(Minghui.org) Falun-Gong-Praktizierende aus elf Bundesstaaten des Mittleren Westens der USA demonstrierten am Nachmittag des 29. August 2026 vor dem chinesischen Konsulat in Chicago. Sie forderten die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auf, die 27 Jahre andauernde Verfolgung von Falun Gong zu beenden.
Sie führten die Übungen durch und hielten Transparente mit Botschaften wie „Falun Dafa ist gut“ und „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“. Viele Passanten blieben stehen, um die Informationen zu lesen oder mit den Praktizierenden zu sprechen, während andere die Petition für ein Ende der Menschenrechtsverletzungen unterzeichneten.
Praktizierende aus Michigan, Wisconsin, Illinois, Missouri und anderen amerikanischen Bundesstaaten sprachen auf der Kundgebung. Sie verlasen Unterstützungsschreiben mehrerer politischer Mandatsträger, die die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung verurteilten. Die Unterstützungsschreiben stammten unter anderem von den Abgeordneten Jack Bergman (Michigan), Thomas Tiffany (Wisconsin), Diane Blair-Sherlock (Illinois) sowie Emanuel Cleaver II, Sam Graves und Jason Smith (Missouri). Diese Abgeordneten sprachen sich für den Protest der Praktizierenden gegen die Verfolgung aus und verurteilten die grenzüberschreitende Repression des chinesischen Regimes.


Praktizierende versammeln sich am 29. August 2026 in der Nähe des chinesischen Konsulats in Chicago, um die KPCh aufzufordern, die 27-jährige Verfolgung von Falun Dafa zu beenden (Minghui.org)
Herr Jiang aus Missouri kommt jedes Jahr zum chinesischen Konsulat, um an den friedlichen Protesten teilzunehmen. Er sagte: „Für die Falun-Gong-Praktizierenden in China, die von der KPCh verfolgt werden, ist es schwer, sich zu äußern. Ich bin hier in der freien Welt, daher habe ich die Pflicht, die Wahrheit über die Verfolgung zu verbreiten.“
Jiang praktiziert Falun Gong seit 1997, auch sein Vater praktizierte Falun Gong. Als die Verfolgung 1999 begann, wurde sein Vater festgenommen, weil er nach Peking gereist war, um sich für Falun Gong einzusetzen. Kurz darauf verstarb er. Weil sich Jiang gegen die Verfolgung einsetzte, wurde er daraufhin zu drei Jahren Zwangsarbeit in ein Lager geschickt.
Nach seiner Ausreise aus China wusste er diese Erfahrung, die Möglichkeit, sich frei zu äußern, umso mehr zu schätzen. Er erinnerte sich daran, dass, als er in China verfolgt wurde, Praktizierende außerhalb Chinas die örtliche Polizei anriefen und sie baten, die Verfolgung einzustellen. Jiang ist überzeugt: „Ich habe das Gefühl, dass jeder Schritt, den ich unternehme, ein starkes Zeichen gegen dieses Übel ist. Wir müssen den Menschen zeigen, dass Praktizierende, die nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leben, nicht verfolgt werden dürfen.“
Frau Luo war 19 Jahre alt, als sie wegen des Praktizierens von Falun Gong verhaftet wurde. Sie berichtete, die Polizei habe ihr die Kleider vom Leib gerissen und ihr und ihrer Mutter Handschellen angelegt. Als junge Frau konnte sie die plötzliche Gewalt nicht begreifen. Sie meinte: „Ich verstehe nicht, wie die Gesellschaft so werden kann. Was ist falsch daran, ein guter Mensch sein zu wollen?“ Sie und ihre Mutter seien verfolgt worden, doch diese Erfahrungen hätten sie nicht von ihrem Glauben abgebracht. „Seinem Gewissen treu zu bleiben, ist das grundlegendste Gut eines Menschen“, so Luo.
Frau Xu aus Michigan äußerte ihre Besorgnis darüber, dass die KPCh die Verfolgung auch auf das Ausland ausgedehnt hat. Sie sagte, Falun Gong basiere auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Die KPCh exportiert Hass und betreibt transnationale Repression. Das gefährdet die ganze Welt.“ Sie hoffe, dass noch mehr Menschen von dieser transnationalen Repression erfahren und sich für eine Beendigung der Verfolgung einsetzen.
