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[Europäische Fa-Konferenz 2026] Vertrauenssprünge

8. Oktober 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden aus Italien

(Minghui.org) Ehrwürdiger Meister, Mitpraktizierende,

mit Freude, aber nicht ohne Mühe schreibe ich diesen Erfahrungsbericht. Ich habe sehr davon profitiert, anderen bei vergangenen europäischen Fa-Konferenzen zuzuhören, wie sie ihre Erfahrungen teilten – manchmal war ich zu Tränen gerührt –, doch ich hatte immer das Gefühl, dass ich selbst nichts Interessantes zu berichten hätte. Das änderte sich erst, als ich in mich ging und erkannte, dass dies eine sehr egoistische Haltung war, die meiner egoistischen Lebenseinstellung entsprach.

Um 2005 herum kam ich durch Mitbewohner zum ersten Mal mit Falun Dafa in Berührung. Meine damalige Freundin – heute meine Frau – interessierte sich sofort dafür und begann es zu praktizieren. Ich brauchte mehrere Jahre dafür, doch schließlich, an meinem Hochzeitstag, dem 10. Juni 2012, sagte ich zu meiner Frau, dass ich gemeinsam mit ihr das Buch Zhuan Falun lesen wolle.

Von diesem Tag an war mein Leben nicht mehr dasselbe. Innerhalb weniger Monate gelang es mir, meine ungesunden Gewohnheiten und Laster aufzugeben. Die Vorteile, die ich durch das Lernen der Lehre erhielt, zeigten sich eher in meinem Charakter als körperlich – ich war ja schon immer gesund gewesen.

Viele meiner Verhaltensweisen, die ich früher als normal oder sogar tugendhaft angesehen hatte, begann ich nun aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl, eine wertvolle Orientierung gefunden zu haben. Ich war schon immer sehr spirituell gewesen, doch war ich stets davon überzeugt gewesen, dass es keine Wege gab, die für jeden funktionieren würden. Die meisten Religionen, denen die Massen folgten, waren schließlich für die Massen konzipiert und konnten daher mich und meine inneren Gefühle niemals anleiten.

Anfangs fiel mir das Lesen im Zhuan Falun schwer. Meine Frau ermutigte mich durchzuhalten. Nach einigen Wochen wurde mir klar, dass das, was mich zurückhielt, eine Schicht schwarzer Substanz war, die sich im Laufe vieler Jahre des Lebens in der gewöhnlichen Gesellschaft angesammelt hatte. Sobald es mir gelang, diese Barriere zu durchbrechen, fand ich beim Lesen unglaublichen Frieden und ein tiefes Gefühl der Erfüllung.

Im Laufe der Jahre nahm ich auch an Aktivitäten zur Aufklärung der wahren Umstände teil. Auch das war anfangs nicht einfach, da ich nicht so recht wusste, was ich sagen sollte, und ich befürchtete, etwas Falsches zu sagen, etwas, das die Menschen von Dafa abbringen könnte. Durch das regelmäßige Lesen des Buches und der Vorträge des Meisters erkannte ich, wie wertvoll diese Gelegenheit zur Erhöhung meiner Xinxing war. Der Meister hat uns gebeten, ihm bei der Errettung der Lebewesen zu helfen, und das ist eine kostbare Aufgabe für alle Dafa-Schüler.

Kultivierung im Rahmen des Shen-Yun-Projektes

Als ich Shen Yun zum ersten Mal sah, war ich noch kein Praktizierender. Die Kompanie kam für zwei Vorstellungen nach Florenz, unserer Stadt, und meine Frau half bei der Werbung. Ich erinnere mich, dass noch nicht alle Karten verkauft waren. Ich erinnere mich an die Tränen meiner Frau und daran, dass die Vorstellung für mich ein unglaubliches Erlebnis war. Während der Vorstellung fühlte ich mich in ferne Länder versetzt, wo ich eine glorreiche Vergangenheit und Zivilisation entdeckte.

In den folgenden Jahren war Mailand, eine der größten Städte des Landes, die einzige italienische Stadt, in der Shen Yun auftrat. Der Gedanke hinter dieser Wahl war, dass die Menschen dort diese Art von Show eher zu schätzen wüssten. Bei diesen Veranstaltungen half ich bei der Werbung. Ich erinnere mich an die Schwierigkeiten, die wir hatten, die Eintrittskarten zu verkaufen und das Theater für eine dreitägige Spielzeit zu füllen. Obwohl ich damals noch ein relativ neuer Praktizierender war, erinnere ich mich noch gut an das Verhalten von einigen Mitpraktizierenden. Diese Erinnerungen halfen mir später, als ich mich stärker in die Werbung für die Veranstaltung einbrachte.

