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Insgesamt über 11 Jahre interniert – 73-jährige Witwe nun zum vierten Mal hinter Gittern

7. März 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Shanxi

(Minghui.org) Kürzlich bestätigte Minghui.org, dass eine 73-jährige Frau aus der Stadt Taiyuan in der Provinz Shanxi zum vierten Mal verurteilt worden ist, nur weil sie Falun Dafa praktiziert.

Die verwitwete Xia Yilin wurde am 19. März 2025 festgenommen, nachdem sie eine feierliche Erklärung veröffentlicht hatte, in der sie unter Druck abgegebene Aussagen aus früheren Haftzeiten widerrief, mit denen sie Falun Dafa verunglimpfen sollte. Ihr Fall wurde im Juni desselben Jahres an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Yingze übergeben. Ihre Familie bestätigte kürzlich, dass das Bezirksgericht Yingze sie zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt hat; das genaue Datum des Urteils ist jedoch unbekannt. Xia befindet sich derzeit im Frauengefängnis der Provinz Shanxi (im Bezirk Yuci der Stadt Jinzhong). Einzelheiten zu ihrem Prozess und ihrer Verurteilung sind nicht bekannt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Xia wegen ihres Glaubens ins Visier der Behörden gerät. Sie schreibt Falun Dafa zu, dass sie von Magenkrebs genesen sei und wieder ein normales Leben führen könne. Zuvor verbüßte sie bereits drei Haftstrafen von insgesamt 11,5 Jahren: von Oktober 2000 bis Oktober 2003, von September 2015 bis September 2019 sowie von Juni 2020 bis Dezember 2024. Ihre jüngste Festnahme erfolgte nur wenige Monate nach dem Ende ihrer dritten Haftstrafe am 22. Dezember 2024.

Einzelheiten zur jüngsten Festnahme

Am 19. März 2025 suchte ein Beamter der Polizeistation Yingze Xia Yilin in ihrer Wohnung auf und brachte sie unter einem Vorwand dazu, mit ihm zur Polizeistation zu gehen. Dort angekommen, wurde sie sofort in Gewahrsam genommen.

Die Polizei teilte Xia mit, sie habe ihre feierliche Erklärung auf Minghui.org gelesen. Darin erklärte sie die unter Zwang abgegebenen Aussagen aus früheren Inhaftierungen, mit denen sie Falun Dafa verunglimpfen sollte, für ungültig. Die Beamten verlangten von ihr, preiszugeben, wer ihr geholfen habe, die Erklärung auf Minghui.org einzureichen. Xia verweigerte jede Auskunft und wurde am folgenden Tag gegen 19 Uhr in das vierte Untersuchungsgefängnis der Stadt Taiyuan gebracht.

Dort durfte Xia ihre Tochter anrufen, die außerhalb Chinas lebt. Sie berichtete ihr, dass bei der obligatorischen körperlichen Untersuchung ein erhöhter Blutdruck festgestellt worden sei, die Polizei sie jedoch dennoch in das Untersuchungsgefängnis überstellt habe.

Xias Tochter forderte ihre sofortige Freilassung, musste jedoch miterleben, wie ihre Mutter wegen ihres Glaubens zu einer vierten Haftstrafe verurteilt wurde.

Frühere Berichte:

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