Viele Passanten blieben stehen, um der Kundgebung zuzuhören. Für einige war es das erste Mal, dass sie von der Verfolgung von Falun Gong hörten, während der friedliche Protest andere tief beeindruckte. Viele unterzeichneten die Petition, um ihre Unterstützung für die Praktizierenden zu zeigen, nachdem sie von den Verbrechen erfahren hatten, denen die Praktizierenden ausgesetzt sind.
Andreina Hernandez aus Venezuela, die jetzt in Indiana lebt, besuchte Chicago mit ihrer Tochter. Sie sagte: „Der Kommunismus ist furchtbar. Er ist das Schlimmste auf der Welt. Dieser Protest ist perfekt. Er wird der ganzen Welt helfen, das wahre Wesen des Kommunismus klar zu erkennen. Er wird mehr Menschen bewusst machen, was gerade in China geschieht.“
Und über Falun Dafas Prinzipien sagte sie: „Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind wunderbar. Wir brauchen mehr Toleranz und Geduld.“ Sie ermutigte die Praktizierenden, ihre Bemühungen fortzusetzen, diese schönen Prinzipien noch mehr Menschen bekannt zu machen. Schließlich unterzeichnete sie die Petition zur Unterstützung von Falun Gong.
Andreina Hernandez (rechts) hat von der Verfolgung erfahren und die Petition unterschrieben, um ihre Unterstützung zu zeigen (Minghui.org)
Auch London Sartin und Zamiyah Mach unterzeichneten die Petition, um die Verfolgung zu stoppen. Als London erfuhr, wie Praktizierende wegen ihres Glaubens gefoltert werden, war er empört und fragte: „Warum werden sie gefoltert, nur weil sie meditieren? Das ist doch Wahnsinn!“
Zamiyah lobte die Falun-Gong-Praktizierenden: „Sie setzen sich mit großem Engagement für etwas Sinnvolles ein. Sie kämpfen für den Frieden“, stellte sie fest. „Ich habe noch nie einen so friedlichen Protest erlebt. Ich bewundere wirklich alles, was sie hier tun. Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind bemerkenswert.“
London Sartin (links) und Zamiyah Mach (rechts) unterzeichnen die Petition gegen die Verfolgung von Falun Gong (Minghui.org)
Auch Brendan Montufar und Ahlal Derin bekundeten ihre Unterstützung. Brendan staunte: „Ein großartiger Protest! Was ihr [Falun-Gong-Praktizierende] leistet, ist beachtenswert!“ Ahlal sagte zu den Praktizierenden: „Wir stehen an eurer Seite! Wir haben vorher noch nie von dieser Verfolgung gehört und sind deshalb schockiert. Wir unterstützen euch.“
Brendan Montufar und Ahlal Derin erklären ihre Unterstützung für die Falun-Gong-Praktizierenden im Protest gegen die Verfolgung (Minghui.org)
Die ruhigen Übungen der Praktizierenden beeindruckten auch Passanten tief. Donnie Tae sagte, die Übungen und die Musik hätten ihm ein Gefühl von Frieden vermittelt: „Schon allein beim Zuschauen spüre ich diesen Frieden.“
Donnie Tae erklärt, den Praktizierenden bei ihren Übungen zuzusehen und die Musik beruhige und schenke ihm inneren Frieden (Minghui.org)
Rory Williams wohnt in der Nähe des chinesischen Konsulats. Er sagte, er sehe dort oft Praktizierende bei ihren Aktivitäten und habe sich immer gefragt, warum sie da sind. Diesmal hatte er endlich die Gelegenheit, mit ihnen zu sprechen. Als er vom Falun-Gong-Schutzgesetz im US-Senat erfuhr, sagte er sofort: „Ich unterstütze dieses Gesetz!“
Rory Williams erklärt, er unterstütze das Gesetz zum Schutz von Falun Gong und hofft, dass der US-Senat es verabschiedet (Minghui.org)