Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in San Francisco 2014

(Der Meister betritt die Halle. Alle Jünger stehen auf und klatschen kräftig.)

Guten Tag! Setzt euch. Zu dieser Konferenz sind viele Menschen aus verschiedenen Regionen gekommen, darunter auch einige aus China. Viele Dafa-Jünger sind bereits vor ein paar Jahren aus China gekommen, und in den letzten zwei Jahren konnten allmählich mehr Dafa-Jünger aus China ausreisen. Der Meister wünscht sich, dass ihr eure Denkweise so früh wie möglich ändert und sich diese der Menschen der internationalen Gesellschaft angleicht.

Seit einigen Jahrzehnten wird den Chinesen in China, einschließlich mancher Dafa-Jünger, die bösartige Parteikultur der Kommunistischen Partei Chinas eingetrichtert und so die Gesinnung verzerrt. Sie sind dazu gebracht worden, auf extreme Weise über Dinge zu denken – bis hin zu dem Punkt, dass ihr Denken völlig anders ist als das der Menschen der internationalen Gesellschaft beziehungsweise der Menschen im alten, traditionellen China. In Festlandchina gibt es über eine Milliarde Menschen. Nachdem ihnen die Parteikultur eingetrichtert worden ist, sind sie allmählich entartet, ohne es zu bemerken. Alle denken jetzt, dass alle gleich sind, alles in Ordnung ist, die Menschen einfach so sind. Das stimmt aber nicht! Manchmal, wenn ein Medienunternehmen dich einsetzt oder wenn du an einem Projekt teilnimmst, können die anderen Jünger deine Denkweise, die extremen aus der Parteikultur stammenden Vorgehensweisen, deine Lügen und deine halbherzige Art zu arbeiten wirklich nicht ertragen. Wenn du mit den Amerikanern oder mit Menschen aus freien Ländern der Welt zu tun hast, finden sie dich merkwürdig. Das hat der Meister am eigenen Leib erlebt. Damals kam ich auch gerade aus China hierher, aber ich habe dieses Problem sofort erkannt und den Unterschied bei den Menschen gesehen. Manchmal trauen sich die Lernenden außerhalb Chinas nicht, euch aufzunehmen; sie trauen sich nicht, euch in die Projekte aufzunehmen. Es liegt aber nicht daran, dass ihr Probleme habt; das Problem liegt darin, dass es wirklich einfach unmöglich ist, mit euch zu arbeiten.

Nachdem die Gedanken durch das Eintrichtern der Parteikultur geprägt worden sind, sind die Handlungen, die sich daraus ergeben, einschließlich der Art und Weise, wie er schreibt – voller Parteikultur. Manchmal denke ich, sowohl die Epoch Times als auch die Minghui-Webseite oder andere Webseiten brauchen Arbeitskräfte, und wir haben Jünger aus China, die im besten Alter sind und einige sogar einen höheren akademischen Bildungsgrad haben. Aber wenn die Medien sie wirklich einsetzen würden, würden diese Medien zu Medien der chinesischen Parteikultur werden. Das kommt aber nicht durch den kulturellen Unterschied, sondern durch die bösartige Partei, welche die Gedanken der Menschen entarten lässt. Deshalb sollt ihr mehr Kontakt mit Menschen außerhalb Chinas haben, sie besser kennenlernen und eure Gedanken schnell ändern. Ansonsten könnt ihr nichts beitragen, auch wenn ihr jung seid. Außerdem habt ihr noch eine andere Gesinnung, und zwar seid ihr stets – egal was ihr macht – darauf bedacht, euch zu schützen, redet sehr verschleiert und ausweichend, was den Eindruck vermittelt, dass ihr verschlagen seid. Ihr seid bei allem ausweichend, wollt aber selbst alles wissen. Wie können die anderen sich dann mit euch verständigen? Wie können die anderen mit euch umgehen und zusammenarbeiten? Deshalb denken viele Dafa-Jünger außerhalb Chinas, dass ihr Spione seid. Sie haben einfach diesen Eindruck von euch bekommen.

