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Inmitten von Prüfungen meine innere Einstellung verbessern

6. September 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich wurde in den 1970er Jahren geboren und durch die Kultur der Kommunistischen Partei Chinas indoktriniert. Die Denkweise von Kampf, Hass und Wettbewerb prägte mich stark – ich war ehrgeizig wollte immer stärker und besser als andere. In der 6. Klasse der Grundschule trat ich dem Jugendverband der KP Chinas bei und wurde noch vor meinem Hochschulabschluss Parteimitglied. Ich dachte, ich stünde ganz oben an der Spitze der Welt.

Nachdem die KP Chinas begonnen hatte, Falun Dafa zu verfolgen, glaubte ich den Verleumdungen der Partei und hielt die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz für echt, weshalb ich viele Vorurteile gegenüber Falun Dafa hegte.

Im Jahr 2006 hatte ich dann die Gelegenheit, eine Broschüre zu lesen, die die Tatsachen über diese „Selbstverbrennung“ enthüllte. Danach las ich die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei. Ich war zutiefst erschüttert. Gleichzeitig trat ich aus der KP Chinas und den ihr angegliederten Organisationen aus, und begann, diese Partei, die stets behauptete, im Recht zu sein, neu zu hinterfragen.

Nachdem ich das Fa des Meisters gehört hatte, begann der Samen der Kultivierung in mir Wurzeln zu schlagen. Im September 2013 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Ich möchte dem Meister von meinen Kultivierungserfahrungen berichten und sie mit meinen Mitpraktizierenden teilen.

Solide Kultivierung führte zur Genesung meines Sohnes

Mein Sohn, der sich seit seiner Kindheit stets vorbildlich verhalten hatte, brach 2018 seine Schule ab. Er blieb zu Hause, und sein Lebensstil wurde chaotisch. Er ernährte sich von Fertiggerichten, spielte Computerspiele und hatte einen völlig umgekehrten Schlafrhythmus. Zudem stritt er oft mit mir und schlug und beschimpfte mich.

Wann immer er schlechte Laune hatte, fing er an, mich verbal zu attackieren. Einmal warf er sein iPad mit solcher Wucht nach mir, dass sich die Hülle des iPads verformte und mein rechter Arm und meine Beine blaue Flecken bekamen. Gerade als die Blutergüsse zu verheilen begannen, schlug er mich erneut. Einmal sagte ich vorsichtig etwas, das nichts mit ihm zu tun hatte, doch er wurde wütend. Er hielt eine Flasche Mineralwasser in der Hand, schwang sie mit voller Wucht und schüttete mir das Wasser über den Kopf, sodass ich klatschnass wurde.

Viele Erziehungsmethoden in China sind mittlerweile aufgrund der langjährigen Indoktrination durch die Parteikultur verzerrt und abwegig geworden – insbesondere durch den Einfluss des Atheismus, der Evolutionstheorie, der Ideologie des Kampfes und verdrehter moderner Konzepte. Ich weiß, dass viele Kinder die Schule abbrechen, depressiv werden und sich sogar das Leben nehmen. Dadurch entwickeln manche Eltern psychische Erkrankungen, Depressionen und begehen ebenfalls Selbstmord.

Da ich eine Dafa-Praktizierende bin, weiß ich, dass nichts, was mir widerfährt, zufällig ist. Also begann ich, nach innen zu schauen. Allerdings war das leichter gesagt als getan. Einige meiner Anhaftungen waren so tief verwurzelt, dass ich sie nicht einmal erkennen konnte. Ich beruhigte mich und ging mein Leben langsam und gründlich durch.

Ich begann, mich an Situationen aus der Erziehung meines Sohnes zu erinnern, speziell an die Momente, in denen wir Konflikte hatten. Ich untersuchte meine damalige Haltung, verglich dies mit den Anforderungen des Fa und stellte fest, dass ich bei vielen Dingen Fehler gemacht hatte.