2015 begann ich, mich aktiv an dem Projekt zu beteiligen, und ich erinnere mich noch genau an die Schwierigkeiten, die von Anfang an bestanden. Unsere Tochter war zu dem Zeitpunkt etwas über ein Jahr alt. Damals verstand ich die Entschlossenheit meiner Frau nicht ganz und hatte das Gefühl, sie würde ihre Pflichten vernachlässigen. Für mich persönlich war es schon eine Herausforderung, einen formellen Anzug zu tragen. Mein ganzes Leben lang hatte ich formelle Kleidung gemieden, doch nun musste ich sie tragen, um die Show bei Theatern und Firmenveranstaltungen zu bewerben. Glücklicherweise war das gemeinsame Lernen in der Gruppe unglaublich hilfreich. In relativ kurzer Zeit gelang es mir, meine Angst vor dem Gesichtsverlust zu überwinden und mein Gefühl der Ungerechtigkeit hinter mir zu lassen.

Einmal war ich bei einer der Vorstellungen in Mailand als Sicherheitskraft im Publikum im Einsatz, als jemand auf mich zukam und mir sagte, dass das Ensemble dringend jemanden brauche, der Englisch spreche, und mich hinter die Bühne drängte. Die Vorstellung sollte gleich beginnen. Es war stockdunkel, nur ein paar blaue Lichter und ein einziges rotes leuchteten. In aller Eile wurde mir erklärt, was ich tun sollte – eine „sehr einfache“ Aufgabe: Ich sollte einen Vorhang in der Mitte der Bühne, direkt hinter dem Vorhang, festhalten, um zu verhindern, dass Rauch durch die zentrale Öffnung drang, was die Überraschung für das Publikum verdorben hätte. Es schien einfach genug, abgesehen davon, dass ich mitten auf der Bühne stand; hinter mir die Tänzer, die, bevor der Vorhang aufging, aufrichtige Gedanken aussandten; und vor mir Hunderte von Menschen, die sich, während sie sich unterhielten, auf ihre Plätze begaben. Beim Gong des Orchesters sollte ich den Vorhang auf den Boden fallen lassen und schnell durch den Rauch zur Seite der Bühne eilen. Mein Herz pochte, und meine Beine zitterten, und doch spürte ich eine große Kraft, die mich stützte – genau dieselbe Kraft, die ich in den kommenden Jahren so gut kennenlernen sollte.

Der Meister sagte:

„Keine Show, die heute von Menschen aufgeführt wird, kann sich damit vergleichen. Natürlich gibt es keinen Vergleich, denn wie ihr wisst, gibt es auf der Bühne Gottheiten, die den Künstlern helfen, und das kann die Menschen erretten. Wer könnte da mithalten? Niemand kann das. Außerdem sind es Dafa-Jünger, die auftreten, und die Fähigkeiten der Künstler gehören zur Weltklasse. Das ist etwas, was niemand erreichen kann.“ (Die Fa-Erklärung zum 20. Jahrestag, 13.05.2012)

Die Jahre vergingen und ich beteiligte mich weiterhin an dem Projekt. Dabei wurde ich ständig mit meinen Eigensinnen wie Bequemlichkeit, der Angst, das Gesicht zu verlieren, und meinem Egoismus konfrontiert.

Im Jahr 2018 wurde mir angeboten, mich in meiner Heimatstadt Florenz um den Bühnenbereich zu kümmern. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich jedoch bereits, dass das Angebot bedeutete: „Mach es!“ Ich hatte erkannt, dass der Nutzen umso größer ist, je einschüchternder eine Aufgabe erscheint. Daraufhin begann ich, alle Gelegenheiten anzunehmen.

Zu diesem Zeitpunkt waren mir zwei weitere Dinge klar geworden: Erstens, dass wir eine Aufgabe, die uns angeboten wird, nicht immer sofort verstehen können. Ich habe selten auf Anhieb begriffen, was vor sich ging, aber am Ende wurde alles klar. Oft beging ich den Fehler, mich bei der Verarbeitung von Dingen auf menschliche Vorstellungen zu verlassen, und das funktionierte nie. Es ist der Meister, der uns führt; wir müssen nur fleißig sein und uns an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ausrichten. Die zweite Erkenntnis war, dass ich nicht alles planen konnte; Die beste Strategie, sich auf eine Veränderung vorzubereiten, besteht darin, offen zu bleiben, sich daran zu erinnern, dass nichts unmöglich ist, und mein Herzensblut in das Projekt zu stecken.

