(Minghui.org) Ein Einwohner der Stadt Weihai, Provinz Shandong, der wegen seines Glaubens an Falun Dafa inhaftiert war, wurde innerhalb von acht Tagen 16-mal zwangsernährt.
Am 5. Januar 2026 zwischen 6 und 7 Uhr drangen vier Beamte der Polizeistation Tianhe in Liu Linfengs Wohnung ein. Sie beschlagnahmten seine Falun-Dafa-Bücher und andere Gegenstände und brachten ihn zur Polizeistation.
Mehrere Beamte nahmen Liu gewaltsam Blut und seine Fingerabdrücke ab. Gegen 19 Uhr brachten sie ihn in die Haftanstalt der Stadt Weihai. Am nächsten Tag trat er aus Protest in Hungerstreik. Vier Tage später, am 9. Januar, fesselten die Wärter ihn an einen Metallstuhl und befahlen zwei Insassen, seinen Kopf festzuhalten. Dann unterzogen sie ihn einer Zwangsernährung. Ein Wärter erwähnte, dass sie der Nahrung übermäßige Mengen Salz beigemischt hätten. Sie zwangsernährten Liu zweimal täglich acht Tage lang. Nach jeder Zwangsernährung war ihm ungewöhnlich heiß, sodass er sich beim Schlafen nicht zudecken konnte. Er vermutete, dass die Wärter der Nahrung unbekannte Medikamente beigemischt hatten.
Illustration der Folter: Zwangsernährung
Liu wurde am 19. Januar 2026 freigelassen, nachdem sein Vater eine Kaution in Höhe von 5.000 Yuan (etwa 600 Euro) hinterlegt hatte. Als er nach Hause kam, verspürte er starken Durst und hatte keinen Appetit.
Die Polizei rief seinen Vater mehrmals an und forderte ihn auf, Dokumente zu unterschreiben. Außerdem durchsuchten sie zweimal Lius Wohnung, durchstöberten seinen Computer und beschlagnahmten seine Falun-Dafa-Bücher sowie ein Foto des Begründers von Falun Dafa. Sie versuchten sogar, mehrere Kleidungsstücke mitzunehmen.
Früherer Bericht:
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