Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Auflistung von Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, die vom 5. bis 7. September 2015 in Kopie bei Minghui eingegangen sind

1. Oktober 2015

(Minghui.org) Zahlreiche Falun Gong-Praktizierende machen jetzt von ihrem Recht Gebrauch, Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu erstatten. Der frühere Diktator Chinas ordnete 1999 die Verfolgung von Falun Gong an, die den Betroffenen enorme Verluste und großes Leid gebracht hat. Die Anzahl der Strafanzeigen nimmt täglich zu.

Die Minghui-Website erhält jeden Tag Kopien der Strafanzeigen von Falun Gong-Praktizierenden gegen Jiang Zemin. In diesem Artikel präsentieren wir eine Auswahl der Anzeigen, die wir vom 5. bis 7. September 2015 in Kopie erhalten haben.

Die vorliegenden Strafanzeigen wurden beim Obersten Volksgericht und der Obersten Volksstaatsanwaltschaft eingereicht. Diese müssen nach einem kürzlich erlassenen Gesetz, alle Strafanzeigen akzeptieren und bearbeiten, die die Bürger einreichen.

Wang Xinqing und seine Frau Hua Taofeng sind beide Ärzte. Herr Wang wurde neun Mal eingesperrt und Frau Hua sechs Mal. Ihr Haus wurde sechs Mal durchsucht. Ihre Gehälter wurden jahrelang einbehalten und schließlich gekürzt, wodurch sie einen Verlust von über 100.000 Yuan (14.000 Euro) erlitten.

Li Xiuhong erlitt brutale Folterungen und hatte einen Nervenzusammenbruch. Außerdem hatte sie einen enormen finanziellen Verlust und ihre Familie wurde auch noch zu ungerecht beschuldigt. Die Verfolgung forderte das Leben ihrer Mutter und ihrer Großmutter.

Tian Qinling war infolge der Folterungen im Arbeitslager querschnittgelähmt. Sie bekam weder eine Behandlung noch Hilfe und musste trotz allem weiterhin harte Arbeit verrichten. Außerdem wurde sie mit Drogen zwangsernährt, die die Nerven schädigten.

Zhao Bin, Ingenieur für Bergbau, wurde vier Mal für insgesamt sieben Jahre zu Zwangsarbeit verurteilt. Wegen seines Glaubens stand er lange Zeit unter Beobachtung, wurde erpresst und diskriminiert.

Luo Yongde, Röntgentechniker, wurde sechs Mal verhaftet, zwei Mal in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gesperrt und zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt. Er und seine Frau sahen sich gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen. Herr Luo war vor zwölf Jahren von seinem Arbeitgeber entlassen worden und konnte seither keine Anstellung mehr finden.

Wang Xinqing und Hua Taofeng

Beruf: ÄrzteHeimatort: Bezirk Tongcheng, Provinz Hubei

Hauptfakten der VerfolgungHerr Wang wurde neun Mal eingesperrt und gezwungen über 10.000 Yuan (1.400 Euro) zu bezahlen. Seine Frau wurde sechs Mal eingesperrt. Davon wurde sie zwei Mal in ein Arbeitslager und zwei Mal in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Ihr Haus wurde insgesamt sechs Mal durchsucht.

Im Jahr 2000 wurde Frau Hua für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager inhaftiert. Dort musste sie Folterungen, Zwangsarbeit und Demütigungen über sich ergehen lassen. Die Behörden versuchten sie dann im Jahr 2001 ein weiteres Mal in ein Zwangsarbeitslager bringen zu lassen. Sie wurde jedoch aufgrund des hohen Blutdrucks nicht aufgenommen.

2002 verurteilte man Herrn Wang zu anderthalb Jahren Zwangsarbeit. Er musste eine Gehirnwäsche erdulden und Zwangsarbeit verrichten.

Herr Wang war zwei Mal in einer Nervenheilanstalt und einmal in einer Gehirnwäsche-Einrichtung. Man ließ ihn nicht schlafen, zwang ihn, verleumdende Videos über Falun Gong anzuschauen und sperrte ihn in Einzelhaft.

Das Paar konnte fünf Jahre lang nicht arbeiten. In der Zeit wurden ihre Gehälter einbehalten. Als die beiden dann auch noch inhaftiert wurden, blieben ihre zwei Söhne ohne Hilfe allein zurück und mussten sich auf der Straße allein durchschlagen. Das Paar begann 2003 wieder zu arbeiten, allerdings wurde ihr Gehalt um drei Gehaltsstufen herabgesetzt. Auf diese Weise verloren sie 100.000 Yuan (14.000 Euro).

