Die Kultivierungserfahrung eines jungen Praktizierenden

Von der 8. Internetkonferenz zum Erfahrungsaustausch für Praktizierende in China

(Minghui.de) Ich bin ein junger Praktizierender, der seit vier Jahren Falun Dafa praktiziert. Als ich im Jahr 2000 mit der Hochschule anfing, erzählte mir meine Mutter von Falun Dafa. Seit ich klein war, wurde mir in der Schule der Atheismus beigebracht und ich glaubte nicht an Gottheiten, Buddhas und die Kultivierung. Ich sagte ihr, dass Kultivierung und Lebewesen auf hohen Ebenen etwas für ungebildete Menschen seien, die kein Wissen erworben hätten und nach Spirituellem suchen würden. Der barmherzige Meister arrangierte es so, dass ich meine menschlichen Anschauungen durchbrechen konnte und über Nacht ein Praktizierender wurde.

Der Autor


Grüße an den verehrten Meister. Grüße an die Mitpraktizierenden.

Ich bin ein junger Praktizierender, der seit vier Jahren Falun Dafa praktizeirt. Der Meister kümmert sich mit sorgfältigen Arrangements um mich und ich kann die enorme Barmherzigkeit des Meisters nie zurückzahlen. Ich möchte gerne meine Kultivierungserfahrungen austauschen.

Den Atheismus durchbrechen und das Fa erhalten

Mein Vater verließ uns, als ich fünf Jahre alt war, und danach befanden wir uns in einer schlimmen Lage. Die Schwierigkeiten übten seelischen Druck auf meine Mutter aus, die jeden Tag schwach war und oft ohnmächtig wurde. Deshalb konnte ich nachts nicht gut schlafen, als ich klein war. Ich befand mich in ständiger Angst, war die ganze Zeit unglücklich, ungesellig und introvertiert. Um meine Mutter zu erfreuen, gab ich mir in der Schule große Mühe und hatte ausgezeichnete Noten. Die Gesundheit meiner Mutter verbesserte sich nicht. Als wir in Verzweiflung gerieten, lernte meine Mutter von einem Praktizierenden Falun Dafa. Kurze Zeit später wurde sie gesund und optimistisch. Ich war froh, dass sie wieder Hoffnung hatte und dachte nicht weiter darüber nach.

Als ich im Jahr 2000 mit der Hochschule anfing, sprach meine Mutter mehrmals mit mir über Falun Dafa. Das Regime der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) tat alles, um sicherzustellen, dass wir in der Schule zu Atheisten erzogen wurden. Somit hatte ich kein Interesse an spirituellen Praktiken. Ich glaubte nicht an Gottheiten, Buddhas oder an Kultivierung. Ich sagte meiner Mutter, dass diese Dinge für ungebildete Menschen seien, die kein Wissen erworben hätten und nach Spirituellem suchen würden. Ich wurde meiner Mutter gegenüber ungeduldig und war für weitere sieben Jahre in der Menschenwelt verloren. Der barmherzige Meister arrangierte es so, dass ich meine menschlichen Anschauungen durchbrechen konnte und über Nacht ein Praktizierender wurde.

Am 10. Januar 2007 war ich aufgrund des Drucks in meinem Studium gestresst. Meine Mutter nahm mich in das Haus eines Praktizierenden mit, doch ich fühlte mich unwohl und wollte wieder gehen. Sie bestanden darauf, dass ich über Nacht dort bleiben solle. An jenem Abend praktizierten viele Praktizierende die Übungen und sie fragten mich, ob ich mitmachen wolle. Ich sollte in der Mitte des Kreises stehen, den sie gebildet hatten. Ich zögerte, war jedoch zu schüchtern, um abzulehnen. Als ich die zweite Übung praktizierte und meine Hände über dem Kopf hielt, wurde mir übel, aber ich konnte mich nicht übergeben. Ich fühlte mich schrecklich; doch weil die anderen ungezwungen und friedvoll aussahen, machte ich einfach weiter. Kurz danach war mir dunkelblau vor Augen und die Übungsmusik wurde immer leiser. Ich verlor das Bewusstsein. Die Praktizierenden erzählten, dass mein Gesicht violett und danach total blass geworden sei. Ich erinnere mich, dass ein eiskalter Strom durch meinen Körper geflossen war, gefolgt von einem sehr warmen Strom. Ich spürte deutlich, dass eine zähe Flüssigkeit aus meinen Ohren floss. Als ich aufwachte, wollte ich meine Ohren abwischen, doch da war nichts.

