Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz des Großraums New York 2013

Li Hongzhi, 19.05.2013

(Alle stehen und geben einen starken Applaus) Guten Tag! (Jünger: Guten Tag, Meister! - Weiterer Applaus.)

Ach, das ist wohl die größte Fa-Konferenz unter denen, die wir in den Jahren veranstaltet haben. (Applaus.) Viele Menschen sind gekommen. Ich habe gehört, dass auch einige Personen aus Festlandchina gekommen sind. Die Fa-Konferenz der Dafa-Jünger stellt die beste Umgebung zur gegenseitigen Förderung in der Kultivierung der Dafa-Jünger dar. Durch den Austausch auf der Fa-Konferenz könnt ihr eure Mängel erkennen und die Stärken anderer sehen, sodass sie mehr Anwendung finden können.

Als Kultivierender hat man dem Wesen nach kein Vorbild. Jeder kultiviert sich selbst. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen ohne ein Vorbild, nach dem man sich richten kann. Es geht ausschließlich darum, wie du dem Fa entsprechend handeln sollst. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht. Jeder hat unterschiedliche Empfindungen. Es ist sehr schwer, dass jeder, wenn er auf etwas stößt, die gleichen Erkenntnisse hat und auf die gleiche Art und Weise sowie nach der gleichen Methode handelt. Das ist sehr schwer, denn die Denkweisen und der Ursprung der Gedanken sind sehr kompliziert. Jeder hat während der langen Zeit verschiedene Anschauungen, unterschiedliche Erkenntnisse gegenüber Dingen, eigene Empfindungen sowie Gefühle gebildet. Das alles hat aus den unterschiedlichen Bereichen die Erkenntnisse und die Besonderheiten des Verständnisses gebildet. Das ist alles sehr kompliziert. Deshalb ist es sehr schwer, zwei Menschen mit gleichen Charakteren zu finden. Wenn man etwas so tut, wie es ein anderer tut, hat man nur etwas an der Oberfläche gelernt. Das Wesen kann nur sehr schwer gleich sein.

Außerdem verlange ich von jedem, sich selbst zu vollenden. Alle, die hier sitzen, sind Kultivierende. Selbstverständlich gibt es auf einer Fa-Konferenz auch nicht wenige neue Lernende. Ich rede nicht über etwas Mystisches, also es ist nicht so, dass irgendein Lebewesen einfach zufällig so herunterkommen und Dafa-Jünger werden kann. Im Kosmos gibt es unzählige Lebewesen. Wenn es um eine so große Angelegenheit geht, sind diejenigen, die gekommen sind, sehr wahrscheinlich alle Könige. Deshalb muss man auf dem eigenen Weg und bei der Bestätigung der eigenen mächtigen Tugend einen eigenen Erkennungs- und Kultivierungsprozess haben, in dem man selbst durchgekommen ist. Jeder hat die eigenen Faktoren und Eigenschaften in sich. Deshalb muss jeder seinen eigenen Weg gehen. Das ist in Wirklichkeit einer der Gründe, warum ihr Dafa-Jünger in den letzten Jahren unterschiedliche Erkenntnisse bei der Kultivierung oder unterschiedliche Meinungen bei der Kooperation hattet, ganz gleich was für eine Situation aufgetaucht ist.

Natürlich steht an erster Stelle, dass man die eigenen Dinge so weit wie möglich loslassen und die Dinge in einem Dafa-Projekt erledigen soll, um den Anforderungen dieses Projekts gerecht zu werden. Deshalb muss man kooperieren. Aber bei der Ausführung wird man eigene Methoden mit sich bringen. Es zeigt sich dabei, dass man bei der Kultivierung den eigenen Weg geht. Das erkennt der Meister auch an. Dabei ist auch nichts anzumerken. Jeder wird das mit Sicherheit auch so machen. Es ist unmöglich, dass ihr wie aus einer Form gegossen seid. Deshalb werdet ihr auf dämonische Schwierigkeiten stoßen. Auf dem Weg der Kultivierung wird jeder hier und da hinfallen. Ganz egal was für einen Weg man geht, ob er schwierig ist, voller Windungen und Wandlungen, das alles dient dazu, die eigene Fruchtposition und den Weg zur letztendlichen Vollendung zu bestätigen und auch das zu bestätigen, was man vollendet hat.

Bei der Kultivierung seid ihr auf so viele Schwierigkeiten und so viele Pässe gestoßen. Gleichzeitig seid ihr durch diese beispiellose Verfolgung durchgekommen. Ihr wisst, dass die Christen 300 Jahre lang verfolgt wurden. Auch der Buddhismus hatte fünf katastrophale Phasen durchlaufen. Buddha Shakyamuni hatte mit dem alten Brahmanismus sehr große Konflikte gehabt. Aber nichts war so bösartig, wie es die häretische Kommunistische Partei ist. Sie wird von den alten Mächten der hohen Ebenen gesteuert. In der Gesellschaft der Menschen existieren das Orthodoxe und das Häretische zu gleicher Zeit. Das Gute und das Schlechte existieren gleichzeitig. Das Gutherzige und das Bösartige existieren ebenfalls gleichzeitig. So eine Balance ist das, diesen Ausgleich hat es. Wenn es keine Gutherzigkeit gibt, weiß man nicht, was Bösartigkeit bedeutet. Wenn es nichts Bösartiges gibt, weiß man auch nicht, was Gutherzigkeit heißt. Wenn es bei der Kultivierung Gutherzigkeit gibt, dann haben die Menschen einen Maßstab. Wenn es das Böse gibt, wissen die Kultivierenden, wie sie ihren Standard erreichen können. Das führt dazu, dass sich die Kultivierenden während der Kultivierung selbst vervollkommnen können. Das ist eine wichtige Umgebung und Bedingung, die diese menschliche Welt den Kultivierenden anbietet und die zur Verbesserung der Lebewesen dient. Das wurde damals schon festgelegt, als die menschliche Gesellschaft erschaffen wurde. Wenn man sich kultivieren will, muss man so handeln. Die alten Mächte haben diese Besonderheit in der menschlichen Welt ausgenutzt und verabsolutiert.

Diese Besonderheit der Menschenwelt ist eine Erscheinung, die in keinem Raum des Kosmos existiert. Nur im Bereich der Gesellschaft der Menschheit, in der Gutherzigkeit und Boshaftigkeit zugleich existieren, gibt es diese auffallende Erscheinung, deshalb kann sie die Kultivierung ermöglichen. Selbstverständlich ist das nicht alles, es gibt noch Faktoren wie den Nebel, das Leiden, die Gefühle usw. Die alten Mächte haben eben diese Tatsache ausgenutzt und die große Verfolgung initiiert, um den Dafa-Jüngern sozusagen eine Prüfung zu bereiten. Nach ihrer Aussage dient das auch dazu, die Dafa-Jünger zu vollenden, die zur Vollendung kommen können. Selbstverständlich, der Meister hat euch oft erklärt, dass ich dieser Reihe von Dingen, die die alten Mächte arrangiert haben, nicht zustimme und sie nicht anerkenne. Ich habe meine Methode, die Lebewesen zu erretten. Ich habe auch die Dinge mitgebracht, die ich tun wollte, aber die alten Mächte haben hinterrücks ihre eigenen Dinge zusammengebastelt. So wie bei der Verfolgung der Christen und der Buddhisten, die ich erklärt habe, so glauben sie [die alten Mächte], das sei der Weg, an dem man nicht vorbeikommen könne, wenn man zur Vollendung kommen und ein Erleuchteter werden will, es müsste so sein, kein anderer Weg kann das garantieren. Ich zeigte ihnen mit höheren Fa-Grundsätzen auf, dass diese Handlungsweise auf die Dafa-Jünger ausgerichtet eine böse Störung ist, so sagten sie wieder: „Wir kennen nur das.“

Ist das Buddha-Fa nicht allmächtig? Keiner konnte erahnen, dass ich mit einer künstlerischen Aufführung Menschen erretten kann. Das ist auch außerhalb ihrer Vorstellungskraft.

Das Buddha-Fa ist allmächtig. Dass man sich in der Gesellschaft der alltäglichen Menschen kultiviert, daran konnten sie auch nicht denken.

Doch wie ist die Methode, die ich anwenden wollte?

Der ganze Kosmos ist nicht mehr in Ordnung, alle Lebewesen haben extrem großes Karma angehäuft. Jesus sagte, die Menschen haben Sünden, in Wirklichkeit – mit der Formulierung aus dem buddhistischen System erklärt – bedeutet es, dass die Menschen im Leben ununterbrochen Karma erzeugen und somit die Sünden entstanden sind. Das heißt, dass ihr in den langwierigen Wiedergeburten Leben für Leben viele Karma-Schulden erzeugt habt. Es kann sein, dass ein Mensch in irgendeinem seiner Leben ein Soldat war und Menschen getötet hat; oder er war Metzger; oder er hat im Alltag jemanden schikaniert; oder etwas sehr Schlechtes getan. In Wirklichkeit ist bereits jeder so geworden, der Körper ist voller Karma, auch die Gesellschaft hat sich im Grunde genommen so entwickelt. Die Lebewesen auf hohen Ebenen entsprechen nicht mehr dem Maßstab, sogar der Maßstab an sich hat sich schon bis zum heutigen Ausmaß verändert. Also wenn man will, dass all diese Lebewesen errettet werden, denkt einmal nach, mit ihrer Methode ist es gar nicht zu schaffen, die Praxis beweist auch, dass das [durch diese Methode] gar nicht zu schaffen ist. Sie wissen das auch, deshalb wollten sie auch gar nicht, dass so viele Menschen errettet werden. Ihr habt sicher in den früheren Prophezeiungen gehört „von zehntausend verbleiben nur eintausend“ oder „von zehn Familien verbleibt nur eine“; unterschiedliche Prophezeiungen reden von dieser Angelegenheit. Das heißt, sie wollen gar nicht, dass die Menschen wirklich errettet werden, sondern nur diejenigen beibehalten bleiben, die sie für noch in Ordnung halten.

In Wirklichkeit sind alle Lebewesen gleichgestellt. Nach der langwierigen Zeit entsprechen die Lebewesen nicht mehr dem Maßstab, sie sind verdorben, alles ist nicht mehr in Ordnung, denn der Kosmos an sich hat nur so viel Weisheit, das nennt sich „Entstehen, Bestehen, Verderben, Vernichten“. Wenn du diesen Prozess des Entstehens, Bestehens, Verderbens, Vernichtens nicht veränderst, werden die Lebewesen in dem Prozess des Entstehens, Bestehens, Verderbens und Vernichtens schlecht werden. In der Anfangsphase der Entstehung des Kosmos war die Natur der Lebewesen gleich wie das Tao und das Fa des Kosmos. In der Phase des Bestehens, das ist eine relativ gute Zeit, entsprechen die moralischen Regeln noch auf allen Ebenen dem Maßstab des Kosmos. Zur Zeit des Verderbens geht es dann bergab, die Moral sinkt Tag für Tag. In der Zeit des Vernichtens ist es schon aus, am Ende kannst du es nicht mehr weiter verfaulen lassen, was macht man dann? Auflösen. Nach der Auflösung gibt es nichts mehr. Alle Lebewesen und Gegenstände im Kosmos existieren dann nicht mehr. Wenn man Lebewesen haben will, erschafft man sie neu. So ist das. Deshalb – wenn sich das Wesentliche nicht verändert –  werden sich die Lebewesen in diesem Prozess des Entstehens, Bestehens, Verderbens und Vernichtens verändern.

Also wessen Schuld ist es dann letztendlich, wenn man danach fragt? Wenn ich antworten sollte, niemand hat Schuld. Innerhalb der kosmischen Eigenschaften von Entstehen, Bestehen, Verderben, Vernichten werden die Lebewesen eben so einen Prozess durchlaufen, weil die Weisheit des Kosmos nicht ausreichend ist. Deshalb denke ich, die beste Methode ist, dass alle Lebewesen eine barmherzige Lösung erfahren! Ganz gleich wer wem etwas schuldet, keiner fordert es mehr ein, denn jeder hat Sünden begangen. Wie schön wäre es, wenn keiner mehr Schuld einfordert und alle die Probleme untereinander in der Fa-Berichtigung mit einer barmherzigen Vergeltung auflösen und der Zukunft entgegengehen würden! (Starker Beifall.) Alle Lebewesen wären bestimmt glücklich, alle würden sich freuen, das ist das, was ich am Anfang machen wollte.

