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[Fa-Konferenz in der Mitte der USA 2026] Gedankenkarma und menschliche Anschauungen beseitigen

22. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden im Mittleren Westen der USA

(Minghui.org) Ich bin in einem schwierigen familiären Umfeld aufgewachsen. Meine Mutter war sehr kalt. Sie erlaubte ihren Kindern nicht, irgendwelche Gefühle zu zeigen, und legte großen Wert auf den äußeren Eindruck. Wenn wir Fehler machten, wurden wir dafür beschimpft. Ich erinnere mich, dass sie uns Kinder als dumm bezeichnete, wenn wir ihre Erwartungen nicht erfüllten. Mein Vater lebte für seinen Ruf, sodass wir schon früh lernten, dass wir nur gelobt wurden, wenn wir perfekt waren. In der Situation litt ich unter Angstzuständen und Panikattacken und mied soziale Kontakte, so gut es ging. Als Erwachsene lernte ich, möglichst unabhängig und sehr kompetent zu sein. Ich hatte nie viele Freunde. Lieber war ich allein, um den Schmerz zu vermeiden, von anderen verletzt oder herabgesetzt zu werden.

Vor etwa zehn Jahren las ich das Buch Zhuan Falun auf meinem Computer und gleich danach spürte ich das Bohren in meiner Stirn (das der Meister in Zhuan Falun erwähnt) und hatte das Gefühl, dass mein Körper gereinigt wurde. Danach veränderte ich mich zum Besseren. Alle anderen spirituellen Bücher, die ich früher gelesen hatte, warf ich weg. Ich gab auch die Dinge zurück, die ich mir von anderen ausgeliehen und noch nicht zurückgegeben hatte.

Allerdings lernte ich das Fa nicht weiter. Einige Tage nach der Lektüre des Zhuan Falun kamen sehr störende und schlechte Gedanken über den Meister in mir hoch. Ich empfand intensive Scham. Mein Hauptbewusstsein war sehr schwach und Gedankenkarma sowie Angst überwältigten mich. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich noch nichts vom Aussenden aufrichtiger Gedanken und das Gefühl der Panik machte es mir unmöglich, das Fa zu lernen.

Das Gedankenkarma überzeugte mich davon, dass ich mich niemals kultivieren könnte, dass ich es nicht wert sei, nicht stark genug sei und einfach aufgeben sollte. Im Solarplexus verspürte ich einen stechenden Schmerz. Manchmal, wenn ich schlief, sah ich in meinen Träumen Dämonen. Einige vernichtete ich mit bloßer Hand, woraufhin sie sich in schwarzen Staub verwandelten und wegwehten. Ein anderes Mal hatte ich solche Angst, dass ich im Traum davonlief und voller Furcht aufwachte. Dieser Zustand hielt etwa ein Jahr lang an. Es war die schwierigste Zeit meines Lebens.

Im folgenden Sommer war ich erschöpft und davon überzeugt, dass ich es nicht wert sei, eine Dafa-Praktizierende zu sein, und dass der Meister mich aufgegeben habe. Eines Tages kam mir plötzlich der Gedanke, dass Lunyu auswendig zu lernen. Ich begann, das Lunyu auswendig zu lernen, wann immer ich konnte. Nachdem ich es vollständig auswendig gelernt hatte, hatte ich einen Traum, in dem ich das Lunyu rezitierte, während um mich herum Dämonen starben, sich vor Schmerzen auf dem Boden wanden und sich die Ohren zuhielten. Danach lernte ich weiterhin das Zhuan Falun auswendig. Schließlich schloss ich mich lokalen Fa-Lerngruppen und Veranstaltungen an, bei denen wir die wahren Umstände über die Verfolgung erläuterten. Ich ließ einige meiner Eigensinne los und gewann ein wenig mehr Selbstvertrauen. Obwohl ich mich aus dieser schwierigen Zeit befreit hatte, bereitete mir das Gedanken-Karma immer noch Schwierigkeiten.

