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Meine Angst überwinden und Menschen über die Verfolgung aufklären

2. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Früher hatte ich Angst, Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung aufzuklären. Nach und nach gelang es mir, diese Angst zu überwinden: Von dem Zustand, in dem ich mich nicht zu sprechen traute, entwickelte ich mich dahin, die Wahrheit offen und aufrichtig darlegen zu können. Durch diesen Prozess erhöhte sich auch meine Xinxing.

Die Angst überwinden

Ich wurde von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) überwacht. Mitarbeiter des „Büros 610“, der Polizeidienststelle und von Regierungsbehörden kamen mehrfach zu mir nach Hause, um mich zu schikanieren. Zweimal wollte die Polizei mich ins Gefängnis bringen, sodass mir keine andere Wahl blieb, als mein Zuhause zu verlassen. Auch wenn ich nur für kurze Zeit weg war, belastete mich das psychologisch sehr, und meine Angst wurde übermächtig. Ich war nervös, wann immer ich Polizisten oder Polizeiautos sah. Wenn ich die wahren Umstände erklären wollte, brachte ich vor lauter Angst oft kein Wort heraus. Schon bevor ich überhaupt etwas sagte, klopfte mein Herz heftig.

Ich hatte große Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren, weil ich mit Menschen über die Verfolgung sprach. Doch ich wusste, dass dies meine Mission als Falun-Dafa-Praktizierende war und ich nicht zulassen durfte, dass Angst meinen Kultivierungsweg blockierte. Ich musste voranschreiten.

Ich verstärkte meine Bemühungen, aufrichtige Gedanken auszusenden, um meine Angst zu beseitigen. Wiederholt rezitierte ich das Gedicht Was zu fürchten, 29.02.2004, in: Hong Yin II:

Was zu fürchtenDu hast AngstEs packt dich Sobald Gedanken aufrichtig Böses zerbrichtKultivierenderDas Fa hegenAufrichtige Gedanken aussendenMorsche Gespenster zersprungenGottheiten in der WeltDas Fa bestätigen

Ich spürte, wie meine Angst nachließ, während meine aufrichtigen Gedanken stärker wurden. Dann ging ich gemeinsam mit Praktizierenden aus der Umgebung los, um die wahren Umstände zu erklären, und schließlich konnte ich auch alleine hinausgehen. Anfangs half ich etwa einer Person pro Tag beim Austritt aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen. Später waren es einige Personen täglich, und manchmal sogar mehr als ein Dutzend.

Da ich Ärztin bin, kläre ich meine Patienten bei jeder Gelegenheit über die Fakten auf und bitte sie, aus den KPCh-Organisationen auszutreten. Während der Visiten kläre ich Patienten und ihre Angehörigen über die wahren Umstände auf. Da ich ihre Ärztin bin, fällt es ihnen leichter, mir zu vertrauen und dem Austritt [aus der Partei] zuzustimmen.

Zu Beginn der Verfolgung waren die Menschen durch die von der KPCh inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen-Platz) zutiefst verängstigt. Ich erklärte den Vorfall aus medizinischer Sicht und half ihnen, ihre Zweifel auszuräumen. Ich sagte: „Die Selbstverbrennung war ein Propagandamanöver, um Falun Dafa zu verleumden und das chinesische Volk zu täuschen. In dem Video konnte das junge Mädchen, Liu Siying, direkt nach einer Luftröhrenschnitt-Operation singen. Medizinisch gesehen ist das absolut unmöglich. Die Luftröhre ist ein sehr empfindlicher Teil des Körpers. Selbst nach einer zweijährigen Genesungszeit kann ein Mensch nach einem solchen Eingriff oft noch nicht wieder normal sprechen. Doch sie konnte schon nach zwei Tagen sprechen und singen!“

Ich erklärte dies Patienten, ihren Angehörigen und Besuchern. Nur sehr wenige von ihnen weigerten sich, aus der KPCh auszutreten. Die Lügen der KPCh, mit denen Dafa verleumdet wird, halten einer genauen Überprüfung nicht stand; schon wenige Sätze genügen, um die geistigen Barrieren der Menschen zu beseitigen.

