Frau Ma Wenzhi wiederholt von der Kommunistischen Partei Chinas verfolgt

(Minghui.de) Am 09. Dezember 2011 fuhren An Min, der Komiteevorsitzende der Gemeinde Donglian in Jiadong, Jiamusi, Provinz Heilongjiang, mit drei anderen zur Wohnung von Frau Ma Wenzhi und versuchten, sie zu zwingen, das Praktizieren von Falun Gong aufzugeben.

Sie kamen gegen 9:00 Uhr in ihrer Wohnung an. Frau Ma fragte: „Wer sind Sie und von welcher Abteilung kommen Sie? Zeigen Sie mir bitte Ihren Dienstausweis.“ Einer sagte, er habe keinen dabei. Ein anderer zeigte seinen Ausweis und identifizierte sich als Wang Zhiyong vom Bezirksbüro. Frau Ma ließ sie nicht herein und sagte: „Lasst uns doch einfach hier miteinander reden.“

Einer der Leute fragte Frau Ma: „Praktizieren Sie immer noch Falun Gong?“ Sie antwortete: „Es ist mein Recht, es zu praktizieren. Ich glaube nicht an irgendeine Religion, nur an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht. Dies ist mein Recht und andere sollten sich da nicht einmischen.“ Diese Person sagte: „Ich muss Ihnen sagen, wir haben schriftliche Anweisungen von oben. Solange Sie Falun Gong praktizieren, werden wir handeln, wie es in dem Dokument angewiesen ist.“ Schließlich gingen die vier Beamten weg, ohne Frau Ma festzunehmen.

Vorteile durch das Praktizieren von Falun Gong

Frau Ma fing Ende 1995 an, Falun Gong zu praktizieren. Davor hatte sie verschiedene Krankheiten, unter anderem eine Herz-Lungenkrankheit, und befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Sie lebte mit ihrem Sohn zusammen, der auf die Mittelschule ging. Ihr Gehalt betrug nur 120 Yuan im Monat. Sie hatten kein Geld für frisches Gemüse und so aßen sie immer eingelegtes Gemüse. Der Gesundheitszustand ihres Sohnes war wegen mangelhafter Ernährung ebenfalls schlecht.

Als sich Frau Ma nirgendwo mehr hinwenden konnte, lernte sie Falun Gong kennen. Nachdem sie das Buch Zhuan Falun von Li Hongzhi gelesen hatte, verstand sie, warum sie unter diesen Krankheiten litt und dass sie sich entsprechend den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht kultivieren und ein guter Mensch sein muss, um Wohlbefinden zu erlangen. Als sie sich diesen Prinzipien entsprechend verhielt und die Übungen praktizierte, verschwanden all diese Krankheiten innerhalb eines halben Jahres. Seitdem hustete sie nur noch selten und schlief die ganze Nacht hindurch gut. Sie bekam wieder Energie, um ihre Hausarbeiten zu erledigen, und brauchte auch ihre Brille nicht mehr. Es war für alle um sie herum leicht erkennbar, wie viele Vorteile sie durch Falun Gong bekommen hatte.

Am 20. Juli 1999 fing das Regime von Jiang Zemin an, Falun Gong brutal zu unterdrücken. Seit 2002 ist Frau Ma zu zwei Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt worden und wurde wiederholt überwacht und schikaniert.

Eingesperrt im Jiamusi Gefängnis

Weil Frau Ma Falun Gong nicht aufgeben wollte, wurde sie am 14. April 2002 von Beamten der Songjiang Polizeistation illegal verhaftet und in das Jiamusi Gefängnis gebracht. Sie wurde bei dem Prozess grob behandelt und gezwungen, sich ihre Fingerabdrücke abnehmen zu lassen. Der Leiter des Gefängnisses überwachte diesen Vorgang persönlich.