Die Dafa-Jünger sollen offen und weitherzig sein; was gibt es also zu befürchten? Ihr seid jetzt in den USA; hier gilt die KP Chinas als eine schreckliche Bedrohung, als ein Dämon. Alle Menschen auf der Welt denken so. Das hier gehört nicht zum Territorium der Partei; wovor habt ihr dann Angst? Es ist die bösartige KP Chinas, die Angst hat. Wenn man sagt, dass man ein Mitglied der bösartigen Partei ist, bekommt man keine Greencard, richtig?! Das wisst ihr alle. Kein Land akzeptiert die bösartige KP Chinas. – Da ich gesehen habe, dass viele Dafa-Jünger aus China gekommen sind, wollte ich ein paar Worte dazu sagen.

Ich habe immer wieder gesagt, dass in den letzten mehr als zehn Jahren mit all den Prüfungen und Schwierigkeiten die Dinge ziemlich chaotisch erschienen sind. Die Dafa-Jünger wurden und werden von der bösartigen Partei verfolgt. Überall hat sie Jünger festgenommen und Terror verbreitet, Menschen unterdrückt und angegriffen und ein ziemliches Chaos angerichtet. Aber wisst ihr, dass es hinter dem Chaos eine Ordnung gibt? Auch werden alle Gedanken und Taten jedes einzelnen Lernenden und aller Menschen auf der Welt sehr genau beobachtet und ganz deutlich gesehen. Es gibt eine Ordnung im Chaos, und diese wurde arrangiert.

Ihr wisst über die Struktur dieses Kosmos Bescheid. Ich habe euch den Begriff des Raums vom Teilchen bis zu den Sternen erklärt. In Wirklichkeit gibt es noch viel mehr als das. Es gibt vertikale, horizontale … selbst in einem Raum, der so groß ist wie die Spitze des kleinen Fingers, gibt es unzählige Milliarden Welten. Und darin gibt es viele, viele Gottheiten. Im ganzen Kosmos gibt es so viele Lebewesen und Gottheiten; sie stehen dicht an dicht ohne Zwischenraum und starren dich an. Sie starren auf die Gedanken aller Menschen der Erde, denn diese Angelegenheit, die sich auf der Erde ereignet, betrifft den ganzen kosmischen Körper. Jeder einzelne Gedanke der Dafa-Jünger, die Richtung der Gesamtsituation und der Erfolg oder Misserfolg der Fa-Berichtigung entscheiden darüber, ob der Kosmos bestehen bleiben kann oder nicht. So eine enorme Angelegenheit ist das. Die Dinge scheinen ungeordnet zu sein, aber in Wirklichkeit sind sie geordnet; die Dinge spielen sich auf chaotische Weise ab, sind aber für jeden Menschen bis ins Kleinste arrangiert worden.

Ich erkenne diese Verfolgung natürlich nicht an. Ich möchte es auf eine völlig barmherzige Weise lösen. Aber die alten Mächte, einschließlich aller Lebewesen im alten Kosmos, können das nicht; sie verstehen das auch nicht. Sie kennen nur diese Art und Weise der Verfolgung. Damals haben sie es mit Jesus auch so gemacht; auch bei Shakyamuni haben sie so gehandelt. Hinzu kommen die Heiligen aus noch früheren Zeiten, wie beispielsweise Sokrates, Moses und andere. Sie haben es stets so gemacht. Sie wussten nur, wie man es auf diese eine Weise macht. Die Heiligen kamen hierher, um die kulturelle Grundlage dafür zu legen, dass der Mensch das Göttliche verstehen kann. Dabei beziehe ich mich jetzt nur darauf, was in den letzten fünftausend Jahren passiert ist. Doch wie viele 5000-Jahre-Perioden hat es denn in der Geschichte dieser hundert Millionen Jahre gegeben? 20.000. In jeder Periode sind Gottheiten heruntergekommen und haben für die Menschheit eine Kultur erschaffen. Sie haben dann die Zivilisationen, die sich in der jeweiligen Epoche entwickelten, immer wieder korrigiert und dabei festgelegt, wie der Mensch denken und handeln soll. Erst jetzt in der Neuzeit ist die Menschheit zu dem geworden, was sie ist.

