(Minghui.org) Im Frühjahr 2024 wurde ich von der Polizei rechtswidrig festgenommen. Dabei hatte ich keine Angst und erklärte ihnen auf dem Weg zur Polizeiwache die wahren Umstände von Dafa.
Als die Polizisten mir Fragen stellten, weigerte ich mich zu antworten. Ein Polizist sagte: „Erzählen Sie uns doch etwas.“
Ich sagte: „Alle Falun-Dafa-Bücher sind da, lesen Sie sie selbst.“
Er sagte: „Ich verstehe das nicht.“
Ich überlegte und dachte: „Wozu sind Dafa-Jünger hier? Sind wir hier, um zu beweisen, wie entschlossen wir sind? Sind wir hier, um Lebewesen zu erretten? Wartet nicht auch die Polizei darauf, errettet zu werden?“
Und so erklärte ich ihnen, dass Falun Dafa die Menschen lehrt, gut zu sein, und dass es legal ist, es zu praktizieren; ich sagte: „Artikel 36 der Verfassung legt eindeutig fest, dass die Bürger die Freiheit haben, zu glauben oder nicht zu glauben, und dass keine Person oder Gruppe die Bürger zwingen darf, zu glauben oder nicht zu glauben. Artikel 35 der Verfassung legt eindeutig fest, dass die Bürger Meinungs-, Veröffentlichungs-, Versammlungs-, Vereinigungs-, Aufmarsch- und Demonstrationsfreiheit haben. Die Allgemeine Verwaltung für Presse und Veröffentlichungen hat das Verbot der Veröffentlichung von Falun-Dafa-Büchern aufgehoben. Mein Glaube an Falun Dafa ist legal, es ist auch legal, dass ich Falun-Dafa-Bücher besitze; allerdings ist es illegal, dass die Polizei mich festgenommen hat.“
Später hörte ich, dass an diesem Tag viele Praktizierende verfolgt und festgenommen worden waren. Am Abend wurde ich in eine Haftanstalt gebracht. Dort traf ich mehrere Praktizierende, die alle am selben Tag festgenommen worden waren. Wir suchten jeweils in uns selbst nach den Schwachstellen in unserer Kultivierung, tauschten uns über unser Verständnis des Fa aus und sandten aufrichtige Gedanken aus, um das Böse zu zerschlagen.
In dem Raum befand sich nur eine Person, die Falun Dafa nicht praktizierte; diese Person war kränklich, voller Kummer, nahm täglich Medikamente ein und wurde von Wärtern von Zeit zu Zeit zum Arzt gebracht. Eines Tages, als sie vom Arzt zurückkam, saß sie weinend auf dem Bett und aß nichts. Mir tat sie leid, deswegen versuchte ich freundlich, sie zum Essen zu überreden. Sie hörte auf zu weinen und aß widerwillig etwas.
Danach erzählte sie uns von ihrem Leben. Ich tröstete sie und nutzte die Gelegenheit, ihr von Dafa und der Verfolgung zu erzählen. Sie verstand es wirklich und trat aus der Kommunistischen Partei aus. Aber sie sagte auch besorgt: „Einige meiner Familienmitglieder sind Parteimitglieder, was sollen wir tun? Kannst du ihnen helfen, ebenfalls aus der Partei auszutreten?“
„Das ist eine sehr ernste Angelegenheit, und sie müssen selbst damit einverstanden sein.“
Dann rezitierten wir das Gedicht des Meisters:
„Glück ist der Herzenswunsch des MenschenUnglück uns stets begleitetEgal wie stark du zu sein scheinstEgal wie du Fähigkeit mit Bescheidenheit vereinstDas Schicksal nimmt dich nicht wichtigLass niemals Groll entfaltenBewahre deine GüteDein wahrer Wunsch und die Sehnsucht, mit der du einst kamst, hast du vergessenMöge der Klang meines Liedes der Schlüssel zur Öffnung deines Herzens seinMöge der Klang meines Liedes dich von den Fesseln befreien“(Dich von den Fesseln befreien, im Winter des Jahres 2009, in: Hong Yin IV)
Ihre Augen leuchteten plötzlich auf und sie sagte: „Dieses Gedicht ist schön, das möchte ich auch lernen.“ Und so brachte ich es ihr Satz für Satz bei. Auch ihre geistige Verfassung veränderte sich.
Später lernte sie jeden Tag gemeinsam mit uns das Fa auswendig. Seitdem war sie ein ganz anderer Mensch: Ihre Augen strahlten vor Energie, ihr Teint war klar und ihre Gesundheit verbesserte sich. Sie lächelte glücklich, wurde lebhaft und fröhlich. Sie konnte singen und tanzen. Wir brachten ihr das Lied „Dedu“ bei: „Gerettet, gerettet, bitte verpasse diese Chance nicht noch einmal!“
Ein Mitpraktizierender sagte: „Weißt du, dass du immer wieder dem Tod entkommen bist, nur um heute mit Dafa in Verbindung zu treten? Geh` nach Hause und führe ein gutes Leben, und sei dankbar für dein Leben.
Sie bat mich auch um Rat, wie sie mit familiären Konflikten umgehen solle. Ich sagte: „Wenn du das Problem aus der Sicht eines anderen betrachtest, kannst du gut damit umgehen.“ Ich erzählte ihr auch Beispiele dafür, wie ich, seit ich Falun Dafa praktizierte, über andere nachdenke, was sie sehr beeindruckte.
Sie war auch sehr gutherzig. Jedes Mal, wenn ich anfing, das Zimmer zu putzen, schnappte sie sich den Lappen und ließ mich nicht weitermachen. An dem Morgen, als ich entlassen wurde, umarmte sie mich. Zum Frühstück gab sie mir ihr einziges Ei und sagte aufrichtig: „Iss es, wenn du es nicht isst, macht mich das traurig.“ Ich wollte sie nicht traurig machen und nahm ihre Freundlichkeit an.
Ich bin dankbar für die große Barmherzigkeit des Meisters und begeistert von der Kostbarkeit der Leben, die durch Dafa gerettet wurden.