Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Die Verbrechen von Huo Min, Parteisekretär und Präsident des Obersten Volksgerichts der Provinz Shandong

27. Januar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten

(Minghui.org) Am 10. Dezember 2025, dem Tag der Menschenrechte, reichten Falun-Dafa-Praktizierende aus 48 Ländern eine weitere Liste von Parteifunktionären ein, die an der Verfolgung von Falun Dafa beteiligt waren. Die Praktizierenden fordern von ihren Regierungen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, ihnen und/oder ihren Familienangehörigen die Einreise zu verweigern und ihr Vermögen einzufrieren.

Zu den Tätern zählt auch Huo Min, Parteisekretär und Präsident des Obersten Volksgerichts der Provinz Shandong.

Informationen zum Täter

Vollständiger Name des Täters: Huo (Nachname) Min (Vorname)Geschlecht: männlichLand: ChinaGeburtsdatum/Geburtsjahr: April 1964Geburtsort: Bezirk Gaoyao, Stadt Zhaoqing, Provinz Guangdong

Titel oder Position

Januar 2023 bis heute: Parteisekretär und Präsident des Obersten Volksgerichts der Provinz Shandong sowie Dekan des Richterseminars Shandong

Im Januar 2018 wurde Huo Min zum Parteisekretär und Generalstaatsanwalt der Volksstaatsanwaltschaft der Provinz Fujian ernannt. Zuvor amtierte er als Vorsitzender Richter und Vizepräsident der Ersten Strafkammer des Obersten Volksgerichts der Provinz Guangdong, Präsident und Parteisekretär des Mittleren Volksgerichts Shenzhen derselben Provinz sowie Vizepräsident und stellvertretender Parteisekretär des Obersten Volksgerichts der Provinz Guangdong.

Hauptverbrechen

Seit seinem Amtsantritt als Parteisekretär und Präsident des Obersten Volksgerichts der Provinz Shandong im Januar 2023 hat Huo Min die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden aktiv umgesetzt. Er forderte wiederholt, dass die Gerichte in der gesamten Provinz „streng gegen Sektenverbrechen vorgehen“ und sich „aktiv am Kampf gegen Sekten beteiligen“. Infolgedessen wurden zahlreiche Falun-Dafa-Praktizierende in Shandong rechtswidrig verurteilt.

Minghui.org-Berichten zufolge wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2025 mindestens 540 Falun-Dafa-Praktizierende in der Provinz Shandong verfolgt. 66 von ihnen wurden verurteilt, darunter zwei mit achtjährigen Haftstrafen. Zehn der Verurteilten waren über 80, der älteste sogar 90 Jahre alt.

Im Jahr 2024 wurden 112 Falun-Dafa-Praktizierende in der Provinz Shandong verurteilt. Die längste Strafe betrug acht Jahre, der älteste Verurteilte war 81 Jahre alt.

Im Jahr 2023 wurden in der Provinz Shandong mindestens 149 Falun-Dafa-Praktizierende verurteilt. 35 von ihnen waren über 60 Jahre alt, acht sogar über 80. Die älteste Verurteilte war die 89-jährige Pan Yuelan, die jüngste die 35-jährige Zhang Xia. Die über 80-jährige Li Jinghua erhielt vom Bezirksgericht Zhangdian eine Haftstrafe von 3,5 Jahren.

Unter den verurteilten Praktizierenden sind mindestens vier verstorben, entweder in Haft oder kurz nach ihrer Freilassung. Viele andere wurden infolge der Misshandlungen während der Haft verletzt, behindert oder psychisch krank.

I. Ausgewählte Todesfälle

Fall 1: 56-jährige Frau aus Shandong stirbt wenige Tage nach Einlieferung ins Gefängnis

Xu Haihong, aus Qingdao, Provinz Shandong, wurde am 10. September 2023 verhaftet und im Gefängnis Pudong inhaftiert. Im Oktober 2023 wurde sie zu 16 Monaten Haft verurteilt und um den 6. Dezember 2023 herum in das Frauengefängnis der Provinz Shandong verlegt. Drei Tage später verstarb sie. Sie war 56 Jahre alt.

