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Hochschuldozentin bleibt standhaft – trotz Verfolgung

3. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich habe im Juli 1997 während meines Masterstudiums begonnen Falun Dafa zu praktizieren. Damals war ich noch stark vom Atheismus geprägt. Für Qigong oder irgendetwas, das über die empirische Wissenschaft hinausging, hatte ich mich nie interessiert und glaubte auch nicht an spirituelle Dinge. Mein Freund jedoch praktizierte Falun Dafa und erzählte mir, wie gut es sei.

Ich verstand nicht, warum ein so gesunder junger Mann, der eine erfolgreiche wissenschaftliche Laufbahn vor sich hatte (er war Doktorand) und einer vielversprechenden Zukunft entgegenblickte, Qigong praktizierte. Daher beschloss ich, es selbst einmal auszuprobieren, und ging zum Übungsplatz der Praktizierenden an meiner Universität, um mehr darüber zu erfahren.

Die Gruppe praktizierte morgens auf dem Campus die Übungen und traf sich an einigen Abenden in der Woche, um das Hauptwerk von Falun Dafa, das Zhuan Falun, zu lesen und sich über die Erfahrungen bei der Kultivierung auszutauschen. Ich hörte zu und beobachtete sie unvoreingenommen, um diese Methode zu verstehen. Ich war gerne mit diesen Menschen zusammen und fühlte mich zu den Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht hingezogen. Mir war klar, dass es ohne diese anleitenden Prinzipien sehr schwierig ist, in unserer komplexen Gesellschaft ein guter Mensch zu sein.

Als Studentin im Aufbaustudium hatte ich fast ausschließlich mit Kommilitonen und Professoren zu tun. Unter meinen Kommilitonen gab es solche, die besessen von Ruhm und Eigennutz waren oder zu Intrigen und internen Streitigkeiten neigten. Manche waren sehr scharfzüngig und der Umgang mit ihnen verunsicherte mich. Durch die Herausforderungen meiner Masterarbeit sowie unter dem Druck durch wissenschaftliche und zwischenmenschliche Beziehungen fühlte ich mich gestresst und unzufrieden. 

Im Gegensatz dazu fühlte es sich an, als würde ich ein reines Land betreten, wenn ich morgens die Falun-Dafa-Übungen machte und mich abends mit den Praktizierenden traf, um das Zhuan Falun zu lesen und über die Probleme zu sprechen, denen wir in unserem Studium und im Leben begegneten. Ich hörte ihnen zu, wie sie berichteten, wie sie ihre Xinxing (Herzensnatur/Charakter) im Alltag und bei der Arbeit erhöhten und wie sie bei Konflikten nach ihren eigenen Unzulänglichkeiten suchten, und empfand die Praktizierenden als durchweg gute, edle Menschen. Mir gefiel, worüber sie sprachen. Ich genoss den Austausch mit ihnen und orientierte mich gerne an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, wenn ich mich orientierungslos fühlte. Meine Seele und meine Gedanken wurden ständig gereinigt, was sich sehr gut anfühlte. 

Seit ich mit dem Praktizieren begonnen habe, bin ich dabeigeblieben und habe es nie aufgegeben – selbst nicht inmitten des Sturmes der darauffolgenden Verfolgung.

Solide Kultivierung

Zwischen Juli 1997 und Juli 1999 schloss ich mein Masterstudium ab und blieb an der Universität, um dort zu unterrichten.

Jeden Morgen nahm ich an den Gruppenübungen in meiner Nähe teil, widmete mich tagsüber der Lehre und Forschung, pflegte gute Beziehungen zu meinen Kollegen und begegnete meinen Studenten mit Freundlichkeit. Etwa zweimal pro Woche nahm ich abends am gemeinsamen Fa-Lernen teil. Es waren Praktizierende unterschiedlichen Alters anwesend und alle berichteten davon, wie sie ihre Xinxing erhöhten und anderen zu Hause sowie am Arbeitsplatz mit Güte begegneten.

Mein Leben und meine Arbeit verliefen auf diese Weise harmonisch. Am Arbeitsplatz erzählte ich meinen Kollegen, dass ich Falun Dafa praktizierte. Da meine Arbeit und meine Lehrtätigkeit gute Ergebnisse lieferten, war die Resonanz meiner Vorgesetzten, Kollegen und Studenten sehr positiv.

