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Frau aus Liaoning wegen Praktizierens von Falun Dafa angeklagt

23. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der chinesischen Provinz Liaoning

(Minghui.org) Einer Frau aus Dalian in der Provinz Liaoning steht wegen ihres Glaubens an Falun Dafa ein Gerichtsverfahren bevor.

Liu Xiaoxia wurde am 10. Juni 2026 von mehr als zehn Zivilbeamten der Staatssicherheit des Bezirks Shahekou, der Polizei von Shahekou und der Polizeiwache Lijia festgenommen. Die Polizei drang ohne Durchsuchungsbefehl in ihre Wohnung ein. Ihr Bett wurde durchsucht und die Bettdecken zu Boden geworfen. Alle ihre Falun-Dafa-Bücher, Fotos des Begründers von Falun Dafa und ihr Computer wurden beschlagnahmt. Während der Razzia drückte ein Beamter Liu zu Boden und legte ihr Handschellen an.

Die Polizei gab an, Liu sei beim Verteilen von Informationsmaterialien über Falun Dafa angezeigt worden. Mithilfe von Daten aus Verkehrsüberwachungskameras sei sie identifiziert worden und eine Zeit lang observiert worden, bevor sie festgenommen wurde.

Liu wurde noch am selben Abend zum Polizeirevier im Bezirk Shahekou gebracht. Ihre Familie erkundigte sich am nächsten Morgen dort nach dem Stand der Ermittlungen. Direktor Yin von der Staatssicherheitsbehörde des Bezirks Shahekou versicherte, dass man sich bei der Bearbeitung ihres Falls an die geltenden Vorschriften gehalten habe. Er riet der Familie, nach Hause zu gehen und auf Mitteilungen zu warten.

Da die Familie an diesem Tag keine Informationen erhielt, ging sie am folgenden Tag erneut zur Polizeiwache. Diesmal teilte Direktor Yin mit, dass Liu in das Untersuchungsgefängnis der Stadt Dalian, auch bekannt als Untersuchungsgefängnis Yaojia, verlegt worden sei. Die Familie fragte Yin, warum er sie nicht informiert habe. Yin gab an, er habe ihre Telefonnummer nicht.

Yin gab außerdem an, dass die Polizei beabsichtige, Liu strafrechtlich zu verfolgen, und dass die bei ihr beschlagnahmten Falun-Dafa-Materialien für eine Gefängnisstrafe ausreichten.

Um Lius Freilassung zu erreichen, schrieb ihr Sohn, Sun Yi, an Yin und bat ihn eindringlich, sich nicht an der Verfolgung zu beteiligen. Sun wurde am Abend des 13. August zur Polizeiwache in der Lijia-Straße vorgeladen. Er wurde dort festgenommen und zehn Tage lang inhaftiert.

Die Staatssicherheit des Bezirks Shahekou übergab Lius Fall später der Staatsanwaltschaft des Bezirks Shahekou. Diese erließ einen Haftbefehl und übergab ihren Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Ganjingzi.

Im September 2026 rief das Gefängnis Sun an und teilte ihm mit, dass seine Mutter gesundheitliche Probleme habe. Sie weigerte sich jedoch, mit den Wärtern zu kooperieren und ins Krankenhaus zu gehen. Der Anrufer befahl Sun, Liu zu überreden, der Anweisung der Wärter Folge zu leisten, erlaubte ihm aber nicht, sie zu treffen.