Fall 2: Todesmeldung: 71-Jähriger stirbt einen Tag nach Verurteilung

Guo Shuqun aus dem Kreis Guan, Provinz Shandong, wurde 2023 wegen der Verteilung von Informationsmaterialien über Falun Dafa verhaftet und am 27. November 2024 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Polizei brachte ihn in die Haftanstalt Tianmayuan und behielten ihn einige Stunden dort, bevor sie ihn in der Nacht nach Hause schickten. Er starb am nächsten Tag gegen 11 Uhr.

Fall 3: Krebspatientin in lebensbedrohlichem Zustand aus Gefängnis entlassen, vier Monate später tot

Li Fengying, eine 52-jährige Einwohnerin des Landkreises Wulian wurde am 23. August 2024 in lebensbedrohlichem Zustand aus dem Gefängnis entlassen. Vier Monate später – am 31. Dezember 2024 gegen 4 Uhr – starb sie.

Li war am 10. Oktober 2022 verhaftet worden, weil sie mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. Am 15. Mai 2023 wurde sie zu acht Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20.000 Yuan (etwa 2.400 Euro) verurteilt. Trotz ihres schlechten gesundheitlichen Zustandes als Folge der Folter in der Haftanstalt der Stadt Rizhao befahl das Gericht des Landkreises Wulian am 8. August 2023 ihre Verlegung in das Frauengefängnis der Provinz Shandong.

Wenige Tage nach ihrer Aufnahme im Gefängnis wurde Li eilig in das Krankenhaus gebracht. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr Lymphoma (Krebs im Lymphsystem) und Gebärmutterhalskrebs. Ihr Gesuch auf Freilassung zur medizinischen Behandlung wurde abgelehnt. Sie und ihre Familienmitglieder lehnten eine Chemotherapie ab, doch das Gefängniskrankenhaus zwang sie trotzdem zu der Behandlung. Danach wurde sie von Tag zu Tag schwächer. Als ihre Familie sie besuchte, brauchte sie mehr als eine Stunde, um das kurze Stück zum Besuchsraum zu gehen.

Da Lis Zustand sich zunehmend verschlechterte, ließ das Gefängnis sie am 23. August 2024 schlussendlich zur medizinischen Behandlung frei. Vier Monate später starb sie.

Fall 4: Tot nach vier Monaten Folter im Gefängnis – Freilassung zur medizinischen Behandlung konnte 63-Jährige nicht mehr retten

Lin Jianping aus der Stadt Qixia, Provinz Shandong, wurde im März 2023 verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Mitte Oktober 2024 wurde sie erneut in Gewahrsam genommen, um ihre Strafe abzuleisten. Während ihrer Haft wurde sie gefoltert und am 30. Januar 2025 zur medizinischen Behandlung freigelassen. Sie starb am 13. Februar 2025 im Alter von 63 Jahren.

II. Ausgewählte Verurteilungsfälle

Fall 1: Gericht verurteilt innerhalb eines Tages 21 Personen – sie praktizieren alle Falun Dafa (Stadt Rizhao, Provinz Shandong)

Am 3. März 2023 lancierten die Polizeibehörde der Stadt Rizhao sowie die Staatssicherheitsabteilung die Operation „303-Sonderfall.“ Im Rahmen dieser Operation wurden am 12. und 13. Mai rund 50 Praktizierende festgenommen und die meisten von ihnen später zu Haftstrafen verurteilt. 21 Praktizierende, darunter Hong Meishuang, Guo Xin und Jiang Haibo, standen vom 4. bis 6. Dezember vor dem Kreisgericht Wulian und wurden am 25. Dezember zu Haftstrafen von ein bis fünfeinhalb Jahren verurteilt.

Fall 2: Kältefolter: Ehemaliger stellvertretender Schulleiter verliert in Haft das Bewusstsein

Liu Jinguo, ein 49-jähriger Mann aus der Stadt Linyi, Provinz Shandong, wurde im November 2023 verhaftet und später zu vier Jahren Haft verurteilt. Im Juli 2024 sperrte man ihn in das Gefängnis der Provinz Shandong in der Hauptstadt Jinan. Zwischen September und Oktober 2024 musste er um 6 Uhr morgens aufstehen und durfte erst um 1:30 Uhr zu Bett gehen.