Ich arbeite als Lehrerin für Naturwissenschaften an einer Oberschule in der Stadt, in der ich aufgewachsen bin. Das stellt mich vor viele Herausforderungen und ist ein großartiges Umfeld für die Kultivierung. Damals lernte ich, dass meine Schüler Spiegel meiner eigenen Eigensinne sind. Als ich mit dem Unterrichten anfing, verlor ich viel häufiger die Beherrschung und die Schüler mochten meinen Unterricht nicht besonders. Im Laufe der Jahre hat sich mein Unterricht verändert und die Schüler schätzen ihn mittlerweile sehr. Ich verliere zwar immer noch hin und wieder die Beherrschung, aber viel seltener, und übernehme stets die Verantwortung für meine Fehler.

Auch die Zusammenarbeit mit anderen Lehrern hat meine Xinxing auf die Probe gestellt. Manchmal gelang es mir gut, meine Xinxing aufrechtzuerhalten, und manchmal gelang es mir nicht so gut. An einer örtlichen Fachhochschule unterrichte ich einen Chemie-Kurs, der mit doppelten Credit Points auf das Studium angerechnet wird. In diesem Kurs hatte ich einen Studenten mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Da es sich um eine Lehrveranstaltung auf Hochschulniveau handelte, war mir bewusst, dass die Unterstützungsmaßnahmen anders ausfallen mussten als an einer weiterführenden Schule. Die Sonderpädagogen bestanden jedoch darauf, dass dieser Student die gleichen Hilfen und Nachteilsausgleiche erhalten sollte wie in der Schule. Ich war der Auffassung, dass dies nicht angemessen war: Ein Hochschulstudium erfordert andere Maßstäbe und Sonderregelungen, die im schulischen Kontext üblich sind. Sie sollten auf diesem Niveau nicht ohne Weiteres übertragen werden. Es ging mir nicht darum, Unterstützung zu verweigern, sondern darum, faire und studiumsgerechte Bedingungen zu schaffen. Anstatt meine Xinxing zu bewahren, wandte ich mich wegen dieser Angelegenheit an einen Bezirksleiter, um zu beweisen, dass ich recht hatte.

Der Bezirksleiter erklärte, dass Hochschulen Studenten nicht dieselben Sonderregelungen gewähren könnten wie Schulen, da Hochschulen höheren Standards und anderen Richtlinien unterliegen würden. Daraufhin organisierte der Bezirksleiter eine Fortbildung für die Sonderpädagogen zum Thema Nachteilsausgleiche und Unterstützungsmaßnahmen auf Hochschulniveau. Diese Entscheidung führte zu Spannungen mit der Sonderpädagogikabteilung. Das Team reagierte teilweise passiv-aggressiv, unter anderem durch das Versenden von Massen-E-Mails an alle Lehrkräfte, in denen das Thema erneut aufgegriffen wurde.

Ich wusste, dass ich die Angelegenheit nicht gut gehandhabt hatte, schaute nach innen und erkannte, dass ich sehr daran festhielt, recht zu behalten und zu entscheiden, wer im Unrecht war und wer nicht. Mir wurde auch klar, dass ich es nicht mochte, wenn mir jemand vorschrieb, wie ich meinen Unterricht gestalten sollte. Außerdem hegte ich Neid. Ich wollte nicht, dass dieser Schüler in einer anderen Klasse einen Vorteil erhielt, während dies den übrigen Schülern nicht gewährt wurde. Ich wollte die Kontrolle behalten und verhielt mich daher nicht wie jemand, der andere fördert. 