Im Jahr 2018 stürzte ich mich in die Arbeit hinter den Kulissen bei Shen Yun, ohne zu wissen, was mich erwarten würde. Rückblickend war es die außergewöhnliche Freundlichkeit des Produktionsteams, die mir in diesen herausfordernden Momenten am meisten half. Obwohl sie unter großem Zeitdruck arbeiten mussten, in Theatern, die den Anforderungen der Aufführung nicht ganz entsprachen, und sich einer Vielzahl von Hindernissen stellen mussten, gelang es ihnen stets, ruhig zu bleiben und Lösungen zu finden.

Diese Erfahrung war dennoch traumatisch. In vielen Nächten danach hörte ich in meinen Träumen immer wieder meinen Namen „Giordano!“ hunderte Male mit diesem amerikanischen Akzent gerufen. Es waren 24 Stunden unter enormem Druck, in denen ich versuchte, alles in einer fremden Sprache voller Fachbegriffe, die ich nicht verstand, zusammenzufügen, während ich gleichzeitig viele andere Aufgaben rund um die Aufführung bewältigen musste wie Entladen, Aufbau, Proben, Abbau und Wiederverladung. In der Nacht vor der Vorstellung konnte ich nicht schlafen. Als ich 48 Stunden später endlich ins Bett fiel, brach ich zusammen, überwältigt von Erschöpfung und Glück. Ich wusste, dass ich alles gegeben hatte. Der Kampf, den ich durchgestanden hatte, resultierte aus dem Ringen mit meinen eigenen Anhaftungen – Anhaftungen, die nun schwächer waren als ich.

Seitdem unterstütze ich die zahlreichen Aufführungen von Shen Yun in ganz Italien. Die einst unverständlichen Fachbegriffe wurden mir nach und nach vertraut und ich konnte ihre Bedeutung voll und ganz verstehen und sie anwenden. Ich habe so viel gelernt und hatte das Privileg, in einigen der renommiertesten Theater Italiens zu arbeiten und, wenn auch nur in geringem Maße, zum Erfolg der Show und zur Errettung von Zehntausenden von Menschen beizutragen.

Ich habe schon immer Freude an handwerklicher Arbeit gehabt, daher war dies ganz natürlich die richtige Position für mich. Mir war das zuvor nicht bewusst gewesen, aber dann wurde es mir klar. Ich bin in einer Familie von Tischlern aufgewachsen, in der mein Bruder und ich schon von klein auf lernten, wie man Holzkonstruktionen und andere Dinge baut, indem wir unseren Großeltern und unserem Vater zuschauten. Später verbrachte ich einige Zeit im Ausland, wo ich die Englischkenntnisse erwarb, die ich für die Kommunikation mit dem Unternehmen benötigte. Nachdem ich „Ja“ gesagt hatte, fügte sich auf diesem arrangierten Weg alles zusammen.

Bis heute ist Shen Yun für mich eine unglaubliche Chance zur Kultivierung und zur Erhöhung. Es bringt nicht nur meine Eigensinne an die Oberfläche, sondern gewährt mir auch die großartige Gelegenheit, mein uraltes Gelübde zu erfüllen, dem Meister zu helfen. Heute blicke ich mit Barmherzigkeit auf all die Momente zurück, in denen ich mich in jenen frühen Jahren beschwert habe. Diese Momente haben meine Arroganz und meinen Egoismus offenbart.

Ich erinnere mich, dass ich wütend war, weil ich nicht genug aß und nicht genug schlief, und ich erinnere mich daran, wie mir die Mitglieder der Kompanie durch ihr Handeln halfen, mich selbst besser zu verstehen.

Im Jahr 2020 brachte das KPCh-Virus alle Aktivitäten zum Erliegen. Es war eine sehr seltsame Zeit für mich, aber dennoch voller Möglichkeiten zur persönlichen Kultivierung.

In jenem Jahr wurden einige Termine der Italien-Tournee abgesagt, und ich erinnere mich noch lebhaft an die harte Arbeit des Ticket-Teams, das die Zuschauer einzeln anrufen musste, um ihnen eine Rückerstattung oder einen Umtausch der Karten anzubieten und so sicherzustellen, dass sie aufgrund dieser Unterbrechungen nicht ihre Chance auf Erlösung verpassten.

