief zornig: „Die Partei tut nichts als lügen. Sie haben mir aufgetragen, eine Praktizierende umzuerziehen, und versprochen, sie danach freizulassen. Doch nachdem sie umerzogen worden war, haben sie sie nicht nur nicht freigelassen, sondern ihr auch noch eine hohe Strafe aufgebrummt!“

Ich ließ keine Gelegenheit aus, den Inhaftierten die wahren Umstände zu erklären. Nur sehr wenige wollten sie nicht annehmen. Alle begannen danach, mich „Schwester“ oder „Tante“ zu nennen und waren sehr freundlich zu mir. Niemand nannte mich mehr „Alte“. Nichts davon wäre ohne den Meister möglich gewesen.

Dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu retten, ist meine Aufgabe. In diesem letzten, entscheidenden Augenblick muss ich mich noch mehr anstrengen, das Fa gut zu lernen, mich zu kultivieren und meine Aufgabe zu erfüllen.

Danke, Meister, dass Sie mich auf dem ganzen Weg beschützt haben! Danke, liebe Mitpraktizierenden, für eure selbstlose Hilfe!