(Minghui.org) Eine 67-jährige Frau wurde 2025 im Geheimen zu 3,5 Jahren Haft verurteilt, nur weil sie Falun Dafa praktiziert.
Chen Jinxiu aus dem Kreis Jiayu, Provinz Hubei, wurde am 2. April 2025 von Beamten der Kreispolizei Jiayu, der Polizeistation Xinjie und Mitarbeitern des Nachbarschaftskomitees festgenommen. Man brachte sie zunächst in die Kreisstrafanstalt Jiayu und anschließend in das Jitang-Krankenhaus für Rheumatologie in Xianning.
Das Kreisgericht Jiayu hielt am 28. Mai 2025 eine Anhörung in Chens Fall ab, ohne jedoch ein Urteil zu verkünden. Kurz darauf wurde sie in die psychiatrische Klinik Wuzhong eingeliefert, obwohl sie nicht psychisch krank war. Danach brach der Kontakt zu ihrer Familie ab. Die Angehörigen suchten wiederholt die örtlichen Polizeistationen auf, um sich nach Chens Aufenthaltsort oder dem Stand ihres Falles zu erkundigen, aber die Polizei weigerte sich, ihnen Auskunft zu geben.
Ende 2025 kontaktierten zwei Gefängniswärter Chens jüngere Schwester, um Fragen über Chen zu stellen. Sie teilten ihr mit, dass die Praktizierende zu 3,5 Jahren Haft verurteilt worden sei, weigerten sich jedoch, der Familie ihren aktuellen Aufenthaltsort mitzuteilen.
Vor ihrer jüngsten Verfolgung wurde Chen wiederholt wegen Falun Dafa ins Visier genommen. Ihr Mann ließ sich von ihr scheiden. Ihr Sohn ertrank am 29. Juli 2001, während sie eine 18-monatige Haftstrafe in einem Arbeitslager verbüßte. Chen wurde wiederholt verhaftet und in verschiedenen Gehirnwäsche-Einrichtungen festgehalten. Nach einer Verhaftung im Jahr 2015 verurteilte man sie zu drei Jahren Haft.
Weitere Einzelheiten zu ihrer früheren Verfolgung sind in den zugehörigen Berichten aufgeführt.
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