Am 17. Januar 2025, mitten im kältesten Winter, zogen die Wärter Liu nackt aus, gaben ihm nur ein dünnes Bettlaken zum Zudecken und öffneten dann das Fenster, damit er fror, nur weil er sich weigerte, die Häftlingsuniform zu tragen. Der Häftling, der ihn überwachen sollte, zitterte selbst mit einer dicken Jacke. Nach einem ganzen Tag des Frierens verlor Liu das Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Weil er sich nach Beginn der Verfolgung weigerte, Falun Dafa aufzugeben, wurden ihm das Unterrichten wie auch Beförderungen oder Auszeichnungen untersagt. 2017 wurde er entlassen. Vor seiner letzten Haftstrafe erhielt Liu zwei weitere Haftstrafen, darunter eine dreijährige Haftstrafe im Jahr 2016 und eine weitere einjährige Haftstrafe im Jahr 2022.

Während seiner ersten beiden Haftstrafen wurde Liu gefoltert. Er musste stundenlang mit dem Gesicht zur Wand stehen oder sitzen, war lautem Lärm ausgesetzt, wurde drei Tage lang mit einem Gurt an einen Stuhl gefesselt und zwangsernährt. Er verlor mehrmals das Bewusstsein und erlitt Gedächtnisverlust.

Fall 3: Witwe aufgrund gefälschter Beweise zu 3,5 Jahren Haft verurteilt

Yu Caiyun, eine 76-jährige Witwe aus der Stadt Yantai, Provinz Shandong, wurde im November 2023 zu dreieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von 15.000 Yuan (etwa 1.800 Euro) verurteilt. Die Polizei fabrizierte Zeugenaussagen als „Beweise“, um ihr etwas anzuhängen.

Yu wurde am 20. Juli 2023 festgenommen, weil sie auf einem Jahrmarkt mit Menschen über Falun Dafa gesprochen hatte. Am 30. Oktober 2023 fand ihr Prozess vor dem Bezirksgericht Mouping statt. Nach der Anhörung besuchte Yu die beiden Zeugen der Anklage, die in ihrem Prozess erwähnt wurden: Fang Yujing (lebt im Dorf Lijia) und Qu Xiaoguang (gebürtig aus dem Dorf Shangpan, der von Zeit zu Zeit Gelegenheitsjobs außerhalb der Stadt erledigt). Die Polizei behauptete, beide hätten sie wegen der Verteilung von Informationsmaterialien über Falun Dafa angezeigt. Fang und Qu bestritten entschieden, sie jemals angezeigt zu haben oder aufgefordert worden zu sein, etwas gegen sie zu unterschreiben. Sie erkannte, dass die Polizei Beweise gegen sie erfunden hatte.

Ein Regierungsangestellter überbrachte Yu das Urteil am 27. November 2023. Das Gericht hatte dieses Urteil erlassen, ohne eine weitere Anhörung abzuhalten, obwohl einer seiner Angestellten das Fehlen von Beweisen eingeräumt hatte.

Das Urteil umfasste zwei weitere Zeugen der Anklage, Kong Qingming und Xue Qianhui. Außerdem wurden Informationen aus der Anklageschrift wiederholt, darunter auch, welche Gegenstände am 11. Mai und 20. Juli aus Yus Wohnung beschlagnahmt worden waren. Die Anzahl der beschlagnahmten Gegenstände unterschied sich jedoch von den Angaben in der Anklageschrift. Außerdem tauchte im Urteil ein neuer Name auf, Xu Jianshan. Xu soll Zeuge beider Polizeirazzien gewesen sein.

Die Identität der drei neuen „Zeugen“ – Kong, Xue und Xu – wurde im Urteil nicht genannt.

Fall 4: Sieben Personen bis zu acht Jahren Haft verurteilt, weil sie Falun Dafa praktizieren (Laizhou, Provinz Shandong)

Das Stadtgericht von Laizhou in der Provinz Shandong hat am 20. Mai 2024 sieben Einheimische verurteilt, weil sie Falun Dafa praktizieren. Lin Hongjie wurde zu acht Jahren Haft und einer Geldstrafe von 40.000 Yuan (etwa 4.800 Euro) verurteilt. Xie Qingcai erhielt fünf Jahre und eine Geldstrafe von 20.000 Yuan (etwa 2.400 Euro). Die Frauen Teng Qinghua und Fang Ruiqin sowie Herr Gao Rijun wurden zu je drei Jahren und 10.000 Yuan (etwa 1.200 Euro) Geldstrafe verurteilt. Feng Guoping (w) wurde zu drei Jahren mit vier Jahren Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan verurteilt. Pan Zhaohua (w) wurde zu eineinhalb Jahren und einer Geldstrafe von 5.000 Yuan (etwa 600 Euro) verurteilt.