Dieses Erlebnis berührte mich tief. Als ich wieder zu Hause war, las ich das „Zhuan Falun“. Ich weiß nicht mehr, ab wann ich mich besser fühlte, aber meine Arthritis plagte mich an regnerischen Tagen nun nicht mehr, mein chronisches Sodbrennen verschwand, das Jucken an meinen Beinen bei heißem Wetter und mein Schwindelgefühl aufgrund meines niedrigen Blutzuckerspiegels verschwand. Eine Praktizierende mit geöffnetem Himmelsauge erzählte mir, dass, als ich die Übungen zum ersten Mal praktizierte, ein Eisenkäfig vom Himmel gefallen sei und mich eingesperrt habe. Ein Drachen ähnlichen Lebewesen sei aus meinem Körper herausgezwungen und später von dem Falun des Meisters absorbiert und in kleine Stücke zerteilt worden.

Im Jahr 2006 hatte ich einen Traum. Ein riesengroßer goldener Buddha erschien am Himmel und machte eine Handgeste. Ich erzählte meiner Mutter davon und sie war sehr froh. Sie sagte, dass ich eine Schicksalsverbindung mit Falun Dafa habe. Sie notierte sich den Tag - den 10. Januar; am demselben Tag lernte ich die Übungen. Mir war so, als würde ich in dem Augenblick aus einem Traum erwachen, und ich erlebte die Außergewöhnlichkeit des Fa. Alles war genau arrangiert. Ich erkante, was der Meister für mich getan hatte, und weinte. Im Herzen sprach ich zum Meister: „Meister, ich danke Ihnen. Ihr Schüler hat schließlich das Fa erhalten.“

Das Fa lernen und die Xinxing erhöhen

Der Meister betonte die Wichtigkeit des Fa-Lernens. Da ich so spät mit der Kultivierung anfing, glaubte ich, dass ich beim Fa-Lernen noch fleißiger sein müsse. Ich sollte mich dem Fa angleichen und meine verzerrten menschlichen Gedanken beseitigen, bevor ich mit der Arbeit der Fa-Berichtigung verschmelzen konnte. Ich entdeckte, dass das Auswendiglernen des Fa eine große Hilfe für mich war. Wenn ich ging, erschien das Fa Satz für Satz in meinen Gedanken. Wenn ich auf Prüfungen der Xinxing stieß, mahnte mich das Fa rasch und ich konnte mich beherrschen. Ich konnte die Prüfungen besser überwinden als vor dem Auswendiglernen des Fa. Deshalb, wenn ich nicht beschäftigt war, las ich das Fa durch und lernte es auswendig. Meine Mutter beschloss, das Fa abzuschreiben und es durchzulesen. Wir verglichen unsere Erfahrungen - so konnten wir uns erhöhen. Einen Monat nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, war ich ein anderer Mensch geworden.