Auch wenn es sich um Kleinigkeiten handelte, hatte mein Sohn damals nichts dagegen gesagt, da er noch jung war, und ich dachte, all diese Vorfälle seien vorbei, als er später zur Schule ging. Tatsächlich waren all diese Dinge jedoch nur Landminen, die auf seinem zukünftigen Weg gelegt worden waren. Ich wusste, dass es gut war, dass die Probleme jetzt zutage getreten waren, da die Folgen weitaus schwerwiegender gewesen wären, wären sie erst später aufgetaucht. Allmählich machte ich mir weniger Sorgen. Als ich darüber nachdachte, wie viel Glück ich hatte, eine Dafa-Praktizierende geworden zu sein, erfüllte sich mein Herz mit Hoffnung.

Nach und nach ließ ich viele Anhaftungen los, wie den Wunsch, dass mein Sohn erfolgreich sein und keine Fehler machen möge, die Sorge um seine Zukunft, dass er Dinge nach meinen Vorstellungen tun sollte, die Angst, von anderen verachtet zu werden. Dazu auch Wettbewerbsdenken, Groll, Arroganz und Selbstgerechtigkeit.

Gleichzeitig gab ich Verhaltensweisen auf, wie in herrischem Ton mit ihm zu sprechen und ihn zu zwingen, wieder in die Schule zu gehen. Einige dieser Vorstellungen hatte ich von meinen Eltern übernommen. Da sie mit Gefühlen vermischt waren, fiel es mir schwer, sie abzulegen.

Daher intensivierte ich mein Fa-Lernen und vertiefte mich ganz in das Fa. Manchmal vergaß ich sogar, dass mein Sohn die Schule abgebrochen hatte. Inmitten dieser Prüfung wurde ich geläutert. Die Situation entwickelte sich von täglichen Streitigkeiten zu Streit alle paar Tage und dann zu immer längeren Abständen. Die Häufigkeit, mit der diese schmutzigen Gedanken in mir auftraten, nahm allmählich ab.

Manche Leute schlugen vor, meinem Sohn Antidepressiva zu geben. Einige Familienmitglieder rieten mir, Hilfe bei einem Hexendoktor zu suchen. Als Dafa-Praktizierende wusste ich, dass Dafa höchst aufrichtig und mächtig ist – ich würde nicht zulassen, dass solche unrechten Dinge in mein Energiefeld eindrangen.

Ich war fest davon überzeugt, dass mein Sohn gutherzig war und sich erholen würde, sobald er verstand, was mit ihm nicht stimmte. Deshalb ließ ich ihm keine dieser Behandlungen zukommen. Mit meiner Veränderung veränderte sich auch mein Kind auf wundersame Weise. Er erholte sich von seiner tiefen Depression und psychischen Erkrankung.

Einige Jahre später kehrte er an die Hochschule zurück. Er hatte sich völlig verändert und war sogar noch besser als vor seiner Erkrankung. In seiner ersten Monatsprüfung erzielte er in Mathematik die volle Punktzahl. Außerdem hatte er ein gutes Verhältnis zu seinen Professoren und Kommilitonen.

Er verbrachte oft Zeit mit seinen Freunden und entwickelte sich zu einem optimistischen jungen Mann. Mehrmals entschuldigte er sich mit Tränen in den Augen bei mir dafür, dass er mich in der Vergangenheit geschlagen hatte. Der Meister und Dafa haben ihm ein neues Leben geschenkt. Der Meister hat mir so viel gegeben, auch wenn ich noch viel aufzuholen habe.

Tief verborgener Groll kommt ans Licht

Vor dem chinesischen Neujahrsfest besuchte ein jüngerer Verwandter meines Mannes unser Haus, um uns ein Geschenk zu überreichen und unsere Beziehung zu stärken. Früher standen unsere beiden Familien einander sehr nahe, doch später liehen sich seine Eltern Geld von Verwandten und zahlten es nicht wie versprochen zurück, was zu Zwietracht führte.

In diesen Konflikt wurde auch eine ältere Mitpraktizierende aus der Verwandtschaft hineingezogen, die der Mutter dieses jungen Mannes nachsichtig begegnete und sie bevorzugte. Später nutzten die alten Mächte ihre Lücken aus und sie starb. Diese ältere Praktizierende war früher sehr fleißig gewesen. Wir hatten uns oft über unsere Erfahrungen ausgetauscht, und ich hatte sehr von ihren Hinweisen profitiert.

