Gnadenlose Verfolgung: Gutherzige Ehefrau und Mutter verliert ihre Familie und fast ihr Leben (Provinz Hubei)

(Minghui.org) Frau He Zhuojun ist im Büro der Handelskammer der Stadt Suizhou, Provinz Hubei angestellt. Am Morgen des 30. März 2014 wurde sie an ihrem Arbeitsplatz festgenommen und in das sogenannte Rechtserziehungszentrum Wuchan gebracht, das in Wirklichkeit eine Gehirnwäsche-Einrichtung ist. Anschließend plünderten Agenten des Büro 610 ihre Wohnung. Es war nicht das erste Mal seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong, das Frau He Zhuojun verhaftet wurde.

Weigerung, die drei Erklärungen zu unterschreiben

Im Juli 2000 setzten etliche Wohnkomitees und Arbeiter in Suizhou Falun Gong-Praktizierende unter Druck, die drei Erklärungen zu schreiben: versprechen, nicht zu appellieren, sich nicht mit anderen Praktizierenden treffen und nicht Falun Gong zu praktizieren. Frau He unterschrieb nicht, deshalb wurde sie in das Zweite Gefängnis in Suizhou gebracht.

Familie zerstört

Ihr Mann konnte den Druck nicht aushalten, den die Handlanger der Kommunistischen Partei Chinas während ihrer Haft auf ihn ausübten. Er konnte nicht anders, als die Scheidung einzureichen. So kamen eines Tages die Mitarbeiter des Gerichts ins Gefängnis und zwangen Frau He, die Scheidungspapiere zu unterschreiben. Mit einem Mal hatte sie alles verloren, ihren Mann, ihre Wohnung, ihren Sohn. Eine ganze Familie war zerstört worden.

Frühere Verhaftungen

Im Jahr 2000 wurde Frau He gesetzwidrig ins Arbeitslager Shanyang verschleppt, wo sie 1,5 Jahre eingesperrt blieb. Dort verneinte sie die Umerziehung und gab ihren Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ nicht auf. Infolgedessen erfuhr sie grausame Misshandlungen. Häufig sperrte man sie in Isolationshaft; Wärter stifteten kriminelle Gefangene an, sie zu verprügeln, was sie taten, bis sie am ganzen Körper verletzt war. Diese Sträflinge zogen einmal die Bettdecke über sie und setzten sich zu mehreren auf sie, so dass sie kaum mehr atmen konnte. Ein anderes Mal fesselten sie sie und kitzelten ihre Fußsohlen; sie stopften ihr einen schmutzigen Lappen in den Mund, damit sie nicht schreien konnte und ließen sie die Toilette nicht benutzen. Dennoch gab sie nicht auf.

Im Jahr 2002 überführten Agenten des Büro 610 Frau He vom Arbeitslager Shanyang in das Zweite Gefängnis. Sie wurde erst nach dem 16. Nationalen Parteikongress der KPCh freigelassen. Um gegen die brutale Verfolgung zu protestieren, trat Frau He damals in einen Hungerstreik. Später kam sie mit der Hilfe ihrer Familie frei. Jedoch wurde sie immer noch häufig von der Polizei überwacht und drangsaliert.

Nun ist Frau He wieder verhaftet.

Diese gutherzige Frau, die das Gesetz befolgt und nach den Prinzipien „Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit Nachsicht“ lebt, wurde viele Male verhaftet und eingesperrt; sie musste sich scheiden lassen; sie bekam ihr Geld gestohlen und wurde wiederholt bedroht und drangsaliert. In den letzten zehn Jahren hat die KPCh niemals aufgehört, Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen.