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[Fa-Konferenz in Washington, D.C. 2026] Neue Falun-Dafa-Praktizierende: Wie ich mich bei der Medienarbeit weiterentwickle

2. August 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in den USA

(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!

Die Fa-Konferenzen bieten uns die Gelegenheit, über unsere jüngsten Kultivierungserfahrungen nachzudenken und uns gegenseitig zu inspirieren und uns noch stärker an den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – auszurichten. Dadurch können wir dem Meister in der Zeit der Fa-Berichtigung helfen, die Lebewesen zu erretten.

Der Meister sagt:

„Der Titel ‚Dafa-Jünger‘ ist der heiligste.“ (In kritischen Momenten wird das Herz geprüft, 02.05.2025)

Vor sechs Jahren, im Jahr 2020, begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Damals zog ich in die Vereinigten Staaten. Ich hätte ich nie gedacht, dass mein Leben so wunderbar und erfüllend sein würde.

Kurz nach meinem Umzug in die USA begann ich, in den Medien zu arbeiten. Das half mir, mich als Falun-Dafa-Praktizierende und auch beruflich weiterzuentwickeln. Das gemeinsame Fa-Lernen mit anderen Praktizierenden und der Austausch über Kultivierungsfragen haben meine Fortschritte enorm beschleunigt.

Ich erinnere mich noch gut, als ich zu ersten Mal am wöchentlichen Fa-Lernen und Austausch von The Epoch Times und NTD am Montag teilnahm. Mein Tag begann früh am Morgen. Ich fuhr gegen 6 Uhr zur U-Bahn-Station, nahm die U-Bahn ins Büro und kam erst nach 21.30 Uhr nach Hause zurück, fühlte mich aber nie müde.

Es ist schwer, diese Erfahrung zu beschreiben. Oft hatte ich das tiefe Gefühl, dass von dem Moment an, als ich morgens mein Auto an der U-Bahn-Haltestelle abstellte, bis zur Heimfahrt am Abend Millionen von Jahren vergangen waren.

Nur durch Falun Dafa konnte ich all die Fähigkeiten erlernen, die ich bisher in den Medien eingesetzt habe: den Umgang mit schwierigen Situationen am Telefon im Kundenservice, das Schreiben von Artikeln, das Fotografieren von Grund auf und die Integration in die Medienbranche der Mitpraktizierenden in Washington, D.C.

Hier möchte ich euch Begegnungen mit Menschen schildern, die mir in den letzten Monaten geholfen haben, meine Xinxing zu erhöhen.

Die wahren Umstände über die Verfolgung erklären oder die Medien verteidigen?

Die Zusammenarbeit mit Medienschaffenden anderer Medien im Kongress, im Weißen Haus und bei anderen Einsätzen machte mich immer nervös, weil ich mich vor ihren möglichen Fragen zu den negativen Hetzartikeln über unsere Medien fürchtete.

Erst kürzlich äußerte sich ein Fotograf abfällig über die Epoch Times und behauptete, sie sei rechtsgerichtet und von „diesen seltsamen Chinesen“ gegründet worden. Seine Worte trafen mich tief. Egal wie sehr ich ihm auch zu erklären versuchte, dass unser Medium bestrebt sei, verschiedene Ansichten zu berücksichtigen und so objektiv und fair wie möglich zu berichten, er hörte mir gar nicht zu. Nach dieser Begegnung bereute ich es, ihn nicht über die wahren Umstände der Verfolgung in China und die Hintergründe unserer Mediengründung aufgeklärt zu haben.

Rückblickend erkenne ich, dass ich mich zu sehr darauf konzentriert habe zu beweisen, dass unser Medium nicht rechtsgerichtet ist. Während des Gesprächs schwirrten mir auch negative Gedanken im Kopf herum. Dabei blickte ich auf den Fotografen herab und dachte: „Wie kann es sein, dass du so naiv bist und alles glaubst, was du im Internet liest, und mir nicht einmal zuhörst?“

Der Meister sagt:

„Ein wohlwollender Mensch ist immer barmherzig.“ (Ebenen der Gesinnung, 25.09.1995, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Daraufhin wurde mir mein Fehler bewusst. Von da an beschloss ich, stets die wahren Begebenheiten über die Verfolgung an die erste Stelle zu setzen.