So eine große Sache ist für so eine lange Zeit arrangiert worden, deshalb ist das alles wirklich gut geordnet! Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, wenn ich sage, dass jeder Schritt von euch und sogar die Länge des Schritts an sich auch arrangiert sind. Und sogar wie oft du bei der Folter schreist und wie viele Schläge du erhältst, ist von ihnen arrangiert worden. Natürlich kann die Stärke der aufrichtigen Gedanken der Kultivierenden das alles ändern, aber in keinem großen Umfang. Sie kennen deinen Gemütszustand ganz genau und sogar, wie viel du ertragen kannst. Wie kann das alles ungeordnet verlaufen? Diese Angelegenheit entscheidet darüber, ob die unzähligen Lebewesen, die Lebewesen im ganzen Kosmos bei der Fa-Berichtigung errettet werden können. Überlegt mal, könnte es Dinge geben, die nicht geordnet sind? Wenn du die Dinge wirklich so sehen könntest, wie sie sind, würdest du feststellen, dass bei der Kultivierung alles, was du tust, nicht zufällig ist; egal in welcher Umgebung du bist, zu welcher Gesellschaftsschicht du gehörst, welchen Rang du hast; egal was du scheinbar zufällig getan hast, ob du Glück oder Pech hast – all das gehört zu deinem Weg und ist durch dein Gelübde zustande gekommen.

Für einen Dafa-Jünger steht die Kultivierung an erster Stelle, und nur wenn ihr euch gut kultiviert habt, kann gesagt werden, dass der von euch gegangene Weg rechtschaffen gewesen ist. Während dieser Verfolgung hasst ihr vielleicht alle die bösartige KP Chinas, und manche würden sogar auf Leben und Tod gegen sie kämpfen wollen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergeben würde. Das ist es aber nicht wert. Ihr erkennt nicht, dass die bösartige Partei nur ein Stock ist, der von den alten Mächten arrangiert worden ist. Ihr seid großartige Gottheiten gewesen, und die alten Mächte benutzen diesen Stock, um damit eure Anhaftungen herauszuschlagen. Sie wollen so vorgehen, um die Gedanken, die ihr nicht haben sollt, herauszuschlagen und eure Sünden wegzuschlagen. Der Meister erkennt zwar ihre Vorgehensweise nicht an, dennoch haben sie es so gemacht. Wie ich vorhin schon gesagt habe, wissen die Lebewesen im Kosmos nicht, wie sie es machen sollen, und kennen nur diese Herangehensweise; dadurch ist die Verfolgung verursacht worden.

Nichts ist zufällig. Wie chaotisch es auch erscheinen mag, in Wirklichkeit ist es nicht chaotisch. Dinge zeigen sich auf unterschiedliche Weise und zielen dabei auf eine Vielzahl von Anhaftungen ab; alle zusammen erwecken den Eindruck, als ob es ungeordnet wäre. In Wirklichkeit ist es aber gar nicht so. Das Böse geht skrupellos vor und verwendet alle erdenklich bösartigen Mittel, wobei unterschiedliche Dinge auf unterschiedliche Kultivierende abzielen. Wenn man die bösen Polizisten als Ganzes betrachtet, sind sie grausam und abstoßend, dennoch ist es nicht chaotisch; denn sie werden von hinten durch die Gottheiten gesteuert, die ich die alten Mächte nenne. Das ist der Weg, den die Dinge schließlich genommen haben. Solange die Dafa-Jünger starke aufrichtige Gedanken haben – ich sag es mal so –, solange die aufrichtigen Gedanken der Dafa-Jünger stark sind, kann man die Situation durchbrechen.