Da erinnerte ich mich an die Worte des Meisters aus der vierten Lektion im Zhuan Falun:

„Wenn du so unter den gewöhnlichen Menschen handelst, werden die gewöhnlichen Menschen sagen, dass du stark bist. Aber als ein Praktizierender bist du dann viel zu schlecht. Wenn du wie ein gewöhnlicher Mensch streitest und kämpfst, dann bist du nun mal ein gewöhnlicher Mensch. Wenn du noch streitsüchtiger bist als er, dann bist du noch nicht einmal so gut wie dieser gewöhnliche Mensch.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 193)

Ich hatte mich genau so verhalten, wie der Meister es beschrieben hatte: Ich hatte konkurriert und gestritten wie ein gewöhnlicher Mensch. Damit wollte ich ihnen nicht nur beweisen, dass sie Unrecht hatten, sondern ich erinnere mich auch, dass ich für einen Moment stolz darauf war. Mein Verhalten war schlimmer als das eines gewöhnlichen Menschen. Als ich meinen Fehler erkannte, stritt ich mich danach nicht mehr mit der Abteilung für Sonderpädagogik. Wir einigten uns darauf, wie dieser Schüler zusätzliche Unterstützung erhalten sollte, und ich beließ es dabei. Ich werde noch weitere Gelegenheiten haben, mich in dieser Hinsicht zu erhöhen. Im kommenden Herbst werde ich in meinem Hochschulkurs mehrere Studenten haben, die ebenfalls sonderpädagogische Betreuung benötigen. Ich habe das Gefühl, dass es eine Fügung des Meisters ist, die mir helfen soll, meine Rechthaberei sowie meinen Kampfgeist und mein Kontrollbedürfnis loszulassen.

Als Leitung der naturwissenschaftlichen Abteilung an meiner Schule bat mich unser Schulleiter vor einigen Jahren, Mitglied in unserem Führungsgremium zu werden, das bei Entscheidungen über Schulrichtlinien und andere Angelegenheiten mitwirkt. Für meine Mitarbeit im Ausschuss erhielt ich eine zusätzliche Vergütung. Es gibt eine andere Naturwissenschaftslehrerin, die sehr offen ihre Meinung äußert und unbedingt im Ausschuss mitwirken wollte, daher trat ich ohne Zögern zurück und überließ ihr meinen Platz. Darüber freute sie sich sehr. Auch ich war froh, dass ich nicht mehr früh erscheinen musste.

Politikern die wahren Umstände erläutern

Vor ein paar Jahren begann ich, Regierungsvertretern die wahren Umstände über Falun Dafa zu erläutern. Das fiel mir nicht leicht. Ich hatte Jahre gebraucht, um als Lehrerin Selbstvertrauen zu gewinnen, doch der Gedanke, mit Regierungsmitarbeitern und -vertretern zu sprechen, war sehr einschüchternd. Aufgrund meiner Kindheit blieb ich in Gesprächen meist still und verschlossen, aus Angst, etwas Falsches zu sagen. Außerdem war ich nie gut im Umgang mit Menschen und vermied es, Kontakte zu knüpfen, wann immer es möglich war. Selbst bei Familienfeiern fühlte ich mich sehr unwohl und ging, sobald ich Gelegenheit dazu hatte. Trotz meiner Angst traf ich mich mit Mitarbeitern und sorgte für eine bestmögliche Vorbereitung.

Bei einem meiner ersten Treffen erklärte sich mein Kongressabgeordneter bereit, einen Gesetzentwurf mit zu unterstützen, was mein Selbstvertrauen stärkte. Meine Treffen waren kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht. Ich schickte weiterhin E-Mails, bat um Treffen und bemühte mich, Politikern die wahren Umstände zu erklären.

Mein Bedauern bezieht sich darauf, dass ich es mir nicht zur Priorität gemacht habe, die Fakten in alltäglichen Situationen im persönlichen Gespräch anzusprechen. Meine engsten Familienangehörigen unterstützten Falun Dafa und ich klärte einige Kollegen über die Tatsachen auf, doch das lag weit unter dem Maßstab der Fa-Berichtigung. Meine Kultivierung war nicht solide. Manchmal war ich fleißig, doch meist verhielt ich mich wie ein gewöhnlicher Mensch. Ich wollte fleißig sein, aber es fühlte sich an, als würde mich etwas daran hindern. Es gab ein grundlegendes Problem meinerseits, das mich daran hinderte, meine Xinxing zu erhöhen, das Fa wirklich zu bestätigen und mehr Menschen die Fakten zu erläutern. Mein Fa-Lernen bestand hauptsächlich darin, das Zhuan Falun auswendig zu lernen, mit etwas Lektüre nebenbei, aber ich habe das Fa-Lernen nicht zu der Priorität gemacht, die es hätte sein sollen. Außerdem fiel es mir schwer, mich beim Lernen zu konzentrieren, und oft wurde ich durch Gedankenkarma gestört.

