Luquan (Provinz Hebei): Zhang Yun, Polizeibeamtin und Falun Gong-Praktizierende, wurde ohne gesetzliche Grundlage eingesperrt

Ihre Gesundheit verschlechtert sich

(Minghui.de) Die Falun Gong-Praktizierende Zhang Yun, 51 Jahre alt, praktiziert Falun Gong seit 1997 und arbeitet als Polizeibeamtin im Huolu Gefängnis der Stadt Luquan. In April 2001 wurde sie ohne gesetzliche Grundlage ein Jahr lang in ein Arbeitslager eingesperrt. Weil sie ihre Kultivierung von Falun Gong nicht aufgab, verschleppte man sie nach ihrer Entlassung aus dem Arbeitslager direkt in ein Gehirnwäschekurs. Ein Jahr später, im April 2003, wurde sie freigelassen. Weil sie für ihren Vorgesetzten keine „Bürgschaftserklärung” schrieb, dass sie Falun Gong aufgeben würde, verlor sie im Mai 2003 ihre Dienstgrade bei der Polizei.

Als Zhang Jun am 9.08.2006 zur Mittagszeit die Passanten über die wahren Geschehnisse im Hinblick auf Falun Gong aufklärte, wurde sie von einem Mitarbeiter des „Büro 610”, Gao Zhenzhong, verraten und daraufhin von Mitarbeitern der Polizeibehörde verhaftet. Im Untersuchungsgefängnis protestierte sie gegen ihre Verhaftung mit einem Hungerstreit und wurde zwölf Tage später freigelassen.

Einige Tage später, am 25.08.2006, suchten einige Beamte des „Büro 610” der Stadt Luquan ihre Einheit auf und verschleppten Zhang Jun zum Arbeitslager Shijiazhuang der Provinz Hebei. Sie wurde ohne gesetzliche Grundlage zu zwei Jahren „Umerziehung durch Arbeit” verurteilt. Zhang Jun protestierte gegen ihrer Verhaftung etwa eine Monat lang mit Hungerstreit und verlangte ihre Freilassung. Sie war bereits nach einem Monat sehr schwach und konnte nur noch auf dem Bett legen, wurde jedoch nicht freigelassen. Sie lehnte alle unberechtigten Forderungen ab, wie zum Beispiel das Tragen der Gefängniskleidung, das Schneiden der Haare usw.

Am 01.05.2007 fühlte sich Zhang Jun sehr schlecht. Ihr Blutdruck lag bei 160/100 mm Hg. Sie protestierte wieder mit einem Hungerstreik. Nach 15 Tagen Hungerstreik, am 16.05.2007, brachte man Zhang Jun zum Volkskrankenhaus der Provinz Hebei und untersuchte sie dort. Zurück im Gefängnis zwang man ihr Infusionen auf. Man sagte, dass es sich nur um eine „Lösung zur Ernährung” handele. Jedoch schwollen schon Zhang Yuns Füße am ersten Tag der Infusion an und sie musste sich übergeben. Trotzdem wurde sie gezwungen, an fünf weiteren Tagen die Infusion vornehmen zu lassen. Ihre Gesundheit verschlechterte sich weiter. Ihr war schwindelig, sie hatte Atembeschwerden und ihre Beine und Füße waren geschwollen, sodass sie ihre Schuhe nicht mehr anziehen konnte. Bis jetzt hat sich ihre Gesundheit nicht verbessert. In der Infusion war ein Medikament für Herzerkrankungen enthalten, das ihre Atembeschwerden und die Schwellungen verursachte, obwohl Zhang Juns Herz im Krankenhaus nicht untersucht worden war und sie auch an keinerlei Herzbeschwerden litt.

Zhang Yun forderte ständig ihre Freilassung, was das Arbeitslager jedoch stets ablehnte. Um zu verhindern, dass Informationen über Zhang Yun nach außen dringen, erlaubte der Arbeitslager keine Kontakte zu ihr. Selbst ihre Tochter hat keinen Kontakt mehr zu ihr.

Vor kurzem wurden viele Falun Gong-Praktizierende in das Arbeitslager Shijiazhuang eingesperrt; die meisten stammen aus den Städten Baoding, Zhangjiakou und Handan. Eine Praktizierende ruft jeden Tag „Falun Dafa ist gut” und „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut”. Wir hoffen, dass die Mitpraktizierenden sie unterstützen.

Das Arbeitslager Shijiazhuang stellte Shi Yuhui (Telefonnummer: 0318-5206068), Zhang Junzhe (0318-6695656) und Wu Yuxia (13932112251) ein, die die Praktizierenden von ihrem Glauben abbringen sollen.

Die Telefonnummer des 5. Trupps des Arbeitslagers Shijiazhuang: 0311-87754007 (Zentrale), sich weiterleiten lassen unter: -78452

Vorgesetzte: Di Manli, Qiao Xiaoxia