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Auch am chinesische Neujahr 2026 leiden immer noch unzählige unschuldige Senioren

21. Februar 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden außerhalb Chinas

(Minghui.org) In China ist das chinesische Neujahr die wichtigste Zeit des Jahres, denn es steht für Familienzusammenkunft, Glück und Wohlstand. Für Falun-Dafa-Praktizierende hingegen hat die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) endloses Leid und Schmerz verursacht – für Menschen jeden Alters, auch für ältere Menschen.

Laut Statistiken von Minghui wurden 2025 insgesamt 751 Falun-Dafa-Praktizierende verurteilt. Davon waren 370 über 60 Jahre alt, 33 zwischen 80 und 90 Jahren und eine Praktizierende über 90.

Verstoß gegen die soziale Ethik

Ji Huiying, 75, aus Weifang, Provinz Shandong, wurde 2017 verhaftet und zu drei Jahren Haft im Frauengefängnis Shandong verurteilt. Ihr Vergehen? Sie hatte anderen von der Schönheit von Falun Dafa erzählt. Aufgrund körperlicher und seelischer Folter verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand und sie wurde später aus medizinischen Gründen entlassen. Nachdem sie 2023 zwei Hirnthrombosen erlitten hatte, war sie nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen und war vollständig auf die Pflege ihrer Familie angewiesen.

Im Frühjahr 2025 versuchte die Polizei erneut, Ji zu inhaftieren. Beamte brachten sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, doch nach zahlreichen Untersuchungen, die nicht den von ihnen beabsichtigten Erfolg brachten, mussten sie sie wieder nach Hause schicken. Am 20. September 2025 wurde sie dort erneut verhaftet und direkt ins Frauengefängnis Shandong gebracht, ohne vorher ärztlich untersucht worden zu sein.

Ji war nicht die Einzige. Wei Lanying, die 2017 zusammen mit Ji verhaftet wurde, wurde ebenfalls zu zwei Jahren Haft im Frauengefängnis von Shandong verurteilt. Aufgrund der Misshandlungen erlitt sie eine Hirnthrombose und musste von ihrer Familie gepflegt werden. Die örtliche Polizei schikanierte sie jedoch weiterhin wiederholt, was im Juni 2023 schließlich zu ihrem Tod führte.

Wu Shaoping, ein chinesischer Menschenrechtsanwalt, der derzeit in den Vereinigten Staaten lebt, verurteilte die Inhaftierung und Misshandlung älterer Menschen durch die KPCh als skrupellos. „Dies zeigt die Brutalität der KPCh, die erst mit dem Zusammenbruch des Regimes enden wird“, folgerte er.

Entzug der Grundbedürfnisse

Die chinesische Verfassung garantiert die Glaubensfreiheit, Falun-Dafa-Praktizierende haben keine Gesetze verletzt. Folglich entbehrt die Unterdrückung von Falun Dafa jeglicher Rechtsgrundlage.

Tang Xuzhen, eine emeritierte Professorin der Medizinischen Universität Südwest, litt früher an über zehn Krankheiten, darunter Pilzgastritis, Hepatitis und Cholezystitis. Zu allem Übel wurde bei ihr 1996 ein Nasenrachenkarzinom diagnostiziert, was ihr das Essen fast unmöglich machte.

Erstaunlicherweise verschwanden all ihre Krankheiten, nachdem sie 1996 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte. Die in der Praxis gelehrten Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht führten dazu, dass sich ihr Charakter verbesserte und sie rücksichtsvoller gegenüber ihren Patienten wurde. Sie machte oft Überstunden und weigerte sich, wie andere Ärzte „rote Umschläge“ (Schmiergeld) von Patienten anzunehmen.

Weil Tang jedoch andere über Falun Dafa informierte und sich gegen die Verfolgung aussprach, wurde sie insgesamt zehnmal in einem Untersuchungsgefängnis, einer Gehirnwäsche-Einrichtung, einem Arbeitslager und einem Gefängnis inhaftiert. Auch ihr Sohn, ihre Tochter und ihr Schwiegersohn waren davon betroffen und wurden an ihren Arbeitsplätzen degradiert.

Zu allem Übel behielt Tangs Arbeitgeber ihre Rente ab Oktober 2011 ein. Außerdem wurde ihr 2015 die Krankenversicherung gestrichen. Über zehn Jahre lang wandte sich Tang an verschiedene Regierungsbehörden, um ihre grundlegenden Menschenrechte einzufordern. Doch kein Beamter wagte es, ihren Fall anzunehmen. Schließlich verstarb sie im Dezember 2025 im Alter von 88 Jahren nach jahrzehntelangem Leid.

Diese Realitäten sind für Menschen in der freien Welt kaum vorstellbar. Doch in China gehören sie zum Alltag. Die Stimmen der Betroffenen werden weitgehend zum Schweigen gebracht oder ignoriert.

Körperliche Folter und psychische Misshandlung

Luo Wenbin, 50, Lehrer aus Nanchang in der Provinz Jiangxi, litt einst unter einer chronischen Magenkrankheit. Nachdem er Ende 1998 mit Falun Dafa begonnen hatte, verschwand die Krankheit.

Nach seiner Verhaftung im März 2020 wurde Luo im August 2023 in das Gefängnis von Nanchang verlegt. Laut einer internen Quelle wurde Luo bis Juni 2025 fünfmal, jeweils für mehrere Monate, in Einzelhaft genommen, weil er an seinem Glauben festhielt und sich weigerte, unbezahlte Arbeit zu leisten.

Die interne Quelle enthüllte außerdem, dass die Gefängniswärter zwischen März und Mitte April 2024 die Mithäftlinge anwiesen, Luo in einem Eisenstuhl zu fixieren und ihm Kopfhörer an die Ohren zu kleben. So wurde er gezwungen, Aufnahmen anzuhören, die Falun Dafa verleumdeten. Diese tägliche Gehirnwäsche dauerte ohne Pause von 7 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts.

Zusätzlich zu dieser psychischen Misshandlung erhielt Luo kaum Nahrung und ist extrem abgemagert und schwach geworden. Selbst im Hochsommer muss er dicke Jacken tragen, weil er ständig friert.

Luo wurde unter strenge Überwachung gestellt und gezwungen, das Wasser aus der Toilettenschüssel zu trinken und sich auch damit zu waschen. Ein Mithäftling bezweifelte, dass Luos Familie von den Misshandlungen erfuhr, die er erleiden musste, da das Gefängnis die Verfolgung gegen ihn zu vertuschen versuchte. Der Mithäftling meinte, sollte Luo sterben, wäre sein Tod eine direkte Folge der andauernden Misshandlungen.

Diese Geschichten geben Einblick in die brutale Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KPCh und damit in Tragödien, die bis zum heutigen Tag andauern.