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Jeden mit Güte behandeln

27. Januar 2026 |   Von Jing Lian, einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit mehr als zwanzig Jahren. Weil der Meister mich beschützt und gestärkt hat und mir barmherzige Hinweise gab, konnte ich in meiner Kultivierung standhaft bleiben und mein vorgeschichtliches Gelübde erfüllen. Das Licht von Falun Dafa erhellt mein Leben.

Falun Dafa schenkt mir ein neues Leben

1992 wurde ich in die Personalabteilung der Zentrale meines Unternehmens versetzt. Zwei Kollegen waren befördert worden und arbeiteten nun in Tochterunternehmen. Nachdem sie gegangen waren, wurden keine neuen Mitarbeiter eingestellt, sodass ihre gesamte Arbeit mir zugewiesen wurde.

Mein Mann erkrankte im Alter von 32 Jahren an Hepatitis. Er war Leiter der Vertriebsabteilung und oft auf Geschäftsreisen. Dadurch musste ich alle Hausarbeiten allein erledigen. Unser Kind litt zudem an einer chronischen Krankheit. Wir suchten deswegen örtliche Krankenhäuser sowie Kliniken in Peking auf. Ich ging sogar in den Tempel, um Buddha zu bitten, mein Kind zu heilen. Ich gab viel Geld für die Ärzte und die medizinischen Behandlungen aus.

Nach fünf Jahren Arbeit war ich körperlich und seelisch erschöpft. Eines Tages fehlte mir jede Kraft, mir war schwindelig, mein Blutdruck war hoch und ich hatte Herzprobleme. Ich ging zur Untersuchung ins Krankenhaus. Während ich auf die Ergebnisse wartete, zeigte mir die Ärztin ein Buch, das Zhuan Falun. Sie schlug die erste Seite auf und sagte, dies sei ihr Meister. Sein Gesicht kam mir so vertraut vor. Ich hatte das Gefühl, ihm schon einmal irgendwo begegnet zu sein, wusste aber nicht mehr wann und wo. Die Ärztin las den Untertitel auf der ersten Seite und reichte mir dann das Buch. Ich begann weiterzulesen. Anschließend teilte sie mir mit, dass ich an Knochenwucherung leiden würde. Ich fragte sie, ob ich mir das Buch ausleihen dürfe, und nahm es mit nach Hause.

Noch in derselben Nacht las ich das Zhuan Falun zu Ende und erkannte, dass ich schon lange genau auf dieses Buch gewartet hatte. Die Lehre des Meisters erleuchtete mich. Ich hatte den Weg in meine ursprüngliche Heimat gefunden.

Als ich 17 Jahre alt war, wollte ich mich in den Bergen kultivieren. Mit 40 wurde ich Laienbuddhistin, hatte jedoch keinen Meister. Nun hatte ich endlich meinen Meister gefunden. Ich freute mich wie ein Kind. Als ich das Foto des Meisters im Buch betrachtete, liefen mir die Tränen unkontrolliert über das Gesicht. Ich sah, wie das Foto des Meisters immer größer wurde. Mein Zimmer war von goldenem Licht erfüllt. Das Foto verwandelte sich in verschiedene Erscheinungen des Meisters. Der Meister zeigte mir auch einige meiner früheren Leben. In einem Leben war ich eine westliche Prinzessin, umgeben von vielen Menschen in einem Garten. In diesem Leben bin ich auch so unkompliziert und direkt wie eine Westlerin.

Ich werde den 11. April 1997 nie vergessen, denn an diesem Tag begann mein neues Leben!

Innerhalb von zwanzig Tagen las ich das Zhuan Falun drei Mal. Alle meine Krankheiten verschwanden, obwohl ich die Übungen noch gar nicht praktiziert hatte. Ich war wie verwandelt. Meine Familie staunte über diese Veränderung. Meine Eltern und meine Tochter begannen ebenfalls, Falun Dafa zu praktizieren. Unser Familienleben wurde harmonisch und war mit Freude erfüllt. Auch mein Mann profitierte von Falun Dafa. Er erholte sich ganz ohne medizinische Behandlung von seinen Krankheiten. Danke Meister, dass Sie meine ganze Familie gerettet haben!