Mein Mann war Regierungsbeamter. Er litt an Leberkrebs, Aszites (krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum), Hirnnekrose und anderen schweren Erkrankungen; zudem erbrach er Blut. Der Staat gab enorme Summen für seine medizinische Behandlung aus, und das Krankenhaus stellte fünfmal eine Mitteilung über seinen kritischen Zustand aus. Als er im Sterben lag, spielte meine Nichte ihm die Fa-Vorträge des Meisters aus Dalian vor. Wie durch ein Wunder öffnete er die Augen. Er konnte etwas Reisbrei zu sich nehmen, und schon bald war er in der Lage, sich aufzusetzen, aufzustehen und zu gehen. Er wurde von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt und kehrte knapp einen Monat später nach Hause zurück. Er konnte wieder essen und trinken, und es ging ihm gut. Ich erzähle oft von diesem Beispiel, wenn ich über die wahren Hintergründe aufkläre, und es zeigt eine sehr gute Wirkung.

Mir wurde klar, dass wir die Dinge gründlich erklären müssen, wenn wir die Wahrheit über die Hintergründe der Verfolgung darlegen.

Jeder in unserem Krankenhaus wusste, dass ich Falun Dafa praktizierte und ein guter Mensch war. Ich klärte Ärzte, Pflegepersonal, Aushilfskräfte und Reinigungspersonal über die wahren Umstände auf. Bevor ich kündigte, sprach ich auch mit dem Krankenhausdirektor und seinem Stellvertreter darüber. Sie willigten bereitwillig ein, aus der KPCh auszutreten.

Im Laufe der Jahre arbeitete ich an verschiedenen anderen Orten. Ganz gleich, wo ich war, versuchte ich, die Menschen über die Verfolgung zu informieren.

Aufklärung über die Hintergründe in einem Militärkrankenhaus

Ich leitete die gynäkologische Ambulanz eines Militärkrankenhauses.

Die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh war beim Militär besonders heftig; Praktizierende durften dort nicht arbeiten. Mir wurde klar, dass ich bei der Aufklärungsarbeit keine Auswahl treffen durfte. Es liegt in unserer Verantwortung, dem Meister bei der Errettung von Menschen zu helfen. Ich verstärkte meine Bemühungen, aufrichtige Gedanken auszusenden, um die bösen Faktoren zu beseitigen, die die Menschen daran hinderten, die Wahrheit zu erfahren, und um ein Umfeld für die Aufklärungsarbeit zu schaffen. Wann immer sich die Gelegenheit bot, sprach ich mit Patienten, Soldaten und Hilfspersonal.

Eines Tages kam meine medizinische Assistentin herein, schloss die Tür und sagte leise: „Direktorin, jemand hat Sie gemeldet, weil Sie anderen von Falun Dafa erzählt haben; die Sache ist bis zum Krankenhausdirektor gelangt. Der Denunziant sagte: ‚Wie kann es sein, dass beim Militär noch jemand Falun Dafa praktiziert?‘ Der Direktor war außer sich vor Wut und schimpfte heftig. Er stellte die Person zur Rede, die mich eingestellt hatte: ‚Ich habe Sie gebeten, eine Ärztin einzustellen, und Sie haben eine Falun-Dafa-Praktizierende engagiert! Das ist eine sehr ernste Angelegenheit!‘“

Ich blieb ruhig, ging in einen leeren Raum und sandte aufrichtige Gedanken aus. Ich bat den Meister, mich zu stärken und diese Störung zu beseitigen. Strikt weigerte ich mich, die Arrangements der alten Mächte anzuerkennen, die darauf abzielten, Menschen zu vernichten. Innerlich wiederholte ich: „Ich bin eine Schülerin von Meister Li Hongzhi. Ich akzeptiere keine Arrangements von anderen und bitte den Meister, die Führung zu übernehmen.“ Noch am selben Tag änderte sich die Situation: Eine andere Einrichtung, die Personal suchte, bot mir eine Stelle an; so packte ich sofort meine Sachen und ging.

Drei Monate später erfuhr ich, dass der Krankenhausdirektor leider verstorben war. Es war sehr bedauerlich, dass ich in diesem rauen Umfeld keine Gelegenheit hatte, ihm die Wahrheit zu erklären.

