(Minghui.org) Als ich den Minghui-Artikel, „Lass dich nicht in die Irre führen: Folge der Lehre von Falun Dafa und sende aufrichtige Gedanken für die Gerichtsverfahren aus, die unsere Gemeinschaft betreffen“ las, passte ich meinen Zeitplan sofort so an, dass ich jeden Abend um 23 Uhr etwa eine halbe Stunde damit verbringen konnte, aufrichtige Gedanken auszusenden.
Ich teilte meine Gedanken mit anderen Praktizierenden und stellte fest, dass einige von ihnen das Aussenden aufrichtiger Gedanken immer noch nicht ernst nehmen und dessen Bedeutung noch nicht vollständig erkannt haben. Deshalb möchte ich meine Erkenntnisse auf meiner derzeitigen Ebene weitergeben. Bitte weist mich freundlich auf etwaige Unstimmigkeiten hin.
Als ich die Meldung las, war mein erster Gedanke, dass dies kein Zufall war. Alles, was in dieser Welt geschieht, zielt auf unsere Anhaftungen ab. Auch wenn die Gerichtsverfahren außerhalb Chinas stattfinden, hat uns der Meister gelehrt, dass wir, selbst wenn wir Konflikte zwischen anderen beobachten, über uns selbst nachdenken und uns fragen sollen: Warum wurde mir dies gezeigt? Gibt es einen Aspekt meiner Kultivierung, den ich nicht gut genug umgesetzt habe? Warum ist das geschehen? Gibt es etwas, das ich noch verbessern muss?
Jeder Dafa-Schüler sollte in sich gehen und nicht denken, dass diese Angelegenheit nichts mit ihm zu tun habe.
Der Meister sagte:
„Jedes Mal, wenn beim Praktizieren diese oder jene Störungen auftauchen, sollst du in dir selbst nach den Ursachen suchen, ob es etwas gibt, das du noch nicht losgelassen hast.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 293)
Hätten wir die entsprechenden Anhaftungen oder menschlichen Vorstellungen nicht gehabt, wäre es vielleicht gar nicht zu dieser Störung gekommen. Das ist die Frage, die wir aus der Perspektive eines Praktizierenden bedenken müssen. Indem wir nach innen schauen, bauen wir diese Störung grundlegend ab.
Mein zweiter Gedanke war, dass wir der Errettung der Lebewesen Vorrang einräumen müssen. Selbst wenn wir Mängel und Unvollkommenheiten haben, sollten wir uns so schnell wie möglich durch das Fa korrigieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass die alten Mächte unsere Lücken als Vorwand nutzen, um Lebewesen daran zu hindern, ein positives Verständnis von Dafa zu erlangen, oder um ihre Chancen auf Errettung zu zerstören.
Der Meister sagte:
„Ich sage euch allen, der Rest, der jetzt Dafa und die Dafa-Jünger noch sabotieren kann, ist auf unsere Schüler selbst zurückzuführen. Ihr Schüler, die ihr das Aussenden der aufrichtigen Gedanken nicht ernstgenommen habt: Die Bösen in den Räumen, für die ihr selbst die Verantwortung tragen sollt und für die ihr zuständig seid, sind noch nicht beseitigt. Das ist eben der Grund. Deshalb müsst ihr alle das Aussenden der aufrichtigen Gedanken unbedingt ernstnehmen. Ganz egal, ob du glaubst, dass du die Fähigkeiten besitzt oder nicht, du sollst das tun.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Florida in den USA, 29.12.2001)
Ein Praktizierender sollte nicht nur die schlechten Dinge in seinen eigenen Gedanken beseitigen, sondern auch die äußeren Räume reinigen, die in direktem Zusammenhang mit seinem Raumfeld stehen; andernfalls wird das Böse nicht nur diesen Praktizierenden verfolgen und unterdrücken, sondern auch andere Praktizierende beeinträchtigen.
Mir ist klar geworden, dass das Aussenden aufrichtiger Gedanken und die Reinigung unseres eigenen Raumfeldes eine unvermeidliche Verantwortung für jeden Dafa-Schüler ist. Wir müssen Verantwortung für das kosmische System übernehmen, das wir repräsentieren. Die Reinigung dieses Systems und unsere eigene gute Kultivierung sind Wege, um Lebewesen zu retten.
Liebe Mitpraktizierende, bitte glaubt nicht, dass diese Mitteilung wenig mit euch zu tun hat. In dieser Phase wird es kein einziges Ereignis geben, das nichts mit den Dafa-Schülern und unserer Kultivierung zu tun hat.
Der Meister sagte:
„Wenn wir schon bei diesem Thema sind, will ich noch etwas über die Kultivierung sagen. Bei den Dingen, welche die Dafa-Jünger machen sollen, gibt es einen Prozess, der voranschreitet. Wenn diese Zeitspanne verstrichen ist, ist es vorbei. Wenn ihr dann im Nachhinein feststellt, dass ihr bestimmte Dinge nicht gut gemacht habt, gibt es keine Möglichkeit mehr, sie wiedergutzumachen.“ (Die Fa-Erklärung zum 20. Jahrestag, 13.05.2012)
Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, weiß ich die Bedeutung dieser von Meister gelehrten Passage des Fa zutiefst zu schätzen.
Wenn wir alle in uns gehen, um uns zu verbessern, als ein Ganzes zusammenarbeiten, ohne menschliche Anhaftungen oder Vorurteile, das Fa über alles andere stellen und die Errettung der Lebewesen als unser Ziel betrachten, dann können sich sogar schlechte Dinge in gute verwandeln. Indem wir uns selbst korrigieren, werden wir auch besser in der Lage sein, die Leben zu retten, die wir retten sollen.