Ich gab das Zhuan Falun meinen Kollegen und Freunden. Einige reichten das Buch nach dem Lesen an ihre Familien weiter. Während einer dreistündigen Mittagspause sahen sich acht Kollegen die Video-Vorträge des Meisters im Besprechungsraum an und praktizierten anschließend gemeinsam die Übungen im Büro. Wir arbeiteten engagiert und beschwerten uns nie. Meine Kollegen sagten, ich sei voller Energie. Diese zwei Jahre waren die glücklichste und gesegnetste Zeit in meinem Leben. Ich werde sie für immer in meinem Herzen bewahren!

Einen jungen Mann im Schnee retten

Der Meister sagt:

„Die wahren Umstände erklären, die Menschen erretten – das ist eben das, was ihr machen sollt. Etwas anderes braucht ihr nicht zu machen. Auf dieser Welt braucht ihr nichts anderes zu erreichen.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York, 14. Mai 2015)

In einer Nacht fiel dichter Schnee. Als ich mit meinem Fahrrad unterwegs war, sah ich einen jungen Mann im Schnee liegen, neben ihm sein Elektrofahrrad. Ich hielt an, stieg von meinem Fahrrad ab und ging zu ihm hinüber. Ich versuchte, ihn hochzuziehen, aber er fiel erneut zu Boden. Ich klopfte ihm sanft den Rücken ab und wiederholte dabei im Stillen die Worte „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“

Er kam lange Zeit nicht zu sich. Ich versuchte, vorbeifahrende Fahrzeuge anzuhalten, in der Hoffnung, dass jemand helfen würde. Mehr als zehn Autos fuhren vorbei, niemand hielt an. Ich rief laut: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut! Meister, helfen Sie mir!“ Bald darauf hielt Alan, ein junger Mann, mit seinem Fahrrad an und fragte, was passiert sei. Er suchte nach dem Handy des Bewusstlosen in dessen Tasche und rief ein Familienmitglied an. Bald darauf kam ein Angehöriger. Alan sagte zu ihm: „Diese Frau kam gegen 8 Uhr hier vorbei und sah ihn im Schnee liegen. Sie stützte ihn auf ihrem Bein ab und blieb fast drei Stunden lang bei ihm.“

Die ganze Familie war sehr dankbar; sie bedankten sich wiederholt bei mir. Ich erklärte ihnen, dass mein Meister uns lehrt, rücksichtsvoll zu sein. Sie fragten, wer mein Meister sei. Daraufhin erklärte ich ihnen die wahren Umstände über Falun Dafa und riet ihnen, aus der Kommunistischen Partei (KPCh) und ihren Unterorganisationen auszutreten. Sie waren einverstanden. Ich bat sie außerdem, den jungen Mann, wenn er aufwachte, über den Parteiaustritt zu informieren und ihm zu sagen, er solle sich die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ merken und rezitieren.

Lebewesen wie Familienangehörige behandeln

An einem Sommermorgen im Jahr 2024 ging ich nach unten, um den Müll wegzubringen. Dabei sah ich Tianli, die einen Verband hatte, und sehr erschöpft wirkte. Sie sagte: „Ich hatte gerade eine Operation und bin aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen. Der Mann meiner Schwester ist gestorben. Sie sind alle zum Krematorium gefahren. Ich bin hergekommen, um die Wohnung zu putzen und für meine Schwester alles zusammenzupacken.“ Ich sagte: „Ich komm mit und helfe dir. Du bist gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden und noch sehr schwach. Du solltest dich schonen. Sag mir einfach, was zu tun ist. Ich erledige es.“

Als wir die Wohnung ihrer Schwester betraten, waren bereits vier Nachbarn dort. Sie alle wussten über Falun Dafa und die Verfolgung durch die KPCh Bescheid. Gemeinsam packten wir alles zusammen, nahmen die nicht mehr benötigten Sachen und brachten sie nach unten in den Müll. Die letzten beiden Sachen trug ich allein nach unten. Als ich zurückkam, hörte ich Tianli sagen: „Menschen, die Falun Gong praktizieren, sind wirklich sehr nett.“ Die Nachbarn ergänzten: „Wir verstehen uns auch gut mit ihr. Sie ist immer sehr freundlich zu uns.“

Ich nutzte diese Gelegenheit und erklärte Tianli die wahren Umstände. Ich erzählte ihr, dass Falun Dafa ein aufrichtiges Fa ist, das sich in mehr als 100 Ländern verbreitet hat, und dass die KPCh Falun Dafa verleumdet, um Hass unter den Chinesen zu schüren. Ich erklärte ihr, was die KPCh ist und warum man aus ihr und ihren Unterorganisationen austreten sollte. Daraufhin wollte sie ihre Mitgliedschaft bei den Jungen Pionieren beenden.

