(Minghui.org) Kürzlich bin ich auf Minghui.org auf mehrere Artikel gestoßen, in denen beschrieben wird, wie Praktizierenden aufgrund ihrer Ausübung von Falun Dafa die Rente gekürzt oder sogar vorenthalten wurde. Einige Praktizierende wurden verklagt, ihre Häuser beschlagnahmt und Familienangehörige zur Zahlung von Geldstrafen gezwungen.
Diese Situation ist zutiefst ungerecht. Wir haben Verfolgung erdulden müssen, nur weil wir an unserem Glauben festgehalten und die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befolgt haben. Trotz der vielen Verluste haben wir nie eine Entschädigung erhalten. Stattdessen sehen wir uns weiterhin zusätzlichen Prüfungen gegenüber, die sich negativ auf uns und unsere Familien auswirken.
Als Praktizierende sollten wir diese Ungerechtigkeiten nicht einfach passiv hinnehmen. Als Falun-Dafa-Jünger ist es unsere Aufgabe, Dafa zu bestätigen und den Meister bei der Fa-Berichtigung zu unterstützen. Haben wir unsere Verantwortung wirklich erfüllt, und ist es das, was Meister Li (Begründer von Falun Dafa) sich für seine Jünger wünscht? Wenn nicht, wie können wir dann effektiver vorgehen?
In den dunkelsten Zeiten der Verfolgung mussten wir Gehirnwäsche, Inhaftierung in Arbeitslagern und Gefängnissen, psychiatrische Misshandlung, Folter, Erpressung und den Verlust unserer Arbeitsplätze erdulden – alles wegen unseres Glaubens. Trotz dieser Prüfungen hielten wir durch und überwanden die Schwierigkeiten. Nun, da wir mit dem Verlust oder der Kürzung unserer Renten konfrontiert sind, schlagen einige Praktizierende vor, dass wir uns davon nicht beirren lassen sollten, da viele Praktizierende ähnliche Prüfungen durchgemacht haben.
Einige Praktizierende, die in Arbeitslagern und Gefängnissen schwere Folter erdulden mussten, haben in einem derart rauen Umfeld verständlicherweise Angst entwickelt. Da sie sich nach Behaglichkeit sehnen, möchten sie vielleicht das Tempo drosseln und eine Weile eine „friedliche“ Zeit genießen, in der Überzeugung, dass sie die drei Dinge weiterhin tun.
Ich glaube, das reicht nicht aus.
Der Meister sagt:
„Das Fa stellt Anforderungen von unterschiedlichen Ebenen an den Kultivierenden“ (Nichts-Auslassen, 26.04.1996, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)
Meiner Auffassung nach gleicht die Kultivierung dem Segeln gegen den Strom; wenn wir nicht vorankommen, fallen wir zurück.
Unter starkem Druck haben einige Praktizierende Erklärungen verfasst, in denen sie ihrem Glauben abschworen. Nachdem sie diese Erklärungen später durch „Ernsthafte Erklärungen“ auf Minghui.org für nichtig erklärt hatten, beeilten sich einige, den Rückstand aufzuholen und sich anzustrengen, während andere begannen, ein normales Leben zu führen. Manche Praktizierende, die gezwungen waren, sich von zu Hause fernzuhalten, um Schikanen und Verhaftungen zu entgehen, widersetzten sich der Verfolgung nicht mit rechtlichen Mitteln, da sie dachten, sie könnten auf diese Weise weiterhin die drei Dinge tun. Ihnen ist jedoch möglicherweise nicht bewusst, dass ein solches Vorgehen dazu führen kann, dass Menschen in ihrem Umfeld Dafa-Praktizierende missverstehen und sich sogar weigern, die Fakten über Dafa anzunehmen. Wenn Geld beschlagnahmt oder Renten gekürzt werden, unternehmen manche Praktizierende keine Anstrengungen, das Geld zurückzufordern, was ihnen rechtmäßig zusteht; stattdessen finden sie sich einfach damit ab, sparsam zu leben.
