Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

[Fa-Konferenz in Kanada 2026] Egal wie schwierig es auch sein mag, es gibt immer einen Weg da heraus

13. Oktober 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in Kanada

(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, verehrter Meister! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!

Unser Social-Media-Projekt sah sich in letzter Zeit mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Von Ende 2025 bis Mitte dieses Jahres durchlebten wir eine weitere herausfordernde Phase.

Ab Ende Dezember 2025 kam es auf verschiedenen Social-Media-Plattformen zu erheblichen Veränderungen. Zunächst begann Plattform A, die Reichweite unserer Werbe-Beiträge einzuschränken; dann erfuhr Plattform B eine umfassende Algorithmusänderung. Es gab noch weitere Veränderungen. Es wurde extrem schwierig, Gangjing World in den sozialen Medien zu bewerben, und die bisherigen Methoden waren nicht mehr wirksam. Das führte zu einem starken Rückgang der Zugriffszahlen, und das gesamte Projekt geriet erneut in eine schwierige Phase.

Viele Praktizierende waren verwirrt und ratlos. Einige wurden passiv und zögerlich, während andere das Projekt aufgaben. Auch ich stand unter starkem Druck. Angesichts des anhaltenden Rückgangs der Zugriffszahlen überkam mich ein beklemmendes Gefühl: Wenn das so weiterginge, wie könnte ich dann den Koordinatoren und den Bemühungen meiner Mitpraktizierenden gegenübertreten? Wenn ich Ressourcen in Anspruch nähme, ohne das Ziel der Aufklärung über die wahren Umstände und der Errettung von Menschen zu erreichen, würde ich vom aufrichtigen Weg eines Kultivierenden abweichen. Mir wurde klar: Jetzt musste ich nach innen schauen und mich selbst korrigieren.

Weil ich diesen inneren Druck verspürte, bekam ich gesundheitliche Probleme und konnte nicht einmal an den Abendtreffen teilnehmen. Ich war oft ängstlich, und manchmal gelang es mir nicht, meine Xinxing im Umgang mit anderen Praktizierenden aufrechtzuerhalten. Mein Tonfall war manchmal vorwurfsvoll, und ich kritisierte sie sogar scharf. Mein Verhalten war alles andere als friedlich.

Ein Austausch mit einem langjährigen Praktizierenden

Das Projekt steckte in einer Krise, und da ich die technische Leitung innehatte, war mir klar, dass dies mit meinem Kultivierungszustand zusammenhängen musste. Aber wo genau lag das Problem? Ich sprach mit einer langjährigen Praktizierenden aus der Gegend. Ich hoffte, sie würde mir offen meine Probleme aufzeigen. Sie ging sehr taktvoll vor und sagte, meine aufrichtigen Gedanken seien unzureichend. Das Projekt wurde durch das Konzept der „Beschränkungen des Datenverkehrs“ stark eingeschränkt, doch wir hatten dieses Konzept akzeptiert und glaubten nicht daran, dass aufrichtige Gedanken es überwinden könnten.

„Warum nutzt du nicht aufrichtige Gedanken, um es zu negieren?! Sende aufrichtige Gedanken aus, um diese Störung zu beseitigen!“, sagte sie.

Ihre Worte regten mich zum tiefen Nachdenken an. Als ich über die letzten Monate nachdachte, fiel mir auf, dass ich jedes Mal, wenn ich an den Gruppentreffen teilnahm, Mitpraktizierende wiederholt sagen hörte, dass sich die sozialen Medien veränderten – sie schränkten unsere Beiträge ein und wirkten sich negativ auf unsere Bemühungen aus. Mein Denken war davon beeinflusst worden. Ich dachte: Ja, es ist normal, dass sich soziale Medien verändern. Wenn wir die Fakten mithilfe der Medien der gewöhnlichen Menschen erläutern, müssen sich unsere Methoden diesen Veränderungen anpassen. Diese Einschränkungen könnte vorübergehend sein; vielleicht wird sich die Lage nach einer Weile wieder normalisieren.

Die Zugriffszahlen gingen weiter zurück. Gab es wirklich ein Problem mit meiner Kultivierung?

