(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, verehrter Meister! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Tian Guo Marching Band fühle ich mich geehrt, als neues Mitglied der Band an dieser Fa-Konferenz teilnehmen zu dürfen.
Die Tian Guo Marching Band ist ein Projekt, das den Meister bei der Fa-Berichtigung unterstützt und Lebewesen erretten hilft. Als ich nach Neuseeland kam und die ordentlich und aufrichtig wirkende Gruppe der Tian Guo Marching Band zum ersten Mal bei einer Parade sah und die berührende Musik hörte, fühlte ich mich, als würde ich von einer starken Welle der Energie erfasst und gereinigt werden. Ich schien ein Teil der Gruppe geworden zu sein. In diesem Moment entstand in mir der starke Wunsch, in Zukunft Mitglied der Tian Guo Marching Band zu werden.
Ich schloss mich der RTC-Plattform an, um durch Telefonate nach China auf die Verfolgung aufmerksam zu machen. Dabei kam ich mit Praktizierenden aus vielen Ländern in Kontakt, unter ihnen befanden sich auch etliche Mitglieder der Tian Guo Marching Band. Sie sprachen oft über die Band, wenn ich anwesend war, und erzählten über ihre Erfahrungen mit der Kultivierung im Orchester. Ihre wunderbaren Erlebnisse ermutigten mich, ein Instrument zu lernen, um den Meister auf diesem Weg bei der Fa-Berichtigung unterstützen zu können.
Obwohl ich diesen Wunsch hatte, fürchtete ich mich dennoch etwas davor, ein Instrument zu lernen. Das erforderte wirklich Entschlossenheit und Durchhaltevermögen. Außerdem war die Band relativ professionell; es war also keine leichte Angelegenheit und nichts, was man in ein oder zwei Tagen schaffen konnte. Wie viel Entschlossenheit war nötig? Einige Zeit später sagte eine Praktizierende zu mir: „Lerne es lieber nicht! Bis du es begriffen hast, ist die Fa-Berichtigung vorbei. Konzentriere dich lieber darauf, gut zu telefonieren.“
Obwohl ich das hörte und auch etwas Angst davor hatte, ein Instrument zu lernen, ließ ich mich von meinem festen Wunsch, mich der Tian Guo Marching Band anzuschließen, nicht abbringen. Später lernte ich eine Musiklehrerin kennen, eine Praktizierende, die mir beibrachte, ein Instrument zu spielen. Der Unterricht fand online statt. So begann meine musikalische Laufbahn.
Ich beschloss, Klarinette zu lernen. Und wie ein Kind, das gerade erst laufen lernt, begann alles bei null. Ich wusste nicht, welche Schwierigkeiten auf mich zukommen würden, aber war fest entschlossen, es gut zu lernen. Während der langen und harten Übungsphasen war ich oft ängstlich, weinte und zweifelte daran, ob ich es schaffen könnte. Besonders hart war es, wenn ich die Tonleiter nicht richtig spielen oder die Anforderungen der Lehrerin nicht erfüllen konnte. Es gab einen Moment, da wollte ich aufgeben, aber dann erinnerte ich mich daran, dass ich eine Falun-Dafa-Praktizierende bin und das hier meine Mission ist – wie sollte ich also diese kleine Hürde nicht überwinden?
Der Meister sagt:
„[…], aber wenn du es machst, sollst du es unbedingt gut machen. Wenn man anfängt, soll man es zu Ende bringen.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2010, 05.09.2010)
Ich verstärkte meine aufrichtigen Gedanken. Da ich eine Dafa-Praktizierende bin, wusste ich ganz sicher, dass ich es schaffen würde.
Einmal übte ich wiederholt die hohen Töne, doch sie klangen sehr seltsam. Je mehr ich spielte, desto weiter entfernten sie sich von der richtigen Tonhöhe. Anstatt selbst in mir nach dem Grund für mein schlechtes Spiel zu suchen, wurde ich ungeduldig. Ich dachte einfach, es gebe ein Problem mit meiner Klarinette. Daraufhin warf ich das Instrument aufs Bett, ließ meinen Frust an der Klarinette aus und hörte auf zu üben.
