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Mein Verständnis über die unterschiedlichen Ursachen von lang anhaltendem Krankheitskarma (Teil II von V)

18. November 2014 |   Von Hongyuan, Falun Dafa-Praktizierender in China

(Minghui.org) 

Teil I: http://de.minghui.org/html/articles/2014/11/17/111676.html

7. Ein Versprechen nicht halten

Ich traf einen Mitpraktizierenden, der gelähmt war. Viele Mitkultivierenden sendeten aufrichtige Gedanken aus, um ihm zu helfen. Aber dennoch gab es für eine Weile keine Besserung.

Ich sprach oft mit ihm und fand heraus, dass er vor vielen Jahren leichtfertig ein Versprechen gegeben hatte, das er nicht gehalten hatte. Er erklärte, dass es ein Versprechen war, das er von vornherein nicht hätte geben sollen; aber ich erinnerte ihn daran, dass er als Kultivierender immer sein Wort halten sollte. Er erkannte seinen Fehler, und er und sein Sohn klärten das Jahrzehnte alte Problem. Später erholte er sich von seiner Lähmung.

Der Meister sagte:

„Ich bin solch ein Mensch: Was ich nicht sagen will, muss ich nicht sagen, aber was ich sage, muss wahr sein.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, 2012, S. 498)

Das obige Prinzip gilt überall. Darüber hinaus betrifft es nicht nur die alltäglichen Menschen, sondern gilt auch für Praktizierende. Aber einige Mitpraktizierende machen wilde Aussagen oder lügen sogar, um ihre Ziele zu erreichen. Manchmal, wenn sie die lockeren Versprechen, die sie gegeben hatten, nicht halten können, werden sie entweder überhaupt leugnen, das versprochen zu haben, oder versuchen, Sündenböcke zu finden.

Der Meister lehrte uns:

„Der Grundsatz im Kosmos ist eben so: Egal was ein Lebewesen getan hat, es muss die Verantwortung dafür tragen.“ (Li Hongzhi, Sand waschen, 26.02.2008, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Unsere Worte und Taten produzieren Substanzen. Wenn wir einen Fehler machen, ist es in Ordnung, ihn zu korrigieren. Wir sollten dies jedoch nicht wiederum als Vorwand nehmen, um unsere Versprechen zu ändern und zu versuchen, uns aus der Verantwortung zu ziehen. Auch nehmen einige Mitpraktizierende ihre Versprechen nicht ernst und sie ändern ihre Meinung nach Belieben. Sie vergessen, dass sie für das verantwortlich sind, was sie anderen sagen.

Es scheint, dass das Krankheitskarma einiger Praktizierender aus diesem Grund auftauchte. Im obigen Fall entstand die Lähmung des Mitpraktizierenden durch ein nicht eingelöstes Versprechen vor vielen Jahren.

8. Bei der Kultivierung nachlassen

Der Meister sagte:

„Aber wenn einer sich in einer hoffnungslosen Einsamkeit kultiviert und keine Hoffnung sehen kann, ist es am schwierigsten. Bei jeder Kultivierungsform wird man auf so eine Prüfung stoßen, wird man so einen Weg gehen müssen. Wenn man standhaft bleiben kann und stetige Fortschritte macht, so ist dies erst wirklich fleißiges Vorankommen. Es ist leicht darüber zu reden, aber das zu praktizieren, ist wirklich sehr schwer. Deswegen sagt man: Kultivieren wie am Anfang, richtige Frucht mit Sicherheit.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz des Großraums New York 2009, 07.06.2009)

Nach einer Weile des Kultivierens kann es geschehen, dass man nachlässt. Einige machen über eine längere Zeit hin keine Übungen und andere machen die Sitzmeditation nur sporadisch. Wenn es so ist, kann ihr Hauptkörper nicht gereinigt und nicht ausreichend transformiert werden, so dass Attacken von Krankheitskarma eine lange Zeit weitergehen können.

Einige Praktizierende sind ziemlich faul, was jeden Aspekt ihres Lebens betrifft. Dies ist besonders markant bei ihrer Xinxing und ihrem Verhalten und gibt den alten Mächten den Vorwand, das Krankheitskarma intensivieren zu müssen.

Eine auswärtige Praktizierende entwickelte schweres Krankheitskarma. Sie war bettlägerig. Viele Praktizierende kamen, um sie zu unterstützen, aber ihr Zustand besserte sich nicht. Andere kommentierten, dass sie sich seit über 20 Jahren kultiviert hatte und sehr fleißig war. Um mehr Zeit für die drei Dinge zu haben, gab sie sogar einen lukrativen Job auf.

Einmal stattete ich ihr einen langen Besuch ab. Ich entdeckte, dass sie so sehr nachgelassen hatte, dass sie ein alltäglicher Mensch zu sein schien. Tatsächlich waren viele ihrer Hauptaktivitäten diejenigen von alltäglichen Menschen. Sie spielte Online-Spiele, sah Filme und TV und vernachlässigte das Fa-Lernen und die Übungen. Sie wirkte auf díe anderen Praktizierenden ziemlich aktiv, als wäre sie sehr fleißig. Wenn allerdings ein Konflikt auftauchte, suchte sie nicht nach innen, sondern entwickelte den anderen gegenüber einigen Unmut. Als sie an Aktivitäten für Dafa teilnahm, schien es so, als ob sie nur so tat als ob, anstatt mit ihrem reinen Herzen zu versuchen, die Menschen zu erretten.