Manche denken vielleicht: „Meine aufrichtigen Gedanken waren damals doch sehr stark, warum wurde ich dann so schlimm verfolgt?“ Es ist eben so, dass das [was jeder erlebt] auf keinen Fall wie bei einem Industrieprodukt ist, bei dem jedes Stück aus derselben Form gegossen ist und alle gleich sind. Es liegt daran, dass ihr im langen Verlauf des Lebens unterschiedliche Anhaftungen entwickelt habt. Ohne es zu bemerken, habt ihr im Laufe der Geschichte Unterschiedliches verschuldet. Die Xinxing eines jeden ist unterschiedlich hoch und jeder hat unterschiedliche Anhaftungen. Deshalb sind die Wege auch unterschiedlich; auch das, was zu ertragen ist, und die Zustände, die sich zeigen, sind anders. Sogar die Haltung der bösen Polizisten gegenüber den Menschen ist in der Verfolgung unterschiedlich.

Denkt nicht, dass diese Angelegenheit durch diese Verfolgung anders geworden ist. Am Anfang wollten wir uns nur kultivieren, aber die bösartige Partei wollte uns von der Kultivierung abbringen und hat Dafa verfolgt. Haben wir dann mit ihnen gekämpft? Nein. Ich habe nie gesagt, dass wir mit der bösartigen KP Chinas kämpfen sollen. Sie ist es auch nicht wert. Es ist einfach nur so, dass ich dieses Zeug, das die alten Mächte arrangiert haben, nicht anerkenne. In der Zukunft werde ich diese Dinge sicherlich korrigieren, aber im Moment ist die Situation eben so.

Überlegt euch mal, was für einen langen, langwierigen Prozess jeder Kultivierende im Laufe seiner Geschichte auf der Erde durchlaufen hat. Die Grundsätze in der Menschenwelt sind umgekehrt. Was dir hier gut erscheint, ist von der anderen Seite aus gesehen schlecht. Was für dich gut riecht, wird dort als übel angesehen. Alles ist umgekehrt. In so einer Situation ist es sehr schwierig, sich zu kultivieren, und es ist noch schwieriger, aufrichtige Gedanken beizubehalten. Und gerade weil es so ist, können sich deine menschlichen Anhaftungen zeigen. Diejenigen, die es gut machen, entwickeln sich in eine positive Richtung, während diejenigen, die es nicht gut machen oder nicht nach innen schauen, sich in die entgegengesetzte Richtung entwickeln. Ich rede hier nicht nur über die Kultivierenden, das betrifft auch die gewöhnlichen Menschen.

So ist es in der ganzen Menschheitsgeschichte gewesen. Wenn ihr die Dinge nicht richtig betrachten könnt, wenn ihr nicht in der Lage seid, euch als Kultivierende anzusehen und nach innen zu schauen, könnt ihr euch wirklich nicht kultivieren. Das trifft umso mehr während dieser Verfolgung zu. Statt aufrichtige Gedanken entstehen zu lassen, hast du großen Hass entstehen lassen. Die bösartige KP Chinas ist wirklich sehr schlecht, und in der nahen Zukunft wird sie sicherlich beseitigt werden. Aber wisst ihr, was es bedeutet, ein guter oder ein böser Mensch zu sein? Wenn dein Herz mit Hass und Bösem angefüllt ist, überlegt euch mal, was für ein Lebewesen bist du dann? Das wird sich in deinem Verhalten und sogar in deinem Aussehen zeigen, und andere Menschen werden das Böse in dir sehen. Ich meinte nicht, dass manche Dafa-Jünger sich nicht gut kultiviert haben. Die fertig kultivierte Seite ist schon abgetrennt. Solange du in der Menschenwelt noch menschliche Eigenschaften hast, wirst du schlechte Dinge und Gedanken haben, und je näher sich diese Dinge an der Oberfläche befinden, desto schlechter scheinen diese zu sein. Warum erklärt der Meister euch das Fa? Eben um euch das zu erklären und euch zu helfen, das zu verstehen.