Viele entschieden sich dafür, ihre Eintrittskarten während der gesamten Pandemie zu behalten – bis zum Frühjahr 2022, als die Vorstellungen wieder aufgenommen werden konnten. In Italien endet die Theatersaison normalerweise im März, doch in jenem Jahr sollte die Tournee erst im Mai beginnen – was Bedenken hinsichtlich der hohen Temperaturen in den Veranstaltungsorten ohne Klimaanlage aufkommen ließ. Dies war in Florenz der Fall, wo Shen Yun vom 25. bis 29. Mai auftreten sollte. Während dieser Zeit stiegen die Temperaturen auf ungewöhnlich hohe Werte für den Frühling – über 30 °C. Obwohl Kühlaggregate gemietet wurden, um die Temperatur im Zuschauerraum zu senken, verließen viele Zuschauer auf den oberen Rängen den Saal noch vor Ende des ersten Aktes.

Diese Erfahrung machte mir bewusst, dass wir in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen dürfen, selbst wenn wir glauben, ein Ergebnis erreicht zu haben. Während der Phase der Werbung neigte ich oft dazu zu denken, dass das Hauptziel des Projekts für uns Praktizierende lediglich der Verkauf von Eintrittskarten sei – was bedeutete, dass ich mich nach Abschluss des Verkaufs entspannen könnte –, doch die Erfahrung zeigte mir immer wieder, dass dies nicht der Fall war.

Auf der Ebene der persönlichen Kultivierung war meine größte Herausforderung jedoch meine Angst, das Gesicht zu verlieren, was sich in der Unfähigkeit äußerte, meinen beruflichen Verpflichtungen nachzukommen.

Ich arbeite als Angestellter in einem Tourismus- und Gastgewerbeunternehmen und außerdem gemeinsam mit meinem Bruder auf einem Bauernhof. Während ich einerseits vor dem Problem stand, was ich meinen Arbeitgebern sagen sollte, gab es andererseits meinen Bruder, dem ich eine plausible Erklärung liefern musste.

Als ich zunächst erfuhr, dass die Reise zwischen Mai und Juni stattfinden würde, dachte ich sofort, dass es mir unmöglich sein würde, daran teilzunehmen. Kaum hatte ich diesen Gedanken, erinnerte ich mich an die Worte, die ich jeden Tag gemeinsam mit meiner Familie vor dem Foto des Meisters rezitiere: „Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“

Ich wusste, dass ich mit einem finanziellen Verlust rechnen musste, da ich nicht arbeiten könnte, aber was ich am meisten fürchtete, waren die Reaktionen der Menschen. Meine menschlichen Anschauungen kamen zum Vorschein und ich wusste: Je mehr Zweifel und Ängste ich hegte, desto schwieriger würde es werden.

Der Meister sagt im „Zhuan Falun“:

„Wenn er Angst hat, kann es vielleicht wirklich zu Problemen kommen. Denn wenn du etwas befürchtest, ist das Angst. Ist das nicht eine Anhaftung? Wenn deine Anhaftung zutage tritt, muss sie dann nicht etwa beseitigt werden?“ (Zhuan Falun, 2019, S. 268)

Nach dem Aussenden aufrichtiger Gedanken, um das Feld zu klären, sprach ich mit meinem Arbeitgeber. Ich hatte nur eines im Sinn: sicherzustellen, dass er nicht den geringsten negativen Gedanken über die Show oder Dafa hegen würde. Ich brachte meine Bitte zum Ausdruck und versicherte ihm und mir selbst, dass ich die Zeit nach meiner Rückkehr durch Überstunden auf jeden Fall wieder ausgleichen würde. Außerdem erklärte ich, dass ich bei Bedarf auch früher zurückkehren könnte. Zu meiner großen Überraschung waren sie gerne bereit, mich freizustellen.