Während dieser zwei Jahre der Kultivierung zeigten mir die persönlichen Erlebnisse der Praktizierenden, die ich kannte, die wunderbare Heilwirkung von Falun Dafa – etwa bei einem Lehrer, der an Bauchspeicheldrüsenkrebs litt und wieder gesund wurde, oder bei meiner Schwiegermutter, deren schweres Asthma sich besserte. Ich hörte von den wundersamen Erfahrungen anderer Praktizierender. Manche sahen Szenen und hörten Musik aus einer anderen Dimension, viele sahen sich drehende Falun (Gebotsräder) und so weiter. Durch all das schwand der Einfluss des Atheismus allmählich. Schrittweise begann ich, an andere Dimensionen, Wesen höherer Ebenen und das kosmische Gesetz zu glauben. Da beschloss ich, standhaft an meinem Glauben an Falun Dafa festzuhalten.

Manche mögen denken: „Ich kann auch ohne das Praktizieren von Falun Dafa ein guter Mensch sein.“ Für Menschen mit hoher moralischer Integrität mag dies durchaus möglich sein. Doch die Maßstäbe dafür, was einen „guten Menschen“ ausmacht, variieren. In der heutigen Gesellschaft, in der die moralischen Werte verfallen, gelingt es nur wenigen, den Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wirklich zu entsprechen.

In China beispielsweise legen die Menschen seit Jahren großen Wert auf persönliche Beziehungen und darauf, den eigenen Interessen nachzugehen – selbst an den Universitäten. Angesichts des Drucks bei der Stellensuche und des harten Wettbewerbs um Stipendien, Empfehlungen und Zulassungen zu weiterführenden Studiengängen greifen manche Studenten zu unlauteren Mitteln, um ihre Noten zu verbessern. Sie nutzen persönliche Kontakte zu Dozenten in der Hoffnung auf bessere Noten. Nicht bestandene Prüfungen werden in bestandene umgewandelt und durchschnittliche Noten werden zu Bestnoten aufgewertet. Dieses Phänomen ist weit verbreitet, insbesondere bei Studenten, deren Eltern selbst Lehrer sind.

Fast jeder Lehrer sieht sich mit dieser Situation konfrontiert und wird – ob aktiv oder passiv – hineingezogen. Nur sehr wenige meiner Kollegen konnten solche Bitten ablehnen. In meinem ersten Jahr als Lehrerin fiel es mir schwer, Bitten von Kollegen oder Fachbereichsleitern abzulehnen, die mich aufforderten, die Noten von Studenten mit „besonderen Beziehungen“ zu verbessern. Soziale Verpflichtungen und die Befürchtung, das Gesicht zu verlieren, hielten mich davon ab, obwohl ich mich dabei äußerst unwohl fühlte. Ich wusste, dass es nicht im Einklang mit den Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht stand. Indem ich mich auf solch unehrliche Praktiken einließ und damit Fairness und Unparteilichkeit opferte, handelte ich entgegen den Anweisungen des Meisters und den Anforderungen an Dafa-Praktizierende.

Schließlich fasste ich den Mut, diese Bitten abzulehnen. Ich erklärte den Kollegen, die an mich herantraten, unmissverständlich, dass ich es nicht mehr tun könne, da ich den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen würde und solche Handlungen nicht mit den Anforderungen des Dafa vereinbar seien. Ich entschuldigte mich stets dafür und erläuterte, dass ich keine Noten anheben könne.

Standhaft bleiben

Im Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Falun Dafa. Ihre Haltung wandelte sich von Neutralität hin zu Verbot und Unterdrückung. Meine eigene Einstellung zu Falun Dafa änderte sich jedoch nie, denn nach zwei Jahren der Kultivierung hatte ich verstanden, worum es bei der Kultivierung eigentlich geht. Auf einer oberflächlichen Ebene reinigt Dafa den Geist und lehrt die Menschen, gut zu sein, sich in allen Lebensbereichen – sei es zu Hause oder am Arbeitsplatz – vorbildlich zu verhalten, Rücksicht zu nehmen und zu selbstlosen Individuen zu werden, die zum Wohle anderer handeln. Doch auf einer tieferen Ebene hebt Dafa das grundlegende Wesen des Menschen an. Es leitet die Praktizierenden dazu an, ihre Xinxing zu erhöhen und zu Wesen mit höherer Weisheit zu werden.