Vor Kurzem wurde ich von der Abschlussklasse gebeten, eine Rede zu halten. Ich war überrascht und fühlte mich geehrt, dass die Schüler mich an ihrem besonderen Tag als Rednerin nominiert hatten. Ich hielt meine Rede, war dabei jedoch sehr nervös und las den Text sehr schnell vor. Obwohl meine Schüler und ihre Familien laut applaudierten, geriet ich sofort in Panik, weil ich dachte, ich hätte irgendwie etwas falsch gemacht.

„Warum habe ich immer noch so viele Zweifel?“, fragte ich mich. Das Gedankenkarma flutete meinen Verstand mit allem, was ich falsch gemacht hatte, aber schließlich wurde mir bewusst, was gerade geschah. In dem Moment fing ich an, jede Angst, die das Gedankenkarma benutzte zu hinterfragen. Sobald ich eine Angst überwunden hatte, versuchte das Gedankenkarma es mit einem anderen abwertenden Glaubenssatz, um mich davon zu überzeugen, dass ich etwas falsch gemacht und bei meiner Rede irgendwie versagt hatte. Schließlich erkannte ich, wie schwach mein Hauptbewusstsein all die Jahre gewesen war, und stellte mich endlich der Anhaftung, die meine Kultivierung und meine Bemühungen zur Aufklärung der Tatsachen viele Jahre lang behindert hatte: Ich bildete mir ein, dessen nicht würdig zu sein.

Damals blickte ich auf meine Kindheit zurück und erinnerte mich an mehrere Situationen, in denen etwas schiefgelaufen war und meine Mutter ihren Kindern die Schuld gab, obwohl wir nichts dafür konnten. Da ich in einem angespannten Familienumfeld aufgewachsen war, entwickelte ich die Überzeugung, dass alles, was schiefging, irgendwie meine Schuld wäre. Das führte zu einer ständigen Angst vor der Zukunft, davor, dass etwas schiefgehen könnte oder davor, Fehler zu machen. Diese Angst, nicht gut genug zu sein, begleitete mich mein ganzes Leben lang. Ich bedauerte, dass ich das nicht früher erkannt hatte und dass ich so verwirrt gewesen war. Mir wurde klar, wie sehr das Böse dies ausnutzte, um mir die Angst vor Fehlern zu erhalten, denn tief im Inneren würde das bedeuten, dass ich irgendwie unwürdig wäre.

In dem Augenblick blickte ich auf meinen Kultivierungsweg zurück und erkannte, dass dieses Gefühl der Wertlosigkeit alles in meinem Leben beeinflusst hatte – auch meine Kultivierung. Es führte dazu, dass ich versuchte, allen um mich herum meinen Wert zu beweisen und stets sehr auf meinen guten Ruf zu achten. Wenn mich jemand herabwürdigend behandelte, nahm ich das persönlich, weil es diese Angst vor Wertlosigkeit auslöste. Daher bemühte ich mich krampfhaft, meinen Wert zu beweisen, was mich hart und streitlustig machte. Mir wurde klar, dass genau dies der Grund dafür war, dass ich immer noch die Beherrschung gegenüber meinen Schülern verlor. Er war der Grund dafür, dass ich mit meinen Errungenschaften prahlte und meine Fehler verbarg. Er war auch der Grund für meine Angst, den Menschen in Gesprächen von Falun Dafa zu erzählen. Das führte dazu, dass ich sehr zurückhaltend und auf Selbstschutz bedacht war und jede Art von Kritik zurückwies. Es führte auch dazu, dass ich Dinge überstürzt anging und versuchte, ein Ergebnis zu erzwingen, anstatt einfach auf die Arrangements des Meisters zu vertrauen. Das Gedankenkarma verstärkte diese Angst noch. Immer wenn ich einen Fehler wahrnahm, zeigte mir mein Gedankenkarma Fehler oder peinliche Momente aus der Vergangenheit und sagte: „Siehst du, du bist immer noch eine Versagerin und nicht gut genug.“ Tief in meinem Inneren gab es immer noch einen Teil von mir, der daran glaubte.

