(Minghui.org)
Am 16. Juli 2026 hielten Falun-Dafa-Praktizierende am Martin Place in Sydney, Australien, eine Kundgebung ab. Gäste aus Politik, Justiz und Wissenschaft bekundeten durch ihre Teilnahme ihre Unterstützung und verurteilten die Verfolgung sowie die länderübergreifende Unterdrückung von Falun Dafa durch das chinesische Regime. Zudem würdigten sie die Praktizierenden für ihren standhaften Glauben an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.
John Deller vom australischen Falun Dafa Verein spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
John Deller, Sprecher des australischen Falun Dafa Vereins, erklärte in seiner Rede:
„Heute würdigen wir den unermüdlichen Einsatz der Falun-Dafa-Praktizierenden in China und auf der ganzen Welt, die trotz der seit 27 Jahren andauernden Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) weiterhin an den universellen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht festhalten.
Der Kommunismus ist ein gottloses System, das auf Lügen und Täuschung aufgebaut ist. Er kann in China nur bestehen, solange die Menschen die Lügen der KPCh akzeptieren. Millionen Falun-Dafa-Praktizierende wurden inhaftiert; Hunderttausende starben infolge von Folter oder wurden durch erzwungene Organentnahmen getötet. Warum? Weil sie an ihrem Glauben festhalten, ehrlich, gütig und rechtschaffen zu sein, und das Gute im menschlichen Leben bewahren wollen.
Die KPCh kontrolliert die Menschen in China und versucht, ihren Einfluss weltweit auszubauen – auch in Australien bis hinein in alle Ebenen der Regierung. Je eher die Menschen in China aufhören, die Lügen der Partei zu glauben, und je eher Australien deren wahres Wesen erkennt, desto schneller wird die Verfolgung von Falun Dafa enden. China wird dann nicht nur für seine Bevölkerung, sondern für die ganze Welt ein menschlicherer und sichererer Ort sein.
Wir hoffen, dass jeder, der heute hier ist und ein gutes Herz, Gewissen und einen Sinn für Gerechtigkeit besitzt, sich an seinen Abgeordneten wendet und ihm sagt: Ich weiß, was geschieht, und ich möchte, dass Sie die Werte Australiens vertreten. Wir sind kein Volk, das sich einem autoritären Unrechtsregime unterordnet, nur um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen.“
China-Experte Prof. Feng Chongyi spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Der Menschenrechtsforscher Professor Feng Chongyi bekundete seine Unterstützung und seinen Respekt für Falun Gong. Er sagte: „Die ganze Welt bewundert Ihren Mut und Ihre Weisheit.“
Zur Ursache der Verfolgung erklärte er: „Die KPCh verfolgt Sie nicht, weil Sie etwas Unrechtes getan hätten, sondern weil es sich um ein bösartiges Regime handelt. Aufgrund seines Wesens richtet sich dieses Regime gegen alle abweichenden Ideen, Organisationen, Religionen und gesellschaftlichen Gruppen. Deshalb setzt es alles daran, Andersdenkende und unabhängige Organisationen zu unterdrücken und auszulöschen. Das ist der einzige Grund, warum Sie seit Jahrzehnten verfolgt werden.
Sie leisten mutig Widerstand, insbesondere indem Sie die wahre Natur dieses Regimes systematisch aufdecken. Dadurch erkennen immer mehr Menschen und die internationale Gemeinschaft die Hintergründe dieser Verfolgung.“
Lyle Shelton, Vorsitzender der Family First Party auf nationaler Ebene, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Lyle Shelton, Vorsitzender der Family First Party, erklärte: „Es ist mir eine große Ehre und Freude, heute erneut hier zu sein, um die Falun-Dafa-Gemeinschaft in Australien zu unterstützen und des Beginns Ihrer Verfolgung zu gedenken.“
Er betonte, dass sich der Protest nicht gegen das chinesische Volk richte. Vielmehr gehe es darum, die öffentliche Auseinandersetzung mit den Verbrechen der KPCh aufrechtzuerhalten und immer mehr Menschen für die Gefahren zu sensibilisieren, die von ihr ausgehen. Dies betreffe nicht nur die Falun-Dafa-Gemeinschaft, sondern alle Menschen, denen Freiheit und Demokratie am Herzen liegen.
Der Menschenrechtsaktivist Bahtiyar Bora spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Bahtiyar Bora, Vorsitzender des Australischen Uigurenverbandes, erklärte: „Seit mehr als 27 Jahren sind Falun-Gong-Praktizierende willkürlicher Inhaftierung, Folter und Verfolgung ausgesetzt, nur weil sie ihren Glauben friedlich ausüben. Dass sie trotz allem unbeirrt an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht festhalten, hat Menschen auf der ganzen Welt inspiriert – auch mich und unser Volk. Als Uiguren verstehen wir dieses Leid nur allzu gut.