Der Meister sagt:
„Bei Eurer Erhöhung könnt Ihr Euch nicht immer von mir führen lassen, aber selbst keinen Schritt machen. Erst wenn das Fa gründlich erklärt wird, werdet Ihr Euch bewegen. Wenn das Fa nicht gründlich erklärt wird, bewegt Ihr Euch nicht oder Ihr bewegt Euch in die Gegenrichtung. Ich kann solches Verhalten nicht als Kultivierung anerkennen.“ (Entwurzeln, 06.07. 1998, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)
Als Praktizierende wissen wir, dass uns die Verfolgung aufgezwungen wurde, und wir erkennen sie nicht an. Deshalb sollten wir proaktiv vorgehen, um uns der Verfolgung zu widersetzen, und gegebenenfalls rechtliche Mittel einsetzen – anstatt uns passiv kontrollieren zu lassen.
In Wirklichkeit erfordert die Fa-Berichtigung konkrete Anstrengungen vonseiten der Dafa-Jünger. Anstatt uns auf politische Persönlichkeiten in der gewöhnlichen Gesellschaft zu verlassen, müssen wir uns darauf konzentrieren, den Menschen die wahren Umstände zu erklären und aufrichtige Gedanken auszusenden, um die bösartigen Elemente zu beseitigen.
Der Meister sagt:
„[…], auf wen hofft ihr? Alle Lebewesen hoffen auf euch!“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2002 in Philadelphia in den USA, 30.11.2002)
Als im Jahr 2006 eine Praktizierende verhaftet und in ein Arbeitslager gebracht wurde, setzten sich lokale Praktizierende gemeinsam für ihre Rettung ein. Am Eingang des Arbeitslagers rief ihre kleine Tochter: „Mama, bitte komm mit mir nach Hause! Ich vermisse dich. Ich will meine Mama zurück!“ Ein Praktizierender hielt diese bewegende Szene mit einer Handykamera fest. Praktizierende aus der Gegend versammelten sich zudem in einer nahegelegenen Fabrik, um aufrichtige Gedanken auszusenden. Die Beamten des Arbeitslagers wurden alarmiert und kontrollierten noch am nächsten Tag jeden, der am Eingang des Lagers vorbeikam.
Im Jahr 2007, nachdem zwei Praktizierende verhaftet worden waren, versuchte eine weitere Praktizierende aus einer anderen Stadt, über ein öffentliches Telefon die Staatssicherheitsabteilung zu erreichen, kam jedoch nicht durch. Da forderte eine Stimme sie plötzlich auf, eine Null vor die Nummer zu wählen. Das tat sie, und die Verbindung wurde hergestellt. Sie dankte dem Meister still für seine Hilfe.
Unterdessen rief ein weiterer Praktizierender ebenfalls sowohl den Abteilungsleiter als auch dessen Frau an, um mit ihnen über die Verfolgung zu sprechen. Bemerkenswerterweise wurden die beiden Praktizierenden drei Tage später freigelassen. Ein über 80-jähriger Praktizierender trug ebenfalls zu den Rettungsbemühungen bei, indem er Informationsmaterialien an Beamte verschickte. „Ich kann die Internetblockade umgehen und besuche jeden Tag Minghui.org. Wann immer es zu Verfolgungen von Praktizierenden kommt, senden wir die Informationen dorthin“, erklärte er.
Dies sind nur einige Beispiele. Wann immer Praktizierende wegen ihres Glaubens inhaftiert werden, verursacht dies enorme Verluste für sie selbst und ihre Familien. Wir müssen uns der Verfolgung stets widersetzen. Die Rückforderung von beschlagnahmtem Eigentum und von unseren Renten abgezogenen Geldbeträgen ist unser gesetzliches Recht. Es trägt auch dazu bei, dass die Menschen die Fakten über Falun Dafa erfahren, und ist Teil unserer Bemühungen, Dafa zu bestätigen.