Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Meinen Groll loslassen und eine wahrhaftig praktizierende Dafa-Jüngerin sein

22. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.com) Vor einigen Jahren wurde ich verfolgt, und mein Mann erlitt finanzielle Verluste mit einem Geschäft, das er zu Hause betrieb, sodass unsere Familie in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Da ich mit meinem Fa-Lernen nicht Schritt gehalten hatte, war ich innerlich sehr bedrückt, konnte die Situation nicht loslassen und stand unter enormem Druck. Ich machte meinem Mann Vorwürfe, weil er eine große Summe Schulden hatte, nicht fleißig genug war und sich keine Arbeit suchte, sondern nur Mahjong spielte. Ich warf ihm vor, dass er sich nicht um die Familie kümmerte und keine Verantwortung übernahm. Sobald ich meinen Mann sah, wurde ich wütend und fühlte mich innerlich wie zugeschnürt.

Nach innen schauen und Konflikte auflösen Eines Abends war ich gerade dabei, das Essen zuzubereiten. Als ich sah, wie er zur Tür hereinkam, sagte ich gereizt: „Komm, hol dir deine Nudeln.“ Er sah mein finsteres Gesicht und sagte: „Kannst du den ganzen Tag nicht einmal vernünftig mit mir reden?“ Wütend antwortete ich: „So rede ich nun mal.“ Ebenfalls ungehalten sagte er: „Dann esse ich eben nicht, in Ordnung?“ Damit ging er wütend hinaus.

Nachdem er gegangen war, stand ich da und wusste selbst nicht mehr weiter. Was machte ich da eigentlich? Bin ich eine Kultivierende? Wie konnte ich mich ihm gegenüber immer wieder so verhalten? Was machte es schon, dass er Geld verloren hatte? Der Meister lehrt uns, gute Menschen zu sein und jeden gut zu behandeln. Er hatte zwar Geld verloren, aber war ich ein guter Mensch, wenn ich ihn so behandelte? Wenn das Leben schwierig ist, geht es dann nicht einfach darum, Leid zu ertragen? War das nicht gerade eine gute Gelegenheit, Ruhm, Gewinn und Gefühle loszulassen?

Als ich mein Verhalten mit dem Fa abglich, erkannte ich, dass ich mich falsch verhalten hatte. Ich musste mich anhand des Fa korrigieren, auf den Meister hören, jeden gut behandeln und überall an andere denken. Die Lehre des Meisters löste den Knoten in meinem Herzen, und ich fühlte mich wieder erleichtert.

Nachdem ich meine Einstellung korrigiert hatte, ging ich meinen Mann suchen. Kaum hatte ich die Wohnung des Nachbarn betreten, sah ich ihn dort sitzen. Mit einem Lächeln sagte ich: „Das Essen ist fertig. Komm nach Hause und iss.“ Der Nachbar sagte: „Ihr habt noch nicht gegessen? Ich dachte, ihr hättet schon gegessen.“ Ich antwortete: „Ich habe gerade die übrig gebliebenen Nudeln gegessen und für ihn neue Nudeln gekocht.“ Im Zimmer unterhielten sich mehrere Nachbarn lachend miteinander. Als mein Mann sah, dass ich ihn lächelnd zum Essen einlud, sagte auch er fröhlich: „Komm, wir gehen nach Hause essen.“

Wir unterhielten uns und lachten, während wir nach Hause gingen – als wäre nichts geschehen. Der Konflikt, der kurz vorm Eskalieren stand, wurde friedlich aufgelöst, einfach nur, weil ich nach innen geschaut hatte. Nach innen zu schauen ist wirklich gut und die Wirkung zeigt sich unmittelbar.

Den Groll loslassen 

Mein Mann hat eine stark ausgeprägte traditionelle Vorstellung von der Rolle des Mannes. Er hat keine feste Arbeit und spielt gerne Mahjong, sodass fast die gesamte Hausarbeit an mir hängen bleibt. Wenn ich das Fa gut lerne, ist auch mein Zustand gut. Dann kann ich mich anhand der Lehre des Meisters selbst korrigieren, nehme ihm nichts übel und kann mich in Geduld üben. Wenn mein Zustand jedoch nicht gut ist, kann ich mich nicht streng an die Maßstäbe des Fa halten. Dann fühle ich mich innerlich unausgeglichen und hege Groll gegen ihn. Dieser Groll kommt immer wieder zum Vorschein, und es gelingt mir einfach nicht, ihn vollständig loszulassen.