Ihr anfänglicher Fleiß war weg; die Verbesserung, die sie durch das Loslassen ihres Selbst gewonnen hatte, war nicht mehr; sie hatte aufgehört, bei Konflikten nach innen zu schauen, um sie zu lösen, und die Freude, ein tieferes Verständnis des Fa zu erlangen, war verschwunden. Sie hatte die Richtung gewechselt und begonnen, den sogenannten Freuden der gewöhnlichen Welt nachzugehen.

Da sie sich noch an Dafa klammerte, fragte ich sie, warum sie beschlossen habe, die halbe Nacht Online-Spiele zu spielen, anstatt sich auf die Kultivierung zu konzentrieren. Zuerst versuchte sie, es zu leugnen, aber schließlich lenkte sie ein. Ich sagte ihr, es sei nicht zu spät, neu anzufangen, und sich selbst wie einen Neuling zu behandeln. Sie begann wieder von Anfang an mit dem Fa-Lernen und den Übungen. Nach und nach konnte sie ihr Krankheitskarma überwinden. Sie konzentrierte sich wieder auf das Fa-Lernen und suchte erneut nach innen. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass es an ihr läge, ob sie es machen wolle oder nicht.

9. Das Fehlen eines rationalen Fa-Verständnisses

Der Meister sagte uns:

„Ihr habt die bösen Dämonen künstlich genährt und sie die Lücken des Fa ausnutzen lassen. Wenn die dämonischen Schwierigkeiten kommen und ihr dann als Schüler wirklich gelassen und unberührt bleiben könnt oder das Herz den Anforderungen auf verschiedenen Ebenen entsprechen kann, ist das schon genug, um diesen Pass zu überwinden. Geht es endlos so weiter und wenn es nicht andere Probleme bei eurer Xinxing oder Verhalten gibt, dann ist es sicher so, dass die bösen Dämonen die von euch gelassenen Lücken ausnutzen. Ein Kultivierender ist immerhin kein gewöhnlicher Mensch. Warum stellt die Seite der ursprünglichen Natur das Fa nicht richtig?“ (Li Hongzhi, Fa erläutern, 05.07.1997, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Gewisse Praktizierende beherrschen sich nicht. Nach dem Lernen von Falun Gong lernten sie, wie man sich vor den alltäglichen Menschen kontrolliert, aber sobald ein Konflikt unter den Mitpraktizierenden oder den Familienmitgliedern auftaucht, vergessen sie, sich zu kultivieren. Stattdessen schieben sie die Schuld anderen zu und beginnen, anderen zu grollen und verstärken damit ihre Dämon-Natur immer wieder.

Man muss die Dämon-Natur nach und nach wegkultivieren, damit sie vollständig beseitigt wird. Wenn die Dämon-Natur die Oberhand behält, wird sie stärker und stärker und am Ende glaubt die Person womöglich, dass diese „Natur“ ihr natürliches, angeborenes Temperament sei. Es kann so weit kommen, dass diese Dämon-Natur sie vollständig kontrolliert. Der Praktizierende wird dann bei den geringsten Konflikten explodieren.

Der Meister lehrte uns:

„Alle gewöhnlichen Menschen, die in der Welt leben, können ihr Selbst nicht finden. Diese Anschauungen lenken die Menschen nicht nur ein Leben lang, sondern für immer. Erst wenn es Veränderungen gibt, werden sie beseitigt. Ansonsten lenken sie sie für immer. Wenn diese Anschauungen immer stärker werden, hat ein Mensch sein Selbst wirklich nicht mehr.“ (Li Hongzhi, Buddha-Natur, 06.03.2008, in: Zhuan Falun II)

Einige Praktizierende klagen darüber, dass ihre schlechte Gesundheit das Ergebnis von ungelöstem Groll gegenüber anderen Menschen ist. Sie erkennen nicht, dass ihr Unmut, wie viele andere Gefühle auch, die Quelle ihres Krankheitskarmas ist. Wenn man sich jedes Mal erhöht und sich inmitten der zwischenmenschlichen Konflikte verbessert, wird das Krankheitskarma allmählich aufgelöst werden. Wenn sie dies nicht tun, wird ihre Dämon-Natur im Laufe der Zeit verstärkt werden und sie wird Krankheitssymptome schaffen, so wie sie es für den alltäglichen Menschen tut.

10. schwer zu lösende Schuld aus früheren Leben nicht wieder gut gemacht

Einige Praktizierende schulden anderen noch etwas aus früheren Leben. Allerdings kann der Meister helfen, die Schuld zu lösen - egal was es ist.

„Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreichtDer Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen“ (Li Hongzhi, Gnade von Meister und Jünger, 01.02.2004, in: Hong Yin II)

Aber es scheint, dass es in diesem Bereich erforderlich ist, dass ein Praktizierender die Art von Barmherzigkeit kultiviert, die das Wesen bewegen kann, mit dem er noch eine Schuld begleichen muss. In dem Maße, wie er sein ehemaliges Opfer berühren kann, genauso viel kann der Meister helfen, das Problem zu lösen.

Mit anderen Worten, wenn jemand aufhört, sich fleißig zu kultivieren, kann er nicht darauf zählen, dass der Meister sich um alles kümmert. Als Folge davon kann man dann Krankheitskarma entwickeln.

(Fortsetzung folgt)