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Reflexionen zum Einreichen eines Erfahrungsberichts zum Welt-Falun-Dafa-Tag

15. Mai 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Mir war schon länger bewusst, dass der Aufruf zur Einreichung von Erfahrungsberichten zum Welt-Falun-Dafa-Tag begonnen hatte. Nachdem ich einige tiefgründige Beiträge anderer Falun-Dafa-Praktizierender darüber gelesen hatte, wollte ich auch mitmachen, hatte aber immer das Gefühl, nichts Sinnvolles beitragen zu können. Die Arbeit war stressig, außerdem kam ich mit den drei Dingen nicht gut zurecht. Mal war ich fleißig, mal nachlässig. Ich hatte zwar schon ein paar Mal geschrieben, aber meine Erfahrungsberichte waren meist eintönig und uninteressant, es fehlte ihnen der Funke einer packenden Geschichte. Diesmal hatte ich gar nicht vor, etwas zu schreiben, und ehe ich mich versah, rückte die Abgabefrist näher.

Eines Tages hatte ich einen Traum. Zwei Szenen brannten sich mir besonders lebhaft ins Gedächtnis ein. Die eine schien ein kleines Büro aus der Republikzeit zu sein, voll mit Redakteuren, die anscheinend über die Vergabe von Artikeln berieten. Die andere Szene war ein Wohnzimmer mit einer Gruppe von Menschen, die beisammensaßen, ähnlich wie unsere Fa-Lerngruppe. Jemand erzählte von seinen Erfahrungen, deren Kernaussage war, dass es schade wäre, sie nicht aufzuschreiben. Als ich aufwachte, hatte ich das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. War das ein Zeichen, dass ich einen Bericht einreichen sollte? Ich dachte darüber nach – ganz nach den Anforderungen des Fa. Es war nicht so, dass mir die Einreichung nicht wichtig war. Natürlich sollte ich mein Bestes geben, um das Fa zu bestätigen, aber mir fiel einfach nichts ein, worüber ich schreiben könnte. Ich hatte noch nicht einmal angefangen.

In derselben Nacht hatte ich einen weiteren Traum. Ich befand mich in einem Prüfungsraum, vor dem viele Kollegen standen. Einer nach dem anderen gingen sie hinein, um sich den Fragen der Prüfer zu stellen. Der Kollege, der vor mir hineingegangen war, kam heraus und sagte: „Reines Korrekturlesen reicht nicht aus, um das Interview zu bestehen. Viele Fragen beziehen sich auf das Design.“ Als ich aufwachte, wurde mir bewusst, wie lebhaft der Traum gewesen war. Korrekturarbeit zu machen, ist wie die Texte anderer Leute zu lesen; Design hingegen bedeutet wie eigene Texte zu schreiben. Offenbar musste ich das ernst nehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren es nur noch drei Tage bis zur Abgabefrist.

Ich las mir das diesjährige Essaythema noch einmal durch: „Unsere Geschichte“. „Warum sind wir einer nach dem anderen hierhergekommen? Was hat uns dazu bewogen, Falun Dafa weiter zu praktizieren? Welche Veränderungen hat Falun Dafa in uns bewirkt? Welche Veränderungen haben wir in unseren Familien, an unseren Arbeitsplätzen und in unseren Gemeinschaften bewirkt?“ Hat sich nach all den Jahren der Kultivierung in meinem Leben und meinem Umfeld tatsächlich nichts verändert?

Die inspirierenden und tief bewegenden Geschichten der fleißigen Falun-Dafa-Praktizierenden sind zweifellos wertvoll und sollten geschätzt werden. Doch die meisten Falun-Dafa-Schüler kultivieren sich Tag für Tag, Jahr für Jahr im alltäglichen Leben. Ich begann, zur Ruhe zu kommen und meinen eigenen Kultivierungsprozess zu überdenken. Ich hielt diese scheinbar alltäglichen Kultivierungserfahrungen fest, fädelte sie wie kleine Perlen aneinander, überarbeitete sie immer wieder und verfeinerte so die Essenz. Als der Entwurf fertig war, lag vor mir eine schimmernde Perlenkette. Ich war von diesem unerwarteten Ergebnis überrascht und tief bewegt.

Während des Schreib- und Überarbeitungsprozesses gewann ich nach und nach ein tieferes Verständnis für diese formlose Kultivierungspraktik von Falun Dafa. Mir wurde die tiefgreifende Bedeutung der Anweisung unseres Meisters, so weit wie möglich dem Zustand gewöhnlicher Menschen zu entsprechen, sowie die feierliche Verbindung zwischen unserer Kultivierung und der zukünftigen Generation immer deutlicher bewusst.

Inmitten dieses Prozesses wurde ich mir plötzlich subtiler, zuvor unmerklicher Veränderungen bewusst, die vor und nach Beginn meiner Kultivierung in mir stattgefunden hatten. Die Erkenntnis, dass Falun Dafa mich grundlegend verändert hat, ohne dass ich es bemerkt habe, berührte mich zutiefst. Nach der Einreichung meines Artikels spürte ich eine subtile Veränderung in meiner Denkweise, sowohl in Bezug auf meine Arbeit als auch auf mein tägliches Leben. Ich bin aufgeschlossener, gelassener und entspannter geworden.

An diesem Abend, in der ich meinen Erfahrungsbericht erfolgreich einreichte, hatte ich einen weiteren Traum. Ich befand mich in einem Raum, wo jemand meine Arbeit begutachtete, wie ein Prüfer. Draußen vor dem Fenster erstreckte sich ein Feld voller Früchte und Gemüse, auf dem reges Treiben herrschte.

Ich ahnte, dass ich nur durch die Einreichung meines Berichts die Möglichkeit hatte, diesen Ort betreten und erkunden zu dürfen. Mir wurde bewusst, dass Falun Dafa formlos ist und wir alle unsere Früchte ernten können, solange wir uns im Einklang mit Dafa kultivieren, das Fa in uns aufnehmen und unsere jeweiligen Stärken einsetzen, um unsere Pflichten zu erfüllen.

Vielen Dank an die Redaktion von Minghui.org, die globale Kommunikationsplattform für Dafa-Jünger, für diese wertvolle Gelegenheit zur Kultivierung, die jedes Jahr geboten wird. Ich hoffe aufrichtig, dass die Menschen die Erfahrungsberichte der Falun-Dafa-Schüler lesen und in diesem entscheidenden historischen Moment der kosmischen Erneuerung Güte und eine strahlende Zukunft wählen. Ich bin dem Meister unendlich dankbar für seine barmherzige Erlösung. Der Meister ist großartig! Falun Dafa ist großartig.