Nichts hat sich geändert. Der Meister ist immer noch derselbe Meister, welcher er am Anfang war, und das Fa des Kosmos wird sich niemals ändern. (Starker Applaus.) Es ist nur so, dass während dieser Verfolgung, während dieser sogenannten Prüfung, manche von uns ihre Anhaftungen losgelassen haben und manche nicht, und manche haben ihre Anhaftungen sogar noch vermehrt. So haben sie sich eben während der sogenannten Prüfung verhalten. Ihr seid es, die sich verändern; es sind die Dafa-Jünger, die sich verändern. Und wenn du dich nicht in die positive Richtung veränderst, veränderst du dich mit Sicherheit in die negative Richtung.

Von der heutigen Situation her gesehen, hat sich die Lage insgesamt sehr stark verändert. Egal wem in der Geschichte „Zehntausend Jahre währendes Leben“ zugerufen worden ist, so konnte er doch nicht zehntausend Jahre lang leben. Alle haben sich nach eiserner Machterhaltung gesehnt, doch keiner hat sie erhalten. Dynastie für Dynastie ist vergangen und dieses rote Regime wird auch bald fallen. (Applaus) Niemand kann den Lauf der Geschichte ändern, denn diese wurde von den Gottheiten angeordnet. Wer versucht, sich gegen die Strömung der Geschichte zu stellen, wird sich zum Narren machen. Im Laufe der Geschichte hat es genug solcher Beispiele gegeben. Niemand kann die bösartige KP Chinas retten. Bis dahin gilt, je lockerer die Umgebung wird, desto mehr sollen die Dafa-Jünger auf ihre eigene Kultivierung achten. Und zwar deshalb, weil deine Anhaftungen, die du nicht erkennen kannst, dann leichter auftauchen können und es wahrscheinlicher ist, dass du diese wachsen lässt. Du musst auf jeden Fall auf der Hut sein. Egal wie die Situation auch ist, du musst darauf achten, dich zu kultivieren. Wenn du mit demselben Herzen, das du am Anfang hattest, bis zum Ende weitermachen kannst, wirst du zweifellos Erfolg haben. (Starker Applaus.)

Überlegt euch mal, seid ihr nicht dabei, euch selbst zu verändern? Die Prüfungen und Entbehrungen, welche die Dafa-Jünger durchlaufen haben, sind aus menschlicher Sicht betrachtet wie eine großartige Heldengeschichte, und aus göttlicher Sicht betrachtet, ist es wie ein Veredelungsprozess zu echtem Gold im Schmelzofen. Während der Kultivierung sieben große Wellen den Sand. All dies wird der Geschichte hinterlassen, vielleicht sogar für immer und ewig weiterüberliefert. (Applaus) Und wie auch immer die Dafa-Jünger in dieser Zeitspanne gehandelt haben, wenn diese Angelegenheit vorbei ist, wird es keine zweite Chance mehr geben, um sich zu korrigieren, denn das Böse wird nicht mehr existieren. Die bösen Lebewesen sind allmählich so weit beseitigt worden, dass sie machtlos sind; deshalb wird es keine weitere Gelegenheit für sie geben, euch noch einmal zu prüfen, oder dass ihr diesen Weg noch einmal geht. Was bis dahin gemacht worden ist, bleibt dann vielleicht so. Zum Glück ist diese Angelegenheit aber noch nicht abgeschlossen. Als Dafa-Jünger sollst du es gut machen, egal in welcher Situation du dich befindest, und es noch besser machen und deine Unzulänglichkeiten und die Dinge, die du nicht haben sollst, schnell beseitigen. Ganz gleich welchen Beruf du ausübst, welche hohe Position du auch hast oder zu welcher Gesellschaftsschicht du gehörst – die ganze menschliche Gesellschaft bildet den Rahmen für deine Kultivierung! Und das meine ich nicht im übertragenen Sinne. Wisst ihr, dass die Vorkehrungen seit Millionen und Abermillionen von Jahren getroffen worden sind? Die kleineren Kultivierungswege haben nur die Kultivierung in den Tempeln oder in den Bergen gekannt. Sie haben keine Ahnung, dass die ganze Menschheit eine Umgebung ist, die für die Dafa-Jünger geschaffen worden ist. Du kannst dich überall kultivieren; es kommt nur darauf an, wie du die Dinge handhabst.