Aber die alten Mächte haben das alles verändert. Sie haben eine solche dämonische Schwierigkeit eingerichtet, außerdem ist diese Bösartigkeit in der Geschichte beispiellos. Überlegt euch einmal, Organentnahme am lebendigen Leib – die Verfolgung der Christen im alten Römischen Reich hatte selbst auf ihrem Höhepunkt nicht solch einen Grad der Bösartigkeit erreicht, das Bösartigste war, lediglich einen Menschen zu töten. – Das ist die größte Bösartigkeit auf diesem Planeten, die die Dafa-Jünger in dieser Verfolgung erleiden und mit der sie konfrontiert sind. Das ist die Bösartigkeit, die sich in dieser Verfolgung zeigt. Die alten Mächte denken: Ihr seid alle von solch hohen Ebenen gekommen, ihr wollt alle zu diesen hohen Fruchtpositionen gelangen und zu solch großen Königen werden. Wie könnt ihr euch nach oben kultivieren, wenn für euch nur kleine dämonische Schwierigkeiten oder keine entsprechend bösen Methoden eingesetzt werden? Die alten Mächte haben alle diese Logik.

Ihr wisst alle, dass das Fa des Meisters zwar einen grandiosen Inhalt hat, aber oberflächlich sehr einfach und sehr direkt ist. Wenn ich sage, dass die Lebewesen trotz einfacher Worte und einfacher Grundsätze verwirrt sind, meine ich damit in Wirklichkeit die Lebewesen auf hohen Ebenen. In der Geschichte hat man immer gesagt, dass das Fa, das die Menschen in Zukunft erretten soll, schwer zu bekommen und dass die Chance auch sehr schwer zu erhalten ist. Nicht nur die Menschen, sondern auch die Gottheiten haben früher so gedacht: Wenn die Zeit kommt, in der das Fa in der Endzeit verbreitet werden soll, um die Menschen zu erretten, ist diese schicksalhafte Chance bestimmt sehr schwer zu bekommen, es ist bestimmt sehr schwer zu erkennen; nur die sehr Klugen können es erkennen, erst nach dem Erleiden von vielen Schwierigkeiten kann man es finden. Überlegt euch einmal, wenn es so wäre, wäre es fair? Nein, es wäre nicht fair. Viele große Erleuchtete, die in die Menschenwelt gekommen sind, sind vielleicht als behinderte Menschen wiedergeboren worden, sie hören vielleicht schwer oder sehen vielleicht schlecht und sind in hohem Alter. Wäre es dann fair für sie? Nein, es wäre nicht fair für sie. Deswegen ist das Fa, das der Meister verbreitet, am einfachsten. Sie können es aber genau deshalb nicht glauben, in diesem Punkt sind sie noch nicht einmal wie die Menschen.

Einfache Grundsätze, einfache Worte, es gibt fast keine Rätsel mehr. Ich sage, dass alle Lebewesen bei der diesmaligen Verbreitung des Fa absolut gleichgestellt sind. Ich habe gesagt, dass das Tor offen ist, es ist so weit offen, dass kein Tor mehr da ist. In Wirklichkeit habe ich das gemeint. Aber die alten Mächte tun weiterhin noch nur das, was sie tun wollen. Natürlich haben sie jetzt verstanden, dass das alles, was sie getan haben, genau dazu führt, sich selbst zu vernichten. Alles, was sie getan haben, haben die alten Mächte auf noch höheren Ebenen genutzt, um die Lebewesen einschließlich der Lebewesen auf unteren Ebenen, die große Sünden verübt haben, zu vernichten. Denn die größte Sünde liegt eben darin, dass sie das geändert haben, was ich tun wollte. Wie auch immer, all das, was diese Verfolgung verursacht hat, wird allmählich vorbei sein, es ist nicht mehr zurückzudrehen. Sie können es nicht mehr zurückzahlen. Dabei handelt es sich um Störungen für die Fa-Berichtigung des Kosmos, diese Sünde ist einfach zu groß.

Die Mehrheit der Anwesenden sind Dafa-Jünger aus Übersee. In Wirklichkeit sind die Dafa-Jünger in Festlandchina der Hauptkörper. Denn die Könige verschiedener Nationen zu verschiedenen Zeiten in der Geschichte sind alle in China wiedergeboren worden, auch diejenigen, die aus hohen und noch höheren Ebenen kommen, sind alle in China wiedergeboren worden.

Das Aussehen eines Menschen verändert sich durch seine Einstellungen. Die bösartige KP Chinas hat die traditionelle Kultur Chinas zerstört, außerdem handelt es sich um eine halbgöttliche Kultur, die den Gottheiten am nächsten liegt. Das könnt ihr ja beim Anschauen von Shen Yun nachvollziehen. Gleichzeitig hat die bösartige Partei eine extrem bösartige Kampftheorie eingetrichtert. Die Menschen sind dadurch zum Kampf gegeneinander aufgehetzt worden. Heutzutage wissen die Chinesen selbst auch, dass die Chinesen überall wo sie sich befinden, gegeneinander kämpfen. Viele Menschen anderer Nationen wundern sich, warum sich die Chinesen „nicht solidarisch“ verhalten? Dies hat in Wirklichkeit tiefe Wurzeln. Die alten Mächte wollen es eben durcheinanderbringen, sie wollen eben bis zu diesem Grad Chaos betreiben, um zu kontrollieren, wie ihr euch kultiviert. Ihr habt alle einen hohen Ursprung, ihr repräsentiert so viele Lebewesen, eure Vollendung gelangt zu solch hohen Fruchtpositionen, deshalb haben sie China in solch ein Chaos gestürzt. Erst wenn man sich in dieser Umgebung erfolgreich kultivieren kann, wird dies von ihnen anerkannt, wenn nicht, wird man für einen Menschen mit schlechter Moral gehalten. „Wir werden es nur anerkennen, wenn man sich in solch einer bösartigen Umgebung erfolgreich kultiviert hat.“ Das ist eben das, was sie getan haben. Im Vergleich dazu ist es außerhalb Festlandchinas nicht so bösartig. In der Umgebung in China hat man keinen Vergleich, sodass die Menschen nicht wissen, dass sie so geworden sind. Unter den Dafa-Jüngern gibt es auch viele, die sich weder fleißig kultivieren noch sich zu zügeln wissen. Sie treiben unter dem Einfluss der Parteikultur miteinander Unfug.

Wie auch immer, alles ist nun dem Ende nah. Das Böse hat nicht mehr die Kraft, noch einmal eine derart bösartige Verfolgung anzurichten. Denn die bösartigen Elemente, die die alten Mächte aus vielen Räumen herbeigeschafft haben und die für diese Verfolgung vorbereitet wurden – wobei es sich um schmutzige Dinge aller Art handelt – sind jetzt meistens vernichtet worden. Deshalb scheint die Umgebung auch immer lockerer zu werden. Aber solange es noch nicht zu Ende ist, ist das Böse immer noch böse. Es ist so wie das Gift, es ist eben Gift, du willst es ungiftig werden lassen, das kann es nicht schaffen. Deshalb dürft ihr nicht lockerlassen. Überlasst den alten Mächten bei eurer Kultivierung möglichst keine Lücken. Was die letzten Dinge angeht, wird der Meister schauen, wie es getan werden soll.

Wie auch immer, als Kultivierender bist du einer, der sich auf dem Weg zu einer Gottheit befindet. Ihr wisst, dass ein Mensch, der einen göttlichen Weg geht, einen Unterschied zu den normalen Lebewesen und alltäglichen Menschen darstellt. Doch kultiviert ihr euch wiederum unter den alltäglichen Menschen. Es gibt kaum einen Unterschied zu den alltäglichen Menschen, was die Handlungen, ja sogar eure Kleidung, das Verhalten und die Redensarten betrifft. Der einzige und größte Unterschied liegt darin, dass ihr bei Konflikten und bei allen Angelegenheiten in euch selbst, im Inneren, nach dem Grund suchen könnt: „Habe ich etwas falsch gemacht? Liegt es wohl an mir, dass diese Sache eine Gegenkraft erfährt?“ Das ist der einzige, eindeutige Unterschied zu den alltäglichen Menschen. Natürlich wird sich das auch im Verhalten der Menschen zeigen. Die alltäglichen Menschen werden das Gefühl haben, dass dieser Mensch eine andere Aura hat und dass die Dafa-Jünger sehr gutherzig sind. Sie möchten gerne etwas mit Dafa-Jüngern zu tun haben. Denn immerhin seid ihr Kultivierende und das Feld um euch herum ist rein und barmherzig. Das haben die alltäglichen Menschen aber nicht. Das ist anders. Dies können die Menschen auch wahrnehmen.

Das heißt, obwohl die Dafa-Jünger Kultivierende sind und  beim Anblick sehr schwer von den alltäglichen Menschen zu unterscheiden sind, besonders weil sie sich unter den alltäglichen Menschen und in so einer komplizierten Umgebung kultivieren, ist das für die Kultivierenden sehr schwer. Ich erinnere mich, dass ihr einfach überglücklich ward, kurz nachdem ihr das Fa erkannt und bekommen habt. Das gilt besonders für die ersten zwei der drei Gruppen von Menschen, die ich angesprochen habe. „Super! Endlich habe ich es gefunden!“ Warten die Menschen, die Tausende und Abertausende Jahre lang wiedergeboren wurden, nicht etwa genau darauf? Die Empfindung im tiefsten Herzen führte dazu, dass du alle menschlichen Gesinnungen loslassen konntest und dich entschlossen hast, dich unbedingt gut zu kultivieren. Diese Begeisterung ließ dich fleißig vorankommen. Aber mit der Zeit verschwand dieses Gefühl. Die Trägheit, verschiedene Anschauungen der Menschen sowie bizarre Phänomene der Gesellschaft bilden verschiedene Verlockungen und Störungen für die Menschen. Deshalb wird gesagt: „Wenn man sich immer wie in der Anfangszeit kultiviert, ist die Vollendung sicher.“ Manche Menschen haben den Meister oft gefragt: „Als ich früher das Fa gelesen habe, erhöhte sich die Ebene sehr schnell. Beim Lesen zeigten sich die Dinge, die ich erkannt habe, ununterbrochen. Aber warum habe ich dieses Gefühl jetzt nicht mehr?“ Überlegt euch einmal, kultivierst du dich noch „wie in der Anfangszeit“?

In Wirklichkeit habe ich in der Anfangszeit gesagt, dass ich dich als Dafa-Jünger, einschließlich der neuen Lernenden, sehr schnell zu der Position geschoben habe, solange du dich kultiviertest. Zu welcher Position? Zu der, von der du gekommen bist. Sie ist eben so hoch. In einer kurzen Zeit wurdest du zu dieser Position geschoben. An der Oberfläche des menschlichen Körpers hat es sich nicht so stark verändert. Wenn du möchtest, dass du so eine große Fähigkeit zeigen kannst, musst du eben genauso starke aufrichtige Gedanken haben, erst dann kann das so eine große Wirkung haben. Auch deine aufrichtigen Gedanken müssen so rein sein, erst dann kannst du solch eine große Wirkung haben.

Ihr wisst, dass es für eine Gottheit nichts Besonderes ist, einen Berg zu verschieben. Es ist auch sehr leicht, einen Berg zu versetzen. Allerdings hat die Gottheit keine menschlichen Gesinnungen. Sie hat einzig und allein göttliche Gesinnungen und Zustände. Kann man es mit menschlichen Gesinnungen schaffen? Auf keinen Fall. Manche Kultivierende können das schaffen, manche nicht. Das ist die Frage, ob die aufrichtigen Gedanken stark sind oder nicht. Es geht nur, wenn die aufrichtigen Gedanken wirklich jene Reinheit erreichen.

Manche sagen, ich finde, ich bin sehr rein. In Wirklichkeit bist du das nicht, sondern du hast viele wirre Gedanken und viele Dinge, die sich nach der Geburt gebildet haben. Sogar ein Gedanke, den du für sehr einfach hältst, beinhaltet vielleicht schon einen unreinen Ausgangspunkt, eine unreine Ursache. Die Dinge, die der Gedanke in sich trägt, sind auch nicht rein. Es ist wirklich großartig, wenn ein Kultivierender in der langen Zeit der Kultivierung immer sehr starke aufrichtige Gedanken, die Gedanken und die reine Haltung aus der Anfangszeit bewahren kann. Auch die Gottheiten, wenn sie es sehen, werden sagen, dass du großartig bist. Aber das ist sehr schwer. Schon in der Anfangszeit meiner Fa-Verbreitung wusste ich, dass bei eurer Kultivierung Störungen durch menschliche Eigensinne entstehen werden. Ansonsten hätte ich die vielen Artikel in „Essentielles für weitere Fortschritte“ nicht geschrieben, euch bei der Kultivierung nicht immer wieder korrigiert und daran erinnert und euch über die Probleme erzählt, auf die ihr bei der Kultivierung stoßen werdet. Ich wusste, dass solche Probleme auftauchen werden. Es war genauso bei früheren Kultivierungen außerhalb der Kultivierung der Dafa-Jünger. Auch dort gab es solche Probleme. Wer sich immer so wie in der Anfangszeit kultivieren kann, der wird mit Sicherheit zur Vollendung kommen.

