Den wahren Kultivierungsweg gefunden – Die Geschichte eines deutschen Falun Gong-Praktizierenden

(Minghui.org) „Falun Dafa ist gut. Bitte lasst euch nicht von den Lügen der Kommunistischen Partei täuschen. Der Himmel wird die bösartige Partei auflösen.“ Diese Worte (in Chinesisch) spielt Franz den chinesischen Touristen vor, wenn sie auf dem Weg zur chinesischen Botschaft an der Jannowitz Brücke vorbei kommen.

Seit vielen Jahren veranstalten die Berliner Falun Gong-Praktizierenden Aktivitäten auf der Jannowitz Brücke und sprechen mit den Chinesen über Falun Gong. Eine lange Reihe von Transparenten mit den Fakten zieht die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich.

In der Nähe gibt es auch ein bekanntes chinesisches Restaurant, nach dem Mittagessen kommen viele chinesische Touristen an diesem Platz vorbei, berichtet Franz.

„In der Vergangenheit war es meist so, dass die Leute nur Fotos mit der chinesischen Botschaft im Hintergrund machten. Keiner fotografierte unsere Transparente. In der letzten Zeit hat sich die Situation verändert, die Chinesen zeigen mehr und mehr Interesse für uns“, sagte Franz. „Nachdem sie Fotos von der Botschaft gemacht haben, lassen sie sich mit unseren Transparenten fotografieren. Ich habe bobachtet, dass viele Chinesen vor allem das Spruchband mit der Forderung „Stellt Jiang Zemin und alle anderen Hauptbeteiligten der Verfolgung vor Gericht“ fotografieren.

Die Jannowitz Brücke ist seit 2000 regelmäßiger Treffpunkt für die Berliner Falun Gong-Praktizierenden. Wir zeigen den Menschen die friedlichen Falun Gong Übungen und klären sie über die Hintergründe der Verfolgung auf. „In den letzten Jahren waren wir jeden Tag hier“, so Franz.

„Der Praktizierende, der für die Organisation der Aktivität auf der Brücke verantwortlich war, ist von Berlin weggezogen. Er fragte mich, ob ich diese Rolle übernehmen würde. Meister Li hat uns gebeten, den Chinesen zu erklären, was Falun Gong wirklich ist. Das entspricht auch meinem Wunsch, jeder soll die Schönheit von Falun Gong erkennen. So sagte ich zu.“

„Ich lese oft Berichte von Praktizierenden in China und bewundere ihren Mut. Trotz der brutalen Verfolgung machen sie beständig weiter und erklären ihren Mitmenschen die Fakten. Was ich tue, lässt sich nicht mit ihren Handlungen vergleichen. Es ist schwer für mich, mir vorzustellen, wie sie die brutalen Foltermethoden in den Gefängnissen durchstehen können.“

„Wir müssen ihnen helfen. Außerdem hat uns Meister Li Hongzhi gebeten, die Lügen des chinesischen Regimes aufzudecken, und den Chinesen zu erklären, was Falun Gong ist.
Ich weiß, dass alles was Meister Li sagt, wahr ist und so werde ich diese Anforderungen erfüllen. Das ist ein Teil meiner Kultivierung.“

Wie hat Franz zur Kultivierung gefunden und warum glaubt er so fest an Falun Dafa? Ein kurzer Rückblick.

Nach einem wahren Kultivierungsweg suchen

Franz suchte schon seit seiner Kindheit nach einer spirituellen Praktik und probierte einige Arten von Meditation aus. Während der Meditation erlebte er auch einige übernatürliche Phänomene. Obwohl ihm niemand Näheres über die Meditation erklärt hatte, gab es für ihn keinen Zweifel, dass man sich durch Meditation erhöhen kann.

„Wenn es ein wahrer Kultivierungsweg ist, wird es mir mein Herz sagen. Warum war ich mir so sicher? Den Grund weiß ich nicht, aber ich spürte, dass mir mein Herz die Wahrheit sagen wird“, erklärt Franz.

Im Alter von 26 Jahren studierte er an einer Berliner Universität und lernte dort eine indische Form der Meditation. Während der Meditation kamen ihm oft die Tränen, aber er wusste nicht warum.

„Später ging ich nach Indien; dort wurde ich krank. Ich kehrte nach Deutschland zurück und ließ mich operieren. Ich meditierte weiter und sah wunderbare Szenen in der Meditation. Manchmal konnte ich ein drehendes System in meinem Körper fühlen. Das war keine Illusion, doch konnte ich es mir nicht erklären.“

Kurz vor seinem Abschluss verließ er die Universität und eröffnete eine Firma. Er widmete sich hauptsächlich der Führung des Geschäftes. Obgleich er noch Zeit zum Meditieren fand, bemerkte er, dass sich seine Seele immer weiter von dem wundervollen Raum entfernte. Letztendlich war er völlig davon getrennt.