Mein Leben, meine Arbeit und meine Familie waren betroffen, nachdem die Verfolgung begonnen hatte. Ich wurde festgenommen und inhaftiert, mein Haus wurde durchsucht und meine Familienangehörigen rechtswidrig in Zwangsarbeitslager verschleppt. Ich habe mich in all diesen Jahren niemals über Dafa beklagt, denn ich wusste fest, dass Falun Dafa wunderbar und die brutale Verfolgung rechtswidrig ist.

Die Verleumdungs- und Unterdrückungskampagne der KPCh entspringt ihrem bösartigen Wesen und ihrer Angst vor Falun Dafa. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Partei stets politische Kampagnen angezettelt und Menschen unterdrückt. Sie hat ihre eigenen Herrschaftsinteressen immer über alles andere gestellt – über die Freiheit der Menschen und über die Verfassung Chinas. Durch das Erleben der gesetzlosen und unmoralischen Verfolgung erkannte ich das Wesen dieses bösartigen Regimes klar. Nach und nach konnte ich mich von ihrer Gehirnwäsche und Indoktrination befreien und Konzepte wie den Atheismus und die Evolutionstheorie ablegen.

Je grausamer die Verfolgung war, desto deutlicher sah ich, wie bösartig die Partei ist. Sie hält das chinesische Volk als Geisel und übt Zwang aus, indem sie alle Bereiche der Gesellschaft manipuliert, insbesondere die Organe der öffentlichen Sicherheit, der Staatsanwaltschaft und der Justiz. Sie zwingt die Justizbehörden dazu, Gesetze und ethische Grenzen zu missachten und stattdessen als Werkzeuge der Unterdrückung durch die KPCh zu dienen. So werden sie zu Komplizen des Bösen, indem sie der Partei helfen, über die Bevölkerung zu herrschen und sie zu unterdrücken. Nur wer sich seine angeborene Güte bewahrt hat, kann über die Situation nachdenken und seine Weisheit nutzen, um der Verfolgung zu widerstehen. Wenn der Meister uns Dafa-Praktizierende auffordert, die wahren Umstände zu erklären, geschieht das, damit wir weitere gutherzige Menschen finden, die gerettet werden können. Wir helfen ihnen, sich aus dem Zwang und der Kontrolle der KPCh zu befreien und sich vom Bösen abzuwenden.

Ich bin sehr dankbar für die Fügung, Falun Dafa praktizieren zu dürfen. Dies hat es mir ermöglicht, den Widrigkeiten und Prüfungen des Lebens mit Gelassenheit zu begegnen, zwischen Richtig und Falsch sowie Gut und Böse zu unterscheiden und ein reines Gewissen zu bewahren.

Manche Menschen sagten zu mir: „Angesichts einer so heftigen Verfolgung bist du – weil du unbeirrt an deinem Glauben an Falun Dafa festgehalten hast, gewissenhaft deiner Arbeit nachgegangen bist, dich um die Jungen und Alten in deiner Familie gekümmert hast und ein Leben voller Stärke, Optimismus und Gelassenheit führst – ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Falun Dafa wahrhaft gut ist.“

Ich glaube daran, dass das Aufrichtige letztlich über das Böse siegt. Immer mehr Menschen verstehen die Wahrheit und erkennen den bösartigen Charakter der KPCh. Eine wachsende Zahl von ihnen hat sich von ihr losgesagt und Erlösung gefunden. Das ist wahrhaft wunderbar!

Trotz der durchlebten Verfolgung bin ich fröhlich und voller Tatendrang geblieben. Bei der Arbeit gehe ich gut mit meinen Kollegen und Vorgesetzten um und arbeite gewissenhaft. Zu Hause achte ich die Älteren und kümmere mich um die Erziehung meiner Kinder. Meine älteren Familienangehörigen genießen nun einen friedlichen Ruhestand und meine Kinder sind in der Schule erfolgreich. Ich bin dankbar, dass der Meister uns schützt, und dafür, dass ich Dafa im Herzen trage. Jeden Tag mache ich Fortschritte auf dem Weg der Kultivierung, unterstütze den Meister bei der Berichtigung des Fa und bemühe mich nach Kräften, eine würdige Falun-Dafa-Praktizierende zu sein.

Danke, Meister!