Natürlich gibt es für die Dafa-Jünger, die sich in der Umgebung der Gesellschaft der alltäglichen Menschen kultivieren, sehr große Störungen. Das hat der Meister gesehen. Obwohl ihr eine Kultivierungsform habt, die die Vorfahren nie hatten, sind die Standards streng. Das habt ihr im „Zhuan Falun“ auch erkannt. Bei der Kultivierung sollt ihr euch wirklich wie Kultivierende verhalten. Zumindest sollst du oft klare, aufrichtige Gedanken bewahren, sowie die unterschiedlichen Konflikte oder plötzlich auftauchenden Probleme in verschiedenartigen, komplizierten Umgebungen wie ein Kultivierender behandeln können. Erst dann geht es.

Natürlich ist das sehr schwer zu schaffen, nicht wahr? Deshalb zeigen sich die komplizierten Zustände der Dafa-Jünger bei der Kultivierung. Manche haben sich gut kultiviert. Manche nicht gut. Manche verhalten sich auf diese Weise, manche auf jene Weise. Ihr wisst, dass manche Dafa-Jünger die Welt verlassen haben. Wie kann es sein, dass man als Mensch nicht stirbt? In einer großen Stadt ist die Anzahl der verstorbenen Menschen jeden Tag sehr groß. „Geburt, Altern, Kranksein und Sterben“ sind eben Regeln der Menschen. So eine große Gruppe mit 100 Millionen Dafa-Jüngern: Es wäre ein Wunder, wenn keiner sterben würde und alle fleißige Kultivierende wären, die stetig vorankommen könnten. Dann hätte sich der Nebel geklärt. Genau weil es Menschen gibt, die nicht fleißig vorankommen, gibt es Probleme. Aber weil das immerhin eine Gruppe von Kultivierenden ist, ist die Sterberate sehr niedrig. Außerdem wollen die alten Mächte diese Umgebung in Unordnung bringen, um die Menschen sozusagen zu prüfen, um zu sehen, ob deine Erkenntnisse über das Fa richtig oder falsch sind, ob du daran glaubst oder nicht. Daher haben sie das Wahre und das Falsche durcheinander gebracht, sodass man es nicht klar unterscheiden kann.

Wie chaotisch ist es? Bei manchen Dafa-Jüngern praktiziert zum Beispiel die ganze Familie und die ganze Familie kommt fleißig voran. Auch andere finden, dass sie recht gut praktizieren. Manche lernen sogar von ihnen und richten sich bei der Kultivierung nach ihnen. Ich sage, für Kultivierende gibt es keine Vorbilder. Es wird zu Problemen führen, wenn man einen anderen Praktizierenden als Vorbild nimmt und nicht eigene Erkenntnisse aus dem Fa bekommt. Die alten Mächte denken vielleicht: Du schaust bei der Kultivierung auf ihn und versuchst nicht, das Fa eigenständig zu erkennen. Dann werden sie ihn sehr wahrscheinlich sterben lassen. Natürlich ist er ein Dafa-Jünger. Alle, die die Welt verlassen haben, sind zur Vollendung gekommen. Das ist sicher. Denn auch einen alltäglichen Menschen könnt ihr bei der Wahrheitserklärung erretten und er kann sogar dadurch zu seiner früheren Position zurückkehren; geschweige denn ein Dafa-Kultivierender, nicht wahr? Außerdem haben die alten Mächte es veranlasst, dass dieser Praktizierende auf anormale Weise die Welt verlassen hat. Natürlich soll er zur Vollendung kommen.

Die alten Mächte haben es so arrangiert, dass sich diese Angelegenheit so entwickelt hat. Sie benutzen eben diese bösartige Methode, um die Menschen zu prüfen, durch diese Handlungsweise prüfen sie die Menschen. Wie seht ihr das? Ihr denkt, dass er sich gut kultiviert hat, aber er ist gestorben. Glaubst du noch daran oder nicht? So etwas ist schon öfter aufgetaucht. Viele Dafa-Jünger haben schon solche Erfahrungen gemacht. Sie kennen die Tricks der alten Mächte. Allerdings ist die Kultivierung nach den Anforderungen des Meisters auch ernsthaft. Wenn ein Mensch zu einer Gottheit werden möchte, schafft man das nicht einfach dadurch, dass man sich hinsetzt, Tee trinkt und Bücher liest. Es geht nur, wenn man sich auf diesem Weg wirklich nach oben kultivieren kann.

Weil ein Kultivierender bei der Kultivierung ja nicht immer von Anfang bis zum Ende die gleiche innere Haltung beibehalten, wie eine Rakete nach oben kommen und beim fleißigen Vorankommen seine unterschiedlichen Ebenen vollenden kann, tauchen unterschiedliche Zustände auf. Deshalb wollen die alten Mächte diese Umgebung durcheinanderbringen, um die Menschen zu prüfen und so weiter und so fort. Nicht nur das. Es gibt noch sehr viele Beispiele. In Festlandchina ist es noch schlimmer. Die Erscheinungen des Bösen während der Verfolgung stellen die Tricks der Arrangements der alten Mächte dar. Sie verfolgen das Ziel, die von ihnen arrangierten Dinge zum Erfolg zu bringen und die Dafa-Jünger, die es ihrer Meinung nach schaffen können, zur Vollendung zu führen. Aber sie kümmern sich nicht darum, wer zur Vollendung kommen kann und wer nicht. Sie wollen während dieser Verfolgung einfach nur diejenigen, die es schaffen können, zur Vollendung führen und das, was sie tun wollen, erfolgreich durchführen.

Während der Verfolgung habe ich Folgendes ebenfalls genau beobachtet. Manche Lernende lernen wirklich nicht aus den Lektionen. Gleich nachdem sie aus dem Arbeitslager entlassen wurden, tauchte bei ihnen Geltungssucht auf und menschliche Gesinnungen kamen hoch. Auch wenn ein alltäglicher Mensch etwas erlebt hat, soll er eine Lektion daraus ziehen und sich Gedanken darüber machen. Ein Kultivierender soll erst recht den Grund herausfinden, warum die alten Mächte seine Lücken ausgenutzt haben. Er soll nach seinen eigenen Problemen suchen. Darüber rede ich auf der Fa-Konferenz nicht mehr viel. Die Situation in China ist sehr kompliziert. Es zeigen sich dort unterschiedliche menschliche Gesinnungen und Konflikte. In dieser komplizierten Umgebung ändert sich die Situation schnell und intensiv. Man muss auf jeden Fall gewissenhaft nach den eigenen Fehlern suchen und soll die alten Mächte weniger die Lücken ausnutzen lassen.

Nun möchte ich über etwas anderes sprechen.

Ihr wisst, dass es neulich bei NTDTV, diesem von Dafa-Jüngern eingerichteten Projekt zum Zweck der Wahrheitserklärung, einige Veränderungen gegeben hat. Ich finde, dass das alles sehr normal ist. Jedoch diskutieren viele Lernende darüber. Wenn jemand das, was ein Dafa-Jünger tun soll, gut erledigen kann, wenn er ein Projekt zur Wahrheitserklärung gut machen kann und gute Methoden und Ideen hat, dann tut man das halt so. Das ist alles normal. Aber manche Lernende haben es früher nicht sehr gut gemacht, sie waren sogar noch unzufrieden mit dem früheren Zuständigen. Aber dann ging er zu ihm und schmeichelte ihm und redete schöne Worte. Der frühere Zuständige war eigentlich innerlich sehr ruhig. Vorher habe ich schon mit ihm darüber gesprochen. Aber manche gingen zu ihm und äußerten unpassende Worte: „Wir waren doch nicht so schlecht. Warum wurde der Zuständige einfach so ausgewechselt?“ (Der Meister lacht.) Natürlich sind Kultivierende immerhin anders. Ich sprach mit dem früheren Zuständigen und er hat es verstanden.

Als Praktizierende, wie geht ihr mit dem um, was der Meister von euch verlangt? Es gibt bestimmt einen Grund, warum der Meister euch etwas tun lässt. Seid ihr nicht gekommen, um dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen? Warum kooperiert und harmonisiert ihr nicht so wie der Meister es fordert, sondern tut etwas, was ihr nicht tun sollt? Warum sagt ihr etwas, was ihr nicht sagen sollt? Bist du ein Praktizierender? Bist du mein Schüler? Nennst du mich Meister?

Denkt einmal nach, vorhin habt ihr von Shen Yun und über dessen Erfolg gesprochen. Früher habe ich gesagt, dass die Geschichte der menschlichen Gesellschaft schon im Jahre 1999 beendet sein sollte. Als die Menschen im Jahr 2000 groß feierten, sagte ich, dass die klare Seite der Menschen jetzt feierte. Es lohnte sich richtig zu feiern, da man durch dieses Zeitalter durchkommen konnte und noch Hoffnung für seine Existenz hatte. Aber kann die Zeit unendlich so weiter verlängert werden? Kann es denn sein, dass ein Apfel, der durch und durch verfault ist, immer noch dort erhalten bleiben kann? Auf ihm krabbeln lauter Würmer. Der Gestank durch die Fäulnis verbreitet sich. Warum wird er immer noch dort aufbewahrt? Wie viel Zeit gibt es noch? Alle Menschen diskutieren in der jetzigen Zeitperiode darüber. Anders ausgedrückt, alle Menschen machen sich deshalb Sorgen. Wenn ich antworten soll – ich hatte früher schon einmal zu den Dafa-Jüngern gesagt, weil der Kosmos sich gerade in der Fa-Berichtigung befindet, hier der Mittelpunkt der Fa-Berichtung ist und hier unzählige Dafa-Jünger das Fa bestätigen, wurde die Zeit verschoben. Das heißt auch, dass das Dafa ihn behalten hat. Wozu wurde er behalten? Um den Menschen noch einmal eine Chance zu geben, sodass die Dafa-Jünger hier die Menschen erretten können. Denkt nicht, dass wir hier nur dämonische Schwierigkeiten ertragen.

Manche Praktizierende sagen, ich ertrage einfach alles. Was erträgst du denn?! Auch unter den schwierigsten Umständen sollst du die drei Dinge gut machen. Errettet die Menschen, das ist die Verantwortung der Dafa-Jünger! Die Vollendung eines Dafa-Jüngers ist auf keinen Fall nur die individuelle Vollendung. Es ist bestimmt so, dass ihr während der Errettung aller Wesen die unzähligen Lebewesen zur Vollendung führt. Jeder von euch ist so! (Applaus.) Wenn es so ist, denkt alle einmal nach, sollen wir dann nicht in dieser Geschichtsperiode die Hauptrolle übernehmen, nicht wahr?

Der Meister leitet euch an, Shen Yun zu unterstützen. Das ist in Wirklichkeit ein Vorbild für euch. Ich habe Shen Yun zur besten Aufführung auf der Welt gemacht. Mindestens im Kultur- und Kunstbereich spielt Shen Yun die Hauptrolle. Wie ist es mit den anderen Projekten? Ihr verhaltet euch wegen eurer kleinen Leistungen selbstgefällig. Habt ihr die Hauptrolle gespielt? Ihr habt nicht einmal die Nebenrolle bekommen. Manche spielen geradezu den Clown! Ist es das, was die Dafa-Jünger tun sollen? Hat der Meister euch gesagt, euch so zu verhalten? Manche von uns sagen, dass wir momentan nicht genügend finanzielle Mittel haben und die Projekte nicht durchführen können. Das liegt aber daran, dass du es nicht gut gemacht hast. Du hast diese Angelegenheit nicht so durchgeführt, wie du sie als Dafa-Jünger durchführen solltest, du hast nicht wie ein richtiges Unternehmen gehandelt. Ein globales Medienunternehmen ist kein großes Unternehmen, wenn es nicht ein paar Hundert Millionen als Liquidität hat. Sicherlich werden sich manche dadurch unter Druck gesetzt fühlen. Ich habe nicht gesagt, dass es nicht geht, wenn du das nicht erreicht hast. Ich habe diese Sache nur vom Grundsatz her erklärt. Es geht nur, wenn wir uns danach richten.

Wieso ist das Herz mancher Menschen so klein? Wieso sind ihre Gedanken so beschränkt? Wenn die von euch gegründeten Medien in der höheren und mittleren Gesellschaft Fuß fassen könnten, wirklich zu einem globalen Medienunternehmen geworden wären, stellt euch vor, was für eine große Wirkung sie bei der Entlarvung des Bösen und bei der Anleitung der Menschheit für den aufrichtigen Weg haben könnten. Wie groß wäre die Kraft für die Errettung der Lebewesen? Ihr habt es nicht erreicht. Oft erhofft ihr euch, dass die Medien der alltäglichen Menschen etwas für uns tun! Die Medien der alltäglichen Menschen tun es eben nicht für dich, weil sie nicht von Dafa-Jüngern gegründet worden sind. Du bist dabei, das Fa zu bestätigen, nicht die alltäglichen Menschen. So ist das. Manchmal wollt ihr die Medien der alltäglichen Menschen etwas Bestimmtes tun lassen. Sie tun aber ausgerechnet das Gegenteil, ist das nicht so?