Einen Ausweg finden

Auf der Podiumsdiskussion von NTDTV sagte der Meister:

„Dem Anschein nach ist euch nun der aufrichtigste Weg überlassen worden, jedoch ist er sehr eng. Es wird sehr schwierig sein, wenn man sich mit dem Herzen auf falsche Weise einsetzt oder unrichtige Methoden einsetzt. Der Weg ist sehr eng. Es sieht so aus, als ob es nicht ginge, aber es geht.“ (Fa-Erklärung während der Podiumsdiskussion von NTDTV, 06.06.2009)

Meiner Auffassung nach haben wir einen Weg, der zwar unwegsam erscheint, den wir aber dennoch beschreiten können. Wo also liegt mein Weg?

Wir können nicht auf diesen Weg warten, und ein Wendepunkt wird sich auch nicht von selbst einstellen. Anfang Februar beschloss ich, einen Weg zu finden, beginnend mit Twitter, wo die Zugriffszahlen deutlich zurückgegangen waren. Ich ging mehrere Probleme gleichzeitig an: Erstens begann ich, kurze, ansprechende Videos als meine Hauptbeiträge zu nutzen; zweitens nahm ich eine Reihe von Anpassungen an allen Werbe-URLs vor, um den Mechanismus zur Traffic-Begrenzung des Datenverkehrs von Twitter nicht auszulösen; und drittens recherchierte ich, wie sich die Bearbeitung von Kurzvideos, das Posten, das Beantworten von Kommentaren und die Effizienzanalyse mithilfe von Software automatisieren lassen. Nach etwa drei Wochen schien sich mein Twitter-Account zu verbessern, mit einem deutlichen Anstieg der Follower und der Aufrufe meiner Beiträge.

Als ich dem Twitter-Team jedoch die Fortschritte erläuterte, fiel das Feedback verhalten aus. Einige wenige Mitarbeiter probierten meine Methode aus und gaben an, dass sie zu einem erheblichen Rückgang der in ihrem System erfassten Klicks geführt habe, weshalb sie zu ihrem ursprünglichen Ansatz zurückkehrten.

Einige Wochen später, Mitte März, entwickelte ich eine ausgereifte Methode und erstellte ein einfaches, benutzerfreundliches Tool zur Videobearbeitung. Außerdem zeigte ich, dass mein eigener Account alle zwei Wochen durchschnittlich 1.000 Follower dazugewann. Das bewegte schließlich einige meiner Kollegen im Twitter-Team zum Handeln. Nach einer Weile erzielten einige Accounts ähnliche Ergebnisse wie ich, was das Vertrauen aller stärkte, und immer mehr Kollegen schlossen sich an.

Es reichte jedoch nicht aus, dass nur wenige Konten die BeschränkungenTraffic-Drosselung erfolgreich überwunden hatten, da der generierte DatenverkehrTraffic immer noch begrenzt war und unserdas tägliches Traffic-Ziel weiterhin schwer zu erreichen war. Deshalb entwickelten wir erneut eine bahnbrechende Strategie: Wir boten bestimmten Praktizierenden eine persönliche Einzelbetreuung an, halfen ihnen, die Einschränkungen nacheinander zu überwinden, überzeugten sie davon, ihre Denkweise zu ändern, zeigten ihnen, wie es geht, und demonstrierten die Auswirkungen des richtigen Ansatzes. Auf diese Weise begann der Traffic der Praktizierenden zu steigen, und nach und nach erholte sich der Gesamt-Traffic. Dieser Prozess war wirklich mühsam. Da ältere Praktizierende die Hauptkraft in unserem Projekt sind – viele von ihnen sind über 70 und 80in den Siebzigern und Achtzigern –, lernen sie neue Dinge relativ langsam und benötigen wiederholte Erklärungen. Manchmal vergessen sie, was ihnen gesagt wurde, dann wird es erneut erklärt, und es treten ständig Probleme auf, die wir dann nacheinander angehen.

Während bei Plattform A endlich deutliche Fortschritte erzielt wurden, kommt es bei Plattform B auf vielen Seiten nach wie vor zu StillstandDrosselungen. Die Nutzer zögern, Beiträge zu veröffentlichen, aus Angst, ihre Seiten könnten eingeschränkt oder sogar gesperrt werden. Das gesamte Facebook-Team stagnierte, und die Zugriffszahlen waren sehr niedrig.

