(Minghui.org) Das vierte jährliche Baila Con Dover Latin Festival fand am 29. August 2026 im The Green statt, einem historischen Park im Stadtzentrum von Dover, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Delaware.
Viele Besucher, Gemeindevertreter und Politiker besuchten den Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden, um sich über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und die staatlich geförderte Zwangsorganentnahme zu informieren. Etliche unterzeichneten eine Petition zur Unterstützung des US-Senatsgesetzentwurfs S.4009, des „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“.
Praktizierende führten die Falun-Dafa-Übungen vor, verteilten Flyer und sammelten Unterschriften für die Petition.


Besucher informieren sich über Falun Dafa und unterzeichnen die Petition zur Unterstützung des Senatsgesetzentwurfs S.4009 (Minghui.org)
Der Senatsausschuss für auswärtige Beziehungen prüfte und verabschiedete den Gesetzentwurf, der von Senator Ted Cruz (Republikaner aus Texas) und Senator Jeff Merkley (Demokrat aus Oregon) am 27. Juli 2026 eingebracht wurde. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, ausländische Staatsangehörige, die am Organhandel beteiligt sind, Sanktionen zu unterwerfen, eine umfassende Berichterstattung des US-Außenministeriums vorzuschreiben und US-amerikanische medizinische Einrichtungen daran zu hindern, Organtransplantationen zu unterstützen, die mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung stehen. Ein Gesetz ähnlicher Thematik, der Falun Gong Protection Act (H.R.1540), wurde am 5. Mai 2025 einstimmig vom Repräsentantenhaus verabschiedet.
Viele Besucher sahen sich die Übungsvorführung an, manche einer trat anschließend heran und informierte sich näher darüber.
Paul Skivers (links) lernt die erste Falun-Dafa-Übung (Minghui.org)
„Diese Übung ist gut“, fand Paul Skivers, ein Verwaltungsangestellter in einem Schulbezirk, nachdem er die Übungen gemacht hatte.
Vanessa Alstos (rechts) beim Erlernen der fünften Falun-Dafa-Übung (Minghui.org)
Vanessa Alstos, eine Verkäuferin von Gesundheits- und Schönheitsprodukten, probierte die Übungen ebenfalls aus und kaufte sich zudem das Hauptwerk im Falun Dafa, das Zhuan Falun.
„Ich bin sehr daran interessiert, verschiedene Techniken zur Energiegewinnung auf natürliche Weise zu erlernen“, erklärte sie und merkte nach den Übungen an, dass sie sich „sehr entspannt“ fühle. Sie betonte den Wert ganzheitlicher Gesundheit.
Viele Besucher blieben am Stand stehen, um sich über die seit 27 Jahren anhaltende Verfolgung der Praktizierenden in China sowie den Organraub zu informieren.
Dr. Robert Buckley (links) im Gespräch mit Praktizierenden (Minghui.org)
Als Dr. Robert Buckley, klinischer Leiter des Optimus Injury Treatment Center, von der Organentnahme in China erfuhr, verkündete er: „Ich bin entsetzt. Das ist einfach nur grauenhaft.“
„Der Herr hat uns allen den freien Willen gegeben … wir alle sollten diesen Glauben haben dürfen und es sollte keine Organisation geben, die uns das nimmt“, betonte der Arzt nach der Unterzeichnung der Petition. „Die Heiligkeit des Lebens und dieser Menschen, die eine Seele und einen lebendigen Geist haben, als Organfarm zu missbrauchen, ist unverantwortlich“, so Buckley weiter und merkte außerdem an, dass große Medienhäuser solche Gräueltaten aufgrund unterschiedlicher Interessen oft nicht melden würden.
Chelsea Prest (links) im Gespräch mit einer Praktizierenden (Minghui.org)
Chelsea Prest aus Dover zeigte sich nach Gesprächen mit Praktizierenden ähnlich schockiert.
„Es klingt wie eine Art Völkermord, der seit 27 Jahren stattfindet“, fand Prest. Sie bezeichnete die erzwungene Organentnahme als „einfach entsetzlich“ und erklärte, dass sie zwar die Details des Gesetzesentwurfs des Senats noch genauer recherchieren wolle, „aber es klingt nach etwas, das ich unterstützen möchte, denn [erzwungene Organentnahme] ist einfach nur grauenhaft.“
Mediziner und Politiker sprachen ihre Unterstützung aus und forderten ein Ende der Verfolgung.
Dr. Mike Katz, Kandidat für den US-Senat aus Delaware, unterzeichnet am 29. August auf dem Festival eine Petition zur Unterstützung des Gesetzesentwurfs S.4009 (Minghui.org)
Dr. Mike Katz, Kinderanästhesist und republikanischer Kandidat für den US-Senat aus Delaware, sprach das Thema aus medizinischer Sicht an. „Ich habe mein ganzes Leben und meine gesamte Karriere der Medizin gewidmet, Menschen geheilt und ihnen zu einem gesunden Leben verholfen“, berichtete Katz. „Als ich davon hörte, konnte ich einfach nicht fassen, dass Menschen anderen Menschen so etwas antun können, dass es nur ums Geld geht, dass es im Grunde weltweit um Organhandel geht und dass die chinesische Regierung davon weiß.“
Katz bekräftigte sein Engagement für den „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ und vertrat: „Unser Land, die Vereinigten Staaten von Amerika, ist verpflichtet, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um diese sündhafte und grausame Hinrichtung von Menschen in China zu unterbinden.“
Earl Cooper (links) (Minghui.org)
Earl Cooper, republikanischer Kandidat für den Wahlkreis Delaware im US-Repräsentantenhaus, lobte die Praktizierenden für ihren freiwilligen Einsatz und bezeichnete sie als „hervorragende Gruppe, die sich für Gerechtigkeit gegen Verfolgung im Ausland einsetzt“.
David Anderson, Stadtrat von Dover, (2.v.li.), und seine Frau Jennie Anderson (2.v.re.) informieren sich auf dem Festival über Falun Dafa (Minghui.org)
Der Stadtrat von Dover, David Anderson, ein ordinierter christlicher Pfarrer, unterzeichnete die Petition zusammen mit seiner Frau. „Als christlicher Pfarrer bin ich sehr sensibel für religiöse Verfolgung. Ob es nun um das geht, was in Nigeria passiert, oder um das, was in China passiert, wir müssen alle zusammenstehen. Denn sobald man Verfolgung Tür und Tor öffnet, hat die Regierung die Macht, jeden zu verfolgen“, sagte er.
Anderson bezeichnete die Zwangsorganentnahme als Beweis für die Unmenschlichkeit totalitärer kommunistischer Regime und betonte die Wichtigkeit von Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung, denn: „Wenn man Licht ins Dunkel bringt, verschwindet die Dunkelheit.“