Nun spreche ich noch einmal über Shen Yun. Viele Lernende haben den Gedanken über Shen Yun: Das ist ein Projekt, welches unter der Anleitung vom Meister gemacht wird. In Wirklichkeit möchte der Meister euch damit ein Vorbild geben. Ihr müsst noch weitere Dinge tun. Allerdings habe ich einen Plan, wie Shen Yun Schritt für Schritt gemacht werden sollte.

In der Anfangsphase war es, insbesondere in den USA, unheimlich schwer für eine Künstlergruppe die aus Chinesen – einer Minderheitsnation – besteht, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Auch die amerikanischen Künstlergruppen brauchen mehrere Dutzende von Jahren, um überhaupt einen Einfluss zu schaffen und bekannt zu werden. Was sollen wir denn tun? Deshalb hat der Meister viele Dafa-Jünger aus verschiedenen Regionen sich daran beteiligen lassen. Ich habe euch miteinander kooperieren lassen, um Shen Yun bekannt zu machen. Das ist ein Grund.

Ein anderer Punkt ist, dass die Qualität der Darbietungen gewährleistet sein muss. Deshalb habe ich das größte Augenmerk auf die direkte Wirkung, nämlich auf die Zuschauer gelegt. Ein Choreograf beurteilt den Effekt aus dem Blickwinkel des Tanzes, es ist für ihn schwer, an der Stelle der Zuschauer dies zu beurteilen. Ein Dirigent legt den Fokus darauf, wie er sein Orchester präsentiert. Ein Beleuchtungs- oder ein Tontechniker bevorzugt ebenfalls Ideen aus seinem eigenen Bereich. Ich aber nicht. Ich schaue direkt auf die Gesamtwirkung bei den Zuschauern und mache mir sogar Gedanken über die angemessene Mischung verschiedener Bereiche in jedem Detail, damit die Show als Ganzes die beste Wirkung auf die Zuschauer erreicht.

Die Qualität der Darbietungen hat sich dadurch verbessert, dazu kommt noch die Kooperation von Lernenden aller Regionen und dass es von Kultivierenden getan wird, daher ist das, was präsentiert wird, reine Barmherzigkeit und reine Schönheit und es hat noch die starke positive Energie von Kultivierenden. Die Dafa-Jünger an sich sind ja dazu da, die Lebewesen zu erretten, daher darf das, was die Dafa-Jünger tun , auch nicht umsonst sein, es muss für die Errettung der Menschen sorgen. Daher ist das alles, was in der Show präsentiert wird, auch sehr überragend. Viele Zuschauer im Saal haben es gespürt oder gesehen, dass auch Gottheiten auf der Bühne sind. In Wirklichkeit sollen die Dafa-Jünger es bei anderen Projekten genauso gut machen. Innerhalb von wenigen Jahren ist Shen Yun sehr weit und breit bekannt gemacht worden.

In Wirklichkeit hat Shen Yun bereits im ersten Jahr für Aufsehen gesorgt. Die Leute haben damals schon von einem Wunder gesprochen. Ursprünglich wollte ich jedes Jahr zwei Shows machen, einmal das „Weihnachtswunder“, also eine Show zu Weihnachten und eine zum chinesischen Neujahr, zwei verschiedene Shows pro Jahr. Da es sehr viel zu tun gab und nicht mehr zu schaffen war, haben wir jetzt nur eine Show. Nur nach wenigen Jahren ist sie bereits bekannt geworden. Das hat mit der Kooperation der Dafa-Jünger und mit verschiedenen Faktoren zu tun.

Ich habe zu dem Verantwortlichen von NTDTV gesagt, dass es nicht geht, wenn ein Medium die Ausbildung des Personals zur fachlichen Kompetenz nicht beachtet, die Qualität nicht erhöht und dementsprechend nicht professionell genug ist. Ein großes Medienunternehmen muss das beachten.

Damals bei Shen Yun habe ich mir überlegt, dass man zuerst die Tänzer heranbilden muss, um Shen Yun zur Nummer eins zu machen. Deshalb habe ich die Schule eingerichtet, um das Problem mit den Tänzern endgültig zu lösen. Innerhalb von nur ganz kurzer Zeit haben wir die Tänzer ausgebildet. Damals war die Tanztechnik noch nicht so hoch, jetzt ist sie immer besser geworden, viele Tänzer gehören zu den besten der Welt. (Beifall.) Deshalb hat die Darbietung so ein gutes Resultat erzeugt. Auch die anderen Bereiche werden immer professioneller. Natürlich erlebt das Shen Yun-Orchester auch gerade eine große positive Veränderung. Ich will das Orchester auch zu einem erstklassigen der Welt machen.(Beifall.) Wenn ich das gesagt habe, dann muss ich es auch schaffen. (Der Meister lacht.) (Beifall.) Ich bin gerade dabei. Letztes Jahr haben die drei Orchestergruppen zusammen ein Konzert gegeben. Das war in der Carnegie Hall und es war sehr erfolgreich. Die Orchestermitglieder waren danach auch viel zuversichtlicher geworden. Das Orchester kann bestimmt auch bekannt werden.

Dadurch, dass ich Shen Yun organisiere, möchte ich in Wirklichkeit allen Projekten zeigen, wie der Meister es tut. Des Weiteren habe ich noch eine Überlegung. Bei der Promotion von Shen Yun in verschiedenen Regionen war der Personaleinsatz viel zu hoch, die anderen Projekte wurden dadurch beeinträchtigt. Dies muss geändert werden. Jetzt ist es schon viel besser geworden. Die Shows vom letzten und in diesem Jahr haben nicht mehr so viel Personaleinsatz beansprucht, in vielen Regionen war der Personaleinsatz schon weniger. In der Region von New York habe ich schon gesagt, dass man den Personaleinsatz so niedrig wie möglich halten soll. Denn wenn sich einige Tausende für den Ticketverkauf einsetzen, gibt es am Ende keine mächtige Tugend mehr. Wie viele Zuschauer sind denn gekommen? In manchen Regionen gab es nur drei oder vier Lernende für mehrere Shows und die Shows waren voll, überlegt einmal, wie groß diese mächtige Tugend ist. Deshalb werden wir in Zukunft immer weniger Personen einsetzen. Nach unserer Statistik ist es in verschiedenen Regionen der Fall, dass über 80 Prozent der Zuschauer gekommen sind, nachdem sie die Werbung gelesen haben. Deshalb geht es schon, wenn wir nur wenige Leute einsetzen und dabei die Werbung gut machen. Wir werden allmählich so vorgehen.

Das waren zwei konkrete Angelegenheiten, die ich angesprochen habe. Eben habe ich gehört, dass auch einige Lernende aus Festlandchina gekommen sind. Manche von ihnen hatten schon einmal den Meister das Fa erklären gehört. Die allermeisten Lernenden in Festlandchina haben dies aber noch nicht erlebt. Es ist für sie doch schwer, den Meister einmal sehen zu können. Dann erkläre ich es eben etwas mehr.

Wir machen es wieder so, der Meister beantwortet Fragen (Beifall). Es kann jetzt angefangen werden, die Zettel können hochgereicht werden.

Wenn ich mich hinsetze, könnt ihr mich nicht gut sehen. Ich bleibe lieber stehen (Beifall).

Jetzt könnt ihr die Fragen herbringen.

Stellt möglichst Fragen über die Kultivierung. Nicht wie es dir persönlich geht, hier tut es weh, da tut es weh (alle lachen), da lachen wir schon alle, das sind doch Pässe, die du selbst überwinden sollst.

Jünger: Wie sollen die Dafa-Jünger in der heutigen Gesellschaft mit den im alltäglichen Leben durch Industrie vergifteten Lebensmitteln umgehen? (Alle lachen.) (Der Meister lacht.)

Meister: Jetzt ist es wirklich so geworden. Die Wissenschaft der Menschheit ist sehr oberflächlich. Auf der Oberfläche kann die Gentechnik bewirken, dass die Pflanzen in der Landwirtschaft weniger von Insekten geplagt werden. Sogar der Ernteertrag ist nach der äußeren Erscheinung gestiegen. Aber diese Welt ist von Gottheiten erschaffen, die Lebensmittel für die Menschen auch. Die Dinge in der Natur und der menschliche Körper befinden sich in einem regulären Kreislauf. Sie können gegenseitig nützlich sein. Außerdem, während des Kreislaufes sublimieren sich die Dinge auch noch in den höheren Ebenen. Das ganze Universum ist insgesamt ein Kreislaufsystem. Wenn die Dinge hier bei uns entartet und unrein werden, beeinflussen sie nicht nur die menschliche Gesellschaft, sondern auch die höheren Ebenen. Gleichzeitig können die entarteten Dinge die menschlichen Körper deformieren.

Früher habe ich euch erklärt, dass die Menschheit zwei Erden durchlebt hat. Auf der vorherigen Erde sahen die damaligen Menschen in der Endphase sehr furchtbar aus. Manche hatten sehr große Köpfe, manche sehr kurze Beine, bei manchen war ein Arm lang und der andere kurz. Bei manchen war das Gesicht sogar schief. Sie wurden durch die Vergiftung sehr hässlich. Die Menschen waren deformiert. Das wurde eben durch die Gentechnik und die Verschmutzung der Industrialisierung verursacht.

Die Dafa-Jünger sind Kultivierende. Die oberflächlichen Körper der modernen Menschen sind sowieso schon verschmutzt. Gleichzeitig gibt es auch viel Karma auf der Oberfläche. Während der Kultivierung werden eben diese schlechten Dinge beseitigt, deine Gedanken und dein Körper gereinigt. Sogar Defekte können ausgebessert werden. Wenn ihr auf eure früheren Positionen zurückkehrt, müsst ihr den Standard des göttlichen Körpers erreichen. Deshalb soll das kein Problem sein. Solange man sich kultiviert, existiert dieses Problem nicht. Bei den Erwachsenen wird zwar die Deformierung nicht sofort eintreten, aber es kann zu Haarausfall führen. Das hat eine sehr geringe Beeinträchtigung. Für die Nachwelt ist die Beeinträchtigung dann sehr groß. Solange ihr Praktizierende seid, ganz gleich ob Kind oder Erwachsener, befindet ihr euch praktisch in dem Lösungsprozess. Dein Körper, ganz gleich wie verschmutzt er ist oder nicht, ist schon in dem Umwandlungsprozess.

Jünger: Wir sind Jünger aus Taiwan und haben vor mehreren Jahren das Fa erhalten. Mein Mann, auch ein Mitpraktizierender, und ich glauben an den Meister und das Fa. Wir tun die drei Dinge gut. Wir wissen, dass das Dafa nicht dazu da ist, um Krankheiten zu beseitigen. Und wir wissen auch, dass die Zellen der Kultivierenden durch die hochenergetischen Substanzen ersetzt werden. Aber die Gicht, die ich vor der Kultivierung hatte, ist immer noch nicht geheilt. Vor Kurzem haben die Gelenke noch sehr weh getan.

Meister: (Lacht.) Die Kultivierenden wissen alle, wenn du fleißig voranschreitest, verändert sich dein Körper fortlaufend. Der Meister wird ihn auch für dich regulieren. Es ist nicht so, dass der menschliche Körper des Meisters dies tut, sondern der Fashen. Seitdem du begonnen hast, dich zu kultivieren, bis jetzt, ist die Krankheit noch immer nicht geheilt worden, dann sollst du wirklich nach dem Problem bei deiner Xinxing suchen und schauen, wo du noch Eigensinne hast, wo du dich besser kultivieren sollst. Das ist wirklich ein persönliches Kultivierungsproblem. (Beifall)

Jünger: Die Dafa-Jünger von Pingdingshan der Provinz He’nan grüßen den Meister.

Meister: (Lacht.) Die Begrüßungen braucht ihr nicht hochzubringen. Der Meister kennt euer Herzensgefühl.

Jünger: Wir sind ältere Dafa-Jünger, die kürzlich nach Amerika gekommen sind. Wir möchten Sie sehr gern sehen und Ihrer Fa-Erklärung zuhören. Aus verschiedenen Gründen wurde dieser Wunsch immer noch nicht erfüllt. Heute bitten wir die Mitpraktizierenden, die an der Fa-Konferenz teilnehmen, unsere Grüße an Sie weiterzugeben. Dafa-Jünger aus Changsha.

Meister: Solches braucht ihr nicht mehr hierher zu bringen. Der Meister weiß das bereits. (Der Meister lacht.)

Jünger: Meister, bitte erklären Sie das Fa im Sitzen. Sie haben schon eine Stunde lang gestanden …

Meister: Das macht nichts.

Jünger: Wir haben es immer noch nicht geschafft, das Staatstheater mit dem höchsten Rang für Shen Yun in Taipei zu mieten. Heißt es, dass die Jünger sich noch nicht genug bemüht haben?