Wir entscheiden uns für Solidarität statt Schweigen. Wir rufen die australische Regierung und die internationale Gemeinschaft dazu auf, sich weiterhin für die universellen Menschenrechte einzusetzen, grenzüberschreitender Repression und ausländischer Einflussnahme entgegenzutreten und die Verantwortlichen für schwere Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen.“
Craig Kelly, ehemaliger Parlamentsabgeordneter (MP) spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Craig Kelly war fast zehn Jahre lang Abgeordneter für den Wahlkreis Hughes im australischen Bundesparlament. Bei der vergangenen Parlamentswahl kandidierte er für den Senat als Vertreter der Libertarian Party. Seit vielen Jahren setzt er sich für die Gewissensfreiheit ein und lehnt jede Form autoritärer Herrschaft ab.
Kelly sagte in seiner Rede: „Vor etwa 25 Jahren reiste ich durch China. Ich war in Shenzhen auf dem Mission Hills Golf Club, den viele von Ihnen vielleicht kennen. Als ich dort im Hotel eincheckte, entdeckte ich neben der Rezeption einen Ständer mit den üblichen Tourismusbroschüren. Doch zwischen diesen Prospekten fiel mir eine Broschüre besonders auf. Sie war von der Kommunistischen Partei Chinas herausgegeben worden und behauptete, Falun Gong und Falun Dafa seien etwas Schlechtes.
Es handelte sich um staatliche Propaganda. Sie entsprach nicht der Wahrheit. Seit diesem Zeitpunkt fragte ich mich, warum ein totalitäres Regime wie die Kommunistische Partei Chinas mit solcher Vehemenz gegen die guten Menschen vorgeht, die Falun Gong praktizieren. Mir wurde klar: Es geht um Kontrolle.
Ein totalitäres Regime will seine Bevölkerung kontrollieren. Es unterdrückt die Meinungsfreiheit und unabhängiges Denken. Von diesem Moment an empfand ich große Sympathie für Falun Gong und unterstütze ihr Anliegen.
Wir müssen weiterhin unsere Stimme erheben, denn Mut ist ansteckend. Während wir heute hier auf dem Martin Place in Sydney die Freiheit genießen, offen sprechen zu können, werden Falun-Gong-Praktizierende in China noch immer gefoltert und inhaftiert.
Hoffen wir, dass sie erfahren, dass es in Australien Menschen gibt, die den Mut haben, für sie einzutreten und ihre Stimme zu erheben. Das möge ihnen Kraft geben, ihren friedlichen Einsatz fortzusetzen. Auch wir werden uns weiterhin für die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht von Falun Gong einsetzen.“
Der frühere Kandidat für die Parlamentswahl, Ganesh Loke, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Der frühere Kandidat bei der australischen Parlamentswahl Ganesh Loke sagte: „Ich bewundere die drei Prinzipien von Falun Dafa: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Diese drei Prinzipien sind wirklich kostbar und ich habe mein eigenes Leben nach ihnen ausgerichtet.“
Der Menschenrechtsaktivist Bob Vinnicombe spricht auf der Kundgebung
Der Menschenrechtsaktivist Bob Vinnicombe erklärte: „Wir sind heute hier, weil die kommunistische Diktatur Chinas im Jahr 1999 – vor 27 Jahren – erkannte, dass sich eine Philosophie und Lebensauffassung, die dem Marxismus, Leninismus, Stalinismus und Maoismus diametral entgegensteht, unter Millionen Chinesen verbreitet hatte.
Mit anderen Worten: Falun Gong mit seinen Übungen und seiner Meditation musste aus Sicht des Regimes beseitigt werden. Deshalb wurde Falun Gong verboten. Menschen, die die Übungen öffentlich praktizierten, wurden festgenommen, inhaftiert und gefoltert, um sie zum Verzicht auf ihren Glauben zu zwingen. Viele mussten Zwangsarbeit leisten oder wurden sogar getötet.
Neben Falun Gong gibt es im kommunistischen China viele weitere Glaubensrichtungen, darunter den Islam, das Christentum und den Buddhismus. Auch sie werden unterdrückt. Doch die kommunistische Diktatur Chinas betrachtete die Falun-Dafa-Praktizierenden als eine noch größere Bedrohung, weil sie ihren Glauben nicht hinter verschlossenen Türen ausübten.“
Am Tag nach der Kundgebung veranstalteten Praktizierende am 17. Juli vor dem Rathaus von Sydney eine Kerzenlicht-Mahnwache. Sie gedachten der Praktizierenden, die während der Verfolgung von Falun Gong ihr Leben verloren haben, und riefen zu einem Ende der Verfolgung auf.
Kerzenlichtmahnwache vor dem Rathaus von Sydney am 17. Juli 2026 (Minghui.org)


Am 20. Juli vor dem chinesischen Konsulat: Praktizierende führen die Übungen vor und protestieren gegen die Verfolgung (Minghui.org)
Gegenüber dem chinesischen Konsulat in Sydney führten Praktizierende am 20. Juli gemeinsam die Falun-Gong-Übungen vor. Mit ihrer friedlichen Aktion protestierten sie gegen die Verfolgung und riefen zu einem Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen auf.