Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Einige Gedanken zum Thema „Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken“

24. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Der Meister erklärt:

„Wir sagen, Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken. Der Unterschied in diesem einzigen Gedanken wird auch unterschiedliche Folgen mit sich bringen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 205)

Mir ist bewusst, dass unterschiedliche Gedanken zu unterschiedlichen Folgen führen können. Die Erfahrungsberichte von Mitpraktizierenden auf Minghui.org (die globale Kommunikationsplattform für Dafa-Jünger) haben mich dazu angeregt, über einen eigenen Vorfall vor einigen Jahren nachzudenken. Ich möchte nun meine Gedanken offenlegen, die vom Fa abgewichen waren. Damit möchte ich mich selbst daran erinnern und Mitpraktizierende davor warnen, solche Angelegenheiten als unbedeutend abzutun.

Eines Tages Ende 2019 bereitete ich das Abendessen vor, bevor mein Mann von der Arbeit nach Hause kam. Ich weichte seine schmutzige Wäsche in einem Becken ein. Als mein Mann heimkam, setzten wir uns zum Essen hin. Da ich zuerst fertig war, stand ich auf, um seine Wäsche zu waschen. Dabei bemerkte ich, dass mein Mann noch trank. Als ich seinen zufriedenen Gesichtsausdruck sah, kam mir der Gedanke: „Wann wäscht er endlich mal meine Wäsche?“ Damals ahnte ich noch nicht, dass dieser Gedanke nicht mit dem Fa übereinstimmte. Drei Tage später erlitt ich einen schweren Schlaganfall, der meine rechte Körperhälfte lähmte. Infolgedessen musste mein Mann tatsächlich die Wäsche waschen und kochen.

Diese karmische Belastung durch Krankheit ermahnte mich, das Fa fleißiger zu lernen, es zu rezitieren und abzuschreiben. Während mich das Fa stetig reinigte, erkannte ich, dass meine eigenen unaufrichtigen Gedanken das Böse in mein Leben gebracht hatten. Dieser eine Gedanke barg so viele menschliche Anhaftungen wie Groll, Neid, Verbitterung, das Verlangen nach Gemütlichkeit und Glück sowie das Trachten nach Belohnung.

Im Rückblick auf die Jahre meiner spirituellen Praktik wurde mir bewusst, dass ich Zeit verschwendet und mich nicht wirklich kultiviert hatte. Ich hatte nur versucht, ein guter Mensch zu sein, was ich nun zutiefst bereue.

Einige Tage später besuchten mich Mitpraktizierende aus einer anderen Region. Sie sandten aufrichtige Gedanken für mich aus und halfen mir, mein Verständnis des Fa zu vertiefen. Ich bedauerte zutiefst, ihre kostbare Zeit verschwendet, Falun Dafa in Verruf gebracht und einen negativen Einfluss auf die Errettung der Lebewesen in meiner Umgebung ausgeübt zu haben. Ich versicherte ihnen, dass es mir gut gehen und ich mich allmählich erholen würde. Während der gesamten Prüfung betrachtete ich meinen Zustand niemals als Krankheit, sondern erkannte, dass der Meister mich dadurch dazu anleiten wollte, mich zu erhöhen.

Damals glaubte ich, mein Glaube an Falun Dafa sei unerschütterlich. Daher war ich zuversichtlich, dass ich genesen würde. Jetzt erkenne ich, dass mein Gedanke an eine „langsame“ Genesung nicht aufrichtig war. Er offenbarte mir, dass ich das Fa nach jahrelangem Lernen nicht wirklich erkannt und die Fa-Prinzipien nicht klar verstanden hatte, weshalb ich bei Prüfungen hilflos war. Obwohl ich mich als Falun-Dafa-Praktizierende bezeichnete, trug ich die Fa-Prinzipien wirklich in mir? Inwieweit entsprachen meine Handlungen dem Fa? Ich hatte nie ernsthaft über diese Fragen nachgedacht.

Im Bewusstsein, dass die Mission der Falun-Dafa-Praktizierenden darin besteht, den Menschen zu helfen, Falun Dafa sowie die wahren Umstände der Verfolgung zu verstehen, hatte ich stets mein Bestes gegeben, keine Gelegenheit ungenutzt zu lassen. Nun jedoch lag ich im Bett und konnte nichts tun, was in mir starke Schuldgefühle auslöste.

Gleichzeitig tauchte ein anderer Gedanke auf: „Du solltest eine Pause machen, du warst all die Jahre erschöpft.“ Damals erkannte ich nicht, dass auch dieser Gedanke nicht mit dem Fa übereinstimmte – geschweige denn, dass ich ihn zurückwies.

Durch vermehrtes Fa-Lernen erholten sich sowohl mein Körper als auch mein Geist und meine Gedanken richteten sich allmählich wieder auf das Fa aus. Ich erkannte, dass der Gedanke, „eine Pause zu machen“, von den alten Mächten eingepflanzt worden war, um meinen Willen in der Kultivierung zu untergraben und mich herabzuziehen. Ich wollte nicht ruhen, während meine Mitpraktizierenden unermüdlich damit beschäftigt waren, die Tatsachen über Falun Dafa zu verbreiten. Ich musste die drei Dinge weiterhin tun und diese negativen Gedanken entschieden zurückweisen. In der Kultivierung gibt es keine Pausen – selbst ein Moment der Nachlässigkeit kann den alten Mächten ermöglichen, eine solche Lücke auszunutzen.

Folglich hatte mein Gedanke an eine langsame Genesung die dahinterstehenden alten Mächte gestärkt. Obwohl viele meine Genesung als Wunder ansahen, kämpfte ich weiterhin mit den falschen Zuständen meines Körpers, die mich daran hinderten, die drei Dinge richtig auszuführen. Dennoch gab ich meine Kultivierung nicht auf.

Als der Meister meinen festen Willen zur Kultivierung und meine aufrichtigen Bemühungen sah, mich im Fa zu läutern, entfernte er vieles Negative aus mir und rettete mich ein weiteres Mal. Meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister für seine barmherzige Rettung lässt sich kaum in Worte fassen.

Ich werde das Fa in der mir verbleibenden Zeit fleißig und tiefgründig lernen und jeden Gedanken und jede Anschauung beseitigen, um sämtliche Arrangements der alten Mächte vollständig abzulehnen. Ich werde jeden negativen Faktor beseitigen, der mich daran hindert, dem Meister bei der Fa-Bestätigung zu helfen. Ich werde weiterhin eine wahre Schülerin des Meisters sein.

Bitte weist mich gütig auf alles hin, was nicht mit dem Fa übereinstimmt.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.