„Fragen über Fragen, die mir niemand beantworten konnte.“

„Im Jahr 2005 ging meine Firma in Konkurs. Doch ich war nicht sehr frustriert, sondern betrachtete es lediglich als eine Illusion, die zerbrochen ist. Danach kam ich ins wirkliche Leben zurück“, erinnert er sich. Nun hatte ich wieder mehr Zeit zum Nachdenken und Meditieren.“

„Bei der Meditation zeigten sich wieder die unterschiedlichsten Arten von Empfindungen und ich spürte wie in meinem Körper bestimmte Mechanismen rotierten. Ich wunderte mich über dieses Phänomen und hätte gerne etwas darüber erfahren. Außerdem sah ich manchmal einen hellen Punkt zwischen meinen Augenbrauen und fragte mich, was das war.“

„Wie kann einer die richtige Frucht erhalten und sich durch Meditation vollenden? Welche Dinge, und Abschnitte gibt es in diesem Prozess? Genauer gesagt, welche Arten von körperlichen Veränderungen treten durch Meditation auf?“

„Fragen über Fragen, aber wer konnte sie mir beantworten?“

Er suchte nach Antworten im Internet. „Welche Beziehung gibt es zwischen der materiellen und der geistigen Welt? Wie wandeln sie sich gegenseitig um? In historischen Dokumenten fand er zwar einige Hinweise. Aber wenn es um den Kern ging, verbargen sie etwas. Ich wollte die entscheidenden Gründe erfahren.“

„Ein Mann mit übernatürlichen Fähigkeiten erzählte mir, dass der Heilige König, der in vielen Religionen und Volkserzählungen erwähnt wird, schon auf der Welt ist. Ich dachte, wenn er wirklich gekommen ist, muss ich ihn finden.“

Franz erinnert sich, dass ihm seine Mutter schon als kleines Kind erzählt hatte, dass eine Gottheit kommen würde, um uns in der Endzeit-Periode zu erretten. „Ich musste ihn finden.“

„Unglaublich glücklich“

Im Jahr 2008 gab Franz die Worte „das dritte Auge“ in eine Online-Suchmaschine ein und fand einen Link zu einer Website. Es handelte sich um einen Erfahrungsbericht eines Falun Gong-Praktizierenden, der beschrieb wie seine Krankheiten durch das Kultivieren von Falun Gong geheilt worden waren.“

Franz: „Für Krankheitsheilung interessierte ich mich nicht. Ich hatte mich nie um solche Dinge gekümmert. Was ich suchte, war eine Leiter in den Himmel.“

„Auf der Website sah ich das Bild von Meister Li Hongzhi. Um ehrlich zu sein, ich wusste nicht, dass Er die Gottheit und der Heilige König war, nach der ich suchte. Aber ich wusste, dass Meister Li die Kultivierung auf einer sehr hohen Ebene lehrte.“

„Die Links zu den Büchern und Lektionen von Meister Li standen unten auf der Website. Aus irgendeinem Grund sah ich sie nicht.“

„Etwa im Abstand von zwei, drei Wochen besuchte ich immer mal wieder die Website. Eines Tages sah ich die Links und fand dann die Bücher und Lektionen von Meister Li.“

„Wow! Mein Gott! Ich hatte ein Gefühl, als würde sich jede Zelle in meinem Körper vergrößern. Und durch meinen Rücken liefen kalte und heiße Ströme. Ich wusste, dass ich einen wahren Kultivierungsweg gefunden hatte.“

„Bald verstand ich, dass sich Falun Gong von allen anderen Kultivierungspraktiken unterschied, die ich in der Vergangenheit ausprobiert hatte. Mit der indischen Kultivierungsschule hätte ich vielleicht eine bestimmte Ebene erreichen können, von der ich dachte, dass sie ziemlich hoch sei. Aber nachdem ich die Bücher von Meister Li gelesen hatte, erkannte ich, dass selbst wenn ich diese Ebene erreichen würde, sie immer noch sehr niedrig wäre.“

Auf die Frage, wie er zu Falun Gong gekommen ist, lachte Franz laut auf.

„Ich weiß noch, dass ich buchstäblich danach hungerte, die Lehren von Meister Li zu lesen. Zusätzlich kaufte ich mir das Übungsvideo und lernte die Bewegungen.