Ihr Tod traf mich zutiefst und ich dachte darüber nach, warum es geschehen war. Ich sagte diesem jungen Verwandten, dass sie die 40.000 Yuan, die sie sich von mir geliehen hatten, nicht zurückzahlen müssten. Wenn er Falun Dafa lernen wolle, würde ich ihm helfen. Andernfalls könne er sich wegen anderer Angelegenheiten an meinen Mann wenden; er müsse nicht mit mir sprechen.

Nun stand das chinesische Neujahr bevor, und er kam. Er stand vor der Tür. Ich öffnete und fragte ihn, was er wolle. Er sagte, er sei nur gekommen, um nach uns zu sehen und uns etwas zu schenken, und wolle das Fa nicht lernen. Daraufhin schloss ich die Tür wieder.

Er stand weiterhin vor der Tür und sagte viele Worte über familiäre Gefühle, machte Komplimente. Er versuchte, die Beziehung zu beschwichtigen. In meinem Kopf tauchten jedoch nur die Szenen auf, in denen seine Eltern ihr Wort nicht hielten, unverantwortlich waren und immer wieder logen. Ich dachte sogar an den Tod der älteren Mitpraktizierenden.

Je länger ich ihn hinter der Tür reden hörte, desto aufgebrachter, aufgewühlter und wütender wurde ich. Meine rechte Hand fing sogar an zu zittern. Ich war schockiert, da meine Hand noch nie zuvor so gezittert hatte. Ich dachte, ich hätte meine Eigeninteressen gemäß den Anforderungen des Fa leichtgenommen. Aber warum zitterte meine Hand?

Äußerlich war ich ruhig, aber innerlich hegte ich immer noch Groll, war empört und konnte es nicht loslassen. Verhielt ich mich nicht wie ein gewöhnlicher Mensch? Stand das nicht im Widerspruch zu der Kultivierungsanforderung, uns ständig zu reinigen? Obwohl ich äußerlich keine Rache wollte, hielt ich innerlich immer noch an dieser Angelegenheit fest. Im Wesentlichen hatte ich mich überhaupt nicht verändert.

Später dachte ich darüber nach, warum ich in diesem Moment nicht ruhig mit ihm sprechen und meine Gedanken zum Ausdruck bringen konnte. Warum konnte ich ihm nicht mit Barmherzigkeit begegnen?

Ich wusste, dass die Güte in mir nicht stark genug war. Ich steckte immer noch auf der Ebene eines gewöhnlichen Menschen fest, der alles nach seinen Gefühlen tat. Da ich mich wie ein gewöhnlicher Mensch verhielt, war ich von ihnen enttäuscht, sah auf sie herab und hegte Groll gegen sie.

Ich konnte es immer noch nicht loslassen. Stattdessen blieb ich in den Konflikten gewöhnlicher Menschen verstrickt. Ich wollte mich daraus befreien, konnte es aber nicht und geriet immer tiefer hinein. Durch diesen Vorfall zeigte mir der Meister meine Anhaftung, so dass ich sie klar erkannte und beseitigen konnte.

Nicht nachlassen

Einmal verteilte eines meiner Familienmitglieder in einer Chatgruppe Geschenke, um den Frauentag der KP Chinas zu feiern. Ich hatte ihnen zuvor gesagt, dass ich all diese Feiertage nicht feierte, da sie moderne, abwegige Konzepte repräsentierten. Mein Verwandter ignorierte jedoch meine Worte und feierte trotzdem. Ich war verärgert und machte Kommentare in der Chatgruppe.

Am Abend sagte mein Sohn zu mir: „Mama, du warst verärgert.“ Ich stritt es ab, doch als ich mir meine Kommentare noch einmal ansah, wurde mir klar, dass meine Worte von negativen Emotionen wie Unzufriedenheit geprägt waren und ich sogar Schimpfwörter verwendet hatte, um meinen Gefühlen Luft zu machen.

Als ich meine Kommentare gepostet hatte, dachte ich, ich hätte eine sehr tiefgründige Sicht auf das Thema und mein Verständnis sei dem der anderen überlegen. Ich erkannte jedoch nicht, dass ich in eine andere verzerrte Sichtweise geraten war. Der Meister benutzte die Worte meines Sohnes, um auf mein Problem hinzuweisen.