Die politische Instabilität und die Veränderungen, die sich jetzt ereignen oder vielleicht noch vor uns liegen, könnten eure Aufmerksamkeit wirklich auf sich ziehen. Aber ich denke, da ihr als Dafa-Jünger die harten Prüfungen der letzten mehr als zehn Jahre überstanden habt, solltet ihr in der Lage sein, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Die Dinge, die in der Welt der Menschen geschehen, sind natürliche Veränderungen, die in der Welt der Menschen vorkommen. Und natürlich weiß ich, dass all diese Dinge auf das systematische Arrangement der Gottheiten zurückzuführen ist. So läuft das nun einmal. Mischt euch nicht in die Politik der gewöhnlichen Menschen ein und lasst euch nicht von den gewöhnlichen Menschen mitreißen. In den letzten Jahren haben uns viele Demokratie-Aktivisten und politische Organisationen unterstützt, und ihr habt an ihren Aktivitäten teilgenommen. Aber ihr müsst euch bewusst bleiben, dass ihr Kultivierende seid und wir uns nicht in politische Dinge einmischen. Es gibt größere und gewaltigere Dinge, die ihr tun müsst.

Die jüngsten Ereignisse in Hongkong haben große Auswirkungen, und viele Leute beobachten es mit großem Interesse. Die Medien können wahrheitsgemäß berichten, Leitartikel bringen und aufdecken, dass die bösartige Partei die Dafa-Jünger verfolgt. Durch die ehrliche und akkurate Berichterstattung über China, die aktuellen Ereignisse in Hongkong und über andere internationale Ereignisse ist die Epoch Times eine sehr bekannte Zeitung mit hoher Reputation geworden. Für Medienunternehmen ist es in Ordnung, über Nachrichten zu berichten und sie zu kommentieren, doch als einzelne Person können wir nicht einfach machen, was wir wollen. Ihr seid Kultivierende, also sollt ihr euch um eure Kultivierung kümmern und nicht um politische Konflikte. Das ist absolut so; das ist etwas, das sich nie ändern wird. Wenn dieser Weg nicht aufrichtig gegangen wird, wenn wir auch nur ein bisschen davon abweichen, ist die Menschheit am Ende, alle Hoffnung für die Menschheit verloren, und auch für den Kosmos. Die Lebewesen des ganzen Kosmos, sogar die Menschen, beobachten ganz genau, ob die Dafa-Jünger auf dem richtigen Weg bleiben.

Etwas Konkretes. Die Dafa-Jünger haben ein Dafa-Projekt nach dem anderen begonnen, und einige machen Geschäfte unter den gewöhnlichen Menschen und möchten Dafa unterstützen. Deshalb muss ich euch darauf hinweisen, dass eure Buchhaltung und eure Unterlagen klar und sauber sein müssen. Der Grund dafür ist, dass bei allem, was du tust, die menschliche Seite eines Dafa-Jüngers zu sehen ist, und wenn Menschen etwas tun, kommen die menschlichen Anhaftungen ins Spiel. Wenn du die Maßstäbe für dich selbst lockerst und Dinge so tust, wie es dir gefällt, sehen die Gottheiten die Sache aber nicht so wie du. Wenn die finanziellen Aktivitäten eines Dafa-Projekts nicht solide verwaltet werden und die Motive von jemandem wirklich nicht stimmen, dann werden die Sünden unermesslich groß sein. Denn das, was du getan hast, ist nicht nur ein persönlicher Makel, sondern untergräbt den Weg der Dafa-Jünger.