„Fa lernen, Fa erhalten,
Das Lernen vergleichen, Kultivieren vergleichen,
Jede Tat danach richten,
Das erreichen ist kultivieren.“
(Li Hongzhi, Solide kultivieren, 07.10.1994, in: Hong Yin)

Der Meister arrangiert jede Prüfung auf unserem Weg, um unsere Xinxing zu erhöhen. Eines Tages im Sommer 2009 fühlte ich, als ich wieder zu Hause war, ein Jucken auf dem Gesicht und meinen Armen, das schlimmer wurde und sich ausbreitete. Ich schaute in einen Spiegel und sah, dass mein ganzer Körper mit roten Flecken übersät war. In nur wenigen Minuten wurde mein ganzer Körper rot und es bildeten sich Blasen, die unerträglich juckten. Sie waren auch in meinem Haar und an meinen Augenbrauen. Es fühlte sich an wie eine Lebensmittelallergie. Ich dachte: „Mach nur weiter, das ist eine sehr gute Gelegenheit, dich loszuwerden.“ Ich kratzte ein wenig und die Blasen breiteten sich wie ein Buschbrand aus. Tagsüber ging es noch, aber in der Nacht juckte es unglaublich, sodass ich nicht einschlafen konnte. Plötzlich erinnerte ich mich daran, dass ich als Kind gehört hatte, dass Ameisenlöcher Dämme zerstören könnten; und die Menschen würden ertrinken. Ich goss kochendes Wasser in ein Ameisennest und tötete unzählige Ameisen. In dem Moment, als ich sie sterben sah, war ich sehr traurig. Ich bereute es und fühlte mich sehr schuldig. Es tat mir sehr leid.

Meine Mutter sah, dass ich nicht schlafen konnte, und schlug mir vor, alternative Medizin zu nehmen. Ich wusste, dass es einen Grund dafür gab, und es war nur recht, dass ich meine Schulden zurückzahlte. Ich konnte nicht den Meister das Karma für mich ertragen lassen. Wenn ich jenen armen Lebewesen etwas zurückzahlen konnte, konnte ich auch das Jucken ertragen. Eigentlich fühlte ich mich besser. Außerdem wäre das Einnehmen von alternativer Medizin genauso wie ein Arztbesuch - man würde das Leiden vermeiden und seine Schulden nicht zurückzahlen wollen. Ich glaubte, dass ich die Schuld nicht komplett tragen könne. Ich lehnte den Vorschlag meiner Mutter ab und erklärte ihr meine Gründe. Auf wundersame Weise verschwanden die Blasen innerhalb weniger Sekunden, als würden sie von mir abgesaugt werden. Ich erkannte die Wichtigkeit, Probleme mit aufrichtigen Gedanken zu behandeln und die Denkweise eines gewöhnlichen Menschen aufzugeben.

Einmal war mein rechter Fuß in dem Rad eines Fahrrades eingeklemmt. Mein großer Zehennagel wurde auseinandergerissen und das weiche Gewebe wurde zu einem Brei aus Fleisch. Eine chinesische Redensart besagt: „Die zehn Finger (Zehen) sind mit dem Herzen verbunden.“ Eine Verletzung wie diese tut sicher enorm weh; für mich war es so, als würde mich ein stumpfer Gegenstand treffen; es war ein wenig empfindlich und schmerzhaft, aber nicht viel mehr. Ich wusste, dass der Meister das meiste für mich ertrug, und eine große Menge Karma war beseitigt. Ich weinte beim Gehen und sagte zum Meister: „Meister, Sie haben wieder für mich gelitten. Ich habe keine Angst, das Karma zu ertragen, das ich in vielen Leben angehäuft habe. Ich werde mir bei der Kultivierung Mühe geben und mit dem Meister nach Hause gehen.“ Der Zehennagel wuchs innerhalb von einer Woche nach.

