(Minghui.org) Eine 63-jährige Frau aus dem Kreis Changsha in der Provinz Hunan wurde kürzlich wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.
Es ist unklar, wann Yan Hong verhaftet wurde. Sie stand am 5. Juni 2026 vor dem Stadtgericht Liuyang. Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, Falun Dafa an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit propagiert zu haben. Ihr Anwalt widerlegte die Anschuldigung mit einer Zugticketreservierung, auf der ihr richtiger Name stand. Sie habe sich zur angegebenen Zeit in einem Zug auf dem Weg zu ihrem Ziel befunden. Es sei ihr unmöglich gewesen, sich an dem behaupteten Ort aufzuhalten.
Yan sagte auch zu ihrer Verteidigung aus und schilderte, wie Falun Dafa sie zu einem besseren und fähigeren Menschen gemacht habe.
Die Friseursalonbesitzerin war einst Leiterin des örtlichen Bürgerbüros. Sie half vielen Einwohnern bei der Lösung ihrer Konflikte und genoss hohes Ansehen. Trotz ihres standfesten Glaubens wurde sie wiederholt angegriffen. Sie hat bereits zwei Haftstrafen hinter sich von insgesamt neuneinhalb Jahren (Juni 2001 – Juni 2007 und Mai 2014 – November 2017).
Nach der Verhandlung verurteilte der Richter sie zu drei Jahren und zwei Monaten Haft. Yan befindet sich derzeit in der vierten Haftanstalt der Stadt Changsha. Aufgrund von Misshandlungen in der Haft entwickelte sich bei ihr ein erhöhter Blutzucker- und Blutdruckspiegel. Ihre Familie legte in ihrem Namen Berufung beim Mittleren Gericht der Stadt Changsha ein.
Früherer Bericht:
Stadt Changsha: Nach Massenverhaftungen steht acht Praktizierenden eine Gerichtsverhandlung bevor