Nachrichten vom 16. September 1999

Zur Zeit sind viele Dafa Praktizierende der Stadt Jinzhou einer nach dem anderen nach Beijing gegangen, um bei der Regierung über die Situation bezüglich der Wahrheit über Falun Gong berichten zu können.

Ein Teil von denen wurde von Polizisten zurückgebracht und in Bewachungsstellen eingesperrt, um "behandelt" zu werden. Weil der chinesische Nationalfeiertag (1. Oktober) nahe ist, werden diejenigen, die jetzt zum Berichterstattungsbüro gegangen sind, sehr hart bestraft, und sie werden wahrscheinlich verurteilt werden. Momentan gibt es in dieser Stadt zwischen dreißig und vierzig Dafa Praktizierende, die in den Bewachungsstellen gefangengehalten werden.


Die Wirklichkeit im Untersuchungsgefängnis der Stadt Dalian

Zur Zeit werden noch 50 weibliche Falun Gong Praktizierende in einem Frauengefängnis in Dalian festgehalten. Sie werden allgemein unmenschlich behandelt und gequält. Folgendes ist dort passiert:

Eine Falun Dafa Übende wurde mit Handschellen fest an eine Eisentür angekettet. Sie mußte von 6 Uhr in der Früh bis am kommenden Tag um 9 Uhr stehen. Zwischendurch durfte sie nicht auf die Toilette gehen. Wenn sie auf die Toilette gehen mußte, mußte eine andere Dafa Übende zu ihr kommen und ihr mit einem Eimer dabei behilflich sein. Außerdem konnte sie nicht selbständig essen, sie wurde beim Essen von anderen Gefangenen gefüttert.

Eine andere Übende wurde am Eisengitter des Gefängnisses so angebunden, daß sie weder stehen noch sich niederhocken konnte. Auf diese Weise blieb sie den ganzen Tag über fest angekettet und durfte auch nicht auf die Toilette gehen.

Zwei Praktizierende wurden Rücken an Rücken mit Handschellen zusammengefesselt, so mußten sie volle zwei Tage lang stehen. Bei jeder kleinsten Bewegung zogen sich die Handschellen fester zusammen. Deshalb lockerte der Gefängniswärter die Handschellen jeden Tag mehr als dreimal, sonst wären ihre Hände verstümmelt worden. Sie durften auch nicht auf die Toilette gehen; es durfte ihnen von den anderen Übenden nur dabei und beim Essen geholfen werden. Die Beiden gingen dann in den Hungerstreik, um den anderen keine Umstände zu bereiten.

Eine weitere Praktizierende wurde als "Dickkopf" bezeichnet, deshalb wurden ihre Handschellen für mehrere Tage nicht gelockert. Sie wollte den anderen, die ihr bei der Toilette und beim Essen halfen, keine Schwierigkeiten bereiten und ist 7 Tage und Nächte in einen Hungerstreik getreten. Sie fiel mehrmals in Ohnmacht. Weil die Gefängniswärter befürchteten, daß sie stirbt, haben sie sie gestern (15. September 1999) freigelassen.

Außerdem wurden die Dafa Übenden im Gefängnis immer von den Gefängniswärtern geschlagen und beschimpft. Einige Übende, die man für "wichtige Personen" hielt, wurden in Einzelhaft genommen. Alle anderen wurden mit Prostituierten zusammen in eine Haftzelle eingesperrt. Deshalb wurden sie auch noch von den Prostituierten bespuckt, geschlagen und beschimpft. Ein 16-jähriges Mädchen übte Falun Gong im Park, deswegen nahm man es in Haft. Als eine Prostituierte an einem Tage dieses schlug, sagte eine andere Praktizierende: "Schlagen Sie sie nicht!" Daraufhin schlug jene Prostituierte diese dreimal mit den Handschellen auf den Kopf, so daß ihr Kopf stark blutete.

Es wird gesagt, im Männergefängnis sei es noch unmenschlicher ...

Zur Zeit sind die Dafa Praktizierenden noch in vielen Gefängnissen in China eingesperrt und werden meistens unmenschlich mißhandelt.

Wir appellieren an die gutherzigen Menschen der internationalen Gesellschaft und an die Organisationen für internationale Menschenrechte, darauf so schnell wie möglich aufmerksam zu machen.

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