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Falun Gong-Praktizierende vom Ölfeld Zhongyuan erneut eingesperrt

22. März 2017 |   Von einem Minghui -Korrespondenten in der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Am 24. Februar 2017 wurde die Falun Gong-Praktizierende Chen Hengfang vom Ölfeld Zhongyuan verhaftet, als sie Plakate mit Informationen über Falun Gong in der Öffentlichkeit anbrachte. Chen befindet sich seither in der Haftanstalt des Landkreises Puyang. Nach ihrer Festnahme durchstöberten die Polizisten ihre Wohnung.

Wiederholt schikaniert und Wohnung durchstöbert

Im Jahr 1999 hatte der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, die Verfolgung von Falun Gong begonnen. Seither wurde Chen viele Male schikaniert und ihre Wohnung wurde mehrmals durchwühlt.

Unter dem Druck des Büros 610 im Ölfeld Zhongyuan war Chens Ehemann gezwungen, alle Falun Gong-Bücher seiner Frau herzugeben.

Als Chen während des chinesischen Neujahrs 2000 ihre Eltern besuchte, wurde sie von Beamten der Gemeindepolizei Xinglong schikaniert und musste zum Verhör auf die Polizeistation mitkommen.

Am 30. November 2001 durchwühlten Beamte der Staatssicherheit in der Stadt Puyang, der Staatsanwaltschaft und weiterer Abteilungen erneut Chens Wohnung. Sie beschlagnahmten Falun Gong-Bücher und weitere Informationsmaterialien und registrierten sie als Beweise gegen Chen. Während der nächsten 20 Tage durchwühlten die Beamten Chens Wohnung drei weitere Male und verhörten sie.

Zwei Jahre später klagte die Staatsanwaltschaft Chen an und berief sich dabei auf die von der Polizei beschlagnahmten Gegenstände als „Beweise“. Die Staatsanwaltschaft befahl auch den Gemeindebeamten, rechtliche Dokumente in Chens Namen ohne ihre Zustimmung zu unterschreiben. Die Polizisten schikanierten Chen oft in ihrer Wohnung und befahlen ihr, zum Gericht zu gehen. Doch sie weigerte sich. Die heftigen psychischen und körperlichen Leiden schlugen auf ihre Gesundheit, die sich immer mehr verschlechterte.

In den Jahren 2000 bis 2002 wurde Chen viele Male von Mitarbeitern des Rentenbüros schikaniert. Man zwang sie, sich einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Ferner musste sie eine Garantieerklärung unterschreiben, nicht nach Peking zu gehen, um für das Recht der Falun Gong-Praktizierenden zu appellieren.

In 2005 brachen Beamte der Staatssicherheit des Ölfeldes Zhongyuan in Chens Wohnung ein und beschlagnahmten ihre Falun Gong-Bücher. Sie sperrten sie für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager. Erst nachdem später die Polizei von ihrer Familie große Geldsummen erpresst hatte, ließ man sie in Ruhe.

Im Januar 2007 durchwühlten Beamte der Staatssicherheit der Stadt Puyang Chens Wohnung. Sie beschlagnahmten ihre Falun Gong-Bücher, einen Computer, Informationsmaterialien über Falun Gong und weitere persönliche Besitztümer.

Die Polizisten schikanierten außerdem mehrmals ihren Mann. Unter dem starken Druck ließ er sich schlussendlich von Chen scheiden. Dann setzte das Büro 610 im Ölfeld Zhongyuan Chen unter Druck, eine Garantieerklärung zu unterschreiben, dass sie Falun Gong widerruft.

Während der Olympischen Spiele 2008 schikanierten und überwachten die Gemeindebeamte Chen mehrere Tage.

Im Oktober 2015 erstattete Chen Strafanzeige gegen den ehemaligen Diktator Jiang Zamin wegen der Verfolgung von Falun Gong beim Obersten Volksgericht und bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft. Zwei Monate später schikanierten Polizisten des Ölfeldes Zhongyuan sie erneut und durchsuchten ihren Computer. Die Beamten sagten, dass die Oberste Volksstaatsanwaltschaft die Untersuchung gegen sie angeordnet hätte.

Verwandter Bericht:Neuer Polizeichef rollt alte Fälle wieder auf, um bei seiner Karriere voranzukommen (Provinz Henan, Bezirk Hualong)

(http://de.minghui.org/html/articles/2013/12/20/76434.html)