Es hat bereits solche Lektionen gegeben, und die Gottheiten sehen jetzt schon manche Leute anders an; diese merken es aber nicht, sind nicht aufmerksam genug und lassen sich immer noch hinreißen. Bei jedem Projekt der Dafa-Jünger, bei dem Geld im Spiel ist, müsst ihr ein strenges Buchhaltungssystem einrichten und dürft auf keinen Fall gegen geltende Gesetze verstoßen. Macht es auf die gleiche Weise wie die Unternehmen der gewöhnlichen Menschen. Ihr müsst so handeln! Ihr dürft auf keinen Fall einen krummen Weg einschlagen! Wenn es die Verfolgung nicht geben würde, würde ich euch gar nicht erst erlauben, diese Projekte zu machen.

Wenn ihr eine Firma gründen oder ein Projekt starten wollt, auch wenn ihr es nur als ein Projekt der Dafa-Jünger betrachtet, müsst ihr zuerst ein solides Buchhaltungssystem einrichten, bevor ihr beginnt! Sonst dürft ihr es nicht tun! Ihr müsst euch bei der Verwaltung streng nach den Regeln richten! Wenn der Meister über diese Angelegenheit spricht, muss es eingehalten werden. Ich weiß nicht, wann die alten Mächte euch schaden werden. Deshalb sage ich euch allen, ihr müsst diese Dinge unbedingt gut im Griff haben.

Noch eins, einige Dafa-Jünger machen, nachdem sie China verlassen haben, nicht die notwendigen Dinge. Warum sage ich das immer wieder? Weil die Anzahl der Praktizierenden, die China verlassen haben, die Anzahl der ursprünglich im Ausland lebenden Praktizierenden übersteigt. Nachdem sie China verlassen hatten, verschafften sich manche als Falun-Gong-Praktizierende Asyl, aber dann konzentrierten sie sich auf ihr Privatleben und beteiligten sich nicht mehr an den Aktivitäten, um die Menschen zu erretten. Menschen zu erretten, ist allerdings die Verantwortung eines Dafa-Jüngers, welcher du dich auf keinen Fall entziehen kannst! Wenn die alten Mächte dich wirklich für nicht akzeptabel halten, bist du in Gefahr! Das ist deshalb so, weil du nur deswegen hergekommen bist. Manche Dafa-Jünger haben es in China nicht gut gemacht und sich auch nicht gut kultiviert, und nachdem sie ins Ausland gegangen sind, haben sie immer noch so viele menschliche Anhaftungen! Wenn sie zusammenkommen, verursachen sie Konflikte und mischen sich überall ein. Sie haben noch so viele menschliche Anhaftungen, und manche sind nicht im Geringsten dazu übergegangen, das zu tun, was die Dafa-Jünger tun sollen. Wenn du aber nicht hingehst, um die Menschen zu erretten, dann bist du auch kein Dafa-Jünger. Denn das ist die Verantwortung der Dafa-Jünger.

Obwohl ich das nun alles gesagt habe, wird dich niemand zwingen, das zu tun. Kultivierung ist allein deine Sache. Wenn du aufhören willst, dich zu kultivieren, ist das in Ordnung. Was die alten Mächte mit dir machen werden, ist deren Sache. Einige konnten das, was sie während der Verfolgung erlebt hatten, nicht ertragen und wünschten sich ein Leben in Ruhe und Sicherheit. Jetzt, wo sie im Ausland ein ruhiges Plätzchen gefunden haben, fangen sie an, ein bequemes Leben zu führen. Es ist in Ordnung, dein verwundetes Herz heilen zu lassen, aber du musst tun, was ein Dafa-Jünger tun muss; die Zeit wartet auf niemanden.