Gelegenheiten, die Xinxing zu erhöhen, können jederzeit auftauchen. 2007 wurde ich Student im Aufbaustudium an einer auswärtigen Schule. Um sicherzustellen, dass ich mit der Praktik fortfuhr und um Geld zu sparen, zog meine Mutter ebenfalls um. Wir mieteten uns von einer Lehrerin ein Zimmer auf dem Campus. Als wir den Vertrag unterschrieben, sollten wir 350 Yuan Anzahlung leisten und sie versprach, das Geld zurückzuzahlen, wenn wir rechtzeitig unsere Miete zahlen würden. Später fand meine Mutter ein anderes Haus, das geeigneter und ruhiger war. Wir informierten die Lehrerin, dass wir nächsten Monat umziehen wollten. Die Lehrerin weigerte sich, uns die Anzahlung zurückzuzahlen, wobei sie mehrere Gründe aufzählte. Sie war unvernünftig und sagte viele unangenehme Dinge zu uns. Wir waren nicht reich und die Kosten waren hoch. Wir hatten Cents gespart und 350 Yuan würden die Kosten von zwei Wochen decken. Meine Mutter sagte zu der Lehrerin, dass sie ehrlich sein solle, da es anderenfalls nicht gut sei für ihre Gesundheit. Diese Frau war Sportlehrerin, sah aber nicht gesund aus und keuchte beim Sprechen. Sie war sehr stur und wir wussten, dass es eine Xinxing-Prüfung für uns war. Wir sagten nicht viel und gingen schließlich. Einen Monat später informierte mich die Schule, dass es eine Akademie-Konferenz geben würde und alle Studenten kostenlos teilnehmen könnten. Dies war vorher noch nie passiert; die Anmeldegebühr betrug 350 Yuan. Wir hatten nichts verloren. Der Meister sagt:

„Wir Kultivierende sollen uns aber erst recht nicht so verhalten, wir Kultivierende reden davon, dem natürlichen Lauf zu folgen. Was deins ist, wird nicht verloren gehen; was nicht deins ist, kannst du auch nicht erkämpfen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 7, Neid, Seite 251)

Meine Mutter und ich erkannten, dass, solange wir uns nach den Fa-Grundsätzen richten und unsere Anschauungen loslassen und ganz gleich wie ein Konflikt ausgeht, es für einen Praktizierenden am besten ist.

Dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen und die Menschen über die wahren Umstände von Falun Dafa aufklären

Bevor ich mit der Kultivierung anfing, hatte ich ein bestimmtes Verständnis vom Fa, da meine Mutter bereits zehn Jahre vor mir mit der Kultivierung angefangen hatte. Ich kannte die Wichtigkeit der Erklärung über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong. Einen Monat nach Beginn meiner Kultivierung fing ich an, die Menschen über die wahren Umstände von Falun Dafa aufzuklären. Zuerst sprach ich nur mit Klassenkameraden, Verwandten und Menschen, die ich kannte. So würde es sich nicht nachteilig auswirken, wenn ich einen Fehler machte. Manchmal verteilte ich die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ und Flyer über Falun Dafa. Als ich das erste Mal ein Exemplar der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ aus der Hand gab, war meine Mutter dabei. Ich sollte es einer Person auf einem Dreirad geben. Ich war so ängstlich, dass ich weglief. Ich war sehr traurig, weil ich es nicht gut gemacht hatte. Doch ich hatte durch dieses Ereignis etwas gewonnen; ich wusste genau, dass es das Ergebnis meiner Angst war und ich diesen Eigensinn beseitigen musste. Ich sollte diese Aufgabe gut machen und sie nicht vermeiden. Allmählich konnte ich alle möglichen Situationen problemlos meistern. Als ein Mensch auf seinem Fahrrad nach Hause eilte, gab ich ihm, ohne ihn zu kennen, einen Flyer. Dieses Erlebnis legte eine gute Grundlage, sodass ich meine Angst schnell beseitigen konnte.

Als ich im September 2007 an meiner Abschlussarbeit arbeitete, versuchten meine Mutter und ich, zu Hause Informationsmaterialien herzustellen. Während ich im Unterricht war, stellte sie Flyer mit Gedichten und Liedern von der Zhengjian-Website her und abends ging ich in Wohngebiete oder öffentliche Bereiche mit dichtem Verkehr, um sie zu verteilen. Einmal ging ich in ein Gebäude, das weiter entfernt lag. Als ich dort etwas anbringen wollte, sah ich, dass auf einer anderen Wand groß geschrieben stand „Falun Dafa ist gut“. Tränen bedeckten mein Gesicht und mein Herz fühlte sich warm an. Der Meister hatte für mich arrangiert, hierher zu kommen, sodass ich die Lebewesen erretten und den lokalen Praktizierenden helfen konnte.