Meister: In Taiwan, bis auf Taipei, sind manche Theater gar nicht so schlecht. Es scheint, dass die Theater in Taipei nicht so gut sind. Auch das Staatstheater kann nur ein wenig mehr als neunhundert Menschen aufnehmen. Das zu mieten oder nicht, ist unwichtig. Deshalb habe ich den Praktizierenden nicht gesagt, sie müssten es unbedingt mieten.

Jünger: Die Art und Weise der Epoch Times Taiwan, um die häretische Partei zu entlarven, scheint nicht interessant geschrieben zu sein. Momentan kann das nicht von der Mehrheit der Taiwanesen akzeptiert werden. Ich möchte fragen, was ich tun soll.

Meister: Du kannst Vorschläge machen. Das ist wohl der einzige Weg. (Der Meister lacht.)

Jünger: Wie viele Lebewesen haben wir eigentlich schon gerettet? Wie viel Prozent?

Meister: Wie hoch ist die Anzahl der Menschen, die aus der Partei ausgetreten sind? Die Menschen, denen ihr die Wahrheit erklärt habt, sind fast alle in dieser Anzahl enthalten. Aber es gibt keine Garantie, dass die, die aus der Partei ausgetreten sind, nicht weiterhin Dinge tun, um Dafa-Jünger zu verfolgen. Manche sind wirklich aus dem Herzen heraus aus der Partei ausgetreten. Aber wie auch immer, sobald er diese Erklärung abgibt, werden die Gottheiten helfen, die Probleme zu lösen. Derzeit sind 130 Millionen Chinesen aus der Partei ausgetreten. Aber die häretische Kommunistische Partei Chinas hat nicht so viele Mitglieder. Diese Zahl beinhaltet die Menschen, die aus der Partei, aus der Jugendliga und aus den Jungen Pionieren ausgetreten sind. Auch diejenigen, die in die Rente gegangen sind, sind eingeschlossen.

Jünger: Früher habe ich die Wahrheitserklärung und die persönliche Kultivierung in China nicht sehr gut gemacht. In den letzten Jahren, seit ich im Ausland bin, habe ich oft an die Menschen gedacht, die ich früher bei der Wahrheitserklärung verpasst habe. Ich möchte es wieder gut machen, zurückgehen und ihnen die Wahrheit erklären. Aber im Herzen habe ich noch immer Angst.

Meister: Bei der Kultivierung, wenn man offen und aufrichtig ist, gibt es bestimmt wenige Störungen. Das heißt wiederum nicht, dass man es so tun soll [zurückgehen], weil der Meister dies so gesagt hat. Was ist dann, wenn du zurückgehst und gefangen genommen würdest? Ich habe es nur aus der Perspektive der Kultivierung her erklärt. Wenn du im Herzen wirklich keine Angst hast, sehr offen und aufrichtig bist und das tust, was du tun sollst, wenn du ohne Angst und auf aufrichtige Weise auf dem Weg zur Gottheit gehst und den Polizisten, die zu dir kommen und auch auf die Errettung warten, die Wahrheit erklärst, wenn du das wirklich schaffst, werden dich auch die Polizisten sehr bewundern. Bevor du gehst, erinnern sie dich noch daran, auf die Sicherheit zu achten. Wirklich sehr großartig (Beifall). Aber wenn du bereits im Ausland bist, ist es das Gleiche, wenn du hier die Dinge gut tust, die du tun sollst.

Jünger: Ich grüße den Meister. Ich verstehe den Fa-Grundsatz der bedingungslosen Kooperation so, dass wir so handeln sollen wie es der Koordinator vorgibt. Meine Frage ist, wie sollen wir kooperieren, wenn ein Koordinator in einem entscheidenden Moment nicht sagt, was zu tun ist? (Alle lachen.)

Meister: Der Koordinator wird sich manchmal zuerst umhören, welche Meinungen die anderen haben und dann eine gute Idee annehmen, solche gibt es auch. Aber es gibt auch Verantwortliche, die nie eine Meinung, eine eigene Idee gehabt und sich in diesem Punkt auch noch nie bemüht haben, das ist wirklich etwas mangelhaft. Der Meister hat dir so viele Dafa-Jünger anvertraut, damit du sie gut führst, das ist etwas, was du tun musst, das ist deine Verantwortung. Wenn du das nicht gut tust, hat es direkt mit der eigenen Kultivierung zu tun.

Jünger: Beinhaltet der Fa-Grundsatz der bedingungslosen Kooperation vielleicht auch, dass der Koordinator im entscheidenden Moment den Mut hat, die Richtung eines Projektes vorzugeben?

Meister: Selbstverständlich ist das so, was ist zu tun, wenn man selbst eine gute Idee hat?
Am Anfang als ich Shen Yun in Gang setzte, gab es nicht wenige Dafa-Jünger, die künstlerisch tätig waren, dieser sagte mir, Meister es soll so gemacht werden, jener sagte mir, Meister es soll anders gemacht werden, dieser sagte es auf diese Art und Weise, jener sagte es auf jene Art und Weise. Das, was sie sagten, hörte sich zudem noch plausibel an, und es wurden auch viele Beispiele genannt. Fast jeden Tag gab es welche, die mich zu beeinflussen versuchten, ich dachte: Ich bin derjenige, der das tut, wer auch immer und wie auch immer geredet wird, keiner kann mich stören. Und ich weiß ganz genau, was zu tun ist. Wenn es ein Verantwortlicher eines gewöhnlichen Projektes gewesen wäre, kann er sie wirklich nicht mehr abwehren. Ach je, manche sind auch noch sehr dominant, es ist wirklich schwer, sich dagegen zu wehren. Aber als ein Verantwortlicher eines Projektes, wenn du nicht eine eigene standhafte Richtung hast, schaffst du wirklich gar nichts.

Jünger: Jetzt gibt es immer noch Länder, die nicht nach der Anforderung der finanziellen Situation für Shen Yun handeln, bitte Meister erklären Sie diesen Aspekt noch einmal.

Meister: Die Shen Yun Konferenz wird noch abgehalten, mit dieser Angelegenheit soll man gut umgehen. Dafa-Jünger halten solche Dinge [des Geldes] sowieso nicht für wichtig, die Kultivierung ist das Allerwichtigste. Wenn man bei dieser Frage Fehler macht, wird man sich nur noch sehr schwer kultivieren können, die alten Mächte werden dich sicher aufsuchen und mit dir abrechnen, aber du kannst diesen Pass nicht überwinden. Auf gar keinen Fall hier Fehler machen.

Wenn manche nicht die Bedingungen haben, oder manche Lernende euphorisch und unvernünftig sind oder ein anderes Projekt auf Schwierigkeiten gestoßen ist, sodass das Geld zweckentfremdet verwendet wird, ist das aber eine extrem ernsthafte Angelegenheit. Denn wenn Dafa-Jünger das Fa bestätigen oder an Projekten teilnehmen, bedeutet das, dass ihr euch vollendet und den eigenen Kultivierungsweg geht. Falls ihr auf Schwierigkeiten stoßt, hast du sie selbst zu lösen, erst dann zählt es, dass du den Pass überwunden hast, nicht wahr? Wenn man die Schwierigkeit überwindet, ist es mächtige Tugend. Angenommen du hast das Geld anderer verwendet, das Geld anderer Leute oder das Kapital von Shen Yun entwendet und eingesetzt, dann ist es anders – egal wie du in einem Projekt arbeitest – gibt es für dich keine mächtige Tugend. Die alten Mächte werden dich bei deinem Problem erwischen: Hilfst du deinem Meister, das Fa zu berichtigen oder hilft dein Meister dir? Außerdem, das Kapital zu entwenden oder gar für eigenes Geld zu halten, worüber keiner Bescheid weiß, das ist aber ein großes Tabu in der Kultivierung, und zwar eine sehr ernsthafte Angelegenheit. Deswegen denke ich manchmal, hierbei bloß keine Fehler begehen. Der Meister wird solche Dinge nicht übergewichtig betonen, ich nehme sie auch nicht schwer. Aber ich befürchte, wer hierbei Fehler macht, der hat sich in den vielen Jahren dann umsonst kultiviert. Den alten Mächten ist es gleich, ob du ein langjährig Praktizierender, neuer Praktizierender oder Verantwortlicher bist, die alten Mächte werden dich wahrscheinlich ruinieren.

Natürlich, in Wirklichkeit habt ihr es sehr gut gemacht. Der Erfolg von Shen Yun hat euch auch sehr gefreut, die Kraft der Errettung der Menschen ist groß, ihr alle wollt Shen Yun unterstützen, ich weiß, dass ihr alle so denkt.

Jünger: Dafa-Jünger in der Stadt Xi’an grüßen den Meister.

Meister: Ich danke euch. Die Grüße brauchen nicht mehr eingereicht zu werden.

Jünger: Ich bin ein Epoch Times Journalist in Taiwan. Dieses Jahr traf ich viele Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, die extra von Festlandchina nach Taiwan angereist waren, um sich Shen Yun anzuschauen. Sie waren berührt, außerdem möchten sie den barmherzigen und großartigen Herrn Meister Li Hongzhi begrüßen und Ihnen ihren höchsten Respekt entgegenbringen, sie wünschen sich ganz herzlich, dass Sie zurück nach China kommen und Shen Yun Performing Art so früh wie möglich in die Heimat der göttlich überlieferten Kultur zurückkehren kann.

Meister: Ich danke ihnen. Ich wollte tatsächlich, dass Shen Yun nach Festlandchina geht und aufgeführt wird, (Applaus), mal schauen, ob die Zeit ausreicht. Wenn man nach Festlandchina geht, ganz zu schweigen von drei Gruppen, vier Gruppen würden auch nicht ausreichen. Einer von der Künstlergruppe hat eines Tages Folgendes ausgerechnet. Er sagte, wenn drei Gruppen in China aufführen würden, benötigten allein die Dafa-Jünger schon sechzig Jahre (alle lachen), bis sie es sich alle einmal angeschaut haben (Applaus). Deswegen ist diese Zuschauergruppe also recht groß. Natürlich, es geht darum, Lebewesen zu erretten, zum größeren Teil sollen sich die alltäglichen Menschen Shen Yun anschauen.

Jünger: Im Namen von Dafa-Jüngern aus der Stadt Beijing und Tianjing in Festlandchina grüße ich den Meister und verbeuge mich respektvoll.

Meister: Ich danke euch, die Grüße brauchen nicht mehr eingereicht zu werden.

Jünger: (Meister: Die Grüße an den Meister am Anfang lese ich nicht mehr.) Ich bin ein Dafa-Jünger in der Stadt Changchun. Wir machen standhaft FZN, sei es im strengen Winter, im heißen Sommer oder bei Wind und Regen. Solange die Verfolgung nicht aufhört, hören wir mit den aufrichtigen Gedanken nicht auf. Wir machen die drei Dinge gut, Herr Meister braucht sich bitte keine Sorge zu machen.

Meister: Ich danke euch (Applaus). Die Dafa-Jünger in der Heimat des Meisters haben es sehr gut gemacht (Applaus).

Jünger: (Meister: Was soll getan werden? Es sind immer noch Grüße, soll ich sie vorlesen oder nicht?) Die Dafa-Jünger aus dem Gebiet Yongling, Kreisstadt Xinbing, Stadt Wushun, Provinz Liaoning, grüßen den barmherzigen und großartigen Meister.

Meister: Ich danke euch.

Jünger: Wie kann man den westlichen Medien und den Menschenrechtsinstitutionen besser die Wahrheit über die Verfolgung erklären?

Meister: Die Wahrheit kann man überall erklären, nicht nur gezielt auf Regierungen, Gruppen usw., habt nicht diese Gedanken. Oft ist der Weg aufgrund jenes Herzens versperrt worden. Ihr wisst, wir sind dabei, Menschen zu erretten, was errettet man bei der Menschenerrettung? Das Menschenherz. Deswegen richtet euch nur auf das Menschenherz, auf die Einzelperson und nicht auf Gruppen. Du sagst, ich will nur auf diese Gruppe gerichtet die Wahrheit erklären, da könntest du es tun. Aber wenn man bei der Menschenerrettung eine tatsächliche Wirkung erreichen möchte, kann man allen Menschen die Wahrheit erklären. Es ist kein Problem, in irgendeiner gesellschaftlichen Schicht die Wahrheit zu erklären. Die Lebewesen warten alle darauf.

Jünger: Es gibt einige sogenannte Praktizierende, die sich langfristig unter die Dafa-Jünger mischen und bei den Dafa-Jüngern mit Absicht für Aufruhr und Verwirrung sorgen. Wir wissen nicht, wie wir sie entlarven, aber zugleich barmherzig behandeln können.