Abwarten bringt keine Veränderung, also beschloss ich, eine andere Lösung für Plattform B zu finden. Ab Mai richtete ich meine eigene Seite auf Plattform B ein und übernahm dabei denselben Ansatz für Beiträge wie bei Plattform A. Um Zeit beim Posten zu sparen, entwickelte ich zudem ein Tool, das den Vorgang vereinfacht. Damit können Nutzer Beiträge mit nur wenigen Klicks von Plattform A auf B hochladen und so mit einem Aufwand zwei Vorteile erzielen. In der Praxis stellte ich fest, dass Plattform B gar nicht so viele Einschränkungen hat, wie ich mir vorgestellt hatte. Im Gegenteil: Plattform B eignet sich tatsächlich sehr gut für Werbezwecke, zumal der Einstieg relativ einfach ist. Als wir mit der Arbeit an dieser Seite begannen, stellte ich fest, dass sie innerhalb von zwei bis drei Wochen die Besucherzahlen einiger unserer früheren Seiten erreichte oder sogar übertraf. Das B-Team folgte diesem Beispiel, und die Ergebnisse waren bemerkenswert: Der gesamte Traffic stieg deutlich an.

Nach monatelangen anhaltenden Bemühungen hat das Team verschiedene Hindernisse überwunden, seine Denkweise geändert und schließlich einen Weg gefunden weiterzukommen. Die Zugriffszahlen des Projekts haben ihren höchsten Stand aller Zeiten erreicht.

Angesichts einer so großen Herausforderung stellte ich mir die Frage: Wo genau lag das Problem? Ich habe über mich selbst nachgedacht. In den letzten ein bis zwei Jahren habe ich mich hauptsächlich auf den Aufbau der Plattform und die Entwicklung von Tools konzentriert: Ich habe selbst nichts gepostet. Stattdessen habe ich Aufgaben delegiert und das Team selbst Lösungen finden lassen. Als technischer Leiter des Projekts handelte ich unverantwortlich.

Rückblickend waren die Einschränkungen, die die sozialen Medien unseren Werbekonten, Communities und Seiten auferlegten – bis hin zu Konto- und Seiten-Sperren –, der entscheidende Faktor. Dies hatte schwerwiegende psychischeologische Auswirkungen auf das gesamte Team und führte zu einem Mangel an aufrichtigen Gedanken, negativen Einstellungen und sogar zu Angst. Für Kultivierende sind dies alles Anhaftungen. Als unsere Angst besonders stark war, beeinträchtigte dies unsere Bemühungen, Menschen zu erretten, erheblich.

Wenn ich genauer darüber nachdenke: Warum fehlen uns aufrichtige Gedanken. Und warum verspüren wir sogar Angst, wenn wir mit solchen Situationen konfrontiert werden? Ich denke, dass da immer noch aus Egoismus viele Ängste bestehen, wie: die Angst, dass unsere Konten oder Homepages gesperrt werden; die Angst, jahrelange Arbeit an diesen Konten und Homepages zu verlieren; die Angst, zur Verantwortung gezogen zu werden; die Angst, herabgewürdigt zu werden, wenn Probleme auftreten, usw. Solche menschlichen Anschauungen können lösbare Probleme leicht zu schwierigen Hindernissen machen.

Darüber hinaus stelle ich bei der Aufklärung der Tatsachen und der Errettung von Menschen unter den gewöhnlichen Menschen fest, dass sich bestimmte VorgehensweisenPraktiken, Erfahrungen, Hilfsmittel und Methoden manchmal etabliert und als wirksam erwiesen haben. Allerdings bleiben die Dinge selten unverändert; diese etablierten VorgehensweisenPraktiken können irgendwann veraltet oder unwirksam werden. Wenn man darauf besteht, daran alten Vorgehensweisen festzuhalten, und nicht bereit ist oder Angst hat, Durchbrüche zu erzielen und neue Ideen und Lösungen zu finden, schafft dies ebenfalls ein Hindernis, das die Arbeit der Errettung von Menschen behindert oder sogar zum Stillstand bringt.