Der Meister arrangierte für uns, die lokalen Praktizierenden zu treffen. Ein Praktizierender gab uns einen Drucker und wir fingen an, Materialien zu drucken. Wir sendeten in der Nähe eines Gefängnisses aufrichtige Gedanken aus, klärten die Menschen in der Wohngebieten über die wahren Umstände auf, versendeten Briefe mit Informationen zu Falun Gong und verteilten Shen Yun-DVDs. Meine Schule richtete sich offensiv nach der Politik der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Andere Studenten, die auch Falun Gong praktizierten, sendeten auf dem Campus oft aufrichtige Gedanken aus, um die bösartigen Faktoren, die Falun Dafa verfolgten, zu beseitigen. Um die Schule herum gab es viele Überwachungskameras. Ich bat den Meister, die Kamera ausfallen zu lassen, damit ich Flyer in die Briefkästen der Fakultät und der Mitarbeiter werfen konnte. Einer der Lehrer besuchte Taiwan und erzählte seinen Studenten nach seiner Rückkehr, dass Falun Gong in Übersee weit verbreitet sei. Ich ergriff die Gelegenheit und half seinen Studenten dabei, sich von der KPCh und ihren angehörigen Organisationen loszusagen. Durch meine Zeit in der Schule konnte ich mich mit den lokalen Praktizierenden austauschen und gemeinsam erhöhen und in meiner Kultivierung wurde ich reifer.

Im Herbst 2009 hatte ich die Chance, eine Freundin zu besuchen, die ich sechs Jahre lang nicht gesehen hatte. Ehemals hatte sich geweigert, sich die Fakten über Dafa anzuhören. Im Zug sendete ich aufrichtige Gedanken aus; ich wollte, dass ihre klare Seite die wahren Umstände erfuhr. Nach der Begrüßung zeigte ich ihr, wie eine Udumbara-Blume auf dem Blatt eines Pfirsichbaumes blühte. Sie schaute immer wieder hin und war überaus begeistert. Sie machte ein Foto davon. Ich sprach mit ihr über chinesische Medizin, Moral, Schicksal, Glaube und Lektionen aus der Geschichte. Schließlich bekam ich die Chance, ihr von der Verfolgung zu erzählen. Sie war teilnahmsvoll. Später zeigte ich ihr eine Informations-DVD und sie war zu Tränen bewegt. Bevor sie heiratete, besuchte ich sie noch einmal. Ich gab ihr eine Ausgabe des „Zhuan Falun“, eine Software zum Durchbrechen der Internetblockade und ein Video mit den Falun Gong-Übungen. Sie wurde auch eine Praktizierende und half vielen Menschen, aus der KPCh und ihren Unterorganisationen auszutreten.

Bevor ich meinen Abschluss machte, absolvierte ich ein Praktikum in einer Firma in Peking. Meine Mutter kam mit mir. Wir trafen einen Praktizierenden, dessen Großeltern (Praktizierende) auch aus Henan stammten. Sie wussten nicht, wie sie aus der KPCh austreten konnten, so half ich ihnen. Meine Mutter arbeitete in einer Küche und half dort vielen Köchen, sich von der Partei loszusagen.

Als meine Mutter und ich wieder zu Hause waren, kauften wir einen Drucker. Wir druckten Botschaften mit den wahren Umständen über Falun Gong auf Geldscheine. Ich klärte die Menschen von Angesicht zu Angesicht über wahren Umstände auf und bemühte mich, alle Menschen die Verfolgung erkennen zu lassen und ihre Missverständnisse, die durch die Propaganda der KPCh bei ihnen entstanden waren, zu bereinigen. Auf lange Sicht war die Wirkung gut und es lohnte sich. Ich verteilte Flyer, CDs und Software. Diese Dinge konnte man den Menschen geben, die von Falun Gong erfahren wollten.