An einem geschäftigen Tag im Kongress mit zahlreichen Kabinettsmitgliedern und vielen Medienvertretern einige Wochen später hatte ich die Gelegenheit, einem Kameramann eines anderen Mediums die Tatsachen zu erklären.

Dutzende Reporter, Fotografen und Kameraleute warteten auf die Regierungsvertreter. Während ich unter ihnen stand und mich darauf vorbereitete, in der Menge Fotos zu machen, sprach mich ein Kameramann hinter mir an. Er schenkte mir zwei Tic-Tac-Minzbonbons, die er vom Weißen Haus auf einem Flug mit der Air Force One erhalten hatte.

Es war sehr freundlich und großzügig von ihm, mit mir diese besonderen Tic Tacs zu teilen. Während wir uns unterhielten, fragte er mich, für welches Medium ich arbeiten würde. Als ich ihm sagte, dass ich für die Epoch Times arbeite, fragte er mich, ob ich dafür bezahlt würde und ob alle in den Medien Falun-Dafa-Praktizierende seien.

Ich erinnerte mich an das frühere Gespräch mit dem Fotografen und daran, dass ich ihn auf gütige Weise über die Verfolgung aufklären musste. So beantwortete ich seine Fragen und erklärte ihm, dass die Gründung des Mediums dazu diene, die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas aufzudecken. Ich erklärte ihm, was Falun Dafa ist und wie es zu der Verfolgung in China gekommen war. Er verstand es sofort und akzeptierte es.

Anschließend stellte er weitere Fragen zu Shen Yun. Ich sagte zu ihm, dass ich nicht für Shen Yun sprechen könne, aber mein Verständnis sei, dass Falun-Dafa-Praktizierende verschiedene Wege gefunden hätten, um die Menschenrechtsverletzungen in China friedlich anzuprangern. Sei es durch Kunst, Paraden, friedliche Proteste und die Gründung von Medien. Auch das konnte er akzeptieren und verstehen.

Er fragte mich: „Praktizieren Sie Falun Dafa?“ Als ich bejahte, war er überrascht. Ich erzählte ihm, dass mir die Kultivierung ermögliche, immer wieder darüber nachzudenken, wie ich mein Leben verbessern könne, um ein besserer und friedlicherer Mensch zu werden. Davon war er berührt und erzählte mir, dass er auch einmal Qigong ausprobiert habe.

Diesen Kameramann habe ich nie mehr auf dem Capitol Hill oder bei einer anderen Veranstaltung gesehen. Er sagte, er komme normalerweise nicht ins Parlament. Ich gab ihm meine Visitenkarte. Das war ein berührender Moment. Wie konnte es sein, dass ich an diesem geschäftigen Tag inmitten so vieler Medienvertreter ausgerechnet neben ihm stand? Um uns herum herrschte reges Treiben, doch er hörte mir aufmerksam zu. Seine Augen waren sanft und strahlend, was mich daran erinnerte, dass manche Menschen vielleicht nur einmal die Chance haben, die wahren Umstände zu erfahren.

Ich bin dem barmherzigen Meister unendlich dankbar, dass er diese Gelegenheit für mich arrangiert und mir die Weisheit geschenkt hatte, dem Kameramann alle Fragen klar zu beantworten. Selbst die Tic-Tac-Bonbons waren so passend gewesen. Da in anderen Dimensionen alles lebendig ist, werden die Lebewesen hinter diesen Bonbons großen Verdienst dafür erlangen, dass sie mich mit diesem Kameramann verbunden haben.