Früherer BerichtDie Verfolgung, die Dr. Hua Taofeng erleiden musstehttp://de.minghui.org/html/articles/2013/2/28/72744.html

Details der Strafanzeige in chinesischer Sprachehttp://www.minghui.org/mh/articles/2015/9/7/315217.html

Li Xiuhong

Beruf: UnbekanntHeimatort: Stadt Tonghua, Provinz JilinDatum der Strafanzeige: 27. Juni 2015

Hauptfakten der VerfolgungIm April 2008 kam Frau Li für zwei Jahre und vier Monate in das Frauenzwangsarbeitslager Heizuizi, wo sie grausame Folterungen erlitt. Sie wurde mit sechs Elektrostäben geschockt, an das Totenbett gefesselt und extrem gedemütigt. Zudem durfte sie auch ihre Familie nicht sehen.

Die Wärter stifteten die Insassen an, sie zu schlagen und erklärten ihr „dass keine Folter zu viel ist, solange ihr diese Übungen macht“. Frau Li war durch die Schläge mit Blutergüssen übersät. Die Insassen, die sie schlugen, bekamen eine Strafminderung.

Im Juni 2011 wurde Frau Li erneut in ein Zwangsarbeitslager gebracht, wo sie zur Strafe zwangsernährt wurde. Das schädigte ihre Gesundheit erheblich.

Lis Mutter wurde ebenfalls mehrere Male festgenommen und wurde trotz ihres schlechten Gesundheitszustandes eingesperrt. Unter diesem Druck und diesen Qualen starben Lis Mutter und Großmutter innerhalb von 13 Tagen im Jahr 2007.

Frau Li lebte bei ihrer zweitältesten Schwester. Als sie 2008 verhaftet wurde, nahmen sie auch ihre Schwester und ihren Schwager mit. Ihr neunjähriger Neffe wurde allein zurückgelassen. Durch die riesengroße Angst bekam er Herzprobleme und wurde stuhlinkontinent. Er kam einen Monat lang in ein Krankenhaus.

Lis Familienangehörige nahmen jeden Monat die Entfernung zum Arbeitslager auf sich. Dort wurden sie zwischen den Abteilungen hin und her geschickt, ohne Ergebnis. Sie waren wegen der Folterungen, die Frau Li erlitt und ihres sich verschlechternden körperlichen Zustandes sehr besorgt. Lis Inhaftierung verursachte ihrer Familie enorme psychische Qualen und finanzielle Verluste.

Frühere BerichteFrau Li Xiuhong im Heizuizi Frauenzwangsarbeitslager gefolterthttp://de.minghui.org/html/articles/2010/7/22/60375.html

Continuing to Do the Falun Gong Exercises in Prisonhttp://en.minghui.org/html/articles/2010/7/15/118583.html

Li Xiuhong's Family Insists That Authorities Stop Mistreating Herhttp://en.minghui.org/html/articles/2010/8/18/119340.html

Details der Strafanzeige in chinesischer Sprachehttp://www.minghui.org/mh/articles/2015/9/7/315218.html

Tian Qingling

Beruf: ÄrztinHeimatort: Stadt Harbin, Provinz HeilongjiangDatum der Strafanzeige: 11. Juli 2015

Hauptfakten der Verfolgung

2012 kam Tian Qinling in das Arbeitslager in Qianjin und war infolge der dortigen Folterungen querschnittgelähmt. Das Lager weigerte sich dennoch sie freizulassen und fuhr mit den Folterungen fort bis das Arbeitslagersystem im August 2013 aufgelöst wurde.

Dr. Tian wurde so schlimm gefoltert, dass ihre Beine gelähmt waren. Die Wärter zwangen sie jedoch weiterhin zur Arbeit. Sie durfte weder Rollstuhl noch Krücken benutzen und den anderen wurde verboten, ihr zu helfen. Dr. Tian war gezwungen, zu kriechen, um sich fortzubewegen.

Nach einer Operation aufgrund ihres schlechten Zustandes wurde sie sofort wieder ins Arbeitslager zurückgeschickt. Ohne Hilfe kroch sie vom Eingang zu ihrer Zelle in den ersten Stock. Die Operationsnaht ging auf und der ganze Boden war mit Blut bedeckt. Danach wurde sie zwei Monate lang mit nervenschädigenden Drogen zwangsernährt.

Bevor Dr. Tian im Mai 2014 wieder zur Arbeit gehen konnte, wurden ihr Gehalt, ihre Versicherung und ihre Prämien mit einem Wert von ungefähr 14.500 Yuan (2.000 Euro) einbehalten.

Ihre Eltern konnten diesen Übergriff auf ihre Familie nicht ertragen und kamen beide wegen Herzproblemen ins Krankenhaus. Als sie ihre Tochter im Arbeitslager besuchten, stieß ein Wärter sie die Treppen hinunter, wodurch sich beide schwer verletzten.