Ich erinnere mich an eine Situation, in der mein Groll gegen ihn sogar dazu führte, dass mein Bein schmerzte und ich beim Gehen hinkte. Meine Cousine sah das und riet mir, ins Krankenhaus zu gehen und mich untersuchen zu lassen. Ich sagte: „Es ist nichts. Dein Schwager arbeitet nicht, spielt nur Mahjong, und ich fühle mich deshalb innerlich unausgeglichen und hege Groll gegen ihn. Dadurch sind die Schmerzen in meinem Bein entstanden. Ich muss das Fa gut lernen, mich selbst korrigieren und meinen Groll gegen ihn loslassen, dann wird es mir wieder gut gehen.“ So arbeitete ich immer wieder daran, meinen Groll gegen ihn loszulassen. Schon bald war mein Bein wieder gesund.

Ein weiteres Erlebnis hat sich mir besonders tief eingeprägt. Es war im Herbst 2021. Es hatte sehr viel geregnet und regnete ununterbrochen weiter. An mehreren Stellen unseres Daches drang Wasser ein, sodass von den Wänden Putz und Staub herunterfielen. Auf dem Boden, den Tischen und den Betten lagen überall diese Rückstände, was sehr ärgerlich war. 

Nachdem der Regen aufgehört hatte, verbrachte ich einen ganzen Tag damit, zwei Zimmer gründlich zu reinigen und aufzuräumen. Mein Mann sah, wie ich putzte, fragte aber nicht danach und half mir auch nicht. Er spielte wie gewohnt Mahjong und kam erst zum Essen nach Hause.

Als Frau musste ich alles allein tragen, verschieben, fegen und abwischen, und das war für mich äußerst anstrengend. Er kümmerte sich weder darum noch half er mir, und ich fühlte mich deshalb zutiefst ungerecht behandelt und voller Groll. Ich arbeitete bis fast Mitternacht. Dann setzte ich mich schnell hin, um aufrichtige Gedanken auszusenden und ging ins Bett.

Kaum lag ich unter der Decke, bekam ich plötzlich einen Krampf im linken Bein. Die Schmerzen waren so stark, dass ich mich sofort aufsetzte. Ich drückte, rieb und klopfte mein Bein, doch es half überhaupt nichts. Ich stieg wieder aus dem Bett, stampfte mit dem Fuß auf, streckte und bewegte das Bein und klopfte darauf – aber auch das brachte keine Linderung. Die Schmerzen waren für mich kaum auszuhalten, und ich wusste mir keinen Rat.

In diesem Moment wurde mir plötzlich schwindelig und übel, und ich musste mich übergeben. Ich würgte einige Male, konnte aber nichts erbrechen. Auch mein Bauch fühlte sich plötzlich sehr unangenehm an, und ich bekam das Gefühl, Durchfall zu bekommen. Schnell ging ich zur Toilette und setzte mich auf die Toilette, während mich immer wieder heftiges Unwohlsein überkam.

Diese unerwartete Situation machte mich sofort aufmerksam: Ich bin doch eine Kultivierende! Schnell begann ich, nach innen zu schauen. Normalerweise fühlte ich mich bei der Hausarbeit überhaupt nicht müde, aber an diesem Tag war ich ungewöhnlich erschöpft und außerdem schlecht gelaunt. Was war nur mit mir los?

Plötzlich verstand ich es: Ich hatte Groll in meinem Herzen und war innerlich unausgeglichen. Ich war meinem Mann gegenüber voller Groll, weil er mir nicht geholfen hatte, und hatte mich die ganze Zeit beschwert. Es war mein Groll, der all diese Probleme verursacht hatte. Schnell gestand ich dem Meister in meinem Herzen meinen Fehler ein: „Meister, ich habe mich geirrt. Es war mein Groll gegen meinen Mann, der dieses Unglück herbeigeführt hat. Ich will diesen Groll nicht. Er ist nicht mein wahres Selbst. Ich werde diese Lektion annehmen und mich auf jeden Fall ändern.“

Nach etwa 15 Minuten normalisierte sich alles wieder. Ich dankte dem Meister immer wieder in meinem Herzen und war zutiefst dankbar für seine barmherzige Gnade.