Der Meister erklärt:

„Die unterschiedlichsten Gegenstände können zu Fa-Instrumenten werden. Bei der Fa-Bestätigung der Dafa-Jünger, wenn du Artikel schreibst, um Dafa zu bestätigen, dann hat der Stift, den du jeden Tag benutzt, Gong und Tugend in sich. Vielleicht wird dein Stift später ein Fa-Instrument sein. Die Gegenstände, die die Kultivierenden benutzen, können alle zu Fa-Instrumenten werden, sobald sie Gong und Tugend in sich tragen, einschließlich des Pinsels zum Malen, den ihr bei der Fa-Bestätigung benutzt habt.“ (Fa-Erklärung auf dem Treffen zum Thema Erschaffung von bildender Kunst, 21.07.2003)

Als Nächstes möchte ich von einer Erfahrung berichten, die sich mir bot, meine Xinxing durch einen Konflikt mit einem Mitarbeiter im Büro zu kultivieren.

Das Leben genießen

Vor einigen Wochen half ich bei der Organisation einer Teambildungsaktivität für unsere Mitarbeiter im Büro in Washington, D.C., an dem Praktizierende und gewöhnliche Kollegen teilnahmen. Normalerweise organisieren wir diese Veranstaltung einmal im Jahr. Diesmal bestanden die Aktivitäten aus einer Schnitzeljagd im National Museum of American History und einem anschließenden Picknick auf der Wiese der National Mall.

Einer der Mitarbeiter, ein Kameramann, schickte eine Nachricht in unsere Gruppe, dass eine chinesische Praktizierende ein Protestwochenende vor dem chinesischen Konsulat in Washington D.C. organisiert habe, um auf die erneute Inhaftierung ihrer Mutter in China aufmerksam zu machen. Ich persönlich erfuhr erst wenige Tage zuvor davon.

Wir erklärten ihm, dass wir die Büroaktivitäten nicht verschieben könnten, da sie bereits mehrmals verschoben worden seien. Die Firma hatte den Termin im Museum bereits bezahlt und reserviert und die meisten Mitarbeiter konnten daran teilnehmen. Der Termin fiel mit einem der zwei Tage der Protestveranstaltung zusammen.

Da die meisten Mitarbeiter im Büro in Washington, D.C. nicht an der Veranstaltung vor der chinesischen Botschaft teilnehmen wollten, schrieb der Kameramann allen im Gruppenchat: „Genießt das Leben auf der Erde!“

Diese Mitteilung regte mich ziemlich auf. Daher antwortete ich ihm wütend mit einer langen Nachricht, dass alle ihr Bestes geben würden und wir nicht an jeder Veranstaltung teilnehmen könnten, indem wir alles andere aufgäben.

Nachdem ich diese Nachrichten verschickt hatte, war ich immer noch ganz aufgebracht und emotional. Am nächsten Tag beschwerte ich mich bei jedem Praktizierenden, den ich traf, über seine Nachricht. Ich ließ meinem Frust freien Lauf und fühlte mich erst beruhigt, als mir alle zustimmten. Ich beschwerte mich: „Selbst, wenn er vielleicht Recht hat, hätte er es nicht so ausdrücken sollen, indem er versucht, uns alle mit Schuldgefühlen davon abzuhalten, weil wir nicht an der Demonstration teilnehmen.“

Obwohl mir alle anderen im Büro zustimmten, fühlte ich mich immer noch unwohl. Als ich den Kameramann am nächsten Tag sah, versuchte er, mit mir zu reden. Ich sagte zu ihm: „Sprich nicht mit mir. Ich bin noch immer wütend auf dich!“

Ich konnte nicht aufhören, über diese Angelegenheit nachzudenken, denn ich wusste, dass ich falsch gehandelt hatte. Daher sprach ich mit einer Mitpraktizierenden darüber. Sie half mir, die Perspektive des Kameramanns einzunehmen. Nach seiner Nachricht bemühten sich tatsächlich mehr Mitarbeiter aus dem Büro, an der Demonstration vor der chinesischen Botschaft teilzunehmen, darunter auch ich.

