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„Die Kunst von Zhen Shan Ren“ berührt die Herzen vieler Belgier (Teil II)

20. Januar 2026 |   Von Tang Rong, Minghui-Korrespondent

(Minghui.org)

Teil I

Die internationale Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren“ (Wahrhaftigkeit Güte Nachsicht) fand vom 12. Dezember 2025 bis zum 11. Januar 2026 in Belgien statt. Sie war im I’ILOT Saint-Michel neben dem berühmten Place Saint-Lambert in Lüttich zu sehen.

Die Ausstellung lockte zahlreiche junge Leute und Studenten an, die sich die Gemälde ansahen und die Beschreibungen lasen. Anschließend unterzeichneten viele von ihnen die Petition, die Peking auffordert, die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa in China zu beenden.

Die Kunstausstellung zieht zahlreiche junge Leute und Studenten an

Besucher unterzeichnen eine Petition, die Peking auffordert, die Verfolgung von Falun Dafa zu beenden

Zwei Schwestern aus England tief berührt

Allegra und Sublime Tehamba, zwei Schwestern und Studentinnen aus England, fanden, dass die Gemälde ihnen ein gutes Gespür für die Realität der Situation in China und die Auswirkungen der anhaltenden Verfolgung von Falun Dafa vermitteln würden.

„Die Gemälde sind wunderschön und professionell ausgeführt, die Beschriftungen daneben äußerst informativ. Die Dame, die ehrenamtlich durch die Ausstellung führt, hat uns die Bedeutung der Bilder erklärt. Das war sehr hilfreich, da ich bis heute gar nicht gewusst habe, dass es diese Gemälde gibt. Es ist sehr inspirierend“, lobte Allegra.

Sublime stimmte ihr zu. Die Kunstwerke seien sehr bewegend, bekräftigte sie und ergänzte: „Sie beinhalten starke Emotionen, man kann nachempfinden, was die in den Gemälden dargestellten Menschen durchgemacht haben.“

Allegra war besonders von dem Gemälde berührt, das ein kleines Mädchen zeigt, das die Asche seiner Eltern in den Händen hält. „Es ist sehr eindrücklich – die Augen des Mädchens sind voller Trauer. Ich konnte mich kaum davon lösen.“

Sublime stand tief bewegt vor dem Gemälde, das zeigt, wie einem Falun-Dafa-Praktizierenden, der an seinem Glauben festhält, bei lebendigem Leib von einem Arzt ein Organ entnommen wird. Das Bild erschütterte sie, weil es die menschliche Reaktion auf Leben und Tod so eindringlich und authentisch darstellt.

„Der Künstler hat den Moment eingefangen, in dem der Arzt erkennt, dass er etwas Schreckliches getan hat, und sich schuldig fühlt“, sagte sie. „Gleichzeitig deckt das Werk die Grausamkeit derjenigen auf, die weiterhin Böses begehen.“

Als sie über das Gemälde sprach, das eine ältere Frau zeigt, die ihren Sohn in den Armen hält, hob sie besonders deren Hände hervor: „Sie sind sehr detailliert gemalt – man erkennt sofort, dass diese Frau jeden Tag hart arbeitet. Das Bild bringt ihren unbezwingbaren Geist und die Härten ihres Lebens eindrucksvoll zum Ausdruck.“

Besonders ansprechend fand Allegra die Gemälde, die verschiedene Welten und Dimensionen darstellen. „Sie sind faszinierend und wecken den Wunsch, mehr über ihre Bedeutung zu erfahren“, fand sie.

Student möchte der Verfolgung ein Ende setzen

Guilherme aus Brasilien studiert in Belgien. Seinen ersten Eindruck von den Gemälden beschrieb er als „überwältigend“.

Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien wunderbar und rein, fand er und fügte traurig hinzu: „Leider unterdrückt die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) diese Prinzipien.“ Er empfand die Botschaft der Gemälde nicht als abstrakt, sondern als eng mit dem Leben eines jeden Menschen verbunden. „Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind für jeden wichtig. Diese Werte sind im Umgang mit anderen unerlässlich“, betonte er.

Guilherme empfand die in den Gemälden dargestellte Gesellschaft unter der Herrschaft der KPCh als sehr bedrückend. „Das Traurige ist, dass manche Menschen unter dem chinesischen Regime nicht so leben können, wie sie gerne möchten. Sie werden verfolgt, weil sie inneren Frieden suchen und friedlich mit anderen zusammenleben wollen. Das ist ungerecht“, erklärte er. „Ich wünschte, wir könnten etwas tun, um die Verfolgung und die Unterdrückung der Menschen zu beenden, die einfach nur ihr Leben leben wollen. Die Gemälde sind ausdrucksstark und zeigen deutlich, wie die Verfolgung das Leben eines ganz normalen Menschen verändert hat.“

Am meisten beeindruckte ihn das Gemälde mit spielenden Kindern im Regen. „Dieses Bild hat mich zutiefst berührt. Auf den ersten Blick zeigt es spielende Kinder, doch zugleich vermittelt es eine tiefere Botschaft: Jeder wünscht sich ein normales, einfaches Leben – und genau das wurde ihnen genommen.“

Für Guilherme bestand die zentrale Botschaft der Ausstellung darin, dass niemand die Augen vor der realen Verfolgung verschließen oder sich davon distanzieren sollte.

Durch die Kunstausstellung erkannte Guilherme, dass Kunst eine wichtige Methode sein kann, die Realität aufzudecken und das Gewissen zu wecken. „Ich habe eine sehr klare und wichtige Botschaft gelernt“, fasste er seine Eindrücke zusammen.