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USA: Wie ein junger Falun-Dafa-Praktizierende seine Spielsucht und sein aufbrausendes Temperament überwunden hat

8. September 2026 |   Von einem jungen Falun-Dafa-Praktizierenden in den USA

(Minghui.org) Ich bin ein junger Falun-Dafa-Praktizierender und gehe derzeit in die neunte Klasse. Obwohl meine Mutter mich seit meiner Geburt dazu angeleitet hat, Falun Dafa zu praktizieren, begann ich erst in der fünften Klasse, mich eigenständig zu kultivieren. In der sechsten Klasse erkannte ich meinen Wunsch, ein wahrer Kultivierender zu werden, und überwand meine Spielsucht. Seit ich zum Studium in die Vereinigten Staaten gekommen bin, haben sich meine Fortschritte in der Kultivierung sprunghaft verbessert.

Wie ich meine Videospielsucht überwunden habe

Als ich in die Schule gekommen war, hörte ich auf, das Fa zu lernen. In der ersten Klasse sah ich meinen Cousin bei einem Videospiel. Da es mir Spaß machte, fing ich an, Spiele auf das Tablet herunterzuladen, das ich eigentlich zum Lernen nutzen sollte. Zunächst hatte meine Mutter nichts dagegen. Als sie jedoch erkannte, wie stark meine Sucht geworden war, versuchte sie, mich davon abzuhalten. Ich erinnere mich, dass sie mir einmal mein Tablet wegnahm und in einer Schublade einschloss. Wenn der Drang zu spielen in mir hochkochte, durchwühlte ich das ganze Haus auf der Suche nach dem Schlüssel und warf mit Sachen um mich, wenn ich ihn nicht finden konnte.

Während der Pandemie mussten wir unseren Unterricht online von zu Hause aus absolvieren. Das erforderte eine tägliche Tablet-Nutzung von mindestens vier Stunden. Da ich nun freien Zugang zu einem Tablet hatte, verschlimmerte sich meine Spielsucht. Zunächst spielte ich nur nach dem Unterricht. Später fing ich an, während des Unterrichts zu spielen, zusammen mit ein paar anderen gleichgesinnten Schülern. Als meine Mutter davon erfuhr, war sie sehr unglücklich. Einmal zerschmetterte sie in einem Wutanfall das Tablet in Stücke, ohne dass ich davon wusste. Ich war wütend, als ich feststellte, dass das Tablet fehlte, aber egal, wie sehr ich meiner Wut Luft machte, meine Mutter weigerte sich, mir das kaputte Tablet zu zeigen.

Ohne Zugang zu einem Tablet begann meine Spielsucht nachzulassen. Obwohl ich nicht motiviert war, das Fa selbst zu lesen, hörte ich dennoch aufmerksam zu, wenn meine Mutter es mir vorlas. Bald verlor ich die Lust am Spielen. Doch später, als meine Mutter sagte, sie wolle das Tablet reparieren lassen, begann der Wunsch zu spielen wieder aufzuleben. Ich war in der vierten Klasse, als meine Mutter mir das Tablet zurückgab und fing wieder an zu spielen.

Ich hatte meiner Mutter anfangs versprochen: „Ich werde mein Spielen auf 40 Minuten pro Tag beschränken.“ Aber dann fiel es mir doch nicht so leicht, dieses Versprechen einzuhalten. Und schon bald fügte ich meiner Spielzeit weitere 10 oder 20 Minuten hinzu, dann eine ganze Stunde. Als meine Mutter merkte, dass meine Sucht zurückgekehrt war, beschlagnahmte sie mein Tablet und gab es meinem Vater zur Aufbewahrung (da ich mehr Angst vor dem Zorn meines strengen Vaters hatte).

Das wurde zu einem Kreislauf. Ich bekam das Tablet zurück, wurde süchtig, es wurde mir wieder weggenommen, und dann versuchte ich, die Sucht zu überwinden. Da die Sucht nichts war, was ich wirklich loswerden wollte, konnte ich sie nie wirklich auslöschen.