Wenn wir sehen, wie sich die Situation insgesamt verändert hat, können wir erkennen, dass die Maschinerie der bösartigen Partei so lange weiterlaufen wird, bis sie sich auflöst oder die Verfolgung von Falun Gong beendet. Ihre großen und kleinen Rädchen drehen sich weiterhin und die Verfolgung greift an verschiedenen Orten immer noch um sich. Mancher Verfolger ist zur Einsicht gekommen und hat aufgehört; sie scheinen jetzt sogar recht positiv eingestellt zu sein. Das spiegelt die größeren Veränderungen insgesamt wider. Das liegt also nicht daran, dass die bösartige Partei mit der Verfolgung von Falun Gong aufgehört hat. Das hat sie nicht getan, also ist ihre Maschinerie auch noch in Betrieb. Das, was geschieht, spiegelt sich in der Einstellung der Menschen gegenüber den Dafa-Jüngern wider und ist in vielen Regionen ziemlich oft aufgetreten. In einigen Fällen besuchten Polizeibeamte des Büros 610, welche die Dafa-Jünger verfolgt hatten, sogar Familien von Praktizierenden, um ihnen zu sagen, dass sie sie in Ruhe lassen werden und wie leid es ihnen tut. Aber ich sage euch, das ist keine offizielle Richtlinie, sondern deren persönliche Handlung. Vielleicht wurde das durch aufrichtige Gedanken verursacht, vielleicht ist es aber auch eine List, weil sie Angst haben, dass sie nach dem Ende dieser Kampagne gesucht werden könnten.

Auf jeden Fall verändert sich die Lage insgesamt. Doch wie auch immer sich die Lage verändert, du bist ein Kultivierender. Habe ich nicht bereits am Anfang der Verfolgung gesagt, wenn sich ein Herz nicht bewegt, werden zehntausend Unruhen besiegt? Manche haben das so verstanden, dass man zu Hause bleiben und nicht heraustreten soll, und sind zu Hause geblieben. Die Gesamtsituation ändert sich. Die schreckliche Situation der Verfolgung kann wirklich auf die menschlichen Anhaftungen einwirken, genau so wie auch eine günstige Situation die menschlichen Anhaftungen antreiben kann. Wenn sich das Herz und der Geist leicht durch äußere Veränderungen beeinflussen lassen, sind die Auswirkungen für einen Kultivierenden ernst!

Viele Praktizierende haben vielleicht noch Fragen und haben so einen weiten Weg zurückgelegt, um hierherzukommen. Der Meister kann die Dinge nur allgemein erklären. Ich gebe euch etwas Zeit, sodass ihr Fragen stellen könnt. (Starker Applaus.) Allerdings sollt ihr als Dafa-Jünger keine Fragen stellen, wie beispielsweise warum es bei dir zu Hause diese und jene Schwierigkeit gibt oder warum dein Körper auf diese oder jene Weise Karma abbaut. Wenn du mir solche Fragen stellst, werde ich dir einfach sagen, du erlebst das, weil du ein Kultivierender bist, und weil du ein Kultivierender bist, sind diese Dinge – ob sie nun positiv oder negativ erscheinen – alle gut. (Starker Applaus.) Das alles ist deshalb so, weil es für dich arrangiert worden ist, damit du dich auf deinem Kultivierungsweg erhöhen kannst.

Okay, als Nächstes könnt ihr Fragen stellen. (Starker Applaus.) (Der Meister setzt sich hin.)

Li Hongzhi

16. Oktober 2014

(Anmerk. der Redaktion: Aktualisiert August 2021)