Bei meinem Bruder, meiner Familie und der Familie meiner Frau gestaltete sich die Sache schwieriger, da auch sie an der Tournee teilnehmen würde. Wir hatten ein kleines Kind und sie alle kannten unsere finanzielle Situation. Während meine Frau und ich auf Tournee waren, sollten unsere Eltern sich um unsere Tochter kümmern. Meiner Ansicht nach hätte dies eine wunderbare Gelegenheit für sie sein können, Zeit mit ihrer Enkelin zu verbringen, doch sie hatten Angst und machten sich Sorgen. Nach einigen hitzigen Diskussionen begann ich, sie zu verstehen, und wurde freundlicher und einfühlsamer. Meine Frau und ich hatten mehrmals darüber gesprochen, wie wir am besten vorgehen sollten. Könnten wir vielleicht nur an einem Teil der Tournee teilnehmen? Könnten wir uns abwechselnd zu Hause um unsere Tochter kümmern? Ich wusste, dass die Lösung im Fa lag.

In diesem Moment spürte ich, dass ich die Augen schließen und einen Vertrauenssprung wagen musste. Und das tat ich auch. Wir beschlossen, unsere Tochter bei unserer Familie zu lassen und an der gesamten Tournee teilzunehmen.

Die Tournee war ein riesiger Erfolg. Zum ersten Mal war jede Vorstellung ausverkauft und die Menschen begannen, den wahren Wert dieser großartigen Aufführung zu verstehen.

Die folgende Spielzeit begann wieder im Frühjahr, allerdings ein paar Monate früher als im Vorjahr. Aufgrund terminlicher Einschränkungen war es unmöglich gewesen, die gewohnte Wintersaison wieder aufzunehmen. Wieder einmal schloss ich trotz meiner beruflichen Verpflichtungen die Augen und stürzte mich in eine noch längere Tournee.

Diesmal jedoch war die Angst verschwunden und ich war ungemein begeistert, Teil dieses zunehmend renommierten Theatererlebnisses zu sein. Es ist schwer in Worte zu fassen, welche Gefühle man während der Tournee gemeinsam mit den Menschen erlebt, die für Shen Yun arbeiten – den Tänzern und Musikern. Es ist ein wenig so, als würde man in eine Raum-Zeit-Kapsel einsteigen, in der Zeit und Raum eine neue Dimension annehmen und sich alles im Einklang auf ein einziges Ziel zubewegt: die Errettung der Lebewesen.

Die Tourneen in Italien sind mittlerweile äußerst erfolgreich und abgesehen von meiner eigenen persönlichen Reise sehe ich, dass dies auch den vielen Praktizierenden zu verdanken ist, die wie ich gemeinsam mit diesem Projekt gewachsen sind – indem sie ihre Eigensinne losgelassen und ihr ganzes Herzblut hineingesteckt haben. Die Arbeitsbelastung ist stets hoch und Störungen stehen bevor – besonders jetzt, da die internationale Aufmerksamkeit das Ausmaß der Versuche der bösartigen KP Chinas offenbart hat, die wahre Geschichte zu unterdrücken.

Als Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung müssen wir danach streben, uns schnell weiterzuentwickeln und immer mehr Klarheit über unsere Mission zu erlangen.

Wenn ich auf all die Jahre zurückblicke, wird mir nun klar, welch immensen Nutzen ich durch meine Teilnahme am Shen-Yun-Projekt gewonnen habe.

Durch die vielen Schwierigkeiten, denen ich begegnete, gelang es mir, mich charakterlich zu erhöhen und klarer mit den Menschen um mich herum zu kommunizieren. Auf einmal verbesserte sich meine finanzielle Situation deutlich. In meinem regulären Beruf spürte ich mehr als einmal die Hilfe des Meisters – als ob er sich um mich und meine Angehörigen kümmern würde.

Die größte Belohnung war jedoch die Gelegenheit, eng mit den unglaublichen Künstlern von Shen Yun zusammenzuarbeiten – so jung und entschlossen. Sie waren für mich eine enorme Inspiration. Wir mussten Rückschläge und Niederlagen hinnehmen, doch wir haben uns wieder aufgerappelt und sind zu neuen Höhen aufgestiegen.

Mit Blick auf die Zukunft bin ich mir bewusst, dass neue Herausforderungen auf mich warten, aber jetzt weiß ich, was zu tun ist: mutig sein und mich mit ganzem Herzen der Überwindung der Hindernisse widmen. Mir ist klar, dass jeder noch so kleine Schmerz, den ich verspüre, lediglich eine Anhaftung ist, die beseitigt wird, und dies bringt eine unermessliche Belohnung mit sich.

Das sind meine Erfahrungen, die auf meiner eigenen Kultivierung beruhen. Bitte weist mich darauf hin, falls eine meiner Ansichten nicht im Einklang ist mit dem Fa.

Danke, Meister,danke, Mitpraktizierende.