Als ich in der sechsten Klasse war, entdeckte meine Mutter eine Fa-Lerngruppe und begann, aktiv daran teilzunehmen. Als meine Mutter mich das erste Mal bat mitzukommen, weigerte ich mich, wurde aber schließlich von ihr dorthin geschleppt. Danach begann ich freiwillig, am Fa-Lernen teilzunehmen.

Im Zhuan Falun las ich die Worte des Meisters:

„Der gesamte Kultivierungsvorgang eines Menschen ist ein Prozess, bei dem seine Anhaftungen ständig beseitigt werden.“ (Zhuan Falun 2019, S. 3)

Da wurde mir klar, dass das Spielen eine Anhaftung war! Genau wie Rauchen ist auch das Spielen eine unerwünschte Sucht. Ich gab meinem Vater das Tablet zurück und hörte mit meiner Spielsucht auf. Meine Mutter sagte mir, ich hätte es ganz aus eigener Kraft aufgegeben. Sie hätte es niemals geschafft, mich umzustimmen, egal was sie getan hätte.

Mein aufbrausendes Temperament loswerden

Wegen meiner Spielsucht wurde ich zu einem aufbrausenden Menschen, der schon bei der kleinsten Provokation ausrastete. Meine Mutter hatte versucht, mich durch gute Worte von meiner Spielsucht abzubringen. Ich ignorierte sie nicht nur, sondern ärgerte mich auch über ihr Nörgeln. Immer wenn sie die Nachteile des Spielens beschrieb, entgegnete ich: „Warum hast du nichts gesagt, als ich damit angefangen habe? Du mischst dich erst jetzt ein, wo ich schon süchtig bin. Es ist zu spät!“ Meine Mutter war bestürzt und gab alle Versuche auf, meine Spielgewohnheiten einzudämmen. Rückblickend bereue ich mein schreckliches Verhalten.

Obwohl ich meine Spielsucht schließlich überwunden habe, gelang es mir nicht, mein Temperament zu zügeln. Bei bestimmten Themen geriet ich in Rage, obwohl ich wusste, dass es falsch war und ich nicht wütend werden sollte. Hinterher nahm ich mir vor nicht wieder wütend zu werden, doch jeder erneute Vorstoß in dieselben Bereiche weckte meinen Zorn.

Nach jedem Mal beim Fa-Lernen fühlte ich mich unwohl und dachte, ich hätte nicht so wütend werden dürfen. Ich fragte mich: „Warum kann ich mich nicht beherrschen? Es muss an der allgegenwärtigen Kultur der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) liegen. Im Ausland hätte ich diese Probleme definitiv nicht.“ Ich wollte diese Konflikte nur vermeiden und erkannte nicht, dass sie eine Gelegenheit waren, meinen Charakter zu verbessern.

Eines Tages fragte mich ein im Ausland lebender Verwandter, ob ich auf eine gute Schule in den Vereinigten Staaten gehen wolle. Das war meine Chance, China zu verlassen. Ich war so glücklich!

Ich kam in den Vereinigten Staaten an und begann, dort auf die Schule zu gehen. Obwohl ich die entspannte Umgebung genoss, geriet ich immer noch in Wut, wenn Probleme auftraten. Ich war ratlos: „Warum kann ich mein Temperament nicht kontrollieren, obwohl ich im Ausland bin?“

Während einer Fa-Lernsitzung mit meinem Betreuer wurde mir plötzlich klar: „Wer sich nicht ändern will, wird es auch nicht tun, selbst wenn er in eine bessere Umgebung versetzt wird. Nur wer sich wirklich verbessern will, wird Erfolg haben.“

Von diesem Moment an, nachdem ich erkannt hatte, dass das Problem in mir selbst lag, begann ich, mich zu ändern.