Dieses falsche Verhalten führte dazu, dass meine Klarinette am nächsten Tag beim Üben kaputtging: Sie brachte keinen Ton mehr hervor. Das beunruhigte mich und ich rief meine Tochter an, damit sie mir half, sie zur Reparatur in einen Instrumentenladen zu bringen. Der Ladenbesitzer sagte meiner Tochter, die Reparatur würde zwei Wochen dauern. Ich dachte: „Ich muss sie reparieren lassen, auch wenn es einen halben Monat dauert.“ Immer noch schaute ich nicht nach innen.
Dann sprach ich mit einem Praktizierenden über die Situation. Er sagte, das Instrument sei auch ein Lebewesen. Es sei mein Fa-Instrument zur Errettung von Lebewesen. Als ich meinen Ärger und meine Frustration darüber äußerte, wusste ich natürlich, dass es unglücklich darüber sein würde. Ich musste nach innen schauen, um den Grund zu finden, schnell aufrichtige Gedanken aussenden und mich bei dem Instrument entschuldigen.
Erst da wurde mir wieder bewusst, dass ich eine Kultivierende bin und mich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht halten muss. Ich muss allen Menschen barmherzig begegnen. Innerlich sagte ich zu meinem Instrument: „Es tut mir leid. Du bist mein Fa-Instrument und ich sollte dich nicht so behandeln. Bitte verzeih mir. Du musst gut mit mir zusammenarbeiten, damit ich die Techniken erlerne und wir in Zukunft gemeinsam Lebewesen erretten können.“ Zwei Tage später rief mich meine Tochter an und sagte, der Ladenbesitzer habe ihr versichert, mein Instrument sei in einem guten Zustand. Sie würde es am nächsten Tag für mich abholen.
Ich war sehr erfreut, da dies mein Üben nicht verzögern würde. Ich dachte, die Dinge hätten sich zum Guten gewendet, weil ich nach innen geschaut hatte. Der Meister sah meinen Wunsch, das Niveau zu erreichen, also regelte er alles für mich und alles war wieder in Ordnung. Nachdem ich das Instrument zurückbekommen hatte, klang die Klarinette beim Üben wunderbar und ich traf die Töne nicht mehr falsch. Ich hatte mich verändert und das Instrument hatte sich erholt.
Ich schaute erneut nach innen. Ein Gedanke ohne Barmherzigkeit kann den Lebewesen um mich herum schaden. Als Kultivierende muss ich mich an die Maßstäbe einer Kultivierenden halten. Ich sollte alle Lebewesen um mich herum mit Barmherzigkeit behandeln. Nach diesem Vorfall ging ich mit meinem Instrument nicht mehr so unbarmherzig um. Jedes Mal, wenn ich es aufnehme oder ablege, tue ich das sanft. Ich bitte es um gute Zusammenarbeit, damit wir gemeinsam in Zukunft das Fa bestätigen und Menschen erretten können. Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit meiner Klarinette.
Nach mehr als zwei Jahren Übung war es an der Zeit, die Ergebnisse zu testen. Dass ich in so kurzer Zeit ein Instrument lernen konnte, verdanke ich allein meinem Praktizieren von Falun Dafa. Der Meister öffnete meine Weisheit – alles wurde mir vom Meister geschenkt. Dafür bin ich dem Meister unendlich dankbar.
Um die Aufnahmeprüfung für die Band zu bestehen, musste ich acht Dafa-Lieder fehlerfrei spielen. Diese musste ich alle bestehen, bevor ich an Umzügen teilnehmen durfte. Anfangs verlief die Prüfung sehr erfolgreich und ich bestand sechs Lieder. Eine Praktizierende aus der Band lobte mich und sagte, es sei gut von mir, so viele Lieder bestanden zu haben. Ich erwiderte, dass dies alles dem Meister zu verdanken sei, der mich dazu befähigt habe. Innerlich war ich überglücklich, denn ich musste nur noch zwei Lieder bestehen, dann würde ich an Paraden teilnehmen dürfen. Das war eine so heilige Angelegenheit.