Zu Zwangsarbeit eingesetzt

Etwa im Juli 2002 sagten der Leiter der Polizeistation Songjiang und mehrere Polizisten zu Frau Ma, sie müsse sich Fingerabdrücke abnehmen lassen und eine Erklärung abgeben, dass sie sich von Falun Gong abwende, doch sie lehnte dies ab. Frau Ma fragte: „Was für ein Verbrechen soll ich denn begangen haben? Zeigen Sie mir bitte Ihre Beweise“, und fügte hinzu, sie würde sie wegen ihrer Verbrechen verklagen. Die Beamten erwiderten daraufhin sofort: "Die Sachmittel sind nicht von uns geschrieben worden, sondern von der Jiadong Polizeistation. Der Leiter der Jiadong Polizeistation ist Liu Yude, der Direktor deren Straßenkomitees ist Zhong Huiqin und der Direktor [einer anderen involvierten] Abteilung war Shen Chaojun, der aufgrund von Korruption versetzt worden ist.“ Später wurde Frau Ma in ein Zwangsarbeitslager eingewiesen.

Ende August 2002 sagte der Teamleiter Mu Zhenjun im Zwangsarbeitslager zu Frau Ma: „Wenn Sie 350 Yuan bezahlen, können Sie zur medizinischen Behandlung frei gelassen werden.“ Damals hatte Frau Ma überall Krätze. Frau Ma antwortete: „Ich habe kein Verbrechen begangen, warum sollte ich dann irgendetwas bezahlen? Ich habe kein Geld dafür übrig. Wenn ihr mich gehen lasst, werde ich gehen; falls nicht, bleibe ich einfach hier.“

Mu war wütend, trat sie heftig in den Hintern und schrie: „Sind Sie so arm, dass Sie nicht einmal 350 Yuan haben? Sie müssen es ohnehin bezahlen. Sie sind lungenkrank und haben überall Krätze. Schauen Sie andere an, selbst wenn sie Tausende ausgeben, hätten Sie keine solche Chance. Schauen Sie, dass sie sofort aus diesem Zwangsarbeitslager herauskommen! Wenn Sie hier sterben und uns dafür die Verantwortung tragen lassen wollen, werden wir das nicht hinnehmen.“

Das Wachpersonal war meist aus anderen Gefängnissen hierher versetzt worden und war sehr grausam. An den heißesten Tagen im Sommer zwangen sie Frau Ma, in den Hof in die sengende Sonne zu gehen, und erlaubten ihr nicht, Wasser zu trinken oder ihren Kopf zu bedecken. Im kältesten Winter trieben sie sie auf den Hof, damit sie fror, und erlaubten ihr nicht, sich zu bewegen. Sie erlaubten ihr auch nicht, auf die Toilette zu gehen.

Am 21. Januar 2003 sagte Mu zu Frau Ma: „Wissen Sie, es war das Büro 610 unserer Stadt, das Sie nicht gehen lassen wollte. Es hieß, Sie seien eine Schlüsselperson.“

Am 23. Januar 2003 durfte Frau Ma schließlich nach Hause. Die Jiadong Polizeistation jedoch beauftragte An Min vom örtlichen Komitee, jemanden zu schicken, der ihr folgte und sie überwachte.

Dauernde Schikane

Am 07. Juni 2005 klopften gegen 17:00 Uhr Beamte der Jiadong Polizeistation an die Tür von Frau Ma, um sie festzunehmen. Einer von ihnen rief mit lauter Stimme: „Ma Wenzhi, lassen Sie uns hinein, um mit Ihnen zu reden“, doch sie lehnte dies ab. Ein Nachbar rief ihren Sohn an, um ihm zu sagen, dass Polizisten dabei seien, seine Mutter festzunehmen. Ein anderer Nachbar sagte zu den Polizisten: „Die alte Dame hat Herz-Lungenprobleme. Wenn ihr ihren Tod verschuldet, wird ihr Sohn euch nicht davonkommen lassen.“ Sie stiegen in ihr Fahrzeug und fuhren weg.