(Minghui.org) Eine 58-jährige Haushaltshilfe aus Guangzhou, Provinz Guangdong, soll am 4. September 2026 vor Gericht stehen, weil sie Falun Dafa praktiziert.
Huang Xiaokui, geboren im Februar 1968, legte am 18. März 2026 gegen 14 Uhr in der Nähe des Internationalen Geschäftsgebäudes Yangcheng Informationsmaterialien über Falun Dafa auf das Elektrofahrrad eines Auslieferers. Dieser (mit dem Namen Wei) meldete sie daraufhin der Polizei.
Noch am selben Tag gegen 17 Uhr wurde Huang in der Nähe des Ausgangs der U-Bahn-Station „Tianhe Sportzentrum“ von dem Beamten Xiang Hengjie von der Polizeistation Linhe verhaftet. Die Beamten Wan Jingfeng und Zhou Xiao brachten sie anschließend zum Verhör in das Bearbeitungszentrum der Polizeibehörde des Bezirks Tianhe.
Gegen 22 Uhr durchsuchten Beamte der Polizeistation Linhe und der Polizeibehörde des Bezirks Tianhe Huangs Wohnung während ihrer Abwesenheit. Sie beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher, mehrere Speicherkarten und USB-Sticks.
Einen Tag später wurde Huang in die Haftanstalt des Bezirks Tianhe eingeliefert. Ihre Verhaftung wurde am 24. April von der Staatsanwaltschaft desselben Bezirks bestätigt.
Da Huang sich weigerte, die Regeln der Haftanstalt auswendig zu lernen, durfte sie keine Artikel des täglichen Bedarfs kaufen, wie beispielsweise Zahnbürste, Zahnpasta, Handtücher, Toilettenpapier oder eine Decke. Außerdem leidet sie seit der Haft unter starken Hämorrhoiden und einer schweren Verstopfung. Dennoch verweigern ihr die Wärter jegliche Behandlung.
Am 3. Juli 2026 leitete die Staatsanwaltschaft des Bezirks Tianhe Huangs Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Haizhu weiter. Diese ist gemeinsam mit dem Bezirksgericht Haizhu für die Bearbeitung von Falun-Dafa-Fällen im Großraum Guangzhou zuständig. Staatsanwalt Huang Jieying erhob Anklage gegen sie und übergab den Fall am 30. Juli an das Bezirksgericht Haizhu. Richter Li Qianwen setzte eine Anhörung für den 4. September an.