Frühere BerichteRespected Doctor Disabled by Torture in Labor Camp, Her Elderly Father Driven Away When He Tried to Visit Herhttp://en.minghui.org/html/articles/2013/8/24/141674.html

Despite Name Change, Persecution of Practitioners Continues at Qianjin Forced Labor Camp in Heilongjanghttp://en.minghui.org/html/articles/2013/3/21/138584.html

Details der Strafanzeige in chinesischer Sprachehttp://www.minghui.org/mh/articles/2015/9/6/315229.html

Zhao Bin

Beruf: Ingenieur für BergbauHeimatort: Stadt Jixi, Provinz Heilongjiang

Hauptfakten der Verfolgung:

Herr Zhao wurde wegen seines Protests in Peking im September 1999 zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt.

Im Dezember 2001 kam er zum zweiten Mal für drei Jahre ins Zwangsarbeitslager, wurde jedoch erst achteinhalb Monate nach Ende seiner Haftzeit entlassen. Er wurde brutal gefoltert. Die Wärter steckten Zahnstocher unter seine Fingernägel. Er wurde an den Armen aufgehängt und mit Elektrostäben geschockt. Aufgrund der schlechten hygienischen Zustände im Lager bekam er die Krätze. Die Narben sind auch heute noch zu sehen.

2005 verurteilte man ihn zu zwei weiteren Jahren Zwangsarbeit.

Im Mai 2012 wurde Herr Zhao erneut verhaftet, als er nach dem Preis eines A4 Papiers fragte. Er wurde verhört, auf dem „Eisenstuhl“ gefoltert und durfte die Toilette nicht benutzen. Dadurch verlor er die Kontrolle über seine Blase. Weil ihn das Arbeitslager aufgrund seines schlechten Zustandes nicht aufnahm, kam er in eine Gehirnwäsche-Einrichtung.

Aufgrund der unaufhörlichen Schikanen durch das Büro 610 nach seiner Entlassung verließ er 2012 sein Zuhause.

Im April 2014 wurde er in einer anderen Stadt angezeigt, verhaftet und zurück in seine Heimatstadt gebracht. Er blieb vier Tage lang eingesperrt, danach wurde er überwacht und gezwungen, 15.000 Yuan (2.100 Euro) zu bezahlen.

Während seiner Haft starben seine Mutter und seine Schwiegermutter. Es wurde ihm nicht erlaubt auf ihre Beerdigungen zu gehen.

An seinem Arbeitsplatz war er der passende Kandidat für die Position des leitenden Ingenieurs, wurde jedoch aufgrund seines Glaubens übergangen.

Details der Strafanzeige in chinesischer Sprachehttp://www.minghui.org/mh/articles/2015/9/7/315302.html

Luo Yongde

Beruf: RöntgentechnikerHeimatort: Stadt Lanzhou, Provinz GansuDatum der Strafanzeige: Juni 2015

Hauptfakten der Verfolgung:

Herr Luo wurde sechs Mal verhaftet. Davon wurde er zwei Mal in einer Gehirnwäsche-Einrichtung eingesperrt und einmal zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt. Zudem war er gezwungen, sein Zuhause für drei Jahre zu verlassen.

Im Januar 2002 brachte man Herrn Luo in ein Untersuchungsgefängnis, wo er jeden Tag körperlich arbeiten musste. Er wurde verprügelt, bis er ohnmächtig war. Seitdem leidet er an chronischem Schwindel und Kopfschmerzen. Ende Juni 2002 wurde er zur medizinischen Behandlung freigelassen, als seine Familie 1.000 Yuan (140 Euro) bezahlt hatte.

2003 wurde Herr Luo von seinem Arbeitgeber entlassen.

Beamte durchsuchten das Haus von Luos Verwandten, wo er sich zeitweise aufhielt. Sie beschlagnahmten dabei alle Wertgegenstände. Die Beamten verlangten von Luos Sohn, den Aufenthaltsort seiner Eltern preiszugeben und folterten den 22-jährigen elf Tage lang auf der „Tigerbank“.

Herr Luo und seine Frau blieben über drei Jahre lang in anderen Städten, um eine weitere Verfolgung zu vermeiden.

2006 verurteilte man Herrn Luo zu einem Jahr Zwangsarbeitslager, wo er brutal gefoltert wurde. Er bekam innerhalb von zwei Wochen hohen Blutdruck und Parkinson und kam ins Krankenhaus. Sie spritzten ihm unbekannte Drogen, wodurch er sich nicht mehr bewegen konnte.

Frühere BerichteLanzhou City Practitioners Dr. Luo Yongde and Wife Ms. Xin Xiangcao Suffer Years of Persecutionhttp://en.minghui.org/html/articles/2011/8/26/127692.html

Details der Strafanzeige in chinesischer Sprachehttp://www.minghui.org/mh/articles/2015/9/5/315177.html

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.