Meister: Stimmt, mancher findet Dafa gut und möchte auch nicht weggehen. Aber er kultiviert sich nicht, sondern stiftet nur Chaos an. Er selbst weiß das nicht. Eine Gruppe Praktizierender mit starken menschlichen Gesinnungen hört ihm auch noch gerne zu. Er zieht eine Gruppe Menschen mit seiner Rede zu sich, seine Erzählung besteht nur aus den Kenntnissen seines menschlichen Herzens und ist auch nicht im Fa. Er sorgt wirklich für Verwirrung und Chaos. Diejenigen, die nicht fleißig sind, aber Dafa gut finden und ihn nicht verlassen können, ich hoffe, ihr verpasst eure wertvolle einmalige Gelegenheit von Tausenden von Jahren nicht um Haaresbreite. Kultiviert euch wirklich einmal handfest, so bekommt ihr etwas für euch, dann verweilt ihr auch nicht umsonst unter den Dafa-Jüngern.

Jünger: Wenn ein Dafa-Jünger sich selbst nicht gut kultiviert hat, wird er das Ziel, die Lebewesen zu erretten, nicht erreichen, egal wie viel er gemacht hat, ist das wirklich so ?

Meister: So ist das wiederum nicht. Dennoch habe ich mich an ein Argument erinnert. Manche Menschen, insbesondere viele in Festlandchina sagen: Wenn du es nicht gut gemacht hast, sollst du dich nicht um mich kümmern. Dieser Satz hört sich bei allen richtig an. Ja, richtig, wenn du es gut gemacht hast, kannst du mich erst tadeln. Das ist eigentlich nicht richtig. Es gibt keinen perfekten Menschen. Wenn er Mängel in einem Bereich hat, ist er vielleicht in anderen Bereichen ein bisschen besser. Egal wer er ist, wenn er das Richtige sagt, sollst du auf ihn hören, ganz gleich ob du diese Person für einen guten oder schlechten Menschen hältst. So ist das richtig. Deshalb ganz gleich, ob du es während der Kultivierung deiner Meinung nach gut oder schlecht getan hast, die Angelegenheit der Wahrheitserklärung sollst du tun (Applaus).

Jünger: Alle Dafa-Jünger aus der Stadt Tangshan, Provinz Hebei, grüßen den Meister. Dies ist seit jeher eine der Regionen mit der landesweit schlimmsten Verfolgung seit dem 20. Juli 1999. Im letzten Jahr fanden wieder zweimal großflächige Verfolgungen statt. Dies führt bei den Lebewesen zu großem Schaden. Ich bitte den Meister um Hinweise.

Meister: Wenn wir darüber reden, gibt es zu viele solcher Dinge. In Wirklichkeit ist es überall in China das Gleiche. Es ist so wie der Meister vorhin gesagt hat, wenn wir Dafa-Jünger noch stärkere aufrichtige Gedanken haben und alle in der Lage sind, sich während dieser Verfolgung wie Kultivierende zu verhalten, weniger menschliche Eigensinne haben, dann wird die Verfolgung auch geringer werden.

Je mehr menschliche Eigensinne es gibt, desto häufiger kommt es zu Beschwerlichkeiten. Manche haben daraus immer noch keine Lehre gezogen. Gerade aus dem Arbeitslager herausgekommen, sind schon wieder verschiedene menschliche Eigensinne hochgekommen. Die Geltungssucht zeigt sich wieder. Das kann dann Probleme mit sich bringen. Ist es nicht so? Nicht nur er selbst erträgt das Leiden, sondern es beeinträchtigt auch die ganze Umgebung. Ich sage euch, wenn es jeder Dafa-Jünger gut machen könnte, würde diese Verfolgung nicht mehr weiter bestehen können und wäre schon längst beendet worden. (Applaus.)

Jünger: In manchen Gegenden hat ein einziger Verantwortlicher des Dafa Vereins mehrere verantwortliche Positionen inne. Bei jeder Angelegenheit der Epoch Times, NTDTV, des Dafa Vereins und der Gruppe für die Wahrheitserklärung muss er gefragt werden.

Meister: Ja. In manchen Gegenden ist es so. Wenn es wirklich an Arbeitskräften mangelt, ist auch nichts dagegen zu sagen. Aber in manchen Gegenden gibt es in diesem Punkt wirklich ein Problem. Ich als Meister denke gerade: Wenn mich jemand ersetzen könnte, würde ich Shen Yun auch nicht selbst machen. Bei der Fa-Bestätigung muss ich jeden Dafa-Jünger seinen eigenen Weg gehen lassen und ihm die mächtige Tugend ermöglichen. Wenn jemand alles in die Hand nimmt und es zu viel wird, kann er nicht unbedingt alles gut erledigen. Anders herum gesagt, du hast vielleicht einige Eigensinne, tust du es deshalb so? Das ist ein Problem, das du in der Kultivierung nicht überwunden hast. Ich traue mich, loszulassen. Ich wage einfach, alles loszulassen. Es geht dem Wesen nach um das Stählen der Menschen. Warum lässt man es nicht los? Alle sind Praktizierende. Das Fa ist da. Wovor hat man Angst? Ich traue mich, alles von anderen tun zu lassen. Warum nicht? Der ursprüngliche Wunsch vom Meister ist es, alle zu stählen. Warum lässt du es nicht andere tun und erledigen? (Applaus.)

Jünger: Die Dafa-Jünger aus Heilongjiang vermissen den verehrten Meister. Wir werden alle Schwierigkeiten überwinden und die drei Dinge gut machen. Shen Yun ist unter der persönlichen Anleitung des Meisters weltweit die Show Nr. 1 geworden. Wir denken, dass wir Shen Yun auf unserem jetzigen höchsten Standard unterstützen sollen.

Meister: Oh, es geht um die Shen Yun-DVD. Die Dafa-Jünger aus Festlandchina möchten die DVD-Hülle exquisiter anfertigen. Das soll nach den eigenen Fähigkeiten und den eigenen Gegebenheiten getan werden. Weil die Mehrheit der Lernenden finanziell nicht gut dasteht, wenn es alle so tun würden, könnte es das normale Leben beeinträchtigen. Manche Lernende möchten finanziell unterstützen, auch wenn sie dafür nichts mehr zu essen und zu trinken hätten. Es sollen keine Schwierigkeiten für die Lernenden verursacht werden. Ihr wisst, dass Spenden von den normalen Lernenden bei Shen Yun und auf dem Berg niemals angenommen werden. Aber es gibt immer wieder Spenden. Sie werden auch immer wieder zurückgeschickt. Nur die Spenden von Geschäftsleuten und den sehr Wohlhabenden werden akzeptiert. Von den normal Arbeitenden werden die Spenden nicht angenommen.

Jünger: Bei den Umständen in Festlandchina, wie ist die Unterscheidung zwischen Vernunft und Angst?

Meister: Wenn du bei den Umständen in Festlandchina wirklich gar keine Angst hast, ist das äußerst großartig. In Wirklichkeit wurde die Terror-Umgebung dort von den alten Mächten hergestellt. Dies ist auch auf den jetzigen Zustand der Dafa-Jünger ausgerichtet. Wenn du keine Angst hast, denken sie, dass dies für die Prüfung nicht genug ist. Wenn du keine Angst hast, haben sie alles umsonst getan, nicht wahr? Sie wollen dir einfach Angst einjagen. In solch einer abscheulichen Umgebung wird es sich zeigen, ob du dich traust, die Angelegenheit der Menschenerrettung zu tun. So also tun sie das.

Manche Lernende haben mehr aufrichtige Gedanken, also weniger Angst, so handeln sie also aufrichtiger und großmütiger. Manche haben mehr Angst, so handeln sie dann schlechter. Es gibt auch vereinzelt Menschen, die gar keine Angst haben. In manchen Gebieten ist es relativ locker, dann gibt es mehr solcher Lernenden. In den Gebieten mit einer Menge Bösen und unter mehr Druck gibt es weniger solcher Lernenden. Es heißt nicht, dass es bei dir nicht mehr geht, wenn du Angst hast. Es geht darum, wie man seine Angst überwinden kann und die drei Dinge mit mehr aufrichtigen Gedanken gut tun soll. Dann ist das großartig (Applaus). Ganz egal wie viel Angst ihr habt, ihr sollt die Verantwortung der Errettung der Lebewesen übernehmen und es tun. So ist das großartig.

Jünger: Momentan sind noch viele Menschen nicht errettet worden. Ich bitte den Meister noch einmal zu erklären, wie wichtig es ist, dass wir die Zeit ausnutzen, um die Wahrheit zu erklären und die Menschen zu den „Drei Austritten“ zu überreden.

Meister: Ich denke, dass man die Wichtigkeit nicht zu oft zu erklären braucht. Menschen zu erretten, ist deine Verantwortung. Jeder Dafa-Jünger muss das tun. Du sagst, ich habe mich selbst sehr gut kultiviert, ich lese die Bücher jeden Tag, meine Übungszeit ist auch sehr lang. Ich sage, das ist nicht die Kultivierung der Dafa-Jünger während der Fa-Berichtigung. Du hast dich dabei nicht kultiviert. Warum? Weil die Dafa-Jünger den Mönchen von früher nicht gleich sind, die nur nach der individuellen Vollendung strebten. Die Dafa-Jünger haben Missionen, genau deshalb werden sie „Dafa-Jünger“ genannt. Die individuelle Vollendung ist nicht das Ziel, sondern du sollst eine große Anzahl von Lebewesen zur Vollendung führen. Deshalb musst du es tun (Applaus).

Jünger: Die Mitkultivierenden, die die Verfolgung des Bösen erlebt haben, haben eine andere Einstellung als die Kultivierenden, die lange außerhalb Chinas gelebt haben.

Meister: Ja. Ich habe bemerkt, dass diejenigen, die aus China kommen, auf der Straße in den USA noch immer Angst vor den  Polizisten haben. Wenn sie von „Falun Gong“ sprechen, schauen sie, wie andere darauf reagieren. Sie haben immer noch sehr große Angst. Weil man eine lange Zeit in der Umgebung da drüben gelebt und eine anormale zwischenmenschliche Beziehung erlebt hat, sind alle Handlungen und Gedanken innerhalb der Kultur der bösartigen Partei anders.

Die Dafa-Jünger im Ausland haben schon lange im Ausland gelebt. Sie haben bereits vergessen, dass die Menschen in China anders sind. Besonders in diesen Jahren haben sich die Menschen noch weiter verändert. Deshalb finden sie, dass diejenigen, die aus China kommen, sehr merkwürdig sind. Besonders wenn du Angst hast und deine Gedanken nicht direkt sagst, werden die Lernenden im Ausland denken, dass du ein Agent bist. Sie haben wirklich dieses Gefühl. Ich habe ihnen oft gesagt, dass die Menschen unter der langjährigen Verfolgung in China und für eine lange Zeit in der Umgebung der Parteikultur waren und deshalb so geworden sind. Sie trauen sich nicht, jemandem ihre wahren Gedanken mitzuteilen. Das ist nicht in Ordnung. In der Gesellschaft in China packt man die anderen bei ihrer Schwäche. Man sucht nach jeglicher Ausrede, um andere zu beschuldigen und niederzuschlagen. Im Ausland ist das nicht so. Auch in der Geschichte der Menschheit hat es so etwas nicht gegeben. Nur in der Gesellschaft der häretischen Kommunistischen Partei Chinas gibt es so etwas. Im Ausland, auch wenn sich zwei Menschen nicht kennen, können sie über ihre familiären Angelegenheiten reden, sie sind sehr offen.

Manchmal finden die Menschen in Festlandchina, dass die Ausländer sehr dumm sind. Auch über ihre familiären Angelegenheiten reden sie so offen. Das ist doch eine normale Handlungsweise der Menschen, oder? Nur die Kultur der häretischen Partei, jene Gesellschaft und die vielen politischen Kampagnen haben den Chinesen Angst eingejagt. Die Chinesen verdecken stets ihr wahres Selbst. Diese häretische Kommunistische Partei ist wirklich zu häretisch! (Beifall.)

Jünger: Die Jünger in England protestieren schon seit über zehn Jahren friedlich vor der chinesischen Botschaft bzw. dem Konsulat. Zurzeit gibt es unter den Jüngern unterschiedliche Erkenntnisse.

Meister: Ich finde, ganz gleich wie es ist, ich stimme allem zu, was die Dafa-Jünger bei der Fa-Bestätigung getan haben, einschließlich dem Meditieren vor dem chinesischen Konsulat. Sie lassen die vorbeigehenden Menschen wissen, dass diese Gruppe von Menschen verfolgt wird. Sie sind dabei, das Böse zu entlarven. Ich finde, dass man das sehr gut gemacht hat. Das soll getan werden. (Beifall.) Schon immer habe ich dieser Sache zugestimmt. Damit sieht man auch, vor wessen Konsulat so etwas passiert. Nur vor dem Konsulat des schurkischen Regimes der häretischen Kommunistischen Partei Chinas. Dieser Sache stimmte ich schon immer zu.

Jünger: Wenn die Kultivierenden in China körperliche Beschwerden haben, geht es meistens um die Faktoren der Verfolgung durch die alten Mächte. Wir haben es mit aufrichtigen Gedanken abgelehnt und nach innen geschaut. Als ich ins Ausland gekommen bin, hörte ich, dass die Kultivierenden mit körperlichen Beschwerden sagen, dass das Karmabeseitigung sei. Vom Fa-Grundsatz her verstehe ich das nicht.