Im November erhob die Staatsanwaltschaft von Laizou Anklage gegen die sieben Praktizierenden. Die angeklagten Praktizierenden standen am 29. November 2023 und am 15. Mai 2024 gemeinsam vor Gericht in Laizhou, bevor sie verurteilt wurden.

Fall 5: Acht Bürger wegen ihres Glaubens bis zu sieben Jahren Haft verurteilt (Kreis Yuncheng, Provinz Shandong)

Acht Einwohner des Kreises Yuncheng, Provinz Shandong, wurden am 10. Juli 2024 festgenommen, als sie gemeinsam die Lehre von Falun Dafa lasen. Sie wurden später von der Staatsanwaltschaft Yuncheng angeklagt und im Dezember 2024 vom Ersten Gericht von Yuncheng verurteilt.

Die 57-jährige Cui Jun, ehemalige Angestellte einer Eisenwarenfirma, wurde zu sieben Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20.000 Yuan (etwa 2.500 Euro) verurteilt.

Die 60-jährige Chen Chengge wurde zu sechs Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (etwa 1.250 Euro) verurteilt.

Der 72-jährige Zhu Lingdian und die 71-jährige Jia Suqin, beide Landwirte, wurden zu je vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan verurteilt.

Die 75-jährige Xia Ruiying, pensionierte Angestellte der Materialproduktionsfabrik Yuncheng, sowie die 79-jährige Hou Yuchun, Landwirtin, wurden zu je dreieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan verurteilt.

Die 68-jährige Fan Airong, pensionierte Angestellte der Baumwolltextilfabrik Yuncheng, wurde zu einem Jahr Haft und einer Geldstrafe von 5.000 Yuan (etwa 600 Euro) verurteilt.

Die 54-jährige Chen Fengjuan, pensionierte Angestellte des städtischen Bauamtes, wurde zu einem Jahr Haft und einer vom Gericht nicht genannten Geldstrafe verurteilt.

Fall 6: Ein Blinder und seine 85-jährige Frau inhaftiert – nur weil sie Falun Dafa praktizieren

Am 26. August 2022 wurden Wei Jiuxiang, 82, und seine Frau Zhang Yanmiao, 85, aus dem Kreis Mengyin, Provinz Shandong, verhaftet. Wei war einige Jahre vor seiner Verhaftung erblindet und erwerbsunfähig geworden. Er und seine Frau wurden im Jahr 2024 zu vier Jahren Haft verurteilt. Sie wurden zunächst nicht umgehend zum Strafantritt aufgefordert, doch die Polizei nahm Wei um den 20. Mai 2025 und Zhang am 26. Mai zuhause fest. Zhang befindet sich derzeit im Frauengefängnis der Provinz Shandong. Wei ist im Gefängnis der Provinz Shandong inhaftiert. Beide Gefängnisse befinden sich in der Hauptstadt Jinan.

Fall 7: Vier ältere Falun-Dafa-Praktizierende am selben Tag ins Gefängnis überstellt (Gemeinde Jiuzhai, Provinz Shandong)

Vier Einwohner der Gemeinde Jiuzhai, Kreis Mengyin in der Provinz Shandong, wurden am 26. März 2025 ins Gefängnis gesperrt.

Yang Yudong, 84, wurde 2025 zu vier Jahren Haft verurteilt.

Die Männer Ma Fumin (77), Wang Zaigong (83) und Zhao Shenglian (76, Geschlecht unbekannt) wurden am 1. April 2024 von der Staatsanwaltschaft des Kreises Yinan angeklagt und am 14. Mai vor Gericht gestellt.

Ma wurde zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20.000 Yuan verurteilt. Wang erhielt drei Jahre Haft mit fünf Jahren auf Bewährung und eine Geldstrafe von 30.000 Yuan. Zhaos Urteil lautete: drei Jahre Haft mit vier Jahren auf Bewährung und eine Geldstrafe von 20.000 Yuan.