Dann sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um das Gefühl der Minderwertigkeit zu beseitigen, und fügte dies meinem täglichen Aussenden aufrichtiger Gedanken hinzu. Das gleiche Gedankenkarma und dieselbe Panik kehrten zurück, die ich zu Beginn meiner Kultivierung erlebt hatte. Mein Solarplexus verspürte erneut einen stechenden Schmerz. Gedankenkarma und Störungen versuchten erneut, mich in Angst und Sorge gefangen zu halten. Sie hatten jedoch nicht mehr die Kraft wie früher. Endlich erkannte ich, was sie wirklich waren. Als die Schuldgefühle und Störungen eines Tages sehr stark waren, schaute ich auf das Bild des Meisters und sagte zu den Störungen: „Das bin nicht ich. Du kannst mich nicht mehr so beeinflussen wie früher. Du wirst beseitigt.“ Das sagte ich mehrmals. Plötzlich fühlte ich mich ruhig und aus dem Augenwinkel sah ich einen leuchtenden Heiligenschein über dem Porträt des Meisters. Ich dankte dem Meister dafür, dass er eine weitere Schicht dieses Gedankenkarmas gereinigt hatte.

Ich erinnerte mich an das, was der Meister in der sechsten Lektion im Zhuan Falun über Gedankenkarma gesagt hatte:

„Mein Fashen wird ihm dann helfen, den größten Teil dieses Gedankenkarmas zu beseitigen. Solche Situationen kommen oft vor. Wenn diese Situation eintritt, kommt es darauf an, ob man selbst diese schlechten Gedanken besiegen kann. Wenn einer standhaft bleiben kann, kann sein Karma beseitigt werden.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 164)

Kaum hatte ich dieses Gefühl von Unwürdigkeit losgelassen, tauchte ein weiteres auf: Bedauern. Bedauern darüber, dass ich so viele Gelegenheiten verpasst hatte, den Lebewesen, die mir im Laufe der Jahre über den Weg gelaufen waren, von Falun Dafa zu erzählen. Ich sprach mit einer Mitpraktizierenden darüber. Sie antwortete ruhig mit einem einzigen Satz. „Es warten noch viele weitere darauf, errettet zu werden.“ Sofort legte ich mein Bedauern ab. Ich glaube, das war eine Erinnerung des Meisters daran, dass ich mich nicht länger von Bedauern belasten lassen durfte. Der einzige Weg nach vorne besteht darin, das Fa intensiver zu lernen und wieder auf den Weg zurückzukehren, den der Meister für mich vorgesehen hat. Der einzige Weg nach vorne besteht darin, mein Minderwertigkeitsgefühl und andere egozentrische Anschauungen abzulegen und mit jedem, den der Meister mir über den Weg schickt, über Falun Dafa und die Verfolgung zu sprechen.