Die Kultivierung ist wahrlich wundersam, und der Blick nach innen ist die Lösung für alle Probleme. Das ist die Kraft von Dafa und die mächtige Tugend des Meisters. Die Kultivierung ist wunderbar, und den Meister zu haben, ist einfach großartig.

Ich erkannte, dass der Meister jeden Augenblick über seine Jünger wacht. Da er sah, dass ich immer wieder nicht zur Erkenntnis kam, arrangierte er sorgfältig Prüfungen für mich und gab mir Hinweise, damit ich meinen Groll gegen meinen Mann loslassen und mich weiter erhöhen konnte. Als ich daran dachte, liefen mir Tränen der Dankbarkeit über die Wangen. Ich dankte dem Meister für seine sorgfältigen Arrangements und dafür, dass er mich auf meinem ganzen Weg beschützt hat.

Eine kleine gute Tat – das Dafa bestätigen 

Im vergangenen Frühjahr ging ich auf den Markt, um Reis zu kaufen. Als ich zum Stand des Reisverkäufers kam, fragte ich nach dem Preis und beschloss, Reis für 100 Yuan zu kaufen. Der Verkäufer freute sich sehr und reichte mir eine Tüte. Als er den Reis hineinschüttete, fiel versehentlich etwas davon auf den Boden. Als der Verkäufer das sah, veränderte sich sofort sein Gesichtsausdruck, und er murmelte: „Ich habe Verlust gemacht, ich habe Verlust gemacht.“

Ich sagte schnell: „Ich nehme den Reis, der auf den Boden gefallen ist. Es ist für Sie als kleinen Händler auch nicht leicht, ein Geschäft zu führen. Füllen Sie den Reis, der nicht den Boden berührt hat, in den Reissack. Den Reis, der auf den Boden gefallen ist, können Sie separat in eine kleine Plastiktüte füllen. Vermischen Sie ihn nicht mit dem anderen Reis. Wenn ich ihn esse, werde ich ihn einfach mit Wasser gut waschen. Das ist kein Problem. So müssen Sie kein Geld verlieren.“

Sofort sagte er erfreut: „Gut, gut.“

Ich sagte: „Ich praktiziere Falun Dafa. Der Meister lehrt uns, gute Menschen zu sein und überall an andere zu denken. Wäre es jemand anderes gewesen, hätte er den Reis vielleicht nicht gewollt.“ Der Verkäufer sagte bewegt: „Ja, Falun Dafa ist gut! Falun Dafa ist gut!“ Er wiederholte es zweimal.

Ich fragte ihn: „Kennen Sie Falun Dafa?“ Er sagte: „In meinem Dorf gibt es Menschen, die Falun Dafa praktizieren. Sie sind alle sehr freundlich.“ Ich fragte ihn, ob er einer der Organisationen der Kommunistischen Partei Chinas beigetreten sei. Er verneinte. Daraufhin erzählte ich ihm einige grundlegende Fakten über Dafa und ermutigte ihn, zu sagen: „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und, Nachsicht sind gut.“ Ich erzählte ihm, dass viele Menschen gesegnet worden seien, nachdem sie diese Worte ausgesprochen hatten. Er stimmte freudig zu.

Eine kleine Geste der Güte ermöglichte es einem Menschen, die Schönheit von Dafa zu erkennen und eine strahlende Zukunft zu haben. Das erfüllte auch mich mit Freude und Trost.

Fazit

Die Fa-Berichtigung der Menschenwelt steht unmittelbar bevor. Der Meister wartet die ganze Zeit darauf, dass wir in unserer Kultivierung zur Reife gelangen. Der Meister bringt jeden Tag enorme Opfer für uns. Ich möchte diese seit Ewigkeit einmalige Gelegenheit und diese heilige Schicksalsverbindung noch mehr schätzen.

Ich werde jeden Tag wertschätzen, aufrichtig nach innen schauen und mich kultivieren. Ich werde die drei Dinge gut handhaben, damit der Meister einen Grund mehr zur Freude und einen Grund weniger zur Sorge hat.