(Minghui.org) Eine 78-jährige Frau aus Guiyang, Provinz Guizhou beendete im März 2024 eine zweijährige Haftstrafe. Sie war wegen des Praktizierens von Falun Dafa zu Gefängnis verurteilt worden.
Hu Jinfen hielt sich am 9. März 2022 in ihrer Mietwohnung auf, als es heftig an der Tür klopfte. Sie öffnete die Tür und sah zwei Mitglieder des Dorfkomitees. Diese sagten, sie würden sie nach Hause bringen, da sie aufgrund der Schikanen wegen ihres Glaubens nicht mehr zu Hause wohne. Ohne ihr die Möglichkeit zu geben, etwas zu sagen, packten sie sie und drängten sie in ihr Auto. Sie fuhren sie zur Polizeistation der Gemeinde Houchao in Guiyang und brachten sie anschließend in das Frauengefängnis von Guiyang im Dorf Sanjiang, Bezirk Wudang.
Ein örtliches Gericht verurteilte Hu später zu zwei Jahren Haft, die sie im ersten Frauengefängnis der Provinz Guizhou, das den Einheimischen als Yang’ai-Gefängnis bekannt ist, absitzen musste. Sie wurde dort täglich beschimpft und schikaniert. Die Gefängniswärterinnen zwangen sie oft, stundenlang stillzustehen.
Nach ihrer Entlassung im März 2024 kehrte Hu nach Hause zurück und stellte fest, dass all ihre Wertgegenstände verschwunden waren. Es ist unklar, ob die Polizei ihr Hab und Gut beschlagnahmt hatte oder ob Diebe ihr Haus ausgeraubt hatten. Sie verdient ihren Lebensunterhalt nun mit dem Sammeln und Verkaufen von Müll.
Früherer Bericht:
Foltermethoden im Ersten Frauengefängnis der Provinz Guizhou