Auf der Sitzung von The Epoch Times In seinem Vortrag bei der „Fa-Erklärung auf der Sitzung von The Epoch Times“ sagte der Meister:

„Je mehr ihr den Schwierigkeiten Aufmerksamkeit schenkt, desto schwieriger wird die Sache. Denn die Erscheinung resultiert aus dem eigenen Herzen, die Sache wird einfach noch schwieriger. Der Spruch „Die Erscheinung resultiert aus dem eigenen Herzen“ hat noch diese Bedeutung. Denn du hast die Schwierigkeiten höher bewertet und dich niedriger eingeschätzt. Haltet jene Sachen nicht für zu wichtig. Die Errettung der Menschen ist so eine große Sache. Ihr sollt das tun, was ihr tun sollt. Das Herz soll ruhig und solide bleiben. Wenn ihr einer Sache begegnet oder etwas hört, was euch nicht unbedingt gefällt, sollt ihr es euch nicht zu Herzen nehmen. Macht offen und aufrichtig das, was ihr machen sollt. Lasst euch nicht von dem Häretischen stören und bewegen, dann werden die schlechten Faktoren bei euch nicht auftauchen. Das Böse ist folglich winzig und ihr seid dagegen groß und eure Gedanken sind ebenfalls auch stark. Es ist wirklich immer so.“ (17.10.2009)

Tatsächlich hat uns der Meister bereits das Prinzip „Gutes und Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken“ vermittelt und erklärt, wie Kultivierende mit Schwierigkeiten und Problemen umgehen sollten. Es ist nur so, dass wir oft vergessen, was der Meister gelehrt hat. Deshalb stolpern wir auf unserem Weg und fallen hin.

Schlussbemerkung

Während meiner Kultivierung hatte ich manchmal das Gefühl, in eine Wüste zu gehen, umgeben von Schwierigkeiten, ohne den Weg da heraus sehen zu können. Dies könnte eine entscheidende Gelegenheit für mich sein, mich in meiner Kultivierung zu erhöhen: Es ist eine Prüfung meiner, um zu sehen, ob ich aufrichtigen Gedanken habe, ob ich Schwierigkeiten durchstehen kann und ob ich standhaft bleiben kann. Da wir Schüler des Meisters sind, wacht der Meister stets über jeden einzelnen von uns. Deshalb wird es ganz sicher eine Lösung geben! Der Schlüssel liegt darin, ob wir zu 100 % unerschütterlichen Glauben haben, ob wir ruhig und fleißig nach diesem Weg suchen und ob wir es wagen, unsere alten, tief verwurzelten menschlichen Anschauungen loszulassen und einen neuen Weg zu beschreiten.

Der Meister sagte:

„Als ich mich früher kultiviert habe, haben mir viele große Meister gesagt: „Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ Es ist wirklich so. Probiert es doch später einmal aus. Wenn du wirklich in bitterer Not steckst oder dabei bist, einen Pass zu überwinden, versuch es mal. Wenn es schwer zu ertragen ist, versuch doch mal, es zu ertragen. Wenn es unmöglich erscheint oder man glaubt, dass es nur schwer möglich ist, versuch es mal und schau, ob es tatsächlich unmöglich ist oder nicht. Wenn du das wirklich schaffen kannst, wirst du feststellen, dass wieder Licht am Ende des Tunnels erstrahlt.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 480 f.)

Wenn wir auf Schwierigkeiten stoßen, kommt es nicht darauf an, wie schwer oder scheinbar unüberwindbar das Problem selbst ist, sondern darauf, ob wir aufrichtige Gedanken und die Entschlossenheit besitzen, einen Weg da heraus zu finden. Wir sollten uns daran erinnern: „Nichts ist wirklich unerträglich oder unmöglich.“ Keine Schwierigkeit kann uns auf unserem Weg der Kultivierung und der Errettung von Menschen aufhalten.

Dies sind einige meiner jüngsten Kultivierungserfahrungen. Bitte weist mich freundlich darauf hin, wo ich mich noch erhöhen muss.

Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!