(Minghui.org) Eine 60-jährige Einwohnerin von Chengdu, Provinz Sichuan, wurde kürzlich wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (etwa 1.200 Euro) verurteilt.
Zhong Fangqiong, geboren im August 1965, besaß früher ein Transportunternehmen. Sie wurde am 7. Juli 2024 verhaftet und in die Haftanstalt der Stadt Chengdu gesperrt. Am 18. November 2025 verurteilte das Bezirksgericht Xindu die Falun-Dafa-Praktizierende. Sie hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.
Es war nicht das erste Mal, dass Zhong wegen ihres Glaubens ins Visier genommen wurde. Sie praktiziert seit März 1999 Falun Dafa und führt ihre Genesung von ihrem angeborenen kavernösen Hämangiom (großes Gefäßgeschwulst) sowie von einer schweren Durchblutungsstörung des Gehirns darauf zurück. Seit Beginn der Verfolgung im Juli 1999 wurde sie mehrfach wegen ihres Glaubens verhaftet und inhaftiert. Nach einer Festnahme am 14. Juni 2000 wegen der Veröffentlichung eines Artikels, der die Verfolgung anprangerte, wurde sie zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt. Sie wurde im Frauenarbeitslager Nanmusi brutal gefoltert, zudem wurde ihre Haftstrafe um drei Monate verlängert.
Zhong verbüßte außerdem zwei Haftstrafen mit einer Gesamtdauer von elf Jahren: sieben Jahre von September 2007 bis September 2014 und vier Jahre von Oktober 2016 bis Oktober 2020. Nach ihrer zweiten Gefängnishaft zog Zhong 2020 bei ihrem Bruder ein, wo sie jedoch ständig von Polizei, Regierungsbeamten und Gemeindemitgliedern schikaniert wurde. So auch am 26. September 2022, als über 20 Polizisten, Dorfbeamte und Gemeindemitglieder das Haus ihres Bruders durchsuchten. Nachdem sie keine Materialien im Zusammenhang mit Falun Dafa gefunden hatten, installierten sie eine Überwachungskamera vor seinem Haus.
Am 26. April 2023 wurde Zhong erneut von mehr als zehn Beamten schikaniert. Zhang Hu und Hu Jianguo, Parteisekretär bzw. Mitarbeiter des Wohnkomitees von Yucha, riefen ihren Bruder am 2., 4. und 13. Juni 2023 an und wiesen ihn an, sie aus der Wohnung zu werfen. Nachdem Zhong zu ihrem Sohn gezogen war, rief der Gemeindemitarbeiter Hu Jianguo ihn an und befahl ihm, tägliche virtuelle Treffen zwischen seiner Mutter und der Behörde zu organisieren.
Damit die Behörden aufhören, ihren Bruder und Sohn zu schikanieren, tauchte Zhong unter, nur um am 7. Juli 2024 erneut verhaftet und wegen ihres Glaubens angeklagt zu werden.
Frühere Berichte:
Wegen ihres Glaubens erneut angeklagt: 59-Jährige aus Sichuan saß bereits elf Jahre im Gefängnis
Nach zweiter Inhaftierung untergetaucht, um erneuter Festnahme oder Schikane zu entkommen
Neue Schikanen: Frau muss sich dreimal täglich vor Überwachungskamera stellen
Gnadenlose Brutalität in der Xinjin Gehirnwäsche-Einrichtung
Chengdu City Intermediate Court Persecutes Practitioners
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Chengdu Dafa Practitioner Ms. Zhong Fangqiong Brutally Tortured by Unlawful Police