Eines Tages bestellte ich ein Taxi, um meinen Sohn von der Schule abzuholen. Der Taxifahrer sagte zu mir: „Ihr Eltern seid verrückt. Ihr holt immer noch so große Kinder ab!“ Ich wollte ihn ja eigentlich gar nicht abholen, aber er hatte darauf bestanden.

Als ich hörte, was der Taxifahrer dachte, wurde ich noch aufgebrachter und beschwerte mich mit Schimpfwörtern über meinen Sohn. Als ich aus dem Taxi stieg, schlug ich die Tür zu. In diesem Moment bemerkte ich, dass etwas mit mir nicht stimmte. Ich erkannte meine Anhaftungen an Egoismus und Groll und meine Unfähigkeit, Kritik anzunehmen.

Nach diesen beiden Vorfällen dachte ich viel darüber nach und erkannte, dass der Meister mich erneut daran erinnerte, dass meine Anhaftungen stark waren. Ich fragte mich, warum ich in Konfliktsituationen immer noch nicht den Maßstab der Praktizierenden erreichen konnte, obwohl ich viel Zeit mit dem Fa-Lernen verbrachte. Ich hatte das Gefühl, nicht einmal so gut wie früher zu sein. Früher hatte ich nie Schimpfwörter benutzt, und ich fragte mich, warum es in letzter Zeit mehrmals dazu gekommen war.

Neben der täglichen Arbeit und den notwendigen Hausarbeiten verbrachte ich meine gesamte Zeit damit, die Dafa-Übungen zu machen, das Fa abzuschreiben, zu lesen, zu rezitieren und anzuhören. Ich war sehr fleißig, und war innerlich jeden Tag voller Freude.

Doch lange Zeit nahm ich viele Aktivitäten gewöhnlicher Menschen in meinen Tagesablauf auf, um mich zu entspannen. Ich sah mir Videos und Kommentare gewöhnlicher Menschen an. Genau wie meine Familienmitglieder surfte ich auf der Toilette mit meinem Mobiltelefon im Internet.

Ohne es zu merken, geriet mein Denken in die Vorstellungen gewöhnlicher Menschen und die Logik der KP Chinas. Wenn ich auf Probleme stieß, stellte ich mich zunächst auf den moralisch höchsten Standpunkt und fällte ein Urteil. Danach griff ich abweichende Meinungen erbarmungslos an, um meinen Gefühlen Luft zu machen. Da ich einige Fa-Prinzipien kannte, wurde ich überheblich und verlor die Gelassenheit und Güte eines Praktizierenden.

Allmählich geriet ich in meiner Kultivierung in einen Engpass und kam nur noch langsam voran. Ja, ich stagnierte sogar. Nachlässigkeit schlich sich ein, meine Motivation zur Kultivierung war nicht mehr so stark wie früher. Es fühlte sich an, als würde ich von etwas festgehalten und könnte mich nicht mehr daraus lösen – ich litt darunter und wollte mich verändern.

Mir wurde klar, dass ich in meiner Wachsamkeit nachgelassen und meine Nachlässigkeit dazu geführt hatte, dass mein Verhalten nach und nach immer schlechter wurde.

Früher gab es bei der Kultivierung die Umgebung von Tempeln und Klöstern, die Kleidung der Mönche und die kahl rasierten Köpfe. All dies erinnerte sie jederzeit daran, dass sie Kultivierende waren.

Wir hingegen leben in der gewöhnlichen Gesellschaft, sodass es für uns viel leichter ist, in der Kultivierung nachlässig zu werden. Das ist sehr gefährlich! Ich musste unbedingt zu dem fleißigen Zustand zurückfinden, den ich früher hatte.

In Zukunft werde ich streng mit mir selbst sein, bei Konflikten in mich gehen und die drei Dinge gut machen, damit sich der Meister keine Sorgen um mich machen muss.

Liebe Mitpraktizierende, bitte korrigiert mich freundlich, falls ich etwas falsch verstanden habe.