Da der Band für eine der Paraden Mitglieder fehlten, erlaubte mir der Sektionsleiter, vor der Prüfung mitzulaufen. Ich sagte, ich müsse noch zwei Lieder bestehen und fragte, ob ich das noch vor der Parade schaffen könne. Eine Teilnehmerin antwortete: „Das schaffst du. Der Sektionsleiter meinte, das sei ein Ansporn, die letzten beiden Lieder schnell zu lernen.“
Ich war ziemlich aufgeregt und konnte es kaum fassen, dass es soweit war. Gleichzeitig schämte ich mich sehr, weil ich an einer Parade teilnahm, ohne alle Prüfungslieder fehlerfrei spielen zu können. Vor der Parade fragte mich ein Praktizierender, ob ich zum ersten Mal an einer Parade teilnähme. Als ich bejahte, sagte er: „Dann lass mich in diesem Fall ein Foto von dir machen.“ – „Okay.“ Eine örtliche Praktizierende kam ebenfalls und gratulierte mir bewundernd zu meiner Aufnahme in die Tian Guo Marching Band. Aus Eitelkeit wagte ich nicht, ihr zu sagen, dass ich zwei Lieder noch nicht bestanden hatte. Aus Geltungsdrang und aus dem Wunsch nach Anerkennung heraus verlor ich den Mut, die Wahrheit zu sagen. Und so nahm die Sache ihren Lauf.
Danach bereitete ich mich auf die Prüfung für die letzten beiden Lieder vor. Ich dachte, ich müsse sie schnell bestehen, um ein vollwertiges Mitglied der Tian Guo Marching Band zu werden. Eigentlich war jede Prüfung eine Prüfung für meine Xinxing. Ich spürte, wie ich mit jeder Prüfung nervöser wurde. Bei einer Prüfung sagte die zuständige Praktizierende, sie habe meine zitternde Hand gesehen und sich gefragt, ob ich überhaupt gut spielen könne.
Nach meiner Heimkehr fragte ich mich, warum ich so nervös war. Wollte ich der Tian Guo Marching Band beitreten, um Ruhm und Ansehen zu erlangen? Oder um das Fa zu bestätigen und Menschen zu erretten? Ich wollte beitreten, um das Fa zu bestätigen und Menschen zu erretten. Ich war hier, um mein Gelübde zu erfüllen. Warum war ich dann so nervös? Ich legte wohl zu viel Wert auf die Prüfungsergebnisse. Wenn ich die Prüfungen bestand, konnte ich mich entspannen und damit prahlen, dass ich ein Mitglied der Tian Guo Marching Band war, das von allen bewundert wurde? Konnte ich mit einer solchen Einstellung die Prüfungen bestehen? Als mir klar wurde, dass diese Gedanken nicht meinem wahren Selbst entsprachen, sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um die negativen Einflüsse zu beseitigen. Vor jeder Prüfung sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um alles zu eliminieren, was mich nervös und ängstlich machte. Das war wirklich hilfreich und so bestand ich ein weiteres Lied. Danke, Meister, dass Sie mir die Weisheit gegeben haben, das Instrument zu lernen, mich zu kultivieren und meine Xinxing zu erhöhen.
Danach stand noch das letzte Lied aus. Meine innere Anspannung ließ nach und auch meine Bewegungen wurden langsamer. Obwohl ich es mehrmals versuchte, bestand ich die Prüfung jedoch nicht. Trotzdem nahm ich an der Parade zum 20. Juli teil. Nach der Parade machten wir eine Pause, als mich die Bandleiterin vor einigen anderen fragte: „Hast du das letzte Lied geschafft?“ Ich verneinte. Da entgegnete sie: „Dann möchte ich dir vorab sagen: Wenn du die Prüfung nicht bestehst, kannst du am nächsten Umzug nicht teilnehmen.“ – „Okay.“
Als ich ihre Worte hörte, sagte ich vordergründig „Okay“, aber innerlich fühlte ich mich unwohl und dachte: „Ihr habt mich nur deshalb an der Parade teilnehmen lassen, weil ihr nicht genug Leute habt. Ich habe nicht darum gebeten, mitmachen zu dürfen.“ Wieder begann ich, die Gründe im Außen zu suchen. Ich hatte mein Gesicht verloren und die Beschwerden häuften sich. Dann begann ich, nach innen zu schauen und versuchte, der Praktizierenden mit aufrichtigen Gedanken zu begegnen. Sie hatte dies zum Wohl der Gesamtheit gesagt und mich auch daran erinnern wollen, dass ich die Prüfung bald bestehen musste. Das war gut so. Ich sollte ihr dankbar sein. Hätte sie nicht so mit mir gesprochen, woher hätte ich dann wissen sollen, wo meine Probleme lagen? Der Meister nutzte diesen Vorfall, um mir zu helfen, meine Xinxing zu erhöhen.