Dann vertiefte ich mein Lernen des Fa und bemühte mich verstärkt, Kontakt zu Behörden der Bundesregierung aufzunehmen, doch es fiel mir schwer, Termine zu vereinbaren – eine Situation, die begann, nachdem der diffamierende Artikel in der New York Times veröffentlicht worden war. Als ich nach Washington, D.C. reiste, gelang es mir zufällig in letzter Minute, einen Termin mit den Mitarbeitern einer Kongressabgeordneten zu vereinbaren, mit denen ich zuvor noch nicht gesprochen hatte. Ich war überrascht, so spät am Abend eine E-Mail zu erhalten. Am nächsten Tag traf ich mich mit den Mitarbeitern. Da ich diese Mitarbeiter zuvor noch nicht getroffen hatte, plante ich, ganz von vorne anzufangen und zu erklären, was Falun Dafa ist, über die Verfolgung zu sprechen und dann auf die internationale Unterdrückung einzugehen. Ich fragte sie, ob sie Falun Dafa kenne, und sie bejahte selbstbewusst; sie sei aus einem Büro in Texas hierher versetzt worden, und die Praktizierenden in Texas hätten sich sehr gut dafür eingesetzt. Sie wusste über Falun Dafa Bescheid, kannte den Grund für die Verfolgung und den Organraub und erwähnte sogar den Gesetzentwurf namentlich. So konnte ich direkt mit dem Thema der internationalen Unterdrückung beginnen und führte ein großartiges Gespräch mit ihr darüber, auf welche verschiedenen Weisen ihr Büro den Einfluss der KPCh hier in den Vereinigten Staaten bekämpft.

Die gründlichen Bemühungen der anderen Praktizierenden, die Fakten zu verbreiten, haben mich dazu inspiriert, mich noch stärker dafür einzusetzen, den Regierungsmitarbeitern die Tatsachen zu verdeutlichen. Wenn ich Treffen mit Regierungsmitarbeitern habe, die nicht aufgeschlossen wirken oder eine Abwehrhaltung einnehmen, schaue ich nach meinen eigenen Lücken und menschlichen Anschauungen, passe mein Handeln und meine aufrichtigen Gedanken an und versuche, ein weiteres Treffen zu vereinbaren, um die Fakten noch detaillierter zu erläutern.

Xinxing-Prüfungen innerhalb der Familie

Auch innerhalb meiner Familie gab es viele Prüfungen für mein Xinxing. Meine Mutter hat sich von meinem Vater scheiden lassen und sie teilten ein Stück Land in zwei Hälften auf. Ich habe auf diesem Familiengrundstück eine Hypothek für ein Haus aufgenommen und meine Mutter wohnt bei mir. Meine Mutter hat mir geholfen, viele meiner Anhaftungen zu erkennen, insbesondere mein Kontrollbedürfnis und mein Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Als wir zusammenzogen, stellte meine Mutter all ihre Sachen ins Wohnzimmer: zwei Stühle, einen antiken Geschirrschrank, Bücherregale, kleine Tische – und nahm mit ihren Sachen den gesamten Platz im Wohnzimmer ein. Darüber war ich verärgert, verstand aber nicht, warum, und sprach das Thema nicht an.

Wir haben auch ein Gästezimmer, das wir beide gemeinsam nutzen wollten, doch wieder nahm sie drei Viertel des Raums für ihre Sachen ein und ließ mir kaum Platz. Das machte mich wütend, aber ich sagte immer noch nichts. Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass ich von einem starken Kampfgeist getrieben war, der mein Selbstwertgefühl ausschließlich an Leistung und Erfolg knüpfte. Doch das konnte nicht der Maßstab für meinen Wert als Mensch sein. In dem Moment räumte ich meine Sachen aus dem Gästezimmer und überließ ihr das Zimmer. Sie freute sich, dass sie das Zimmer nun für sich allein haben konnte.

Wenn Gedankenkarma und Störungen versuchen, mich vom Weg abzubringen, rezitiere ich das Fa. Am Anfang lernte ich das Fa auswendig, wann immer ich einen freien Moment hatte. Im Laufe der Jahre ließ ich jedoch zu, dass meine Eigensinne mich daran hinderten.

Mit dem Fa in meinem Herzen fällt es mir nun viel leichter, früh aufzustehen, aufrichtige Gedanken auszusenden, auswendig zu lernen, zu lesen und die Übungen zu machen. Ich hoffe, meine Eigensinne weiter zu beseitigen, damit ich die Klarheit bekomme, um den Arrangements des Meisters zu folgen und noch mehr Lebewesen zu erretten. Ich weiß, dass nur noch wenig Zeit bleibt. Ich werde mein Bestes tun, um den verlorenen Rückstand aufzuholen.

Danke, Meister, danke, Mitpraktizierende.