Ich glaube, dass Meister Li ein erleuchtetes Wesen auf einer hohen Ebene ist, der Kultivierende zu sehr hohen Ebenen bringen kann. So war es auch bei mir, als ich nach dem wahren Weg gesucht hatte.“

„Alle meine Fragen wurden beantwortet. Meister Li erklärte den detailreichen Mechanismus der Kultivierung mit sehr einfacher Sprache. Alles war für mich sehr klar.“

„Ich erinnere mich noch, wie überrascht ich war, als ich über den Aspekt des Nebenurgeistes und dem Dan Tian (Energiefeld am Unterkörper) erfuhr. Ich dachte, dass Dan die Essenz sei, die alle Energie speichert. Meister Li lehrte mich die Wahrheit.“

„Ich war unglaublich glücklich. Es gibt so viele Menschen in der Welt, ich bin glücklich, dass ich ein Falun Dafa-Kultivierender sein kann.
Meister Li sagte:

„Früher hieß es im taoistischen System, dass Meister nach Schülern suchen und nicht Schüler nach Meistern.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 1, „Warum wächst die Kultivierungsenergie trotz Praktizierens nicht)

Der Meister hat mich ausgesucht. Ich war so aufgeregt und konnte es kaum erwarten, mich mit den örtlichen Praktizierenden zu treffen.“

Aber, wo waren sie?

Chinesen erretten

Im Herbst 2008 erwähnte Franz bei einem Gespräch mit einem Nachbarn, dass er nach Falun Gong-Praktizierenden suche. Sein Nachbar sagte, dass er schon öfters auf der Jannowitz-Brücke, etwa zwei Kilometer von hier, Falun Gong-Praktizierende gesehen habe, die dort die Übungen praktizierten. „Wenn du zur chinesischen Botschaft gehst, wirst du sie sehen, denn dort protestieren sie immer.“

Franz rannte sofort dorthin. Er war so aufgeregt, dass er, als er einen örtlichen Praktizierenden sah, ihn erst einmal umarmte.

Seitdem kommt Franz oft hierher, er praktiziert mit den anderen Praktizierenden zusammen die Übungen und spricht mit den Chinesen.

„Ich mag es mit Menschen zu reden und ihnen von den übernatürlichen Phänomenen von Falun Dafa zu erzählen. Es gibt nur sehr wenige Chinesen, die keine Materialien von mir annehmen. Ich lächele den Chinesen immer zu und bewahre ein friedliches Herz, weil ich weiß, dass sie dann meine Gutherzigkeit spüren können.“

„Die Beamten der chinesischen Botschaft können uns jeden Tag sehen. Unsere Existenz erinnert sie an die noch andauernde Verfolgung in Festlandchina. Wir werden mit unseren Aktionen nicht aufhören, bis die Verfolgung endet. Die chinesische Botschaft ist unsere Plattform, damit zeigen wir auch der Öffentlichkeit, dass wir dem Bösen nicht nachgeben.“

„Wir wollen, dass jeder erfährt, welche Verbrechen die Kommunistische Partei verübt hat; daher werden wir sie solange aufdecken, bis die Verfolgung endet. Es ist sehr wichtig, dass wir jeden Tag dort präsent sind.“

„Wenn ich Chinesen sehe, spiele ich ihnen eine Audio-Aufnahme vor, in der die Fakten von Falun Gong erklärt werden und die Wichtigkeit und die Zusammenhänge der Austrittswelle aus der Kommunistischen Partei erläutert werden. Manchmal kommt es vor, dass der Reiseleiter versucht, die Touristen davon abzuhalten, Materialien von mir anzunehmen. Aber ich spüre oft die Neugier der Touristen. Sie wollen die Informationen bekommen, die sie in China nicht bekommen können. Ihnen die Audio-Aufnahme vorzuspielen, so glaube ich, ist eine gute Form, damit sie die Wahrheit erfahren.“

Immer wieder erklärt Franz den chinesischen Touristen: „Liebe Freunde, Ihr sollt wissen, dass wir nicht gegen euch sind. Wir sind glücklich, wenn sich die chinesische Wirtschaft entwickelt und die Menschen ein besseres Leben führen können. Wir schauen wegen der Verfolgung von Falun Gong auch nicht auf euch herunter, denn das ist Sache der Kommunistischen Partei, die dies alles angezettelt hat.“

„Bitte denkt daran: Das Land China ist nicht die momentan regierende politische Partei. Die bösartige Partei führt einen Kampf gegen die himmlischen Prinzipien, deshalb wird sie vom Himmel bestraft werden. Die Chinesen dagegen werden von den Gottheiten und Buddhas gesegnet sein. Wir sorgen uns nur um eure Zukunft.“