Dorfbewohnerin in der Provinz Hebei: "Es ist unter dem kommunistischen Regime schwer, ein guter Mensch zu sein"

(Minhui.de) Frau Wang Cuiyan aus dem Dorf Liutuo, Bezirk Wangdu, Stadt Baoding, Provinz Hebei, musste 13 Monate lang Zwangsarbeit leisten, weil sie Falun Gong praktiziert und sich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richtet. Aus Angst vor erneuten Schikanen durch Behörden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) erlaubte ihre Familie ihr nicht, nach ihrer Freilassung zu Hause zu bleiben. Frau Wang Cuiyan war gezwungen, woanders zu leben. Unter solch widrigen Umständen kam sie nicht umhin zu klagen: "Warum ist es so schwer, in einer Gesellschaft, die von der KPCh regiert wird, ein guter Mensch zu sein?"

Wang Cuiyan begann Falun Gong im Jahre 1998 zu praktizieren. Von da an richtete sie ihre Xinxing (Natur des Herzens) nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie war streng mit sich selbst, löste sich von vielen schlechten Gewohnheiten und wurde ein gesunder Mensch. Wang Cuiyan nahm alle Strapazen auf sich, um anderenzu helfen.

Am 20. Juli 1999 begann Jiang Zemin und eine Gruppe von Beamten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Falun Gong. Sie fabrizierten Gerüchte und fälschten Tatsachen, um Falun Gong zu diffamieren und die Menschen in der Welt zu täuschen. Praktizierende wurden geschlagen, ohne rechtliche Grundlage verhaftet, verurteilt und in Zwangsarbeitslager und Gehirnwäscheeinrichtungen gebracht. Auch Wang Cuiyans Ehemann ließ sich durch die falsche Propaganda der KPCh täuschen. Deswegen verprügelte er sie oft und drohte ihr, sie zu verlassen, weil sie ihre Kultivierung nicht aufgeben wollte. Einmal schlug er ihr sogar dreimal mit einer Messerklinge in den Brustkorb. Im Dezember 2004 brachte er seine Frau selbst zur Inhaftierung in die Haftanstalt im Bezirk Wangdu.

Im Juli 2008 benutzten die Behörden der KPCh den Vorwand der Vorbereitung für die Olympischen Spiele, um explizit Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen. Im Bezirk Wangdu nahmen Beamte aus verschiedenen Dienststellen mehr als zwanzig Praktizierende in Abschiebehaft, verurteilten sie ohne rechtliche Grundlage und schickten sie in Gehirnwäschezentren und Zwangsarbeitslagern. Wang Cuiayan war zu der Zeit fünfzehn Tage in einer Haftanstalt, danach über 40 Tage in einem Gehirnwäschezentrum.

Am 27. Dezember 2008 bedrängten Zhu Junyue, Leiter der Polizeiwache des Verwaltungsbezirks Zhonghanzhuang im Bezirk Wangdu und einige andere, Frau Wang in ihrer Wohnung. Sie zeigten weder eine Identifikation noch einen Durchsuchungsbefehl vor und nahmen sie gewaltsam mit. Auf die Frage von Frau Wang an Zhu gerichtet: "Was ist falsch daran, ein guter Mensch zu sein, der sich kultiviert und sich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richtet?" antwortete dieser: "Sie sind gegen die KPCh, weil sie Falun Gong praktizieren und keine Medizin nehmen. Wenn Sie keine Medizin nehmen, können die Pharmahersteller ihre Mitarbeiter nicht bezahlen, und die Firma wird sich letztendlich aus dem Geschäft zurückziehen. In der heutigen Gesellschaft profitieren wir voneinander und wenn Sie keine dementsprechenden Dinge tun, sind Sie dann nicht gegen die KPCh? " Zurückliegend hatte er zu anderen Praktizierenden gesagt: "Ihr könnt mich zu eurer Liste der Verfolger hinzufügen, ich habe keine Angst vor Vergeltung." Frau Wang wurde anschließend in die Haftanstalt gebracht und zu einer Haftstrafe von einem Jahr Zwangsarbeit ohne jegliche Rechtgrundlage verurteilt. Nicht lange danach ging Zhu Junyue zu einer Tempelausstellung ins Dorf Fujiaying. Jemand war ihm gefolgt und jagte ihn aus dem Dorf; Zhu wurde mit drei Messerstichen erstochen. (Hinweis: Falun Gong-Praktizierende sind freundlich zu anderen, sie verüben keine Rache an denen, die ihnen Schaden zufügen. Wir hoffen, dass diejenigen, die Praktizierenden Schaden zufügen, damit aufhören, schlechte Taten zu begehen, um Vergeltung zu verhindern.)

Obwohl Frau Wang während ihres Aufenthaltes in Untersuchungshaft im Frauenzwangsarbeitslager Shijiazhuang einer Gehirnwäsche unterzogen worden war, hatte sie sich standhaft geweigert, mit ihnen zu kooperieren. Infolgedessen wurde sie gefoltert und permanent überwacht, indem sie sie zwangen. über einen langen Zeitraum stehen zu bleiben. Dreimal schlug der Wärter Lu Yaqin ihr dabei ins Gesicht und schrie: "Wenn du stirbst, wirst du im Stehen sterben. Wir haben viele Methoden, um dich zu quälen. Also, wenn du stirbst, wird es als Selbstmord erklärt."

Wegen des langen Stehens waren Frau Wangs Beine so geschwollen, dass sie nicht mehr gehen konnte. Zudem versuchten die Behörden, ihren Verstand zu zerstören. Vor zwei Monaten verlor sie ihr Gedächtnis, vertraute Gesichter erkannte sie nicht mehr. Ihre Sehkraft hatte stark nachgelassen, ob Brei oder Brot, beides erschien für sie in der Farbe grün.

Die Verwaltung des Zwangsarbeitslagers ließ Frau Wang erst einen Monat nach dem regulären Haftende frei. Nach ihrer Freilassung hatten ihr Mann und ihre Tochter große Angst, dass die Behörden der KPCh sie wieder alle belästigen würden. So haben sie ihr nicht erlaubt, zu Hause zu bleiben. Wang Cuiyan musste weggehen, und ist gezwungen, ihren Lebensunterhalt durch harte körperliche Arbeit zu verdienen.


Hauptverantwortliche Verfolger:

Zhu Junyue, Leiter der Polizeiwache des Verwaltungsbezirk Zhonghanzhuang,
Lu Yaqin, Wärter im Frauenzwangsarbeitslager der Stadt Shijiazhuang


28. März 2010