Meister: In der häretischen Umgebung, besonders in China, gibt es in anderen Räumen viel Böses. Es verfolgt dich. Im Ausland gibt es nicht mehr so viele böse Faktoren. Der Druck ist nicht mehr da. Sei es Karmabeseitigung, sei es Störung der bösen Faktoren, im Moment wird alles von den alten Mächten gemacht. Das ist ein und dieselbe Sache, nur die Bezeichnungen sind anders. Ich lehne alles ab, was die alten Mächte tun. Ich erkenne es nicht an. Noch weniger sollen die Dafa-Jünger solche schmerzhaften Dinge ertragen.

Jünger: 2010 habe ich das Fa bekommen. Heute bin ich zum ersten Mal bei einer Fa-Konferenz und schon habe ich das Glück, den Meister zu sehen. Bitte erlauben Sie mir, Ihnen die Grüße von meiner Schwester und Nichte auszurichten.

Meister: Danke, danke (Beifall). Das weiß ich.

Jünger: Meister, manche Dafa-Jünger, die in China sehr stark verfolgt wurden, sind in die USA gekommen. Sie haben politisches Asyl beantragt, wurden aber abgelehnt. Worin liegt der Grund?

Meister: Dafür gibt es zwei Gründe. Der eine ist, dass es in Festlandchina vielleicht noch Dinge gibt, die ihr nicht getan habt, aber tun sollt. Oder gibt es dort noch Menschen, die errettet werden sollen, aber noch nicht errettet worden sind? Das habe ich nur von den Fa-Grundsätzen her erklärt. Das bezieht sich nicht auf deinen Fall. Der andere ist, ihr wisst ja, dass die US-Beamten für Migration sehr direkte Fragen stellen. Aber wir Chinesen drücken uns nicht direkt aus. In Festlandchina verstehen alle, wenn man etwas sagt: ach so, so ist das. Aber die Menschen in der westlichen Gesellschaft denken nicht auf diese Weise. Deshalb passt das nicht zueinander. Manchmal ist der Beamte für Migration sehr verärgert: Warum beantwortest du meine Fragen nicht direkt? Er denkt, dass du etwas verdeckst und lügst. In Wirklichkeit ist das nicht so. Es liegt an der Ausdrucksweise, den Gedanken und den Anschauungen. Dabei gibt es wirklich einen Unterschied. Antwortet möglichst direkt. Natürlich gibt es auch noch einen wichtigen Grund: Die persönliche Kultivierung.

Jünger: Unsere Medien stellen jetzt gewöhnliche Menschen ein, um die konkrete Arbeit zu tun. Kann es sein, dass die gute Idee von uns Dafa-Jüngern, die Ressourcen zu teilen, an die alltäglichen Menschen preisgegeben wird?

Meister: Wenn ihr schlecht beim Anzeigenverkauf seid, ist es vielleicht kein großes Problem, ein paar alltägliche Menschen für den Anzeigenverkauf und das Marketing einzustellen. Aber wenn es um etwas anderes geht, wenn man mit einem alltäglichen Menschen zusammen in einem Büro arbeitet, besteht hier vielleicht ein großes Problem. Sehr wahrscheinlich betrachten ihn viele Menschen als einen Dafa-Jünger und passen beim Reden auch nicht mehr auf. Beim Verständnis gibt es natürlich auch einen Abstand. Wenn dieser Mensch im Hintergrund Probleme hat, ist das noch umständlicher. Die häretische Partei trachtet in Bezug auf Falun Gong nach jeglicher Information. Deshalb ist das sehr schwer zu handhaben. Wenn ihr alltägliche Menschen anstellt, sollt ihr nicht mit ihnen zusammen sein. Gebt ihnen einen anderen Raum. So können alle Dafa-Jünger wissen, dass jene alltägliche Menschen sind und diese Dafa-Jünger sind. Ansonsten vermischen sie sich.

Jünger: Ich bin ein Dafa-Jünger aus Nordostchina. Im Moment werden in Gefängnissen und Arbeitslagern in Festlandchina immer noch viele Dafa-Jünger verfolgt. Was sollen wir tun, um Mitkultivierende besser zu retten?

Meister: Jeder hat seinen eigenen Weg zur Kultivierung. Als Dafa-Jünger soll man daran denken, wie man Mitkultivierenden helfen soll, um die Verfolgung zu verringern. Aber wie es konkret getan werden soll, da muss man auf den Kultivierungszustand dieser Person schauen. Wenn der Zustand gut ist, kann man ihm leichter helfen. Wenn der Zustand schlecht ist, ist es nicht leicht. Man kann nur sagen: Tut das, was ihr tun sollt und zwar nach euren Fähigkeiten. In Wirklichkeit sind alle Dafa-Jünger der ganzen Welt dabei, das zu tun. Alle sind dabei, das Böse zu entlarven und dem Bösen Einhalt zu gebieten.

Jünger: Wie können Dafa-Jünger die gesellschaftlichen Medien gut nutzen?

Meister: Gut die Medien der alltäglichen Menschen nutzen? Wir sagen es einmal so: Die Angelegenheit der Dafa-Jünger ist unsere eigene Sache, und wir müssen sie selbst erledigen. Wenn dies abhängig von den Medien der alltäglichen Menschen erledigt würde, dann hätten jene Medien zu große mächtige Tugend erhalten. Ihr wisst, dass manche Zeitungen sehr großen Einfluss haben. Wenn die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong von irgendeiner Zeitung veröffentlicht, alles von Anfang bis Ende berichtet und ganz klar dargestellt werden würde, denkt ihr bestimmt, dass dies eine gute Sache sei. Viele fänden es äußerst gut. Aber die alten Mächte machen es auf keinen Fall so. Die von ihnen geplante Umgebung würde dann zerstört werden. Sie meinen, dass die sogenannte Umgebung, um die Dafa-Jünger zu prüfen, zerstört wäre. Dies erlauben sie absolut nicht. Deshalb haben die Medien der alltäglichen Menschen in diesen Jahren nie darüber berichtet. Ich wusste bereits früher schon von dieser Sache. Deshalb habe ich es euch nicht so tun lassen. Wenn du es so tust, sind die Berichte geradezu negativ.

Selbstverständlich gibt es auch Journalisten von manchen Medien, die Shen Yun gesehen haben. Oder sie haben die Wahrheit durch Kontakte mit Dafa-Jüngern erfahren. Sie können anders sein. Gelegentlich haben sie ein bisschen darüber berichtet. Das ist natürlich gut, großartig. Man kann nur sagen, dass dieser Mensch wirklich großartig ist. Er ist dabei, die Zukunft für sein eigenes Leben zu wählen. Man kann es nur so sagen. Wenn man sich wünscht, dass solche Verhältnisse großflächig oder in großen Mengen auftauchen, dies ist in diesen Jahren nicht passiert. Es ist nicht so, dass ihr dies nicht schaffen könnt. Es ist auch nicht so, dass der Meister es euch nicht so tun lässt. Die alten Mächte kontrollieren fortwährend die Gesellschaft der alltäglichen Menschen.

Jünger: Vor einiger Zeit passierten in Hongkong einige Störungen durch die Bösen. Wurde dies durch die menschlichen Eigensinne von der Mehrzahl der Dafa-Jünger in Hongkong verursacht? Oder gibt es andere Gründe?

Meister: Wenn ihr Problemen begegnet, macht euch gegenseitig keine Vorwürfe. Alle denken einmal ruhig nach. Hongkong, das ist die Front der häretischen Partei. Hongkong befindet sich vor ihrer Tür. Dort wird das Böse entlarvt. Sie [die Partei] hat bereits so viel Hass entwickelt, dass sie Zahnschmerzen bekommen hat. Es wäre anormal, wenn sie nicht solche bösartigen Dinge tun würde. Aber die Dafa-Jünger sind großartig. In diesen Jahren haben sie es immer sehr gut gemacht, sie können unter solchen Umständen das Böse äußerst kraftvoll enthüllen. Sie kann nichts tun, obwohl sie wegen ihres Hasses Zahnschmerzen bekommen hat. In diesem letzten Wahnsinn will sie weder „ein Land zwei Systeme“ noch ihr Gesicht wahren. Die Menschen in der Welt haben alle gesehen, dass die Partei den Verstand verliert und erneut den niederträchtigen Wahnsinn betreibt.

Zu diesem Zeitpunkt klappt es nur, wenn sich alle ruhig und vernünftig verhalten. Das ist der von Anfang an eingerichtete Ort, an dem die Dafa-Jünger die Wahrheit erklären. Wird diese Art von Wahnsinn lange dauern? Er kann nicht lange dauern. Die alten Mächte haben dies auch wegen einiger menschlicher Eigensinne eingerichtet. Wenn einer ein Problem hat, ist das die Angelegenheit der individuellen Kultivierung. Wenn viele in der Kultivierung Probleme haben, dann werden die Schwierigkeiten in einer bestimmten Situation auftauchen. Deshalb müsst ihr bei solchen Dingen unbedingt Ruhe bewahren. Der Meister beobachtet diese Angelegenheit. Ich beobachte auch die Haltung in den Herzen der Dafa-Jünger, wie jeder damit umgeht.

Jünger: Es gibt Schüler, die die falschen Jingwen nehmen und überall verbreiten. Wie sollen wir damit umgehen?

Meister: Für eine Einzelperson ist es in Ordnung, wenn du ihm nicht zuhörst und sie nicht anschaust. Du weißt, dass diese Sache falsch ist. Du weißt auch, dass die Minghui-Website bereits mehrmals dieses Problem veröffentlicht und darüber gesprochen hat. Warum lässt du dich noch davon mitreißen?

Solche Dinge können unter den Lernenden auftauchen, denkt alle einmal nach, warum? Ist es nicht so, dass manche gerne Tratsch hören möchten. Das ist auch ein Eigensinn des menschlichen Herzens. Angesichts solcher menschlicher Gesinnungen, sind die alten Mächte der Meinung, dass diese Menschen sich nicht ändern werden und dass dieser Eigensinn nicht beseitigt wird, wenn man sie nicht heftig hinfallen lässt. Man muss sie direkt hinfallen lassen. Deshalb lassen sie diese Menschen, die tratschen, hinfallen. Diejenigen, die Tratsch verbreiten, sind selbst am Tratsch sehr interessiert und verhalten sich deshalb so.

Manche sind hingefallen, nicht wahr? Sie sind sehr schwer hingefallen und konnten mehrere Jahre lang nicht mehr aufstehen. Zum Schluss haben sie es begriffen und haben es unendlich schmerzvoll bereut. Der Meister erkennt dies nicht an. Aber du hast den Anlass gegeben, dass das Böse seine Rechtmäßigkeit benutzt. Erst dann traut es sich, so etwas zu machen. Wenn man früher diesen Eigensinn hätte beseitigen können, dann wäre dieser Verlust nicht passiert. Insbesondere kultiviert ihr euch in einer so großen Menschenmenge. Wenn man sich in der Vergangenheit kultivierte, wurden verschiedene Methoden gegen die unterschiedlichen menschlichen Eigensinne verwendet, damit sie beseitigt wurden, um ihn sich erfolgreich kultivieren zu lassen. Wenn die Dafa-Jünger Lücken haben, wird das Böse Schwierigkeiten gegen deine menschlichen Eigensinne einrichten. Manchmal wird das Böse genau das anbringen, wovor du Angst hast und woran du denkst.

Jünger: Wie kann man die Jünger, die nicht fleißig voranschreiten oder heruntergefallen sind, wieder zurückkommen lassen?

Meister: Du kannst ihm die Wahrheit erklären, genauso wie jemandem, der kein Fa gelernt hat. Der Grund ist, wenn er heruntergefallen ist, kann er sogar das „Lunyu“ nicht mehr auswendig rezitieren; er kann sich gar nicht mehr an die Sätze im Dafa-Buch erinnern. Wenn er wirklich zurückkommen möchte, muss er es erneut lernen und ganz neu anfangen.

Jünger: Manche Jünger achten nicht sehr auf die Korrektur der Schriftzeichen in den Büchern. Wie können solche Bücher für die Menschen in Zukunft hinterlassen werden?

Meister: Die Dinge für die Menschen in Zukunft macht der Meister. Aber die Dafa-Jünger sollen die Dinge gut machen, die sie machen sollen.

Jünger: Vereinzelte Lernende, die aus China kommen, geben sich viel Mühe. Aber sie sind sehr eigensinnig auf ihre eigenen Erkenntnisse.