Einmal sah ich eine kleine Bodhisattva-Statue in einem Lastwagen. Ich erklärte ihm aus der Sicht der göttlichen Kultur und anhand von Beispielfällen, bei denen Gutes belohnt und Böses bestraft wurde, dass Menschen für die Verfolgung von Falun Gong Vergeltung erleiden würden. Er trat sofort aus der KPCh aus. Eine Person neben ihm stimmte nicht zu und sagte: „Egal wie gut du reden kannst, du musst trotzdem essen.“ Damit wollte er sagen, dass Geldverdienen wichtiger sei. Inzwischen hatten sich mehrere Personen an unserer Unterhaltung beteiligt. Ich glaubte, dass sie gekommen waren, um gerettet zu werden, und sollte sie die wahren Umstände verstehen lassen. Ich sagte: „Ich sage nicht, dass man kein Geld verdienen kann. Es ist notwendig, dass man isst und seinen Lebensunterhalt bestreitet. Die reichen Menschen haben Glück, deshalb sind sie reich. Es ist eben das Glück, das Menschen sorgenfrei macht. Jeder möchte Glück haben, aber weißt du, wie du es bekommst?“ Alle waren ganz Ohr und wollten die Antwort hören. „Ihr findet die Antwort bereits in dem Schriftzeichen ‚fu’ (Glück), wenn ihr die göttliche Kultur kennt. Bedeutet die linke Seite nicht ‚Gott’? Das heißt, um Glück zu haben, muss man der Anleitung des Göttlichen folgen. Und wenn man Glauben hat, ist man gesegnet. Die rechte Seite des Schriftzeichens enthält ‚ein Reisfeld’, das Wohlstand und Nahrung bedeutet. Und warum geht dem Wohlstand der göttliche Segen voran? Die Segnung der Gottheiten ist die Grundlage für unser Leben. Ohne diese Lebensgrundlage kannst du vielleicht das Geld, das du hast, auch nicht ausgeben.“ Alle nickten mit den Köpfen und dachten nach. Ich fuhr fort: „Man kann nicht auf die oberflächlichen Erscheinungen der Dinge schauen; besonders in einer Gesellschaft, in der Richtiges und Falsches verwechselt sind und die Moral bergab geht. Jeder denkt, dass der persönliche Gewinn das Wichtigste sei; alle glauben an das, was im Fernsehen gesagt wird. Warum glaubt ihr an Dinge, von denen ihr nicht wisst, ob sie wahr sind oder nicht?” Alle hörten still zu. Ich sprach über die Gründe für die Natur- und von Menschen verursachte Katastrophen und von den Lektionen in der Geschichte. Dann sprach ich von der Verbreitung von Falun Dafa, über die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und darüber, wie die Menschen sich selbst retten können. Ich beantwortete ihre Fragen. Immer mehr Menschen versammelten sich und hörten mir zu; manche der Passanten sowie der Besitzer eines Frühstücks-Cafes verstanden die wahren Umstände.

Während ich sprach, verteilte ich Flyer. Die Menschen, die später zu uns stießen, wussten nicht, wovon ich sprach, deshalb wiederholte ich die Fakten über Falun Gong nochmals. Ein junger Mann lächelte mir zu und erzählte mir, dass er mich schon früher bei der Erklärung der Tatsachen gesehen habe und aus der KPCh und ihren Organisationen ausgetreten sei. Er war froh, mich wiederzusehen. Als ich das Gesagte wiederholte, halfen mir jener Mann und andere Menschen, die die wahren Umstände über Falun Gong schon früher gehört hatten, dabei, die Informationen zu wiederholen, wodurch ich viel Zeit sparte. Sie halfen mir, das Fa zu bestätigen, und viele Passanten waren von dem, was ich sagte, überzeugt. Mensche Menschen, die zuerst Angst hatten, hörten mir zu und nahmen die Flyer. Einige Menschen, die an die Propaganda der KPCh glaubten und mit uns stritten, machten sich über die lustig, die gerettet wurden. In weniger als zwei Stunden waren alle meine Flyer verteilt und viele Menschen hatten sich von der KPCh losgesagt.

