(Minghui.org) Seit der Machtübernahme der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) im Jahr 1949 sind im Zuge verschiedener politischer Kampagnen Schätzungen zufolge über 80 Millionen Menschen ums Leben gekommen. Damit zählt sie zu den gravierendsten Fällen von Menschenrechtsverletzungen in Friedenszeiten, wobei die Zahl der Opfer jene der beiden Weltkriege übersteigt.
Die KPCh unterdrückte zudem die Meinungsfreiheit in China (Kampagne gegen die Rechtsabweichler, 1957–1959), zerstörte die Kultur (Kulturrevolution, 1966–1976) und zerschlug die Demokratie (Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, 1989). Indem das Regime seit 1999 Falun Gong verfolgt, hebelt es jetzt auch die Glaubensfreiheit aus.
Viele Menschen wurden durch die Propaganda der KPCh in die Irre geführt und sind zu falschen Anschauungen über Falun Gong gelangt. Manche glauben, die Verfolgung sei lediglich eine Menschenrechtsfrage. Liest man jedoch die Berichte und Erfahrungsberichte von Praktizierenden, die auf Minghui.org veröffentlicht werden, wird deutlich, dass die eigentliche Ursache der Verfolgung der grundlegende Konflikt zwischen der Ideologie der KPCh und der Menschheit ist.
Die Philosophie der KPCh, die auf Klassenkampf und Brutalität basiert, steht im Widerspruch zu den traditionellen Werten der Menschheit, einschließlich der universellen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, wie sie von Falun Gong gelehrt werden. Die Verfolgung von Falun Gong ist eine Fortsetzung der jahrzehntelangen Geschichte der KPCh, traditionelle Werte abzuschaffen.
Diese Verfolgung ist zudem die längste Kampagne der KPCh und zugleich die einzige, die ihr Ziel nicht erreicht hat. Wenn die KPCh weiterhin die grundlegenden Werte der Menschheit infrage stellt und ihren globalen Einfluss ausdehnt – wird dann überhaupt noch irgendeine Gesellschaft frei bleiben?
Laut einem kürzlich erschienenen Minghui-Artikel mit dem Titel „Zehn Dinge, die Sie vielleicht nicht wissen – Hintergründe, die 1999 zur staatlichen Verfolgung von Falun Gong geführt haben“ versuchte die KPCh bereits 1996, Falun Gong zu unterdrücken. Dies schlug jedoch fehl, da die positiven Wirkungen der Kultivierungsmethode in der breiten Öffentlichkeit, einschließlich hochrangiger KPCh-Funktionäre, allgemein anerkannt waren.
Die KPCh suchte jedoch weiterhin nach Wegen, Falun Gong zu diffamieren, unter anderem durch die Veröffentlichung eines verleumderischen Zeitschriftenartikels im April 1999. Als Praktizierende in Tianjin versuchten, dem Herausgeber die Fakten zu erklären, wurden Dutzende verhaftet. Andere Praktizierende begaben sich am 25. April 1999 nach Peking, um friedlich bei der Zentralregierung zu appellieren. Obwohl ihre Anliegen vom Ministerpräsidenten angehört wurden, leitete der ehemalige KPCh-Führer Jiang Zemin drei Monate später, im Juli 1999, eine landesweite Verfolgung ein.
Der friedliche Appell im April 1999 ist bemerkenswert, da er die Entschlossenheit der Praktizierenden zeigt, ihren Glauben auszuüben, auch wenn sie in einer Gesellschaft leben, die von dem totalitären Regime der KPCh regiert wird. Die Unterdrückung dauert an. Praktizierende auf der ganzen Welt veranstalten jedes Jahr Kundgebungen, um an den friedlichen Appell vor 27 Jahren zu erinnern und auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam zu machen.
Laut Berichten von Minghui.org organisierten Praktizierende von Falun Gong rund um den 25. April dieses Jahres in fast 100 Städten in mehr als 30 Ländern Kundgebungen, Demonstrationen und Mahnwachen. Die Veranstaltungen fanden in Nordamerika, Europa, Asien, Ozeanien und Lateinamerika statt. Dabei forderten die Praktizierenden die KPCh auf, die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung zu beenden, und riefen die Menschen dazu auf, Petitionen zu unterzeichnen, um der weltweiten Unterdrückung durch die KPCh entgegenzutreten.
In Nordamerika veranstalteten die Praktizierenden am 25. April einen großen Marsch in Flushing, dem Sitz der größten chinesischen Gemeinde in der Stadt New York. Einige Zuschauer der Parade äußerten, die Veranstaltung habe dazu beigetragen, das chinesische Volk und die breite Öffentlichkeit hinsichtlich der Gräueltaten in China zu sensibilisieren. Die Veranstaltung in Washington, D.C. wurde von US-Kongressabgeordneten wie Michael McCaul und Chris Smith unterstützt. „Der brutale Einsatz der KPCh, Falun Gong zu unterdrücken, werden als eines der schlimmsten Verbrechen des 21. Jahrhunderts in Erinnerung bleiben“, so der Abgeordnete Smith.
Ähnliche Veranstaltungen fanden in Taiwan, Japan, Australien, Neuseeland, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Nordeuropa statt.
Neben der Aufdeckung der Verfolgung in China verdeutlichen die Veranstaltungen der Praktizierenden im Jahr 2026 die Bemühungen der KPCh, ihre Verfolgung von Falun Gong in die ganze Welt zu tragen, sowie die Bemühungen anderer Regierungen, die weltweite Unterdrückung durch die KPCh zu beenden. Agenten, die im Auftrag der KPCh handeln, schikanieren und bedrohen weiterhin Shen Yun Performing Arts, dessen Künstler und Veranstaltungsorte sowie Praktizierende von Falun Gong, die sich dafür einsetzen, über die Verfolgung ihres Glaubens aufzuklären.
Der US-Kongress bringt derzeit einen Gesetzentwurf voran, den sogenannten „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“. Dieser sieht vor, chinesische KPCh-Funktionäre, die an erzwungenen Organentnahmen beteiligt sind, mit Sanktionen zu belegen – etwa durch das Einfrieren ihrer Vermögenswerte in den USA und durch Einreiseverbote.
Diese Maßnahmen der weltweiten Unterdrückung sollten als Weckruf für die internationale Gemeinschaft verstanden werden. Anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts der China-Exekutivkommission des US-Kongresses (CECC) am 10. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, erklärte deren Vizevorsitzender Chris Smith: „Die VR China ist somit mehr als nur ein strategischer Rivale der Vereinigten Staaten und der übrigen freien Welt, denn sie ist ein systemischer Rivale, der darauf abzielt, die stabile internationale Ordnung zu zerstören, für die die Vereinigten Staaten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bürgen.“
„Wie kann eine räuberische, merkantilistische Nation, die Zwangsarbeit einsetzt, geistiges Eigentum stiehlt und staatseigene Unternehmen massiv subventioniert, Mitglied der World Trade Organization oder irgendeiner regelbasierten Ordnung sein? Die Antwort lautet: Das kann sie nicht – solange die Kommunistische Partei ihr Machtmonopol aufrechterhält“, so der Abgeordnete Smith.