Meister: Ja. Warum ist die Verfolgung in China so schlimm? Einer der Gründe liegt eben darin, dass manche Eigensinne zu stark sind. Ich habe schon gesagt, wenn Praktizierende etwas zusammen machen, ist es unmöglich, dass jemand die perfekteste Idee hat. Die Gesellschaft ändert sich fortwährend. Die Lage ändert sich auch. Auch unter den Menschen gibt es heute diesen Trend, morgen jenen Trend. Das ist eine Gesellschaft, die sich in Bewegung befindet. Strebt nicht danach, dass eure eigenen Ideen perfekt sind. Solange eine Angelegenheit getan werden kann, sollt ihr euch dafür kraftvoll einsetzen. Wenn du findest, dass irgendein Bereich nicht rund ist, sollst du ihn rund machen. Erst dann zeigt sich die Großartigkeit. Das ist eben das, was die Gottheiten gerne sehen und was ein Kultivierender tun soll (Beifall). Es geht nicht darum, wie perfekt und großartig die Idee von irgendjemandem ist. Wenn du durch Kämpfen etwas bekommst, ist das gerade das, was die Gottheiten nicht haben wollen. Auch der Meister möchte das nicht sehen. Außerdem denken die alten Mächte, je unvollständiger die Idee ist, desto besser ist es. Sie wollen eben, dass ihr es tut. Wenn es viele Lücken gibt, wenn jemand sie füllen kann, ist das erst großartig. Allen Praktizierenden werden dadurch Kultivierungschancen gegeben. So sehen es die alten Mächte.

Jünger: Manche Kultivierende arbeiten ausschließlich für die Medien und haben keine Einnahmen für ihren Lebensunterhalt. Manche Medien zahlen ein wenig Aufwandsentschädigung aus. Das Geld kommt alles von Spenden der Lernenden. Manche Kultivierende haben erkannt, dass es dem vom Meister erklärten Fa über das Honorar nicht entspricht, es auf diese Weise zu bekommen. So haben sie die Medien verlassen und unter den alltäglichen Menschen eine Arbeit gefunden, sie nehmen dann an anderen Projekten zur Wahrheitserklärung teil. Ich stehe nun auch vor der Frage, ob man die Aufwandsentschädigung annehmen soll oder nicht. Wie soll man sich dazu stellen?

Meister: Bei manchen Medien bin ich mit der Aufwandsentschädigung einverstanden. Wie kann es gehen, eine Medienfirma so schnell wie möglich, aber ohne Einkommen gut zu führen? Wie kann man das ohne den Einsatz von Vollzeit-Angestellten schaffen? In der Anfangsphase ist das okay. Zum Beispiel soll NTDTV jetzt erneut versuchen, es gut zu machen. Zurzeit ist das mit der Aufwandsentschädigung okay. Aber das wird nicht lange dauern. Der jetzige Zuständige wird es auch nur so weit zulassen, dass diese Phase nicht lange dauert.

Jünger: Weil die Verfolgung lange andauert, kommen manche langjährig Lernende aus China nicht fleißig voran, manche haben sogar die Kultivierung aufgegeben. Was tun?

Meister: Dabei geht es um die Kultivierung. Ihr wisst nicht, dass die alten Mächte bei der Kultivierung eben diejenigen aussieben möchten, die nicht fleißig vorankommen und es nicht schaffen können. Früher wurde gesagt, dass die Kultivierung der Goldwäsche gleicht. Wenn der Sand ausgesiebt wird, bleibt das Gold. Gibt es etwa nicht einen Satz wie „Große Wellen spülen den Sand“? Durch den starken Wind und die großen Wellen wird der Sand vollständig weggespült. Was übrig bleibt, ist Gold.

In Wirklichkeit finde ich, dass alle Wesen in dieser historischen Periode angesichts ihres eigenen Lebens eine wichtige Entscheidung treffen sollen. Es ist seine eigene Angelegenheit, wenn jemand sich nicht mehr kultivieren will. Ein orthodoxes Fa zwingt einen Menschen nicht, sich zu kultivieren. Wenn das Herz nicht dabei ist, auch wenn sich der Mensch unter Kultivierenden bewegt, ist das keine wahre Kultivierung. Deshalb habe ich stets diese Haltung: Wenn du dich kultivierst, kümmere ich mich als Meister um dich. Wenn du dich nicht mehr kultivierst, kannst du einfach gehen. Es nützt nichts, wenn das Herz unberührt bleibt.

Jünger: Die häretische Partei schickt jetzt weniger Dafa-Jünger in Arbeitslager, aber vermehrt in Gefängnisse und die Freiheitsstrafen werden auch länger. Fängt das Böse wieder mit einer neuen Runde an?

Meister: Die Verpackung ist anders geworden, aber der Inhalt nicht. Die Tricks des Bösen sind ausgeschöpft. Es hat schon alles Bösartige den Menschen gezeigt, es zeigt das auch gezielt auf die Eigensinne.

Jünger: Vor ein paar Jahren hat der Meister in einer Fa-Erklärung gesagt, dass die Dafa-Jünger im Ausland nicht nach China fahren sollen. Können die Dafa-Jünger im Ausland jetzt nach China fahren?

Meister: Wenn du auf der schwarzen Liste der Bösen stehst und nach China fährst, werden sie dich mit Sicherheit aufsuchen. Wenn sie dir erlauben, nach China zu fahren, haben sie dabei nur zwei Ziele: eins ist, die sogenannten Informationen von dir zu bekommen. Das andere ist, dich aufzufordern, Agent zu werden. Ansonsten würden sie dir nicht erlauben, zurückzufahren. Deshalb haben andere Kultivierende kein Vertrauen mehr in viele von jenen, die nach China gefahren und wieder zurückgekommen sind. Viele denken: Man weiß ja nicht, was du in China getan hast. Alle denken so. Wozu ruft man selbst solche Probleme herbei?

Jünger: Neulich wurde ein Arbeitslager mit extrem bösartigen Wärtern ans Tageslicht gebracht. Auch alltägliche Menschen haben Bücher veröffentlicht, um die Verbrechen im Arbeitslager zu entlarven. Manche alltäglichen Menschen und Medien der alltäglichen Menschen möchten die Lernenden in China interviewen, die im Arbeitslager verfolgt wurden. Manche Lernende in China sind bereit, hervorzutreten und die Bösen zu entlarven. Ich möchte den Meister fragen, ob die Zeit jetzt passt.

Meister: Natürlich ja. Warum entlarvt man es nicht? (Beifall.) Die Lernenden außerhalb Chinas können ihre vollen Kräfte dafür einsetzen. Die Lernenden in China sollen auf die Sicherheit achten. Diese Verfolgung lehne ich stets ab. Auch das Zeug der alten Mächte lehne ich ab. Ich werde es niemals akzeptieren. (Beifall.)

Jünger: Die Minghui-Website hat Artikel in Folge veröffentlicht, um den Fa sabotierenden Handlungen Einhalt zu gebieten. Aber manche Lernende in China erreichen noch immer keine Klarheit.

Meister: Ja. Sie werden vom Bösen gesteuert. Sie stellen sich sogar gegen die Minghui-Website. Wisst ihr, warum ich auf der Minghui-Website Informationen veröffentlichen lasse? Weil ich euch sagen möchte, dass sie vertrauenswürdig und eine Plattform für den Austausch der Dafa-Jünger ist. Auf der anderen Seite schaut der Meister auch darauf. Es wird keine allzu großen Probleme geben.

Jünger: Manche Kultivierende in China machten die Übungen zusammen und öffentlich. Sie wurden von Polizisten gekidnappt und haben aber nicht aktiv die wahren Umstände erklärt.

Meister: Es ist nicht richtig, die wahren Umstände nicht zu erklären und diese Probleme nicht zu lösen. Wenn die Bedingungen erfüllt sind, kümmert sich niemand darum, wenn die Lernenden in manchen Gebieten an einem öffentlichen Ort die Übungen machen. Aber in anderen Gebieten sollen sie es nicht blindlings nachmachen. Tut das nicht, wenn das Böse noch sehr wild um sich greift. Ansonsten wird das zu Verlusten führen.

Jünger: Auf der Minghui-Website haben nur etwa fünfhunderttausend Dafa-Jünger eine ernsthafte Erklärung abgegeben. Heißt das, dass viele Lernende, die Fehler gemacht haben, noch nicht herausgetreten sind? Wie können wir ihnen besser helfen?

Meister: Macht einfach das gut, was ein Dafa-Jünger tun soll. Sobald ein Kultivierender wirklich heruntergefallen ist, musst du ihm gegenüber die Wahrheit so erklären wie einem alltäglichen Menschen gegenüber. Betrachte ihn nicht mehr als Mitkultivierenden. Du findest, dass seine Erkenntnisse mit deinen gleich sind. Dabei liegst du falsch. Sobald er herunterfallen ist, ist er nichts anderes als ein alltäglicher Mensch. Deshalb sollst du ihm die Wahrheit so erklären wie einem alltäglichen Menschen. Ich habe euch gesagt, wenn sich jemand nicht mehr kultiviert, dass alles Fa aus seinem Gedächtnis weggewischt werden würde. Deshalb kann er sich dann an nichts mehr erinnern. Wenn er sich wieder kultivieren will, muss er sich von Anfang an kultivieren und erneut anfangen.

Jünger: Außer den Fragen, die vorgelesen wurden, hat das Organisationsteam der Fa-Konferenz auch noch viele Zettel von Lernenden verschiedener Regionen bekommen. Sie werden später an den Meister übergeben.

Meister: Diesen Zettel hat mir das Organisationsteam geschrieben. Es gibt eine Menge Begrüßungen darauf. Sie haben diese zusammengefasst. Ich lese es euch einmal vor: Alle Dafa-Jünger aus Taiyuan der Provinz Shanxi, Beijing, Zhuzhou der Provinz Hunan, Chengdu der Provinz Sichuan, Jinzhou, Jixishi der Provinz Heilongjiang, Nanyang, Fushanqu, Baoding der Provinz Hebei, Shanxi, Yushan, Shenzhen, Liuzhou der Provinz Guangxi, Shijiazhuang, Panjin, Macao, Jinan, Tangshan der Provinz Hebei, Liaocheng der Provinz Shandong, Shenyang, Anhui, Shaanxi, Yannan, Suzhou, Changchun, Heilongjiang, Lingyuan, Weifang, Mudanjiang, Chifeng der inneren Mongolei, Shandong, Yunnan, Pingjiang der Provinz Hunan, Pingshan der Provinz Hebei, Chengde, Wuhan der Provinz Hubei, Shanghai, Jinzhong der Provinz Shanxi, Yuci, Guangzhou, Hunan, Raumfahrtministerium in Beijing, Hongshanqu der Stadt Wuhan, Huanggang der Provinz Hubei, Wuxue, Macheng, Huangshi, Xishui, Xinjiang, Langfang der Provinz Hebei, Zhejiang, Panzhihua, Leshan der Provinz Sichuan, Universitäten aus Beijing, Jiangsu, Liaoning, Fujian, Dalian, Tianjin, Henan, Datong, Deyang der Provinz Sichuan, Zhangjiakou und Gansu grüßen den Meister.

Meister: Ich danke euch. (Beifall.) Hier sind noch welche. Das Organisationsteam hat alle Grußzettel zusammengefügt. Hier ist ein anderer Teil davon: Alle Dafa-Jünger aus Japan, Los Angeles den Vereinigten Staaten, Australien, Rumänien, den Niederlanden, Norwegen, Hawaii, Vancouver, Iran, Dubai, Neuseeland, Vietnam, Südkorea, Italien, Frankreich, England, Spanien, Malaysia, Sydney, Taiwan, San Francisco von Kalifornien und New York in USA grüßen den Meister. Ich danke euch. (Beifall.)

So viel dazu. Heute nehmen über 8.000 Menschen an der Konferenz teil. Wenn jeder einen Zettel hochreichen würde, würde die Zeit bestimmt nicht reichen. Wie auch immer, die Fragen, die ich gerade beantwortet habe, haben vielleicht einen repräsentativen Charakter. Ich hoffe, dass ihr daraus etwas gelernt habt. Wenn wir Zeit haben, werde ich es bei jeder Fa-Konferenz so machen und euch möglichst viele Fragen beantworten. Aber ganz gleich wie viel ich gesagt habe, ihr sollt es in der Praxis selbst machen. Ihr sollt euch selbst kultivieren. Der Meister kann nur eine anleitende Funktion übernehmen. Natürlich gilt es in der Kultivierung, dass die Kultivierung von einem selbst abhängt und die Kultivierungsenergie vom Meister. Das ist sicher. Wenn du auf Probleme stößt, wenn du mit den Veränderungen und Wandlungen der alltäglichen Menschen konfrontiert bist, musst du sie selbst handhaben.

So viel für heute. Ich hoffe, dass ihr den letzten Weg gut gehen könnt. Es gibt wirklich nicht mehr viel Zeit. Es kann jederzeit zu Ende gehen. Der nächste Schritt kann auch jederzeit kommen. Ich danke euch. (Alle Jünger stehen auf und geben einen langen, starken Applaus.)

(Anm. der Redaktion: Aktualisiert Juni 2015)