Einmal sprach ich mit mehreren Bauarbeitern über die Verfolgung. Ein Parteimitglied versuchte, mich zu vertreiben und sagte, dass er sich die ‚Anti-KPCh-Rede’ nicht anhören könne. Das störte mich nicht. Ich gab jedem von ihnen einen Flyer. Ich sagte ihnen, dass ich nicht gehen würde und ihre Fragen, wenn sie welche hätten, beantworten würde. Das Parteimitglied bat um einen Flyer und fing an, ihn zu lesen. Während ich sprach, lasen sie. Das Parteimitglied war als erster mit dem Lesen fertig und sagte, dass er aus der KPCh austreten wolle, nachdem er sich den Inhalt des Flyers eingeprägt hatte. Ich wusste, dass der Meiser mir half, das Eis zu brechen. Schnell sagte ich zu dem Parteimitglied, dass die KPCh ein sinkendes Schiff sei, das von der Geschichte ausgemerzt werde. Wenn er die wahren Umstände kenne und sich von der KPCh lossage - das sei das einzige Schiff, das ihn an den Hafen bringen könne. Dann stimmte er dem Austritt zu und war sehr froh.

Viele von ihnen baten mich, weiter zu sprechen. Manche hatten die Materialien gelesen und manche hatten anderen Praktizierenden zugehört. Ich erzählte ihnen wahre Geschichten davon, wie Falun Dafa das Herz der Menschen reinigte und ihr moralische Niveau erhöhte. Sie alle hatten ein positives Verständnis vom Fa. Sie kämpften um die Amulette (1), die ich verteilte, und hingen sie sich um den Hals. Ihr Vorgesetzter erzählte mir mit einem Lächeln: „Unser Fahrer macht 700 Yuan (100 US-Dollar) pro Fahrt. Er zieht es vor, dir zuzuhören, anstatt das Geld zu verdienen.“ Einer trat aus der KPCh aus und sagte: „Lang lebe Falun Dafa. Von jetzt an werden wir die Falun Dafa-Unterstützungsgruppe sein. Ich werde alle die Amulette tragen lassen.“ Bevor ich ging, gab ich ihnen noch ein paar Informations-CDs, sodass sie ihre Familien über die wahren Umstände informieren konnten.

Bei der Aufklärung über die wahren Umstände von Angesicht zu Angesicht wird nicht nur von den Informationsmaterialien ausgiebig Gebraucht gemacht, es wird auch die Angst beseitigt, die die bösartige KPCh den Menschen einflößt. Die Menschen verstehen, dass Praktizierende sie offen und großmütig erretten. Einmal wollte eine Person davonstürmen, als ich ihm die Fakten über Falun Gong erzählen wollte. Er sagte mir, dass er zuhören wolle, aber Angst habe. Ich bemerkte dann, dass sein Kopf schweißgebadet war. Ich wusste, dass ich die bösartigen Faktoren hinter ihm erschütterte. Ich lächelte und erklärte ihm die wahren Umstände aus der Perspektive des Gesetzes, des Rechts auf Information, der Menschenrechte und der derzeitigen Ereignisse. Was ich sagte, konnte er schnell akzeptieren.

Später stieß ich auf fünf Menschen und wollte ihnen Flyer geben. Einer von ihnen, der aussah wie ein Dorfbeamter, nahm keinen Flyer und sagte, dass das gegen das Gesetz sei. Als er das gesagt hatte, wollten auch die anderen die Flyer nicht nehmen. Ich fragte ihn gleich darauf: „Mal ehrlich, wer macht die Gesetze in China? Sind die Gesetze rechtschaffen und fair oder sind sie zum Vorteil bestimmter Personen und damit sie andere schikanieren können?” Er schwieg. Ich forderte sie auf, an ihr Leben in China zu denken: „Meinen Sie, Sie sind sicher, wenn es um Lebensmittel, Transport und die Häuser geht, in denen Sie wohnen?” Es gibt so viele ungerechte und verkannte Fälle, gifthaltige Nahrungsmittelprodukte, erfundene Nachrichten sowie Fälle von Korruption. Was veranlasst die Gesellschaft, das Gute zu bestrafen und das Schlechte zu belohnen?“ Sie stimmten mir zu. Danach erzählte ich ihnen von den Grundsätzen von Falun Dafa und wie Dafa die Praktizierenden lehrt, gute Menschen zu sein.