Sie erzählte mir, dass ihre Familienmitglieder beim Gericht und beim Komitee für Politik und Recht arbeiten. Ich sagte ihr, sie solle ihnen ausrichten, dass sie Falun-Dafa-Praktizierende nicht verfolgen dürften, da dies eine große Sünde sei, und dass sie gesegnet würden, wenn sie die Praktizierenden gütig behandeln.

Tianli nickte und sagte, sie würde sich meine Worte merken und weitergeben.

Der Meister rettet viele meiner Nachbarn

Am 30. April 2024 ging ich gegen 17 Uhr ohne besonderen Grund zu meiner Nachbarin Ling (Pseudonym). Sie öffnete die Tür, wirkte sehr schwach und bekam kaum Luft. Ich klopfte ihr sanft auf den Rücken und bat sie, die Worte „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte, und Nachsicht sind gut“ gemeinsam mit mir zu wiederholen. Nach einer Weile ging es ihr besser, doch dann spuckte sie Blut.

Ich bat unsere Nachbarn, Da Hai und seine Frau, zu uns zu kommen. Wir riefen auch Lings Tochter an. Als die Nachbarn eintrafen, hingen bereits Lings Augen und Mundwinkel herab. Wir drei wiederholten erneut die Worte und baten den Meister um Hilfe. Kurz darauf normalisierten sich Lings Mund und Augen wieder.

Lings Tochter kam um 20 Uhr. Wir erzählten ihr, was geschehen war. Gegen 20.30 Uhr hatte sich Ling fast vollständig erholt. Wir waren sehr froh. Ling sagte zweimal: „Danke, Meister.“

Xiao Yue ist meine Nachbarin. Sie ist sehr freundlich. Ihre ganze Familie ist aus der KPCh und ihren Unterorganisationen ausgetreten.

Im April 2024 stürzte sie in einem Supermarkt und verletzte sich am Knie. Nach ihrer Operation besuchte ich sie und brachte ihr einen MP3-Player und Kopfhörer. Ich spielte für sie die Audio-Vorträge des Meisters ab und bat sie, aufmerksam dem Fa des Meisters zuzuhören, dann werde sich der Meister um sie kümmern.

Täglich besuchte ich sie und brachte ihrer Mutter manchmal kleine Snacks mit. Xiao Yue hörte sich täglich das Fa des Meisters an und ihr Zustand verbesserte sich von Tag zu Tag. Sie war wieder guter Dinge und sehr zuversichtlich.

Zwei Monate später konnte sie an Krücken gehen. An einem frühen Abend übte sie draußen gerade das Gehen, als ich herunterkam. Ich half ihr und sagte: „Lass die Krücken weg, ich helfe dir beim Gehen.“ Während wir gemeinsam gingen, wiederholten wir die beiden Sätze. Nach einer Weile konnte sie selbständig laufen. Ihre Familie war überglücklich und Xiao Yue bedankte sich wiederholt bei mir. Ich sagte: „Der Meister hat dir geholfen. Bitte danke dem Meister.“ Sie sagte: „Danke, Meister.“

Die Wachleute gütig behandeln

Unsere Fa-Lerngruppe trifft sich seit 17 Jahren bei mir. Immer wenn ein neuer Wachmann in unserer Wohnanlage anfängt, erkläre ich ihm die Fakten über die Verfolgung von Falun Dafa.

Eines Tages war ich im Aufenthaltsraum der Wachleute. Jemand erwähnte, dass der Wachmann keine Decke habe. Ich brachte ihm eine und sagte: „Es wird immer kälter. Nehmen Sie bitte diese Decke.“ Er bedankte sich mehrmals.

Als seine Frau im nächsten Frühjahr den Bettbezug wusch, stellten sie fest, dass es sich um eine neue Decke gehandelt hatte. Ich erzählte ihm, dass meine Tochter sie mir geschenkt habe. Da sagte er: „Sie haben mir von den Austritten erzählt. Bitte helfen Sie mir, aus der KPCh und den Jungen Pionieren auszutreten.“

Nach seinem Austritt war er sehr positiv eingestellt. Zuvor hat er nie Informationsmaterialien angenommen, doch nun nahm er welche und bat mich sogar, einem Nachbarn auch etwas zu geben. Er sagte: „Alle sagen, dass Sie ein guter Mensch sind. Sie behandeln jeden gut.“ Ein anderer Wachmann sagte: „Von allen Menschen sind Sie diejenige, die das Leben am besten versteht.“