Ermittlungen der WOIPFG belegen Organraub

Telefonat mit dem Leiter der Urologieabteilung, Chen Rongshan, des Krankenhauses 205 der Volksbefreiungsarmee bestätigt die Durchführung von Organraub

(Minghui.org) Vor Kurzem veröffentlichte die WOIPFG (Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong) die Tonbandaufnahmen der Ermittlung über den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden. Darunter waren die Ermittlungen gegen Li Changchun und Zhou Yongkang, Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas; Chen Rongshan, Leiter der Urologieabteilung des Krankenhauses 205 der Volksbefreiungsarmee und das Krankenhaus 307 der Volksbefreiungsarmee in Peking. Dabei wurden weitere Beweise für die unmenschlichen Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden offengelegt.

1. Ein Ermittler der WOIPFG führte im Namen der Ermittlungsgruppe gegen Wang Lijun ein Telefonat mit Chen Rongshan, dem Leiter der Urologieabteilung des Krankenhauses 205 der Volksbefreiungsarmee in Jinzhou. Im Gespräch gab Chen Rongshan zu, dass die Organe für die Transplantationen von inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden stammen würden und dies vom Gericht genehmigt worden sei.

Chen Rongshan: Hallo!

Ermittler: Hallo, sind Sie Herr Chen Rongshan, der ehemaliger Leiter der Urologieabteilung des Krankenhauses 205?

Chen: Ja, wer sind Sie?

Ermittler: Ich bin von der Ermittlungsgruppe gegen Wang Lijun.

Chen: Ah, ah, ah...

Ermittler: Ihm unterstand eine Forschungsgruppe für Organtransplantationen und das Krankenhaus 205 kooperierte mit ihm. Bitte geben Sie mir diesbezüglich einige Erklärungen darüber ab.

Chen: Ah.

Ermittler: Haben Sie in der Praxis mit ihm zusammengearbeitet?

Chen: Damals gab es auch eine Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Nr. 1 der China Medizin Universität.

Ermittler: Wang Lijun hat ausgesagt, dass unter den Organ-Spendern inhaftierte Falun Gong-Praktizierende waren, ist das wahr?

Chen: Das ist vom Gericht genehmigt worden.

Ermittler: Das ist vom Gericht genehmigt worden?

Chen: Ja, ja.

2. Der Ermittler führte mit Chen Rongshan unter dem Namen des Sekretärs von Wang Jia, dem stellvertretenden Minister des Gesundheitsministeriums und ehemaligen Direktor des Krankenhauses, 205 ein Telefonat. Im Gespräch garantierte Chen, über den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden zu Transplantationszwecken Stillschweigen zu bewahren.

Chen Rongshan: Hallo!

Ermittler: Hallo, sind Sie Herr Chen Rongshan, der ehemalige Leiter der Urologieabteilung des Krankenhauses 205?

Chen: Wer sind Sie?

Ermittler: Ich bin der Sekretär von Wang Jia, dem stellvertretenden Minister des Gesundheitsministeriums und ehemaligen Direktor des Krankenhauses 205. Er lässt mich ein paar Worte an Sie richten.

Chen: Ja, bitte sprechen Sie.

Ermittler: Ganz gleich welche höhere Behörde die Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden auch untersucht, muss darüber Stillschweigen bewahrt werden. Können Sie das schaffen?

Chen: Ja, das kann ich.

Ermittler: Okay. Teilen Sie das, wenn möglich, auch den anderen Kollegen Ihrer früheren Abteilung mit.

Chen: Nur einfach etwas sagen, keinen Unsinn reden.

Ermittler: Ja, ja.

Chen: Ich weiß schon, vielen Dank.

Ermittler: Okay, so machen wir es.

Der Ermittler führte auch Telefonate mit dem Vorsitzenden Richter und einem Mitarbeiter des Mittleren Gerichts der Stadt Jinzhou.

Der Ermittler: Seit 2001 bekommen wir vom Gericht und vom Untersuchungsgefängnis Nieren von jungen und gesunden Falun Gong-Praktizierenden. Die Spender sind jetzt weniger geworden und nun wissen wir nicht, ob Sie (das Gericht) uns solche Organe noch anbieten können.

Mitarbeiter: Es kommt darauf an, zu welchen Bedingungen. Ich muss mit dem Chef sprechen. Wenn Ihre Bedingungen gut sind, können wir vielleicht noch welche anbieten. Ich werde unseren Vorsitzenden Richter darüber unterrichten. Gegebenenfalls wird er sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Diese Antwort ist eine Bestätigung dafür, dass die Organentnahmen bereits seit Jahren erfolgen.

WOIPFG führt seit 2006 gründliche Untersuchungen bezüglich des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in Festlandchina durch. Die Ergebnisse bestätigen, dass der Organraub an Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh wahr ist. Falun Gong-Praktizierende, die aufgrund ihres Appells festgenommen wurden und ihre Namen nicht preisgaben, waren die Hauptopfer. Ausgestattet mit falschen Namen und falschen Akten dienten sie als Organspender. Rund um das Jahr 2003 war der Höhepunkt dieses Verbrechens, und zwar halb öffentlich. Später wurde es im Geheimen durchgeführt und wird noch immer fortgesetzt.

Was durch die veröffentlichten Tonbandaufnahmen deutlich wird, ist die Rolle, die Zhou Yongkang dabei gespielt hat. Als der Ermittler im Namen des Bürodirektors von Luo Gan ein Gespräch mit Li Changchun führte und ihn fragte, ob man die Angelegenheit des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden ausnutzen würde, um Bo Xilai zu beschuldigen, sagte Li Changzhu eindeutig: „Zhou Yongkang ist für diese Angelegenheit zuständig, er weiß das.“