In meiner Wut erinnerte ich mich daran, wie der Meister in verschiedenen Fa-Konferenzen in den Fragerunden immer wieder auf die Praktizierenden reagiert hatte. Es gab verschiedene Fragen, wenn Praktizierende Bedenken gegenüber anderen Praktizierenden oder Koordinatoren äußerten. Der Meister antwortete stets von beiden Seiten und betonte, dass sowohl die Konfliktbeteiligten als auch die Beobachter nach innen schauen sollten.

Ich erkannte, dass meine Denkweise nicht die einzig richtige war. Ich sollte nach innen schauen, um zu sehen, was ich verbessern konnte.

Ich hatte auch die Anschauung, dass ich keine Ratschläge zur Kultivierung von jemandem annehmen sollte, der nicht regelmäßig am Fa-Lernen und den Gruppentreffen im Büro teilnahm. Ich dachte: „Wieso hält uns der Kameramann plötzlich einen Vortrag darüber, dass wir nicht an einer Veranstaltung teilnehmen sollen, wenn er selbst kaum an unserem Fa-Lernen in der Gruppe teilnimmt?“

Mir wurde klar, dass diese Denkweise falsch war. Daher sollte ich offen für jeden guten Rat sein, ohne ihn an meinen oberflächlichen Maßstäben zu messen. Auch ich nahm nicht regelmäßig am Fa-Lernen und an den Austauschrunden im Büro teil. Jeder hat seine eigenen Lebensumstände. Deshalb sollte ich Verständnis für andere zeigen und sie ermutigen, anstatt sie zu verurteilen.

Mir wurde bewusst, dass dieser Konflikt auf meine Anhaftungen hinwies, wie zum Beispiel das Gefühl der Überlegenheit bei den Falun-Dafa-Übungen. Ich dachte, ich sei besser als andere, insbesondere als Nicht-Praktizierende, weil ich so wichtige Aufgaben wie die Kultivierung und die Unterstützung des Meisters bei der Rettung der Lebewesen erfüllte.

Mir wurde auch bewusst, dass ich anderen gegenüber freundlich sein sollte, selbst wenn ich im Recht zu sein schien. Alle meine Mitpraktizierenden sind Teil von Dafa und Schüler des Meisters. Ich sollte jeden mit größter Güte, Respekt und Geduld behandeln. Wir alle durchlaufen schwierige Prüfungen und haben unsere eigenen Herausforderungen.

Tatsächlich ist der Kameramann ein besonders freundlicher Praktizierender, der mich immer ermutigt hat. Er ist derjenige, der mir vor einigen Jahren sagte: „Du kannst es schaffen!“, als ich Zweifel hatte, ob ich eine professionelle Fotografin werden könnte.

Um mich nach diesem Konflikt mit dem Kameramann zu versöhnen, brachte ich ihm eine Wassermelone und hinterließ eine Notiz. Er freute sich sehr darüber und ich mich auch. Ich schrieb: „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dir dafür zu danken, dass du gegenüber den jungen Mitpraktizierenden im Büro seit Jahren so geduldig bist. Es ist so schön, mit dir zusammenzuarbeiten!“

Der Meister erklärt:

„Doch die heutigen Menschen haben die Tradition vergessen – sie haben die Güte der Menschen, die in der traditionellen Kultur verankert ist, all das Schöne zwischen den Menschen vergessen: gegenseitigen Respekt, Liebe und Hilfsbereitschaft, sowie die traditionellen Beziehungen zwischen den Menschen.“ (Warum kann Shen Yun Menschen erretten?, 06.10.2025)

Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr dankbar dafür bin, dass ich unter so vielen wohlwollenden Mitpraktizierenden sein darf und die Chance habe, ein besserer Mensch zu werden. Ich möchte meine Xinxing weiter erhöhen und den Meister dabei unterstützen, noch mehr Lebewesen zu erretten!

Vielen Dank, verehrter Meister, für all Ihre barmherzigen Arrangements!

Vielen Dank, liebe Mitpraktizierende, für eure Aufmerksamkeit!

Bitte weist mich auf alles hin, was nicht mit dem Fa übereinstimmt.