Der Dorfbeamte störte mich weiter und kritisierte Dafa und den Meister. Während ich versuchte, jeder falschen Beschuldigung entgegenzutreten, sendete ich aufrichtige Gedanken aus. Die klaren Seiten der anderen vier Personen glaubten dem Beamten nicht und forderten ihn auf: „Geh zur Seite und mach eine Pause.“ Einer von ihnen sagte zu mir: „Ich dachte früher, dass Falun Gong so ist, wie es im Fernsehen gesagt wird, und hatte Missverständnisse. Anhand Ihrer Erklärung sehe ich, dass die Praktik wirklich gut zu sein scheint.“ Sie diskutierten und stimmten den Grundsätzen des Dafa zu. Der Dorfbeamte wollte mich verleumden, indem er sagte, dass man mir mehr als 5.000 Yuan (700 US-Dollar) pro Monat zahle, damit ich mit den Menschen spreche, und die Zahlung stamme aus dem Ausland. Ich sagte ihm, dass, wenn ich Dafa nicht praktizieren würde, ich nicht mit ihnen sprechen würde, da sie Fremde für mich seien. Warum sollte ich mich um sie kümmern, solange ich in Sicherheit sei? Ich erklärte ihnen, dass Dafa von mir fordere, selbstlos zu sein und für ihre Sicherheit zu sorgen. So hätte ich jeden Cent gespart und mein Leben riskiert, um ihnen die wahren Umstände zu erklären.

Sie waren sehr bewegt und fingen an, mich zu verteidigen. Sie sagten, ich sei eine sehr mutige junge Frau. Ich erklärte dem Dorfbeamten: „Sie glauben mir vielleicht nicht, aber um Ihretwillen sollten Sie keine schlechten Dinge sagen, besonders über Gottheiten und die, die an sie glauben. Sie werden für das, was Sie sagen, die Verantwortung übernehmen müssen.“ Danach sagte der Beamte nichts mehr.

An diesem Vormittag erfuhren etliche Menschen von den wahren Umständen und traten aus der KPCh und ihren angehörigen Organisationen aus. Sie baten um CDs, Flyer und um Software zum Durchbrechen der Internetblockade. Eine Person sagte zu mir: „Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Menschen treffe, der so mutig ist, die Wahrheit auszusprechen. Wirklich, ich habe nie jemanden wie Sie gesehen.“ Ich erzählte ihm, dass das daher käme, weil ich eine Falun Dafa-Praktizierende sei.

Natürlich traf ich auch auf Menschen, die meine Worte nicht akzeptieren konnten oder mich beschimpften. Solange ich aufrichtige Gedanken hatte und meine Mission als Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung kannte, konnte ich die Situation meistern. Es gibt viele wundersame und berührende Geschichten, die ich in den vergangenen vier Jahren erlebte. Sie alle beruhen auf der unermesslichen Barmherzigkeit des Meisters. Ich kann die immense Gnade des Meisters nur zurückzahlen, indem ich auf meinem Kultivierungsweg fleißig vorankomme. Ich werde den Meister und die Lebewesen nicht im Stich lassen.

Anmerkung: (1) Amulett: In China erklären die Praktizierenden manchmal die wahren Umstände, indem sie den Menschen ein kleines Amulett zum Tragen oder Wertschätzen geben; darauf stehen ein paar Worte, die sie an die Güte des Dafa erinnern sollen.