(Minghui.org) Ein 61-jähriger Mann aus der Stadt Kunming in der Provinz Yunnan wurde am 30. April 2026 wegen seines Glaubens an Falun Dafa zu vier Jahren Haft sowie einer Geldstrafe von 6.000 Yuan (etwa 720 Euro) verurteilt.
Di Jianchao wurde am 15. Juli 2025 verhaftet und in das Bezirksuntersuchungsgefängnis Guandu überführt. Am 24. April 2026 erschien er vor dem Bezirksgericht Wuhua und wurde sechs Tage später verurteilt. Einzelheiten zu seiner Verhaftung und dem Gerichtsverfahren sind dem ersten der untenstehend verlinkten Berichte zu entnehmen.
Den Urteilsspruch unterzeichneten der Vorsitzende Richter He Wen, die Beisitzenden Richter Hu Yong und Chen Qingling, der Gerichtsschreiber Tong Zhonghua, der Richterassistent Li Chengzhuo, der Staatsanwalt Huang Pengwen sowie der stellvertretende Staatsanwalt Huang Chongqiang. Es ist derzeit unklar, ob Di bereits in ein Gefängnis überführt wurde.
Bereits einige Zeit vor diesem jüngsten Verfolgungsvorfall war Di wegen des Praktizierens von Falun Dafa von seinem Arbeitsplatz bei der Schiffbaugesellschaft der Stadt Kunming entlassen worden. Zudem hatte er bereits zwei Haftstrafen mit einer Gesamtdauer von achteinhalb Jahren verbüßt (von November 2004 bis November 2008 sowie von Februar 2014 bis Juni 2018).
Seine Frau, Luo Jiangqin (58), die ebenfalls Falun Dafa praktiziert, wurde im Februar 2014 gemeinsam mit ihm verhaftet und zu drei Jahren Haft im Zweiten Frauengefängnis der Provinz Yunnan verurteilt. Nach Dis jüngster Verhaftung beantragte sie, ihn als nicht-anwaltliche Verteidigerin vor Gericht vertreten zu dürfen; dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt. Ihr wurde lediglich gestattet, der Gerichtsverhandlung als Zuschauerin beizuwohnen.
Nach 8,5 Jahren Internierung wieder vor Gericht
61-Jähriger während seiner Haft ins Krankenhaus eingeliefert – nach über 8 Jahren im Gefängnis
Die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden im Ersten Gefängnis der Provinz Yunnan – Teil I