(Minghui.org) Die internationale Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren“ (Wahrhaftigkeit Güte Nachsicht) fand vom 12. Dezember 2025 bis zum 11. Januar 2026 in Belgien statt. Sie war im I’ILOT Saint-Michel neben dem berühmten Place Saint-Lambert in Lüttich zu sehen. Die ausgestellten Werke stammen von Künstlern, die Falun Dafa praktizieren. In ihren Arbeiten vermittelten die Künstler ihr Verständnis von „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ und vom Sinn des Lebens. Gleichzeitig veranschaulichten sie die Ausdauer und das Mitgefühl von Praktizierenden, die durch die Kommunistische Partei Chinas verfolgt werden.
Viele Besucher betrachteten die Gemälde und waren berührt davon, wie die Praktizierenden trotz der Verfolgung an ihrem Glauben festhielten. Ein Besucher meinte: „Es ist eine Geschichte über Güte, über spirituelle Praxis und über die Kraft, innere Reinheit selbst inmitten von Leid zu bewahren.“ Einige Ausstellungsgäste erwarben Falun-Dafa-Bücher mit den Titeln „Zhuan Falun“ und „Falun Gong“. Mehr als 1.000 Menschen unterzeichneten eine Petition gegen die Verfolgung.



Besucher betrachten die Gemälde der Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren“ in Lüttich, Belgien. Die Kunstwerke waren dort vom 12. Dezember 2025 bis zum 11. Januar 2026 zu sehen.
Die Spiritualität der Gemälde
Bernadette arbeitet seit vielen Jahren als Kunstrestauratorin und Malerin. Sie verweilte lange in der Ausstellungshalle und betrachtete jedes Gemälde eingehend. Ihr Blick war konzentriert und tief bewegt. Gelegentlich zeigte sie auf ein Gemälde und besprach es leise mit ihren Freunden.
„Das ist eine fantastische Ausstellung, ich war wirklich sehr angetan davon“, bekundete Bernadette. „Man spürt in jedem Gemälde eine starke Spiritualität.“ Die Ausstellung habe sie nicht nur künstlerisch, sondern auch spirituell berührt: „Diese Werke bieten eine sehr tiefgründige Interpretation von Religion und der spirituellen Welt. Jedes Gemälde vermittelt etwas Tiefgründiges und ermöglicht es dem Betrachter, zur Ruhe zu kommen und es wirklich zu erleben.“
Die Hauptbotschaft der Ausstellung sei eindeutig: „Sie wollen, dass die Menschen sich verändern, ihre Denkweise ändern, friedlicher werden, andere lieben, teilen und sich darum bemühen. Ohne Anstrengung ändert sich nichts.“
Die Verfolgung des Glaubens entlarven
Arthur Traska sprach über seine Eindrücke beim Betrachten der Gemälde und darüber, wie tief sie ihn in seinem Verständnis von Glauben, Menschlichkeit und Philosophie berührt haben.
Er sei von den Techniken der frühen Werke beeindruckt gewesen. „In einigen Werken scheinen die Hände oder Objekte aus der Leinwand herauszugreifen, und diese Nutzung der räumlichen Tiefe ist sehr fesselnd. Ich schätze das sehr“, betonte Arthur und fügte hinzu, dass ihn ein Werk, das dieselbe Person auf verschiedenen Existenzebenen darstellt, besonders beeindruckt habe, das Gemälde mit dem Titel „Mit reinem Herzen die göttliche Ebene erreichen“. Ihn beeindruckten die verschiedenen Erscheinungsformen der Person in dem Gemälde.
„Zutiefst verstörend“ fand er das Gemälde „Illegale Organentnahme“, das einen Chirurgen zeigt, der einem lebenden Praktizierenden das Herz entnimmt.
Nachdem er mehr über den Hintergrund des Gemäldes erfahren hatte, äußerte er, dass zwar einige Religionen Verfolgung erfahren hätten, „es aber schockierend ist, dass ein Regime eine Religion systematisch verfolgt und sogar Organentnahmen durchführt“.
Arthur sah in den Werken nicht nur das Leid der Betroffenen, sondern auch den Mut der Gläubigen. Er sagte, dass sie trotz der Gefahr an die Öffentlichkeit getreten seien, um über die Verfolgung aufzuklären und die Wahrheit zu verbreiten. Ein Gemälde mit dem Titel „Licht der Nacht“ zeige Praktizierende, die nachts Informationen an öffentlichen Orten anbrächten. Frauen würden Flugblätter in Briefkästen verteilen und hätten ihre Kinder mit dabei. Diese unerschütterliche Beharrlichkeit sei genau die spirituelle Stärke, die in den Werken zum Ausdruck komme.
Die Welt braucht Frieden, Liebe und Mut
Manuel und Marie Cruz aus Spanien schilderten ihre Eindrücke von der Kunst und der darin zum Ausdruck kommenden Spiritualität. Sie betonten, dass diese Gemälde neben ihrer visuellen Schönheit auch eine wichtige und tiefgründige Bedeutung trügen.
Die Werke zeigten, dass die Praktizierenden trotz der brutalen Verfolgung durch die KPCh den Falun-Dafa-Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ treu blieben. Für Marie lautete die Botschaft der Gemälde: „Die Welt braucht Frieden, Liebe und Mut.“ Obwohl einige Werke den Tod thematisierten, sei ihre spirituelle Kraft deutlich spürbar.
Auf die Frage, warum die Gemälde sie so tief berührten, erklärte Manuel, die Botschaft sei sehr eindringlich. „Sie repräsentiert den Geist – eine spirituelle Existenz jenseits des Bewusstseins.“ Er wollte ein Foto mit seinem Lieblingsgemälde machen, um dieses bewegende Erlebnis festzuhalten.
Europäischer Künstler sieht Hoffnung auf Wiedergeburt
Celine Cedric, ein europäischer Künstler, schilderte seine Sicht auf die Kunst und Spiritualität der Werke. Für ihn handelte es sich nicht nur um eine Kunstausstellung, sondern um eine tiefgründige Darstellung von Realität, Leid und Wiedergeburt.
Am meisten beeindruckte ihn ein Gemälde eines kleinen Mädchens mit dem Titel „Ruf der Unschuld“. „Für mich ist dies das wichtigste Gemälde der gesamten Ausstellung. Es zeigt ein kleines Kind, vermutlich eine Tochter. Das Werk steht in engem Bezug zur heutigen Realität und vermittelt eine wunderschöne, zugleich aber zutiefst traurige Botschaft.“ Er betonte, dass diese Trauer keine leere Emotion sei, sondern eine kraftvolle, fühlbare Ausdrucksform, die sich direkt mit der Wirklichkeit auseinandersetze. Gerade deshalb sei das Gemälde so bedeutsam und berührend.
Außerdem sprach er über ein hochformatiges Gemälde, das Wandel und Hoffnung darstelle. Darin sehe er vor allem Hoffnung, „den Glauben, dass eines Tages etwas Neues, Schönes und Kraftvolles entstehen wird – eine Kraft, die die Menschen befreien und ihnen ermöglichen kann, sich auszudrücken und in Freiheit zu leben“.
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