(Minghui.org) Am 20. Januar 2026 las ich auf Minghui.org den Erfahrungsbericht eines Mitpraktizierenden „Das Fa zu lernen und zu erhalten, ist der Schlüssel zur Erhöhung in der Kultivierung“, der mir sehr half. Der Autor beschrieb, wie er die Substanzen beseitigte, die ihn davon abhielten, das Fa beim Lesen zu verinnerlichen. Er meinte, dass seine Augen über die Wörter hinwegglitten seien und er daher das Fa nicht habe aufnehmen können. Ich fragte mich, warum mich das, was er schrieb, so sehr berührte.
Ich schaute nach innen und erkannte, dass der Bericht die negativen Substanzen in mir an die Oberfläche brachte. Das kommunistische Gespenst und die negativen Dinge, die mich beim Fa-Lernen und Auswendiglernen gestört hatten, wurden mir aufgezeigt. Deshalb sendete ich sofort aufrichtige Gedanken aus, um sie zu beseitigen.
Es war im Januar 1997, als ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann. Jetzt bin ich 80 Jahre alt. Ich bin dem Meister die ganzen Jahre über während der Fa-Berichtigung gefolgt, um die Verfolgung aufzudecken und ihm bei der Errettung der Lebewesen zu helfen. Unter dem barmherzigen Schutz des Meisters habe ich immer gut mit den Mitpraktizierenden zusammengearbeitet.
Ich fragte mich: „Also warum bin ich in diesem Zustand, wenn ich das Fa lerne und auswendig lerne?“ Ich schaute nach innen, fand aber nichts. Seit 30 Jahren lese ich nun schon das kostbare Buch Zhuan Falun und ich habe es bisher zehnmal auswendig gelernt, aber das Fa dabei nicht wirklich verinnerlicht.
Beim Lernen des Fa legte ich Wert auf Schnelligkeit. Jeden Morgen lernte ich eine Lektion im Zhuan Falun, bevor ich mit der Hausarbeit begann. Ich erledigte alles schnell und wollte das Aussenden der globalen aufrichtigen Gedanken nicht verpassen. Auch beim Rezitieren des Fa strebte ich nach Geschwindigkeit, manchmal schaute ich nicht einmal nach, wie es im Buch stand und bekam daher nicht mit, ob ich ein Wort hinzufügte oder wegließ. Ich wusste, dass es nicht richtig war und korrigierte mich, wenn ich es erkannte. Aber bald darauf machte ich wieder denselben Fehler.
Beim gemeinsamen Fa-Lernen zeigte mir meine Tochter die Fehler auf, wenn ich die Wörter falsch las. Ich dachte dann: „Du suchst immer die Fehler anderer Leute.“ Manchmal las ich die Wörter zwar korrekt, betonte sie jedoch nicht richtig. Zum Beispiel, als ich ein Wort im dritten Ton las, forderte mich meine Tochter auf, es im zweiten Ton zu lesen. In dem Fall fühlte ich mich noch schlechter. Ich dachte: „Hauptsache ist doch, dass ich das Wort richtig ausspreche.“ Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass ich die Hilfe von Mitpraktizierenden mit menschlichen Anhaftungen, Anschauungen und Gefühlen betrachtete.
Nachdem ich meinen Fehler erkannt hatte, fielen mir plötzlich die Worte des Meisters ein:
„Was tun wir denn hier? Sind wir nicht hier, um dich bei der Kultivierung nach oben anzuleiten? Über manche Dinge solltest du auch einmal nachdenken. Dieses Buch kann dich bei der Kultivierung anleiten. Überlegt mal, ist dieses Buch wertvoll oder nicht?“ (Zhuan Falun, 2019, S. 463)
Ich konnte das Fa nicht erhalten und die Prinzipien höherer Ebenen nicht verstehen, weil ich die Beziehung zwischen dem Fa-Lernen und meiner Kultivierung nicht korrekt behandelte. Ich machte zwar viel, behandelte jedoch das Lesen und Auswendiglernen wie eine Formalität. Das gab den alten Mächten einen Vorwand, meine Lücken auszunutzen – und das war sehr gefährlich.
Ich hatte das Glück, schon vor 30 Jahren das Fa erhalten zu haben. Meine Familie führt ein zufriedenes Leben und meine Kinder und ich profitieren sehr davon. Ich weiß genau, dass der Meister und Dafa gut sind, doch konnte ich die Kostbarkeit des Fa nicht wirklich vom Grunde meines tiefsten Herzens erkennen.
Danke, barmherziger Meister, für den Hinweis. Ich habe meine Fehler verstanden und werde noch einmal von vorne beginnen und es richtig machen. Ob ich das Fa nun allein oder in der Gruppe lese, ich möchte beim Fa-Lernen fokussiert bleiben. Wenn ich das Fa lese oder auswendig lerne, werde ich nicht mehr auf die Geschwindigkeit achten, sondern werde jedes Wort und jeden Satz lernen und verinnerlichen. An dieser Stelle möchte ich dem Autor des Erfahrungsberichtes danken, der mir geholfen hat, dass ich meine Mängel erkenne.
Danke, verehrter Meister, für den barmherzigen Schutz!