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Nach jahrelanger Verfolgung: Ehemaliger Polizeibeamter stirbt mit 58 Jahren

26. August 2026 |   Von einem Falun-Gong-Praktizierenden in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Ein 58-jähriger Mann aus dem Kreis Xinbin in der Provinz Liaoning verstarb am 15. Juni 2026, nachdem er jahrelange Verfolgung aufgrund seines Glaubens an Falun Gong erlitten hatte.

Wang Xiaoming

Ein angesehener Polizeibeamter

Wang Xiaoming schrieb Falun Dafa zu, seine Gesundheit wiederhergestellt und ihn zu einem aufgeschlosseneren und optimistischeren Menschen gemacht zu haben. Während seiner Dienstzeit auf der Polizeiwache Yongling war er als fairer und gerechter Beamter bekannt. Eine Person, die sich ungerecht behandelt gefühlt hatte, sagte einmal zum Polizeichef: „Ich hätte mich nicht mit euch angelegt, wenn Wang Xiaoming meinen Fall bearbeitet hätte. Er hat jeden stets absolut fair behandelt.“

Später wurde Wang auf eine Polizeiwache versetzt, die für eine örtliche Touristenattraktion zuständig war. Während seine Kollegen ihren Familien kostenlosen Zutritt gewährten, kaufte er für seine Angehörigen stets Eintrittskarten. Da es keine Regelung gab, die Familienangehörigen freien Eintritt gewährte, wollte er seine Position nicht zu seinem persönlichen Vorteil nutzen.

Nach seiner Rückkehr zur Polizeiwache Yongling zeichnete sich Wang weiterhin durch hervorragende Leistungen aus. Die Computerarbeiten, die er für das Polizeisystem durchführte, wurden von Vertretern der Provinzbehörden hoch gelobt. Später erzielte er das beste Ergebnis bei einer polizeilichen Qualifikationsprüfung in der Stadt Fushun, zu deren Zuständigkeitsbereich der Kreis Xinbin gehört.

Erste Haft im Arbeitslager im Jahr 2001

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begonnen hatte, hielt Wang an seinem Glauben fest und geriet ins Visier der Behörden. Er wurde erstmals im September 2001 festgenommen und zu einer Haftstrafe von unbekannter Dauer im Arbeitslager Wanjiabuzi in der Stadt Fushun verurteilt. Aus Protest trat er in den Hungerstreik, woraufhin er den ganzen Tag über an ein Bett gefesselt wurde. Zudem zwang ihn der Wärter Wu Wei täglich zur Nahrungsaufnahme, indem er seinen Mund mit einem Löffel aufhebelte und einen Ernährungsschlauch in seinen Magen einführte.

Nach jeder Zwangsernährung zuckte Wang am ganzen Körper; besonders heftig war dies am neunten Tag der Prozedur. Wu schlug ihm ins Gesicht, beschimpfte ihn und brüllte: „Ich komme aus der Hölle und bin hier, um dich zu unterwerfen!“

Dann zog Wu seine Lederschuhe aus und schlug damit auf das Gesicht von Wang ein. Er befahl ihm zudem, seinen Tee zu trinken; als Wang sich weigerte, goss Wu ihm den Tee über den Kopf.

In jener Nacht fiel Wang ins Koma und wurde eilig in ein Krankenhaus gebracht. Am nächsten Tag zwang das Arbeitslager seine Familie, mehr als 500 Yuan (etwa 65 Euro) für die medizinische Behandlung zu zahlen. Er wurde in das Arbeitslager zurückgebracht, wo er den Hungerstreik noch mehr als zehn Tage lang fortsetzte, bevor er schließlich freigelassen wurde.

Zweite Haft im Arbeitslager im Jahr 2002

Am 13. Mai 2002 befand sich Wang auf der Polizeiwache Yongling bei der Arbeit, als plötzlich mehrere Beamte der Polizeibehörde der Stadt Fushun auftauchten und ihn schlugen. Er trug Verletzungen am ganzen Körper davon.

Beamte vom Büro 610 forderten Wang auf, Falun Gong abzuschwören. Er weigerte sich und wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit im Arbeitslager Wujiabuzi verurteilt. Die dortigen Wärter hielten ihn fünf Monate lang in Handschellen und in einer Einzelzelle gefangen. Während dieser Zeit befand er sich mehr als 100 Tage lang im Hungerstreik.

Aufgrund der lang andauernden Zwangsernährung bildeten sich an Wangs Körper wunde Stellen. Das Gewebe begann abzusterben, bis schließlich seine Knochen freilagen. An einem seiner Ohren entstand ein eitriges Geschwür, das zu einer Perforation und zum Verlust des Hörvermögens auf diesem Ohr führte. Zudem litt er unter Läusebefall.

Inhaftierung in einer Gehirnwäsche-Einrichtung im Jahr 2005

Nach seiner Entlassung aus dem Arbeitslager nahm Wang seine Arbeit wieder auf. Im Frühjahr 2005 wurde er zur Polizeidienststelle versetzt, die für Hetu Ala (eine lokale Touristenattraktion) zuständig war. Am 14. Oktober desselben Jahres wurde er festgenommen und direkt in die Gehirnwäsche-Einrichtung Luotaishanzhuang gebracht.

Wang weigerte sich, aus dem Auto auszusteigen. Daraufhin trugen ihn der bereits erwähnte Wärter Wu aus dem Arbeitslager und mehrere weitere Personen aus dem Fahrzeug in die Gehirnwäsche-Einrichtung. Aus Protest trat Wang in Hungerstreik. Am neunten Tag musste er notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert werden und wurde anschließend freigelassen.

Gesundheit wiederhergestellt – doch vom Arbeitgeber entlassen

Etwa im März 2018 wurde Wang in eine Haftanstalt versetzt. Er litt unter Schwellungen in den Beinen sowie stechenden Brustschmerzen. Seine Symptome verschlimmerten sich im Laufe der Zeit. Das örtliche Krankenhaus überwies ihn zunächst an das Krankenhaus der Medizinischen Universität Shenyang und von dort weiter an das Militärkrankenhaus Shenyang.

Durch das Lesen der Falun-Gong-Bücher und das Praktizieren der Übungen erholte sich Wang allmählich von seinen zahlreichen Beschwerden. Dieses wundersame Erlebnis stärkte seinen Entschluss, Falun Gong weiterhin zu praktizieren – was der Polizeibehörde des Kreises Xinbin missfiel. Sie unternahm zahlreiche Versuche, seine Entlassung zu erwirken, und hatte damit schließlich am 23. Juli 2021 Erfolg.

Wang legte gegen seine Entlassung Beschwerde ein und forderte seine Wiedereinstellung. Später verklagte er die Polizeibehörde. Am 14. März 2023 entschied das Mittlere Volksgericht der Stadt Fushun zu seinen Ungunsten. Weitere Einzelheiten finden Sie im Bericht unter dem ersten der nachstehenden Links.

Frühere Berichte:

Ehemaliger Polizist, wegen seines Glaubens entlassen, kämpft weiter um seinen Arbeitsplatz

Polizeioffizier Wang Xiaoming aus dem Landkreis Xinbin in der Provinz Liaoning wegen seines Glaubens verfolgt

Zwei Polizeibeamte wegen des Praktizierens von Falun Gong verfolgt (Stadt Fushun, China)