Meine Assistentin stand Falun Dafa positiv gegenüber; nachdem ich gegangen war, wechselte sie in ein anderes Krankenhaus und erhielt dort eine Festanstellung.

Ich freue mich, wenn Lebewesen errettet werden

Eines Tages, als es stark schneite, nahm ich ein Taxi zur Arbeit. Der Taxifahrer war ein junger Mann; ich erfuhr, dass er ein ehemaliger Soldat und Mitglied der KPCh war. Ich fragte ihn: „Haben Sie schon einmal vom Austritt aus der KPCh gehört?“ Er bejahte dies, war aber noch nicht ausgetreten.

Ich erzählte ihm von der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und davon, warum die Menschen aus der KPCh austreten sollten. Ich sagte: „Als Sie der KPCh beitraten, erhoben Sie die Faust und gelobten, Ihr Leben dem Kommunismus zu widmen. Nun häufen sich die Katastrophen von Jahr zu Jahr. Göttliche Wesen werden diese böse Partei bald beseitigen. Sind Sie nicht in Gefahr? Sie müssen schnell austreten.“ Er sagte: „Tante}, bitte helfen Sie mir beim Austritt.“ Ich bot ihm an, ihm ein Pseudonym zu geben und ihm beim Austritt zu helfen. Er erwiderte: „Ich möchte meinen richtigen Namen verwenden!“

Nachdem ich aus dem Taxi ausgestiegen und losgegangen war, kurbelte er das Autofenster herunter und rief laut: „Tante, vergessen Sie nicht, mir beim Austritt zu helfen!“ Ich war sehr glücklich, dass er errettet wurde, und mein Herz war voller Dankbarkeit gegenüber dem Meister.

Im Sommer 2024 ging ich in ein Damenbekleidungsgeschäft, um die wahren Umstände zu erklären. Es waren vier Angestellte im Laden, darunter die Filialleiterin. Ich sagte zu ihr: „Hat Ihnen schon einmal jemand vom Austritt aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen erzählt?“ Sie verneinte. Gerade als ich es ihr erklären wollte, drehte sie sich um und rief den anderen drei Angestellten zu: „Hey, kommt mal alle her. Die Tante erzählt uns etwas über Falun Dafa.“

Dann erklärte ich ihnen, was Falun Dafa ist, warum es von der KPCh verfolgt wird, wie es sich mit dem Vorfall der Selbstverbrennung tatsächlich verhält und warum die Menschen aus den Organisationen der KPCh austreten sollten. Ich erzählte ihnen, dass sich Falun Dafa in mehr als 100 Ländern verbreitet hat und dass es Segen bringt, sich an die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu erinnern. Sie hörten aufmerksam zu und nickten immer wieder. Schließlich sagten sie: „Tante, jetzt verstehen wir es. Bitte helfen Sie uns beim Austritt.“

Bevor ich ging, gab ich jeder von ihnen eine Informationsbroschüre und ein {{Amulett. Sie sagten: „Tante, kommen Sie uns oft besuchen. Wir hören Ihnen sehr gerne zu.“

Gegen Jahresende, als die Informationskalender erschienen waren, machte ich mich auf den Weg, sie zu verteilen. Als ich an dem Damenbekleidungsgeschäft vorbeikam, ging ich hinein. Die Angestellten freuten sich sehr und sagten: „Da ist Tante! Kommen Sie schnell herein,“ und boten mir einen Sitzplatz an. Ich überreichte ihnen die Informationskalender und weitere Materialien. Sie sagten voller Freude: „Tante bringt uns immer gute Dinge.“

Nach all diesen Jahren habe ich zwar dem Meister geholfen, viele Menschen zu erretten, doch ich habe das Gefühl, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die die wahren Begebenheiten nicht kennen. Ich wünsche mir, dass alle die Wahrheit verstehen und errettet werden können. Gleichzeitig spüre ich auch, dass es in meiner eigenen Kultivierung noch viele menschliche Anhaftungen gibt, die noch nicht beseitigt sind. Ich bin entschlossen, mich weiterhin fleißig zu kultivieren und gemeinsam mit dem Meister zu meinem wahren Ursprung zurückzukehren.