Zu der Prüfung musste ich über vier Stunden fahren, um zu meiner Tochter in eine andere Stadt zu gelangen. Dort wartete ich dann, bis sie oder ihr Mann mich zum Prüfungsort brachten. Manchmal nahmen mich auch andere Praktizierende in ihrem Auto mit. Jede Prüfung war daher für meine Familie eine große Angelegenheit. Vor und nach jeder Prüfung hörte ich die aufmunternden Worte meiner Familie und der Mitpraktizierenden: „Viel Erfolg bei der Prüfung! Sei nicht nervös! Alles Gute!“ – „Hast du bestanden? Na dann, viel Glück beim nächsten Mal!“ Das war es, was ich vor und nach jeder Prüfung ertragen musste.
Ich hatte nicht erwartet, die Prüfung trotz neun Versuchen mit dem letzten Lied nicht zu bestehen. Die Xinxing-Prüfungen folgten Schlag auf Schlag. Ich schämte mich sehr, meinem Mann, meiner Tochter, ihrem Mann, dem Prüfer und den anderen Klarinettisten gegenüberzutreten, da sie so viel für mich geopfert hatten. Durch mein Scheitern enttäuschte ich den Meister, meine Familie und die anderen und ließ sie im Stich. Ich dachte, als Kultivierende müsse ich rücksichtsvoll handeln. Meine Familie hatte so viel für meine Prüfungen geopfert und gelitten.
Einige Praktizierende halfen mir, die Gründe für mein wiederholtes Scheitern bei den Prüfungen zu analysieren. Ich selbst suchte ebenfalls nach Antworten. Nach meiner Rückkehr nach Hause begann ich, mehr Zeit mit Üben zu verbringen. Ich glaubte, dass intensives Üben zum Erfolg führen würde. Manchmal spielte ich eine Legato-Passage über hundertmal. Manchmal probte ich vier bis fünf Stunden am Tag. So übte ich stetig und verbesserte mich etwas, sodass ich das ganze Stück schließlich gut spielen konnte. Obwohl ich zu Hause recht gut war, unterliefen mir während der Prüfungen Fehler. Dies geschah in mehreren Prüfungen und ich fragte mich, ob mit meiner Kultivierung etwas nicht stimmte.
Durch intensives Fa-Lernen erkannte ich, dass ich den Weg eines Lebewesens eingeschlagen hatte, indem ich versucht hatte, durch Leiden Erfolg zu erlangen. Ein Lebewesen muss Leiden ertragen und viel Mühe investieren, um sein Ziel zu erreichen. Für einen Kultivierenden ist das jedoch anders. Wir erhalten, ohne zu streben. Das Ergebnis stellt sich von selbst ein, wenn unsere Xinxing den erforderlichen Maßstab erreicht. Dazu müssen wir unsere Kultivierung ernst nehmen. Meine Anschauungen änderten sich und die Sorgen, die mich geplagt hatten, verschwanden. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, um mein Raumfeld zu reinigen. Nachdem ich den Maßstab für meine Xinxing erreicht hatte, bestand ich endlich die letzte Liedprüfung. Danke, Meister! Am Tag der Prüfung lächelte der Prüfer, der selten lächelt, tatsächlich, nachdem er meinem Spielen zugehört hatte. Ich hatte gehofft, die Prüfung dieses Mal zu bestehen, und bestand sie dann tatsächlich!
Nach dem Ende der Prüfung nahm ich an zehn Weihnachtsparaden teil. Ich schritt aufrecht und würdevoll im Kreis derer, die das Fa bestätigten, und war nicht länger auf Ruhm aus oder auf Angeberei. Mein einziger Gedanke war, die Musik so gut zu spielen, dass die Lebewesen unsere wundervollen Stücke hören und dadurch erwachen und gerettet werden konnten.
Ich fühle mich zutiefst geehrt und dankbar, durch verschiedene Projekte Menschenleben zu erretten und den Meister bei der Fa-Berichtigung unterstützen zu können. Ich möchte jede Chance ernst nehmen, in jedem Projekt mein Bestes geben und mich stetig erhöhen, um den Meister nicht zu enttäuschen. Der Meister hat mir die einmalige Gelegenheit geschenkt, der Tian Guo Marching Band beizutreten. Vielen Dank, Meister, für Ihre unermessliche Güte. Mein Dank gilt auch allen Praktizierenden, die mich auf diesem Weg unterstützt und ermutigt haben.
Bitte korrigiert mich, wenn es Raum für Verbesserungen gibt.