Nach sechs Monaten Anstrengung gelang es mir, mein aufbrausendes Temperament abzulegen. Einige Leute, darunter auch meine Mitschüler, sagten zu mir: „Du bist jetzt ein viel besserer Mensch als damals, als du aus China gekommen bist.“ Ohne Dafa und die Errettung durch den Meister hätte ich es niemals geschafft, mit dem Spielen aufzuhören, geschweige denn meinen Jähzorn zu überwinden. Es ist wirklich so, wie der Meister gesagt hat:

„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, ebenda, S. 36)

Ich erzählte meinen Mitschülern von der Verfolgung und ermutigte sie, aus den ‚Jungen Pionieren‘ auszutreten

Während der COVID-19-Pandemie gab mir ein Mitpraktizierender ein Tablet voller Materialien, mit denen ich die wahren Umstände erklären konnte. Als ich alles gelesen hatte, wurde mir klar, dass viele Menschen nichts von der Verfolgung von Falun Dafa wussten. In meinem Innern entstand der Wunsch, mehr Menschen darüber zu informieren. Da ich noch so jung war, kamen mir die möglichen Folgen, die ein Bekenntnis zu meinem Status als Falun-Dafa-Praktizierende mit sich bringen könnte, gar nicht in den Sinn. Ich wollte einfach nur meine Mitschüler aufklären und verhindern, dass ihnen Unheil widerfuhr.

Ich begann mit meinen drei guten Freunden und erzählte ihnen von den Verbrechen der Kommunistischen Partei. Ich sagte: „Die Kommunistische Partei nutzt Falun-Dafa-Praktizierende, um sich eine stabile Quelle für menschliche Organe zur Transplantation zu sichern. Zeugen haben gesehen, wie Ärzte Organe entnahmen, während die Praktizierenden noch am Leben waren.“

Zwei meiner Freunde riefen sofort aus: „Wie können sie nur so bösartig sein?“ Ich antwortete: „Sie haben so viele schlimme Dinge getan. Warum sollten wir Mitglieder ihrer Organisation bleiben? Wie wäre es, wenn wir aus der Partei austreten?“ Zwei meiner Freunde stimmten sofort zu. Der letzte sagte: „Ich werde darüber nachdenken“, meldete sich danach aber nie wieder bei mir.

Ich erklärte einem anderen Mitschüler in unserem Wohnheim die wahren Umstände, und er rief aus: „Wie kann die Kommunistische Partei so etwas tun!“ Ich fragte ihn: „Glaubst du, dass die Kommunistische Partei Vergeltung erfahren wird?“ Er antwortete: „Sie können nicht fliehen, das verstößt doch gegen das Gesetz des Himmels!“

Ich fuhr fort: „Willst du immer noch Mitglied der Jungen Pioniere bleiben?“ Als er verneinte, sagte ich zu ihm: „Dann werde ich dir helfen auszutreten.“ Er stimmte zu: „Natürlich! Aber was ist mit meinem Bruder?“ Ich erklärte ihm: „Das hängt davon ab, ob dein Bruder dazu bereit ist. Wenn er es versteht und dann zustimmt, werde ich auch ihm beim Parteiaustritt helfen. Ohne seine Zustimmung zählt das nicht.“

Mein Mitschüler stimmte zu und fragte mich dann: „Was ist, wenn die Schule mich zwingt, den Mitgliedschaftseid abzulegen?“ Überrascht von dieser plötzlichen Frage riet ich ihm, während des Eides im Stillen zu wiederholen: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Da war er sehr dankbar.

Keiner meinerMitschüler, die aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen ausgetreten sind, hat sich während der COVID-19-Pandemie angesteckt.

Mein Wachstum und mein Fortschritt in der Kultivierung sind untrennbar mit den sorgfältigen Bemühungen und der Fürsorge des Meisters verbunden. Danke, Meister, für die barmherzige Errettung!